1990

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Januar

0119D: sowjetische Truppen besetzen Baku

  • Mit dem Zerfall der Sowjetunion eskalierte der schon lang schwelende Konflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschanern: Am 19. Januar 1990 marschierten sowjetische Truppen in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku ein. (dradio.de)

0125D: Avianca-Flug 52

  • Avianca Flug 52 war ein Linienflug der kolumbianischen Fluggesellschaft Avianca vom El Dorado International Airport in Bogotá zum John F. Kennedy International Airport in New York City. Die Boeing 707-321B stürzte am 25. Januar 1990 in Folge von Treibstoffmangel ab.

Februar

0202D: Verbot des ANC wird aufgehoben

  • 1989 gab es gleich an mehreren Orten politische Veränderungen. Der einstige Ostblock brach zusammen, die Mauer fiel. In Südafrika hingegen herrschte noch immer die Apartheid. Und so war die Rede des Präsidenten Frederik Willem de Klerk am 2. Februar 1990, in der er das ANC-Verbot aufhob, mit großer Spannung erwartet worden. (dradio.de)

0205D: Vertreter der Oppositionsparteien treten in die DDR-Regierung unter Hans Modrow ein

  • Ende 1989 ist die Zukunft der DDR ungewiss. Seit Wochen verhandeln in Ost-Berlin Bürgerrechtler und Vertreter der Staatsmacht am Runden Tisch. Ziel der Opposition: Voraussetzungen für freie Wahlen schaffen. Vor 20 Jahren traten Vertreter der Oppositionsbewegung in die Regierung von Hans Modrow ein. (dradio.de)

0214D: Pale Blue Dot

  • "Pale Blue Dot" (engl. „hellblauer Punkt“) ist der Name eines Fotos der Erde, aufgenommen von der Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von etwa 6,4 Milliarden Kilometern, der größten Distanz, aus der jemals ein Foto der Erde gemacht wurde. Das Bild entstand am 14. Februar als Teil einer Serie von 60 Bildern, die das gesamte Sonnensystem mit sechs sichtbaren Planeten zeigt. (Wikipedia)

März

0318D: in der DDR finden die ersten freien Wahlen statt

  • Nach den turbulenten Zeiten des Mauerfalls fanden am 18. März 1990 die ersten freien, demokratischen Wahlen in der DDR statt. Die ehemalige Blockpartei CDU konnte die überwiegende Zahl der Stimmen für sich verbuchen. Die Sozialdemokraten schnitten unerwartet schlecht ab. (dradio.de)

April

0424D: Hubble-Weltraumteleskop

  • Das Hubble-Weltraumteleskop (engl. Hubble Space Telescope, kurz HST) ist ein Weltraumteleskop für sichtbares Licht, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung, das die Erde in einer Höhe von 575 Kilometern innerhalb von 96 Minuten einmal umkreist. Das Teleskop entstand aus der Zusammenarbeit der NASA und der ESA und wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble benannt. Das HST wurde am 24. April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am nächsten Tag aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt. Das Hubble-Weltraumteleskop war das erste von vier Weltraumteleskopen, welche von der NASA im Rahmen des „Great Observatory Programms“ geplant wurden. Die anderen drei sind Compton Gamma Ray Observatory, Chandra X-Ray Observatory und Spitzer Space Telescope. Die Bildqualität des Hubble-Weltraumteleskops war in den ersten Betriebsjahren durch einen Herstellungsfehler des Hauptspiegels begrenzt, der 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems erfolgreich korrigiert werden konnte. Seitdem wurden mit Hilfe des HST Bilder gemacht, die oft eine starke Wirkung auf die Öffentlichkeit haben und die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führen. Die anfänglichen Betriebsschwierigkeiten und die zeitbedingten Abnutzungen der elektronischen Geräte führten dazu, dass bereits fünf Wartungsmissionen (STS-61, STS-82, STS-103, STS-109 und STS-125) zum Weltraumteleskop unternommen und erfolgreich durchgeführt wurden. Die voraussichtlich letzte dieser Missionen im Mai 2009 hat durch Erneuerungen von Komponenten und der Installation neuer Instrumente zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten erschlossen und die Betriebszeit von Hubble um weitere fünf bis zehn Jahre verlängert. Die Bahnneigung des Hubble-Weltraumteleskops beträgt 28,45 Grad, es ist somit von Mitteleuropa aus nicht zu beobachten. Die aktuelle Position erläutert die NASA auf einer eigens hierfür eingerichteten Website. Im Jahr 2013 soll das James Webb Space Telescope die Nachfolge des Hubble-Weltraumteleskops antreten. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der ESA und der kanadischen Weltraumagentur.
  • Das Hubble-Weltraumteleskop blickt oberhalb der Erdatmosphäre in die Tiefen des Alls und funkt gestochen scharfe Bilder von fernen Galaxien, schillernden Gasnebeln oder glänzenden Sternhaufen zur Erde. Völlig ungestört von Wolken und Luftunruhe liefert es atemberaubende Einblicke in den Kosmos. (dradio.de)

