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Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 13:47 Uhr
MAYA
Palenque
Tikal
Quiriguá
Copan
PIKTEN
KELTEN
Uí Néill
- Hochkönig Niall Frossach (763-765/778)
Niall Frossach lässt das Gesetz des heiligen Patrick erneut öffentlich in Kraft setzen, wodurch er sich in eine andere religiös-politische Tradition stellt als die Clann-Cholmáin-Hochkönige, die das Gesetz des heiligen Columba von Iona unterstützen. - Hochkönig Donnchad Midi (766/778-793/797)
Donnchad übernimmt im Anschluss die Königswürde von Meath, und gemäss der englischen Wikipedia wird er gleichzeitig zumindest im Hintergrund Hochkönig, während Niall Frossach weiterhin lebt. Über das Ende von Nialls Amt als Hochkönig sind die Angaben widersprüchlich; es kann definitiv angegeben werden, ob es bereits im Jahr 765 geendet hat oder erst 767 oder sogar erst mit Nialls Tod 778. - Fortsetzung 769
Ulaid
Connacht
Leinster
Uí Mháine
- König Aedh Ailghin (750–767)
Aedh Ailghin wird getötet und im Kloster Lullymore in der Grafschaft Kildare bestattet. Nach seinem Tod beginnt eine Phase kürzerer und wechselnder Herrschaften; Dunchadh ua Daimhine übernimmt später die Königswürde und stirbt 780. - König Dunchadh ua Daimhine (767–780)
Dunchadh ua Daimhine ist der 23. König von Uí Maine. - Fortsetzung 770
Gwynedd
Königreich Powys
ANGELSACHSEN
Northumbria
- König Ealchred (765–774)
Ealchred pflegt enge Verbindungen zum europäischen Festland und unterstützt aktiv die Mission unter den Altsachsen. Bereits 767 wird in York ein Mann namens Aluberht zum Bischof der Altsachsen geweiht. - Erzbischof Æthelbert (York, 766–780)
- Liudger reist zur Domschule des Gelehrten Alkuin nach York, wo ihn Æthelbert im selben Jahr zum Diakon weiht. 768/769 kehrt er vorübergehend nach Utrecht zurück, hält sich aber insgesamt bis Mitte 772 in England auf.
- Bischof Alchmund (767–780/781)
Alchmund wird zum siebten Bischof von Hexham geweiht und steht in der Reihe der sogenannten Heiligen von Hexham, zu denen auch sein Vorgänger Acca gehört. - Bischof Cynewulf (Lindisfarne, 740–780)
- Fortsetzung 768
Mercia
East Anglia
Königreich Wessex
Königreich Essex
Königreich Kent
- König Ecgberht II. (Westkent, 764/765–779/784)
- König Heahberht (Ostkent, 764-772/776)
- Erzbischof Jænberht (Canterbury, 765–792)
FRÄNKISCHES REICH
- König Pippin der Jüngere (751–768)
Hoftag von Gentilly: Pippin empfängt eine byzantinische Delegation, mit der Fragen der Bilderverehrung besprochen wird. - Karl (später "der Große") (19)
- Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)
- Bischof Gregor (Utrecht (754-775)
- Erzbischof Lullus (Mainz, 754-786)
- Bischof Wiomad (Trier, 762-791)
- Bischof Megingaud (Würzburg, 754–769)
- Abt Sturmius (Fulda, 2. Amtszeit 765–779)
- Bischof Johannes II. (Konstanz, 760–782)
- Bischof Tello (Chur, 759–765)
- Fortsetzung 768
Herzogtum Aquitanien
- Herzog Waifar (745-768)
Waifars Onkel Remistan, der sich Pippin zuvor schon unterworfen hat, läuft wieder zu den Aquitaniern über, wird jedoch gefangen genommen und 768 in Bourges hingerichtet. - Fortsetzung 768
Herzogtum Baiern
- Herzog Tassilo III. (748–788)
- Bischof Sigerich (Regensburg, 762–768)
- Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)
- Bischof Arbeo (Freising, 764–784)
- Bischof Anthelm (Passau, 763-764/770)
- Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)
- Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)
LANGOBARDENREICH
- König Desiderius (757–774)
Nach dem Tod Papst Pauls I. kommt es 767–768 zu heftigen Nachfolgestreitigkeiten in Rom, in die Desiderius eingreift und in deren Verlauf der Gegenpapst Konstantin II. abgesetzt wird. Die langobardische Partei unter dem Priester Waldipert kann ihren Kandidaten Philipp nicht durchsetzen, doch dank der vorübergehenden Schwäche des Frankenreiches wird Desiderius Schutzherr des Papstes. Papst Stephan III. hängt politisch stark von Desiderius ab, verweigert jedoch 769 die Weihe des von Desiderius gewünschten Bischofs von Ravenna. - Erzbischof Tomaso (Mailand, 759-783)
Herzogtum Friaul
Herzogtum Spoleto
Herzogtum Benevent
SPANIEN
Königreich Asturien
KIRCHENSTAAT
- Papst Paul I. (757–767)
Am 28. Juni stirbt Paul in Rom. - Papst Konstantin II. (767-768)
Herzog Toto von Nepi, ein weltlicher Adeliger aus Latium, setzt seinen Bruder Konstantin, der noch Laie ist, mit Gewalt als Papst durch, wahrscheinlich am 5. Juli. Konstantin nimmt das Papstamt an, obwohl er vorher nicht die kirchlichen Weihen durchlaufen hat, und beginnt, als Papst zu regieren. - Fortsetzung 768
REPUBLIK VENEDIG
KARANTANIEN
- Fürst Cheitumar (751-769)
- Nach 767, nach der Weihe der Kirche in Maria Saal, stirbt der Missionsbischof Modestus, was die organisierte Missionsbewegung in Karantanien schwächt und ihr weiteres Vorankommen erschwert.
