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CHRONIK

Wiborada

  • Wiborada († 1. Mai 926 in St. Gallen) war eine Einsied­lerin, geweihte Jung­frau und Märtyrin der katho­lischen Kirche. Sie lebte als Inklusin in St. Gallen und wurde wäh­rend eines Ungarn­einfalls getötet. Ihre letzte Ruhe­stätte, deren genaue Lage bei der Kirche St. Mangen heute nicht mehr be­kannt ist, war über Jahr­hunderte hinweg Ziel vieler Wall­fahrer. Sie wurde im Jahr 1047 von Papst Cle­mens II. heilig­gespro­chen und gilt als Schutz­patronin der Pfarr­haus­hälte­rinnen, Köchin­nen, Biblio­theken und Bücher­freunde. In der Ikono­grafie wird Wiborada im Habit darge­stellt; als ikono­grafische Heiligen­attri­bute sind ihr eine Helle­barde als Ver­weis auf das Marty­rium und ein Buch beige­geben. Ihr Fest wird am 2. Mai, einen Tag nach ihrem Todestag, als Eigen­feier des Bistums St. Gallen begangen. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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02.05.2019 Artikel eröffnet