Mai

0504D: IG Metall und Arbeitgebervertreter beschließen die 35-Stunden-Woche

  • "Das Kapital ist verstorbene Arbeit", schrieb Karl Marx. Dem folgend, waren die Kämpfe der Arbeiterbewegung Arbeitszeitkämpfe. Vor 20 Jahren erzielten die Gewerkschaften dabei den bisher letzten großen Durchbruch. (dradio.de)

0505D: "Zwei-plus-Vier-Gespräche" zur deutschen Wiedervereinigung

  • Nach dem Zusammenbruch der DDR nutzte die Regierung Kohl/Genscher die historische Gelegenheit, die Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs für die Wiedervereinigung einzuholen. (dradio.de) (dradio.de)

0518D: Staatsvertrag über die Schaffung einer Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion unterschrieben

  • Unmittelbar nach dem Mauerfall haben wohl viele nicht damit gerechnet, dass Ost- und Westdeutschland kein ganzes Jahr später wieder vereinigt sein würden. Manche dachten gar an eine Union zunächst zweier deutscher Staaten - beide mit sozialer Marktwirtschaft. (dradio.de)

0522D: die beiden jemenitischen Staaten werden wieder vereint

  • 1990 wurde aus dem lange geteilten Deutschland wieder ein Staat. Im selben Jahr beschlossen auch die Regierungen der Arabischen Republik Jemen und der Demokratischen Volksrepublik Jemen, sich nach Jahrzehnten der politischen Teilung wieder zu vereinen. (dradio.de)

Juli

0705D: NATO-Gipfel sucht eine neue Ausrichtung

  • Das Ende des Kalten Krieges war auch das Ende des Warschauer Paktes. Doch auch für die NATO musste ein neues Konzept her - der Gegner war abhanden gekommen. Darüber berieten die Staats- und Regierungschefs auf dem Londoner NATO-Gipfel im Juli 1990. (dradio.de)

0716D: Kohl und Gorbatschow verhandeln im Kaukasus

  • Als "Wunder vom Kaukasus" sind sie in die Geschichte eingegangen: die Verhandlungen des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl mit dem sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow, die sie vom 14. bis 16. Juli 1990 in Moskau und im Kaukasus, Gorbatschows Heimat, führten. Verhandlungen, die der "äußeren Einheit" Deutschlands den Weg ebneten. (dradio.de)

0721D: Pink Floyd spielen an der Berliner Mauer

  • Als am 2. Juli Pink Floyd beim Live 8 zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder in der Urbesetzung auftraten, war dies ein von den Fans lang herbeigesehnter Tag. Roger Waters, der Schöpfer von "The Wall" konnte mit seinem Konzert an der Berliner Mauer, heute vor 15 Jahren, die Fan-Erwartungen nur teilweise erfüllen. (dradio.de)

