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LEXIKON

Großkönig Dareios I. (Persien)

  • Dareios I. (persisch ‏داریوش‎, [dɔːriˈuːʃ], altpersisch Dārayavahuš, babylonisch Dariamuš, elamisch Dariyamauiš, aramäisch Dryhwš, hebräisch Darjaweš, lateinisch Darius; * 549 v. Chr.; † 486 v. Chr.) oft auch Darius der Große genannt, war Großkönig des persischen Achämenidenreichs, nach eigener Angabe der neunte König aus der Dynastie der Achämeniden. Sein persischer Name bedeutet Das Gute aufrechterhaltend. Dareios I. gilt neben Kyros dem Großen als der bedeutendste Großkönig des altpersischen Reichs. Zu den Leistungen, die zu dieser Einschätzung beitragen, gehört die Erneuerung der Reichsstrukturen. Seine Verwaltungsreformen wurden noch lange nach dem Ende des Achämenidenreiches als vorbildhaft betrachtet; vielleicht beeinflussten sie sogar die Organisation des Römischen Reiches. Außerdem förderte er die Künste, insbesondere die Architektur. Davon zeugen die Gründung von Persepolis und die Bautätigkeit in anderen Residenzstädten, vor allem in Susa. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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12.01.2009 Artikel eröffnet