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LEXIKON

Bauchamphora des Nessos-Malers (Berlin 1961.7)

  • Bei der Bauch­amphora des Nessos-Malers mit der Inven­tar­num­mer 1961.7 in der Antiken­samm­lung Berlin handelt es sich um eine Bauch­amphora, die von einem atti­schen Vasen­maler mit dem Notna­men Nessos-Maler im schwarz­figuri­gen Stil ver­ziert wurde. Die 79 cm große Grab­vase hat einen maxi­ma­len Bauch­durch­messer von 54,5 cm. Der Stand­fuß weist einen Durch­mes­ser von 26,3 cm auf, der Durch­mes­ser der Lippe beträgt 30,5 bis 31 cm. Der Fuß des Gefäßes hat eine koni­sche Form, die flache und weit ausla­dende Lippe wurde in Echinus­form gefer­tigt. Die Henkel haben eine ovale Quer­schnitts­form, der Hals ist in seiner zylindri­schen Form unge­wöhn­lich. Die Vase wurde aus mehreren großen Scherben zusammengesetzt und zeigt im Hauptbild zwei sich gegenüber stehende Greifen, eine für diese Art Gefäße äußerst seltene Deko­ra­tion. Die Vase ist eine der ersten bemal­ten Bauch­ampho­ren und eines der weni­gen sicher dem Nessos-Maler, der ersten Vasen­maler­persön­lich­keit des attisch-schwarz­figuri­gen Stils, zuzu­schrei­ben­den Werke. (Artikel des Tages)

Forum Romanum

  • Das Forum Romanum (Römischer Marktplatz) in Rom ist das älteste römische Forum und war Mittel­punkt des politi­schen, wirtschaft­lichen, kulturel­len und religiö­sen Lebens. Es liegt in einer Senke zwi­schen den drei Stadthü­geln Kapitol, Palatin und Esquilin und war der Ort vieler öffent­licher Ge­bäude und Denk­mäler. Ur­sprüng­lich ein von einem Bach durchzo­genes, sumpfi­ges Tal, wurde es erst unter dem legendä­ren etruski­schen König Lucius Tarquinius Priscus zu Beginn des 6. Jahrhun­derts v. Chr. in die Stadt einbe­zogen. Den Höhe­punkt seines pracht­vollen Aus­baus erlebte es in der Römi­schen Kaiser­zeit. Es ist heute eine der wichtigs­ten Ausgra­bungs­stät­ten des antiken Roms. Im Jahr 1788 wurden erste Teile des Forums ausge­graben, zwi­schen 1871 und 1905 erfolgte die archäo­logische Erschlie­ßung fast des gesam­ten heute öffent­lich zugäng­lichen Areals. Seit dem 20. Jahrhun­dert konzen­trieren sich die Forschun­gen, neben der anhal­ten­den Doku­menta­tion zu den Altgra­bungen, auf speziali­sierte Frage­stellun­gen, denen mittels kleiner, geziel­ter Ausgra­bun­gen nachge­gangen wird. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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23.07.2019 Artikel eröffnet