0722D: die DDR-Volkskammer beschliesst die Bildung von Ländern in der DDR

  • Das Ergebnis der ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer im März 1990 hat gezeigt, dass die Mehrheit der DDR-Bürger ein vereinigtes Deutschland will. Und dazu gehörte auch die Auflösung der zentralistischen Strukturen zugunsten eines föderalen Ländersystems. (dradio.de)

August

0808D: George Bush ruft "Operation Wüstenschild" aus

  • Von einem stabilen, sicheren und demokratischen Staat ist der Irak immer noch weit entfernt. Formal betrachtet leben die Iraker seit dem Ende der Diktatur 2003 zwar in einem freien Land, doch der Alltag ist ein täglicher Kampf. (dradio.de)

0811D: die FDP und die liberalen Parteien der DDR fusionieren

  • Nach dem 9. November 1989 gingen die sogenannten Blockparteien in der DDR Allianzen mit neugegründeten christdemokratischen und liberalen Gruppierungen ein, verschmolzen dann aber schnell mit den alten Parteien der Bundesrepublik. Als erste West-Partei vollzog die FDP am 11. August 1990 die Vereinigung mit drei liberalen Gruppierungen aus der DDR. (dradio.de)

0823D: DDR-Volkskammer beschliesst den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland

  • In den ersten Nachwendemonaten zeichnete sich immer mehr ab, dass die vier Siegermächte einem vereinten Deutschland zustimmen würden. Nun wurde kontrovers über die Art der Wiedervereinigung diskutiert. Schließlich beschloss die DDR-Volkskammer am 23. August 1990 den Beitritt nach Artikel 23 des Grundgesetzes. (dradio.de)

0831D: Vertrag über die staatliche Einheit Deutschlands wird unterzeichnet

  • Nach nur acht Wochen waren die Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten abgeschlossen. Am 31. August 1990 wurde der Vertrag über die Herstellung der Einheit Deutschlands in Berlin unterzeichnet. (dradio.de)

September

0912D: Zwei-plus-Vier-Vertrag"

  • Der Zwei-plus-Vier-Vertrag (amtlicher Titel: Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland) ist ein Staatsvertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreich, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und der Sowjetunion. Er machte den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands frei, wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet und trat am 15. März 1991, dem Tag der Hinterlegung der letzten Ratifikationsurkunde, mit einer offiziellen Zeremonie in Kraft. Als die politisch geforderte und rechtlich notwendige Friedensregelung mit Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg markiert der Zwei-plus-Vier-Vertrag das Ende der Nachkriegszeit und ist ein maßgeblicher diplomatischer Beitrag zur Friedensordnung in Europa. Bei dem Vertrag handelt es sich um einen sogenannten Statusvertrag, dessen Rechtswirkungen sich auch auf dritte Staaten erstrecken.
  • Zu welchem Zeitpunkt die DDR der Bundesrepublik beitreten könnte, das hing von den Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen ab. Die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges und die beiden deutschen Staaten verhandelten in Moskau über die Modalitäten der Wiedervereinigung, war doch mit ihr auch die uneingeschränkte Souveränität Deutschlands verbunden. Wegen Bedenken von Frankreich, Großbritannien und der Sowjetunion drohten die Verhandlungen bis kurz vor der Vertragsunterzeichnung noch zu scheitern.(dradio.de)

