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CHRONIK

0730D: Bagdad

  • Bagdad ist die Hauptstadt des Irak und des gleichnamigen Gouvernements. Sie ist mit 5,4 Millionen Einwohnern (2010) eine der größten Städte im Nahen Osten. In der Metropolregion, die weit über die Grenzen des Gouvernements hinausreicht, leben 11,8 Millionen Menschen (2010), was etwa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Iraks entspricht. Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes sowie Sitz der irakischen Regierung, des Parlaments, aller staatlichen und religiösen Zentralbehörden sowie zahlreicher diplomatischer Vertretungen. Bagdad ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt Iraks und besitzt zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen sowie Baudenkmäler.
  • Bagdad, die Hauptstadt des Iraks, ist heute eine laute, heiße und vor allem sehr gefährliche Stadt. Fast täglich erschüttern Anschläge auf öffentliche Einrichtungen oder Menschenansammlungen die Metropole am Tigris. "Wer nach Bagdad zu reisen beabsichtigt, sollte daher unbedingt professionelle Schutzmaßnahmen ergreifen und seinen Aufenthalt auf als gesichert geltende Bereiche beschränken", schreibt das Auswärtige Amt in seiner "Reisewarnung Irak". Im Mittelalter war Bagdad eine reiche, weltoffene und vor allem friedliche Stadt, ein Schmelztiegel der Kulturen. Am 30. Juli 762 wurde Bagdad gegründet. (dradio.de)

QUELLEN

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30.07.2012 Artikel eröffnet