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WELTALL

  • Mondfinsternis
    0406D: In Babylonien findet eine totale Mondfinsternis statt. Ein Schreiber hält den Vorgang präzise in Keilschrift auf einer Tafel fest: Artaxerxes II., 26. Jahr: 15. Addaru II, beginnend von Süden, 37 UŠ (etwa 148 Minuten) nach Sonnenuntergang, nach 15 UŠ (etwa 60 Minuten) Beginn der totalen (Mondfinsternis), 45 UŠ (etwa 180 Minuten) Dauer der Finsternisphase, 14 Fingerbreiten vor dem Sternbild Jungfrau. Die Tafel befindet sich später im British Museum in London (BM 45640).
  • Fortsetzung 371

RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCLXXVI = 376)

  • Militärtribun Marcus Horatius Pulvillus
    Marcus Horatius Pulvillus, Angehöriger des römischen Patriziergeschlechts der Horatier, geht gemeinsam mit Lucius Geganius Macerinus in die fasti consulares als Militärtribun des Jahres 378 ein. Titus Livius entlarvt diesen Eintrag später als Fälschung. Als weitere Konsulartribunen werden genannt: Spusius Furius Medullinus, Licinus Menenius Lanatus, Quintus Servillius Fidenas, Publius Cloelius Sicilus und Lucius Geganius Macerinus.
  • Spurius Servilius Priscus und Quintus Cloelius Siculus werden Zensoren.
  • Fortsetzung 377

GRIECHEN

(2./3. Jahr der 100. Olympiade)

Syrakus

  • Tyrann Dionysios I. (405–367)
    Dionysios I. unterwirft die griechische Siedlung Kroton in Südkalabrien. Das Heiligtum der griechischen Göttin Hera am Capo Colonna wird von seinen Truppen geplündert. Hier befand sich bis dahin der Versammlungsort des Italiotischen Bundes der griechischen Städte in Süditalien. Neuer Versammlungsort wird Herakleia in Lukanien.
  • Fortsetzung 375

Molosser / Epirus

Makedonien

Pherai

Athen

Sparta

  • König der Eurypontiden: Agesilaos II. (399–359/358)
  • König der Agiaden: Kleombrotos I. (380–371)
    Im Frühjahr beschließen die Ephoren, Kleombrotos als Heerführer gegen Theben einzusetzen, nachdem die Stadt Sparta militärisch herausfordert und die griechische Machtbalance gefährdet hat. Kleombrotos zieht mit dem spartanischen Heer an den Kithairon, wo ein thebanisches Kontingent den Pass bewacht. Es gelingt ihm ohne größere Schwierigkeiten, diese Wachtruppe zu überwältigen und damit den Weg nach Böotien zu öffnen. Anschließend dringt er in das thebanische Gebiet ein und schlägt für sechzehn Tage sein Lager dort auf, ohne jedoch entscheidende Operationen gegen die Stadt selbst zu unternehmen. Nach dieser Phase der Untätigkeit marschiert Kleombrotos weiter nach Thespiai und belässt dort Sphoridas mit einem Teil der Streitmacht als Harmost, also als spartanischen Statthalter und militärischen Befehlshaber. Die Soldaten rätseln angesichts dieses zögerlichen Vorgehens, ob Sparta sich im Krieg oder bereits im Frieden mit Theben befindet, da man trotz einer erfolgreichen Invasion keine entschlossene Offensive führt. Auf dem Rückzug des Heeres gerät der Tross in ein schweres Unwetter im Gebirge, wobei zahlreiche Packesel zu Tode kommen und der Nachschub empfindliche Verluste erleidet. In Sparta selbst stößt die Tatenlosigkeit des Kleombrotos auf Unverständnis, und als Folge vertraut man für die nächsten beiden Feldzüge gegen Theben wieder Agesilaos II. das Oberkommando an.
  • Fortsetzung 376

Bosporanisches Reich

Salamis

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

ÄGYPTEN

Spätzeit, 30. Dynastie

KUSCH

KARTHAGO

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr des Wasser-Hasen; am Beginn des Jahres Wasser-Tiger)

Qin

Zhou

Han

  • Markgraf Wen (386–377)
    Zwei Jahre nach dem Feldzug von 380 greift dasselbe Bündnis Qi erneut an und rückt bis Lingqiu vor. Han beteiligt sich weiterhin aktiv an diesen gemeinsamen militärischen Unternehmungen gegen Qi.
  • Fortsetzung 377

Zhao

Wei

Qi

  • Herzog Yan (383–375)
    Die Staaten Han, Zhao und Wei greifen den Staat Qi an und attackieren die Stadt Lingqiu im Gebiet des späteren Kreises Gaotang in der Provinz Shandong.
  • Fortsetzung 376

Chu

JAPAN

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29.06.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

06.03.2026 Grundstock ergänzt

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