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RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCXXXII = 1132)

  • Kaiser im Westen: Gratian (375–383)
  • Mitkaiser im Westen: Valentinian II. (375–392)
  • Kaiser im Osten: Theodosius I. (379–395)
    0119D: Gratian erhebt den ehemaligen General Theodosius zum Augustus und macht ihn zum Mitkaiser. Theodosius I. erhält den Herrschaftsbereich im Osten.
    Artikel des Tages: Theodosius I. (eigentlich Flavius Theodosius), auch bekannt als Theodosius der Große (* 11. Januar 347 in Cauca, Spanien; † 17. Januar 395 in Mailand), war von 379 bis 394 Kaiser im Osten des römischen Reiches und ab September 394 für einige Monate letzter Alleinherrscher des Gesamtreiches. Die Regierungszeit des Theodosius war verbunden mit einschneidenden Veränderungen für das Imperium Romanum. So wurde 382 erstmals eine große Gruppe von Barbaren (die Goten) als autonomer Verband unter eigenen Herrschern als Föderaten auf dem Boden des Reiches angesiedelt, während Theodosius im Inneren das Christentum faktisch zur Staatsreligion erhob und Gesetze gegen das Heidentum und insbesondere gegen christliche Häresien erließ. Nach einem Bürgerkrieg verwirklichte Theodosius ein letztes Mal die auch faktisch gegebene Einheit des Imperiums. Nach seinem Tod 395 führte die damit verbundene Aufteilung des Reiches in zwei Herrschaftsbereiche unter seinen beiden Söhnen jedoch letztlich zur endgültigen Trennung in ein Weströmisches und ein Oströmisches Reich, auch wenn diese von den Zeitgenossen nicht als solche wahrgenommen wurde und das Imperium Romanum auch staatsrechtlich als Einheit fortbestand.
    WDR ZeitZeichen 2024
  • Konsul Ausonius
  • Bischof Damasus I. (Rom, 366–384)
  • Erzbischof Ambrosius von Mailand (374–397)

Lugdunensis Tertia

Gallia Belgica

Konstantinopel

Cappadocia

Syria

  • Paianios
    Schapur II. stirbt. Paianios bezeichnet ihn und Hormizd als seine noch lebenden oder erst kürzlich verstorbenen Zeitgenossen; der Artikel zieht Schapurs Todesjahr zur zeitlichen Einordnung der Abfassung von Paianios’ Übersetzung heran und datiert diese um das Jahr 379. Paianios stirbt nach 379
    Artikel des Tages: Paianios (altgriechisch Παιάνιος, geboren wohl um 337, gestorben nach 379) war ein spät­antiker griechischer Über­setzer und Rechts­anwalt, der im 4. Jahrhundert in Syrien im öst­lichen Teil des Römischen Reiches lebte. Er verfasste eine Über­setzung von Eutropius’ kurz­gefasster römischer Geschichte, die von der Gründung der Stadt durch Romulus (753 v. Chr.) bis zum Tod des Kaisers Jovian (364 n. Chr.) reicht. Im Gegen­satz zu einer späteren Über­setzung desselben Werks (von Kapiton von Lykien, spätes 5./frühes 6. Jahrhundert) ist die des Paianios in mehreren Hand­schriften erhalten (direkt überliefert). Der erhaltene Teil der griechischen Über­setzung reicht bis zu Jovians Vor­gänger Julian. Wie Eutropius’ Breviarium war Paianios’ Metaphrasis („Übersetzung“) im 17. und 18. Jahr­hundert Anfänger­lektüre im alt­sprachlichen Unterricht, verschwand jedoch mit dem Neu­humanismus aus dem Kanon der Schul­autoren.

Aegyptus

Gotenkrieg (376–382)

Fortsetzung 380

SASSANIDENREICH

ARMENIEN

AKSUMITISCHES REICH

GUPTAREICH

CHINA

(51./52. Zyklus, Jahr des Erde-Hasen; am Beginn des Jahres Erde-Tiger)

Östliche Jin-Dynastie

Sechzehn Reiche

JAPAN

QUELLEN

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  • 19.10.2010 Artikel eröffnet
  • 22.11.2024 Grundstock erstellt
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