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SASSANIDENREICH

ARABER

(25/26 - Jahreswechsel 16./17. Oktober)

Raschidūn-Kalifat

  • Kalif ʿUthmān ibn ʿAffān (644–656)
  • Dschidda (Siedlung)
    ʿUthmān ibn ʿAffān gründet die arabische Stadt Dschidda.
  • Schlacht bei Nikiou
    Nach dem Sieg in der Schlacht bei Nikiou über byzantinische Truppen erfolgt die endgültige Unterwerfung Alexandrias und Eroberung Ägyptens durch die Muslime unter ʿAmr ibn al-ʿĀs.
  • Klientelfürst Stephan II. (637/642–ca. 650)
  • Statthalter Amr ibn al-As (Ägypten, 1. Amtszeit 640–646)
    Als Amr und der Finanzverwalter Ibn Saʿd sich gegenseitig bei Uthman der Unfähigkeit beschuldigen, enthebt der Kalif Amr um 646 endgültig seines Gouverneursamtes und setzt Ibn Saʿd als alleinigen Statthalter ein, der die byzantinische Steuerstruktur effizienter nutzt, die Privilegien der frühen arabischen Siedler beschneidet und den Überschuss konsequent nach Medina abführt, was bei Garnisonen und einheimischen Eliten Unmut und Opposition auslöst. Nach seiner Absetzung kehrt Amr nach Medina zurück, gerät mit Uthman in öffentliche Auseinandersetzungen, kritisiert dessen Politik, versucht, führende Gefährten wie Ali, az-Zubair, Talha und Aischa gegen ihn zu mobilisieren, und drängt Aischa, eine Wiederernennung Amrs in Ägypten zu unterstützen
  • Statthalter Abd Allah ibn Sa'd (Ägypten, 646–656)
    Mit dem Tod ʿUmars und der Wahl ʿUthmans zum dritten Kalifen verändert sich Abd Allahs Stellung erneut. ʿUthman ernennt ihn zum Gouverneur von Ägypten und löst damit ʿAmr ibn al‑ʿĀs aus diesem Amt ab. Abd Allah bringt eine umfangreiche, vor allem von außen kommende Gefolgschaft mit nach Ägypten und richtet dort ein Diwan‑System ein, in dem die Steuereinnahmen registriert und zentral verwaltet werden. Zu seinem engeren Kreis gehört Muhammad ibn Abī Hudhayfa, der Sohn eines frühen muslimischen Kämpfers, der in der Schlacht von Yamama gefallen ist und der als Waise im Haus ʿUthmans aufgewachsen ist. Muhammad ibn Abī Hudhayfa begleitet Abd Allah nach Ägypten, dient zunächst als Helfer und Ratgeber und fordert ihn mehrfach auf, Missstände in der Verwaltung zu korrigieren. Da Abd Allah auf diese Mahnungen nicht eingeht, wandelt sich Muhammads Haltung von wohlmeinender Kritik zu offener Opposition, zunächst gegen Abd Allah persönlich und dann zunehmend auch gegen ʿUthman, weil dieser Abd Allah im Amt belässt. Abd Allah meldet dem Kalifen in Medina schriftlich, dass Muhammad ibn Abī Hudhayfa in Ägypten Unruhe stiftet und dass die Lage eskalieren werde, wenn nichts unternommen wird. ʿUthman versucht, die Situation zu entschärfen, indem er Muhammad 30'000 Dirham und wertvolle Geschenke schicken lässt, was dieser jedoch öffentlich als Bestechungsversuch brandmarkt, indem er Geld und Güter in die Hauptmoschee bringt und erklärt, ʿUthman wolle seinen Glauben kaufen. Trotz weiterer beschwichtigender Schreiben aus Medina setzt Muhammad ibn Abī Hudhayfa seine Agitation fort und gewinnt Teile der ägyptischen Bevölkerung für seine Kritik an Abd Allah.
  • Imam ʿAlī ibn Abī Tālib (632–661)
  • Papst und Patriarch Benjamin I. von Alexandria (622–661)
  • Fortsetzung 647

TURKVÖLKER

Westliches Reich der Gök-Türken

  • Khagan Irbis Seguy (642–650)
    Irbis Seguy ersucht beim chinesischen Kaiser Taizong um eine chinesische Prinzessin zur Heirat. Im Gegenzug fordert Taizong die Rückgabe mehrerer Städte in der Tarim-Becken-Region. Nach Ablehnung dieser Forderung greift China das Tarim-Becken an. Mehrere Dulu-Anführer fliehen nach China, das Kaganat verliert dadurch auch Dsungarei an das Tang-Reich. Ashina Helu rebelliert gegen Irbis Seguy, wird jedoch zunächst besiegt.
  • Fortsetzung 648

Östliches Reich der Gök-Türken

Xueyantuo

  • Khan Duomi (645–646)
    Duomi greift mit seinen Truppen erneut Tang-Gebiet an, trifft jedoch auf starke Gegenwehr durch die von Kaiser Taizong entsandten Generäle, darunter Li Daozong, Qiao Shiwang und Zhishi Sili. Die Tang-Truppen sind Duomi militärisch überlegen, sodass er sich zurückziehen muss. Duomi entlässt die wichtigsten Berater seines Vaters, ersetzt sie durch eigene Gefolgsleute und lässt zahlreiche Adlige hinrichten. Dies führt zu Unruhe und Hass unter den Xueyantuo-Noblen. Die Huige (später als Uiguren bekannt), ein Vasallenstamm der Xueyantuo, unter Führung von Tumidu, verbünden sich mit weiteren Stämmen (Pugu, Tongluo) und rebellieren gegen Duomi. 0801D: Die Xueyantuo werden in einer gemeinsamen Offensive der Tang und der Huige/Uiguren entscheidend geschlagen. Bazhuo (Duomi Khan) fällt in der Schlacht.
  • Khan Yitewushi (646)
    Nach Duomis Tod gerät das Xueyantuo-Khanat in Chaos. Etwa 70'000 Menschen fliehen westwärts und unterstützten Duomozhi, einen Neffen von Yi'nan, als neuen Khan mit dem Titel Yitewushi Khan. Unter seiner Führung kehren sie in ihr altes Gebiet zurück, doch da die Huige inzwischen große Teile des Territoriums besetzt haben, gibt Duomozhi den Khan-Titel bald auf und bittet die Tang-Dynastie um Erlaubnis, sich nördlich der Khangai-Berge niederzulassen. Der Tang-Kaiser Taizong sendet den General Li Shiji mit der Anweisung, Duomozhi entweder zu akzeptieren, falls er sich ergeben wolle, oder ihn anzugreifen. Li Shiji erreicht die Khangai-Region, woraufhin Duomozhis Assistent Tizhen kapituliert. Duomozhi selbst flieht zunächst, ergibt sich aber später dem Unterbefehlshaber Xiao Siye. Einige seiner Anhänger weigern sich jedoch, sich zu ergeben, und werden von Li Shiji bekämpft. Duomozhi wird schließlich nach Chang'an gebracht und in den Dienst der Tang-Dynastie aufgenommen. Damit endete die Herrschaft der Xueyantuo als eigenständiges Khanat.

INDIEN

Nepal

Harsha

Chalukya

Östliche Chalukya

Pallava

Kamarupa

Anuradhapura

TIBET

KHMER

Chenla

CHINA

(55./56. Zyklus - Jahr des Feuer-Pferdes; am Beginn des Jahres Holz-Schlange)

Tang-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Silla

JAPAN

QUELLEN

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01.01.2024 Artikel eröffnet

21.02.2024 Grundstock erstellt

29.05.2025 Grundstock ergänzt

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