1982: Unterschied zwischen den Versionen

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*"Die Inseln befinden sich wieder unter der gewünschten Regierung. Gott schütze die Königin!" Mit feierlichem Pathos meldet General Moore, Oberbefehlshaber der britischen Truppen, am 14. Juni 1982 die Kapitulation des Gegners. Der Krieg ist zu Ende. 74 Tage zuvor hatten die Argentinier die britische Kronkolonie besetzt. 500 Kilometer vom südamerikanischen Festland, 12.000 Kilometer von Großbritannien entfernt. Die Schlacht im Südatlantik kostet 750 argentinischen und 265 britischen Soldaten das Leben. Die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher lässt sich von den Verlusten aber nicht beirren: Nach dem Sieg stocken die Briten ihre Millitärpräsenz auf. Erst 1998 normalisiert sich das Verhältnis wieder: Der argentinische Präsident Carlos Menem absolviert seinen ersten Staatsbesuch in Großbritannien. [http://www.youtube.com/watch?v=i8cIiMv1Fos (youtube.com: 100 Jahre)]
*"Die Inseln befinden sich wieder unter der gewünschten Regierung. Gott schütze die Königin!" Mit feierlichem Pathos meldet General Moore, Oberbefehlshaber der britischen Truppen, am 14. Juni 1982 die Kapitulation des Gegners. Der Krieg ist zu Ende. 74 Tage zuvor hatten die Argentinier die britische Kronkolonie besetzt. 500 Kilometer vom südamerikanischen Festland, 12.000 Kilometer von Großbritannien entfernt. Die Schlacht im Südatlantik kostet 750 argentinischen und 265 britischen Soldaten das Leben. Die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher lässt sich von den Verlusten aber nicht beirren: Nach dem Sieg stocken die Briten ihre Millitärpräsenz auf. Erst 1998 normalisiert sich das Verhältnis wieder: Der argentinische Präsident Carlos Menem absolviert seinen ersten Staatsbesuch in Großbritannien. [http://www.youtube.com/watch?v=i8cIiMv1Fos (youtube.com: 100 Jahre)]


==Mai==


0522D: '''Vladimir Horowitz spielt in London'''
*Videoclip der Sonate Nr.2 von Rachmaninow [http://www.youtube.com/watch?v=weEGNHkxZ_Y (youtube.com)]


==Oktober==
==Oktober==

Version vom 30. Dezember 2010, 19:19 Uhr

1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1984

März

0326D: Grundstein für das Vietnam Veterans Memorial

  • Die Architekturstudentin Maya Ying Lin war erst 21 Jahre alt, als sie den Wettbewerb gewann, das Vietnam Veterans Memorial in Washington D.C. zu bauen. Ein Denkmal für den Vietnamkrieg und für die US-amerikanische Gesellschaft - und ein kühner Versuch, es allen recht zu machen. (BR2 Kalenderblatt)

April

0402D: Falklandkrieg

  • Der Falklandkrieg (engl. Falklands War/Crisis, span. Guerra de las Malvinas/Guerra del Atlántico Sur) war ein bewaffneter Konflikt zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich um die Falklandinseln (auch Malwinen) sowie Südgeorgien und Südliche Sandwichinseln zwischen April und Juni 1982. Wenngleich durch den argentinischen Angriff auf die Inseln überrascht, war Großbritannien schließlich überlegen und die Inseln blieben in britischer Hand, was den Wünschen ihrer Bevölkerung entsprach. In Argentinien führte der Ausgang des Krieges zum Sturz der Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems.
  • "Die Inseln befinden sich wieder unter der gewünschten Regierung. Gott schütze die Königin!" Mit feierlichem Pathos meldet General Moore, Oberbefehlshaber der britischen Truppen, am 14. Juni 1982 die Kapitulation des Gegners. Der Krieg ist zu Ende. 74 Tage zuvor hatten die Argentinier die britische Kronkolonie besetzt. 500 Kilometer vom südamerikanischen Festland, 12.000 Kilometer von Großbritannien entfernt. Die Schlacht im Südatlantik kostet 750 argentinischen und 265 britischen Soldaten das Leben. Die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher lässt sich von den Verlusten aber nicht beirren: Nach dem Sieg stocken die Briten ihre Millitärpräsenz auf. Erst 1998 normalisiert sich das Verhältnis wieder: Der argentinische Präsident Carlos Menem absolviert seinen ersten Staatsbesuch in Großbritannien. (youtube.com: 100 Jahre)


Oktober

1003D: Hitparade

  • Die beiden ganz grossen Hits der Steve Miller Band hiessen «The Joker» und «Abracadabra». Auch wenn die Band noch ein paar weitere Hits hatte, diese beiden waren so etwas wie die Rente für Steve Miller, den Chef der Band. Und was macht Steve Miller heute? Ralph Wicki weiss es, mehr dazu in der Sendung. Zuoberst auf dem Treppchen stand am 3. Oktober 1982 aber Frida von Abba. (DRS 1 Bestseller auf dem Plattenteller)