- Fortsetzung 768
ERSTES BULGARISCHES REICH
- Knjas Toktu (766-767)
Die Opposition gegen Toktu erreicht ihren Höhepunkt, und in Bulgarien bricht eine offene Rebellion gegen seine Herrschaft aus. Toktu entscheidet sich zur Flucht aus dem Land; er zieht mit seinem Bruder Bayan und einer Gruppe von Gefolgsleuten in die Gegend entlang des Donauufers. Toktus Gegner verfolgen ihn und seine Gefährten. In der Nähe der Donau, vermutlich in einem bewaldeten Gebiet nicht weit vom Fluss, werden Toktu, sein Bruder Bayan und zahlreiche Unterstützer gestellt und getötet. - Knjas Pagan (767–768)
Pagan wird Toktus Nachfolger. Er stammt aus dem Kreis der Bojaren und neigt wie die vorherigen Herrscher zu einer Ausgleichspolitik gegenüber dem Byzantinischen Reich. Unmittelbar nach seiner Thronbesteigung nimmt er Verhandlungen mit Kaiser Konstantin in Thrakien auf, um den Frieden zu sichern. Während dieser Gespräche kritisiert Pagan seine eigenen Landsleute für die Vertreibung des früheren Herrschers Sabin und für die andauernde innere Anarchie im bulgarischen Reich. Am Ende der Verhandlungen einigen sich beide Seiten auf einen Friedensschluss, der vorerst Stabilität verspricht. - Fortsetzung 768
BYZANTINISCHES REICH
- Kaiser Konstantin V. (741–775)
- Patriarch Johannes (Grado, 766–802)
- Patriarch Niketas I. (Konstantinopel, 766–780)
- Am 7. Oktober wird der ehemalige Patriarch Konstantin II. durch den Hippodrom von Konstantinopel geführt, dort öffentlich zur Schau gestellt und schließlich enthauptet.
- Fortsetzung 768
IBERIEN
ARABER
(149/150 - 5./6. Februar)
Abbasiden
- Kalif al-Mansūr (754–775)
- Statthalter Humayd ibn Qahtaba (Arminiya, 766–768, Chorasan 768-776)
- Statthalter Abu Awn Abd al-Malik ibn Yazid (Chorasan, 766-767)
- Imam der Zwölferschiiten: Mūsā al-Kāzim (765–799)
- Theodor I. wird Patriarch der Rum-Orthodoxen Kirche von Antiochien (kein Wikipedia-Artikel vorhanden)
- Tekke
Gründung der ersten Tekke (Zentrum eines Sufi-Ordens) in Damaskus - Patriarch Theodoros II. (Jerusalem, 745/749–770)
- Papst und Patriarch Michael I. (Alexandria, 743–767)
Michael I. stirbt. - Papst und Patriarch Mina I. (767-776)
Mina I. ist der 47. Papst und Patriarch von Alexandria. - Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)
- Fortsetzung 768
Emirat Noukour
Kalifat von Tlemcen
- Kalif Abū Qurra (765-778)
Zwischen 767 und 776 führt Abū Qurra eine Reihe von Feldzügen, mit denen er große Teile von Ifrīqiya unter seine Kontrolle bringt. Eine spätere Überlieferung bei Ibn Ḫaldūn berichtet ihm eine enorme Streitmacht von mehr als 350'000 Reitern zu. Zunächst nimmt er mit einer Armee von etwa 40'000 Reitern und Fußsoldaten die Festung Tobna ein und macht sie zu einer wichtigen Ausgangsbasis. In seinem Heer befinden sich zudem rund 6000 Ibāditen unter Führung von Ibn Rustum sowie weitere Kontingente der Sanhādja. Von Tobna aus zieht Abū Qurra gegen Kairouan im späteren Tunesien und belagert die Stadt. Nahezu alle Berberstämme der Region stellen sich zur Verfügung, sodass er über eine geschlossene berberische Streitmacht verfügt. Ibn Rustum, der als einziger Perser in diesem Heer hervorsticht und mit einer Frau aus dem Stamm der Banū Ifran verheiratet ist, gewinnt ebenfalls an Ansehen. Die Banū Ifran und ihre Nachbarn, die Maghila, erkennen ihn schließlich zusätzlich als Imam an, was langfristig die Weichen für eine neue Herrschaftsbildung stellt. - Fortsetzung 778
Emirat von Córdoba
MAKURIA
CHASAREN
- Die Chasaren werden vom westtürkischen Kaganat unabhängig.
UIGURISCHES KAGANAT
INDIEN
Pratihara
Malla
Chauhan-Dynastie
Rashtrakuta
Westliche Ganga-Dynastie
Pallava
Anuradhapura
TIBET
CHINA
(57./58. Zyklus - Jahr des Feuer-Schafes; am Beginn des Jahres Feuer-Pferd)
Tang-Dynastie
KOREA
Silla
Balhae
JAPAN
- Tennō Shōtoku (2. Amtszeit 764–770)
- Jingo-Keiun (Japan)
Am 13. September beginnt die Ära Jingo-Keiun - Fortsetzung 770
QUELLEN
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01.10.2023 Artikel eröffnet
12.10.2023 Grundstock erstellt
09.02.2026 Grundstock ergänzt