Oktober

1003D: Deutsche Wiedervereinigung

  • Als Deutsche Wiedervereinigung wird der durch die friedliche Revolution in der DDR angestoßene Prozess der Jahre 1989 und 1990, der zum Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 führte, bezeichnet. Die damit vollzogene Deutsche Einheit, die seither an jedem 3. Oktober als Nationalfeiertag begangen wird, beendete den als Folge des Zweiten Weltkrieges in der Ära des Kalten Krieges vier Jahrzehnte währenden Zustand der Deutschen Teilung. Richtungweisend für diese Entwicklung war die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989, die den endgültigen Zerfall des politischen Systems der DDR bewirkte. Notwendige äußere Voraussetzung der deutschen Wiedervereinigung war das Einverständnis der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die bis dahin völkerrechtlich noch immer die Verantwortung für Deutschland als Ganzes innehatten beziehungsweise beanspruchten. Durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag (Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland) wurde der Einheit der beiden deutschen Staaten zugestimmt und dem vereinten Deutschland die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten zuerkannt. Staatsrechtlich spricht man, wie im Falle des Saarlands 1957, von „Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“, politisch und sozioökonomisch von der Vereinigung der DDR mit der Bundesrepublik. Maßgebliche Zwischenstationen auf dem Weg der deutschen Wiedervereinigung waren die Volkskammerwahl im März 1990 sowie der Staatsvertrag über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Am 20. September 1990 stimmten die Volkskammer der DDR und der Deutsche Bundestag dem Einigungsvertrag zu, am darauf folgenden Tag der Bundesrat.
  • Überall läuteten die Glocken, Fahnen wurden gehisst, Sektflaschen entkorkt - fast drei Jahrzehnte nach dem Bau der Mauer quer durch Berlin war die Zeit der Teilung Deutschlands zu Ende. Heute ist von der Euphorie des 3.Oktober 1990 nicht mehr viel zu spüren - der Weg zur inneren Einheit der Nation hat sich als länger und schwieriger erwiesen als die meisten glaubten. (dradio.de)
  • Die Freiheitsglocke des Schöneberger Rathaus läutete den 3. Oktober 1990 ein, als die DDR der Bundesrepublik beitrat. Ein Jahr voller überraschender Wendungen und rascher Umbrüche fand seinen feierlichen Höhepunkt. (dradio.de)
  • Am Vorabend des 3. Oktober versammeln sich Hunderttausende am Brandenburger Tor in Berlin. Es herrscht Volksfeststimmung. Deutschland wird nach 45 Jahren wieder vereint. "Einigkeit und Recht und Freiheit" sind auf einmal zum Greifen nah. (aref.de)
  • Auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude in Berlin hat sich eine unübersehbare Menschenmenge versammelt, um hier den Zeitpunkt der Wiedervereinigung Deutschlands zu erleben. Unter dem vom Schöneberger Rathaus übertragenen Läuten der Freiheitsglocke wird die Bundesflagge gehisst. Anschließend verkündet Bundespräsident Richard von Weizsäcker: "Die Einheit Deutschlands ist vollendet. Wir sind uns unserer Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst. Wir wollen in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt dienen." Ein Bläserchor stimmt die Nationalhymne an, und wohl die meisten singen "Einigkeit und Recht und Freiheit". (aref.de)

November

1114D: Alitalia-Flug AZ 404

  • Alitalia-Flug 404 war ein Flug der Alitalia von Mailand nach Zürich. Am 14. November 1990 kam es beim Landeanflug zur Piste 14 Zürich-Kloten zum Absturz.

Lexikon

60 X Deutschland

  • Am 3. März 2009 startet im Ersten die neue Reihe "60 x Deutschland - Die Jahresschau". Sie dokumentiert 60 Jahre deutsche Geschichte von der Gründung von Bundesrepublik und DDR 1949 bis heute. 60 filmische, 15-minütige Kalenderblätter erzählen, was die Deutschen in West und Ost bewegte. "60 x Deutschland" ist eine deutsch-deutsche Chronik im Nachrichtenformat - kompakt, informativ und unterhaltsam. Moderatorin Sandra Maischberger führt durch die Jahresschau. (youtube.com)

Ich hab geträumt von dir (Matthias Reim)