Dezember

1220D: Arthur Rubinstein

  • Arthur (Artur) Rubinstein, KBE, (1887-1982) war ein weltbekannter polnischer Pianist.
  • Der Pianist Arthur Rubinstein stirbt in Genf (BR4 Was heute geschah)

Lexikon

Zeitreise

  • 1. Teil: 1982 hat die Weltöffentlichkeit auf die Schweiz, genauer auf Bern, geblickt. Vom 6. bis zum 9. September 1982 besetzte der polnische Staatsangehörige und selbst ernannte Leunant Florian Kruszyk zusammen mit drei Landsleuten die polnische Botschaft in Bern. Die Besetzer hielten die Botschaftsangehörigen und einen zufälligen Besucher der Botschaft gefangen und verlangten von der polnischen Regierung die Aufhebung des Kriegsrechts in Polen, die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Auflösung aller Gefangenenlager, und dass sämtliche Repressionen gegen das polnische Volk gestoppt werden. Die Polizei hat die Botschaft gestürmt, die Befreiung verlief unblutig. 1982 hat die Berner Künstlerin Meret Oppenheim den grossen Preis der Stadt Berlin erhalten. Sie durfte auch erstmals an der Documenta in Kassel ausstellen. An der Fussballweltmeisterschaft in Spanien hat im Halbfinal Deutschland gegen Frankreich der deutsche Torwart Toni Schumacher in der 57. Minute den Franzosen Patrick Battiston gefoult. Battiston musste bewusstlos vom Platz getragen werden, zwei Zähne fehlten ihm. Nachdem die Franzosen 3:1 in Führung lagen, gewannen die Deutschen den Halbfinal nach dem Elfmeterschiessen mit 8:7. Der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt hat gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Francois Mitterand nach dem in die Fussballgeschichte eingeganenen Foul eine Erklärung abgegeben. Seit dem 23. Mai 1982 fahren die Schweizer Züge im Takt: Die Schweizerischen Bundesbahnen haben den Taktfahrplan eingeführt. (DRS1 Zeitreise)
  • 2. Teil: Die Stimmung im schwyzerischen Rothenthurm war bedrückt. Bundesrat Chevallaz hatte die Enteignung der Bauern angekündigt, die ihr Land nicht zur Schaffung eines Waffenplatzes hergeben wollten. Erst fünf Jahre später konnte Rothenthurm aufatmen. Der Souverän sprach sich für eine eidgenössische Volksinitiative «zum Schutz der Moorlandschaften» aus. Damit war die Idee des Waffenplatzes gebodigt. Die Grundeigentümer wurden nicht enteignet. Einer der direktbetroffenen Bauern, Adolf Besmer, mag sich noch genau an die Ereignisse im 1982 und in den folgenden Jahren erinnern. Das Jahr 1982 war für viel Bauern auch «das Jahr der Mäuseplage». Schuld waren die vorherigen milden Winter sowie die Tollwut, die die Füchse dahinraffte. Die meisten Landwirte bekämpften die Nager mit Gift. Doch ein paar Bauernbuben verschafften sich als «Feldmauser» mit Fallen ein schönes Taschengeld. (DRS1 Zeitreise)
  • 3. Teil: Als der Furka-Basistunnel endlich eröffnet werden konnte, waren alle erleichtert. Schliesslich kostete die wintersichere Verbindung zwischen Uri und Oberwallis rund vier Mal mehr als budgetiert. Der Tunnel wurde zum Finanzloch. 1982 war auch das Jahr des Falklandkrieges. Der Konflikt zwischen Argentinien und Grossbritannien um die Herrschaft über ein paar antarktische Inseln war absurd. Immerhin beendete der Sieg der Briten die Militärdiktatur in Argentinien. Schliesslich gab 1982 auch der Roman eines jungen Schweizer Autors zu reden und zu schreiben. Dres Balmer beschrieb in «Kupferstunde» das Dilemma des IKRK mit der strikten Neutralität. Dres Balmer ist Gast in der Sendung und erzählt, was für ihn das Jahr 1982 bedeutet. (DRS1 Zeitreise)
  • 4. Teil: Heute sind der Taktfahrplan von Bahn und Postauto oder die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerorts selbstverständlich. Wir können es uns gar nicht mehr anders vorstellen. Doch beide Neuerungen gaben im Jahr 1982 viel zu reden und zu schreiben - nicht zuletzt für die Kabarettisten. Im Gegensatz dazu provoziert die Nagra für die Entsorgung radioaktiver Abfälle heute noch heftigen Widerstand. Dabei hat 1982 alles so harmlos angefangen, als der Bundesrat Probebohrungen an elf verschiedenen Standorten bewilligte. Noch heute ist heftig umstritten, wo der geologisch und politisch ideale Standort für ein Atommüll-Endlager in der Schweiz liegt. (DRS1 Zeitreise)


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