Zeitreise

  • 1. Teil: Die umliegenden Länder stellten die Uhren auf Sommerzeit. Die Schweiz nicht. Diese Zeitinsel-Saison kostete viel Geld und politische Glaubwürdigkeit. 1980 hörte man auf DRS 1 auch zum ersten Mal über Selbsthilfegruppen. Was damals von vielen als «Seelenstriptease» empfunden wurde, ist heute in fast allen sozialen Bereichen etabliert und nicht mehr wegzudenken. Ebenfalls nicht mehr wegzudenken aus der Schweizerischen Comedy-Szene ist Peach Weber. Auch er startete mit seinem ersten Programm 1980. In der «Zeitreise» hören wir Reportagen von damals. Dazu Erinnerungen und Geschichten unserer Hörerinnen und Hörer rund um das Jahr 1980. (DRS1 Zeitreise)
  • 2. Teil: Ausländische Sender hatten sie schon: Informationsmagazine zu aktuellen Themen. Das Schweizer Fernsehen zog 1990 mit der Sendung «10 vor 10» nach. Und die Tagesschau bekam ein Facelifting. Der damalige Chefredaktor, Peter Studer, ist Gast in der «Zeitreise». Er erinnert sich noch gut an die Reaktionen auf die neue Sendung und was ihn und den damaligen Fernsehdirektor dazu bewog, «10 vor 10» zu lancieren. 1990 sprach man vermehrt von Solarstrom. Dies auch dank der ehemaligen Ingenieurschule Biel: Mit dem Solarmobil «Spirit of Biel» gewann ein Team der Schule die «World Solar Challenge». Im gleichen Jahr begann die kommerzielle Phase des Internets - zu diesem Zeitpunkt war es schon vielen Teilen der Bevölkerung ein Begriff. (DRS1 Zeitreise)
  • 3. Teil: Als letzter Kanton MUSS Appenzell Innerrhoden 1990 das Frauenstimmrecht einführen. Das Bundesgericht zwingt Innerrhoden, die Frauen am politischen Geschehen teilnehmen zu lassen. Appenzell Ausserrhoden nahm das Frauenstimmrecht 1989 an. Dank diesem Entscheid konnte die Polit-Karriere der Ausserrhoderin Marianne Kleiner wenige Jahre später beginnen. In der «Zeitreise» erinnert sich die Nationalrätin, was sie empfand, als ihr die Männer endlich offiziell Mitbestimmung zubilligten und warum es in den beiden Appenzell so lange dauerte, bis die Frauen auch politisch gleichberechtigt waren. Ebenfalls im Rampenlicht stand 1990 die ehemalige Bundesrätin Elisabeth Kopp. Sie wurde vom Bundesgericht vom Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung freigesprochen. Nebst politischen Ereignissen liess auch ein Film aufhorchen: Die Komödie «Der Rosenkrieg» feierte in der Schweiz Premiere. Ein Kritiker schrieb damals: «Die Komödie hat viele witzige Momente, doch sie ist zeitweise so grausam, dass man nicht lachen kann.» (DRS1 Zeitreise)
  • 4. Teil: Die Aufdeckung, dass die Bundesanwaltschaft Hunderttausende Bürger überwacht hatte, löste in der Schweiz einen Skandal aus. 300‘000 Bürger verlangten Einsicht in ihre Fiche. Die Bundesbehörden hatten rund 900'000 Fichen angelegt. Betroffen waren mehr als 700'000 Personen und Organisationen bzw. - mehr als 10 Prozent der damaligen Bevölkerung. Der ehemalige SP-Parteipräsident und -Nationalrat, Helmut Hubacher, ist Gast in der «Zeitreise». Er erinnert sich noch genau an die Empörung, die die Schweiz ergriff und auch, wie der Fichen-Skandal seinen Anfang nahm. Im April 1990 starb Greta Garbo in New York. Garbo gilt als eine der grössten Filmlegenden, die Hollywood je hervorgebracht hat. Dabei hatte sie bereits 1942 ihre Filmkarriere aufgegeben. Für viele Filmkritiker war und ist sie «die Göttliche». (DRS1 Zeitreise)

Quellen

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