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1372: Unterschied zwischen den Versionen

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==JUNI==
==CHRONIK==


0622D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlacht_von_La_Rochelle '''Seeschlacht von La Rochelle''']
0622D: [https://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlacht_von_La_Rochelle '''Seeschlacht von La Rochelle''']
*In der Seeschlacht von La Rochelle am 22. und 23. Juni 1372 besiegte die französisch-kastilische Flotte die der Engländer.
*England wird in der Seeschlacht von La Rochelle durch eine kastilisch-französische Flotte besiegt. Der englische Admiral John Hastings, 2. Earl of Pembroke, gerät dabei in Gefangenschaft.
Bereits seit 1152 gehörte die Gascogne zum englischen Besitz. Mit dem Frieden von Brétigny von 1360 erhielt England im Hundertjährigen Krieg große Teile des süd-westlichen Frankreichs. Damit fiel auch La Rochelle, direkt am Golf von Biskaya hinter der Île de Ré und der Île d'Oléron gelegen, unter englische Herrschaft. Doch bereits 1369 begann die Rückeroberung durch Frankreich. La Rochelle, als eine der wenigen größeren Hafenstädte, wurde belagert. Die Engländer versuchten, über das Meer Truppennachschub zu leisten. Dabei wurde die englische Flotte unter John Hastings, 2. Earl of Pembroke, jedoch von einer französisch-kastilischen Flotte unter Admiral Ambrosio Bocanegra vor dem Hafeneingang abgefangen. Sie brachte der englischen Flotte eine schwere Niederlage bei. Hastings geriet in Gefangenschaft.


==LEXIKON==
==LEXIKON==


[http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Stadtwald '''Frankfurter Stadtwald''']
[https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_III._von_He%C3%9Fberg '''Bischof Albrecht III. von Heßberg (Würzburg)''']
*Der Frankfurter Stadtwald ist der kommunale Waldbesitz der Stadt Frankfurt am Main. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff ein 5785 Hektar großes Waldgebiet im Süden Frankfurts, wovon 3866 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff darüber hinaus alle Waldflächen, die auf Frankfurter Stadtgebiet liegen, darunter den Biegwald, Enkheimer Wald, Fechenheimer Wald, das Ginnheimer Wäldchen, Niedwald, Nieder-Erlenbacher und Nieder-Eschbacher Wald sowie den Riederwald. Die Waldflächen gehören zum Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel.
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Withego_II._Hildbrandi '''Bischof Withego II. Hildbrandi (Naumburg)''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Altena_(Sch%C3%BCttorf) '''Burg Altena (Schüttorf)''']
*Die Burg Altena wird erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde (zu finden im Urkundenbuch der Grafschaft Bentheim, Nr. 102, S. 208) handelt es sich um einen Schuldschein. Darin wird festgehalten, dass eine Zahlung „tho Scüttorpe bynnen den slote“ (also innerhalb des Schlosses/der Burg zu Schüttorf) erfolgen soll. Zu dieser Zeit ist der Name „Altena“ noch nicht gebräuchlich; die Anlage wird schlicht als Schloss, Hof oder Burg („slote“, „hof“ oder „borch“) bezeichnet. Erst ab dem 16. Jahrhundert wird sich der Name Altena (oder auch Altona) durchsetzen.
*Die Burg Altena war eine spät­mittel­alterliche Stadt­burg in Schüttorf im Land­kreis Graf­schaft Bent­heim in Nieder­sachsen. Auf­grund ihrer archi­tektoni­schen Verbin­dung von goti­schen Elemen­ten und der Weser­renais­sance gilt die Burg in der regiona­len For­schung als bedeu­tendes Beispiel der Profan­architek­tur des 16. Jahr­hunderts. Der älteste Teil der Anlage ent­stand vermut­lich in der ersten Hälfte des 14. Jahr­hunderts. Die erste urkund­liche Erwäh­nung der Anlage datiert auf das Jahr 1372. Die Burg war als süd­östlicher Eck­pfeiler in die Stadt­mauer Schüttorfs inte­griert und unter­schied sich dadurch grund­legend von frei­stehenden Adels­sitzen. Im Dreißig­jährigen Krieg wurde die Burg beschossen und teil­weise schwer beschädigt. 1903 erwarb der Fabrikant Herman ten Wolde die Anlage, ließ die Palas­ruine sprengen und die erhalte­nen Flügel zu Wohn­zwecken um­bauen. Im Jahr 1973 begann der Abriss der gesam­ten Burg für den Bau einer Durch­gangs­straße. Der Verlust gilt in der For­schung als exem­plarisch für den Umgang mit histori­scher Bau­substanz in der Nach­kriegs­zeit, als verkehrs­planerische Interes­sen dem Denkmal­schutz regel­mäßig vor­gingen. Seit dem 27. August 1988 erinnert auf dem Burg-Altena-Platz in Schüttorf eine Plastik des Künstlers Werner Ratering an den ehema­ligen Stand­ort und das mittel­alterliche Asyl­recht der Burg. (Artikel des Tages)
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Emmauskloster_(Prag) '''Emmauskloster (Prag)''']
*Das Emmauskloster in Prag wird eingeweiht.
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Stadtwald '''Frankfurter Stadtwald''']
*Der Frankfurter Stadtwald ist der kommunale Waldbesitz der Stadt Frankfurt am Main. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff ein 5785 Hektar großes Waldgebiet im Süden Frankfurts, wovon 3866 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff darüber hinaus alle Waldflächen, die auf Frankfurter Stadtgebiet liegen, darunter den Biegwald, Enkheimer Wald, Fechenheimer Wald, das Ginnheimer Wäldchen, Niedwald, Nieder-Erlenbacher und Nieder-Eschbacher Wald sowie den Riederwald. Die Waldflächen gehören zum Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel. (Artikel des Tages)
 
[https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:1372_paintings '''Gemäldegalerie''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Newaya_Mariam '''Kaiser Newaya Mariam (Äthiopien)''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Kivelinge '''Kivelinge''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_I._%28Baden%29 '''Markgraf Bernhard I. (Baden)''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_VII._%28Baden%29 '''Markgraf Rudolf VII. (Baden)''']
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Marien-Kirche_(Prager_Neustadt) '''Sankt-Marien-Kirche (Prager Neustadt)''']
*Nach 25-jährigen Bauarbeiten wird die Sankt-Marien-Kirche in der Prager Neustadt fertiggestellt.
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Duns '''Schlacht von Duns''']
*Schottische Bauern und Schafhirten vertreiben das englische Heer unter Henry Percy, 1. Earl of Northumberland, während der Anglo-Schottischen Grenzkriege in der unblutigen Schlacht von Duns.


==QUELLEN==
==QUELLEN==


Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.
 
29.04.2013 Artikel eröffnet (Debussy)
 
11.05.2013 Grundstock erstellt (zusammen mit Debussy)
 
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Aktuelle Version vom 23. September 2026, 09:28 Uhr

1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375

CHRONIK

0622D: Seeschlacht von La Rochelle

  • England wird in der Seeschlacht von La Rochelle durch eine kastilisch-französische Flotte besiegt. Der englische Admiral John Hastings, 2. Earl of Pembroke, gerät dabei in Gefangenschaft.

LEXIKON

Bischof Albrecht III. von Heßberg (Würzburg)

Bischof Withego II. Hildbrandi (Naumburg)

Burg Altena (Schüttorf)

  • Die Burg Altena wird erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde (zu finden im Urkundenbuch der Grafschaft Bentheim, Nr. 102, S. 208) handelt es sich um einen Schuldschein. Darin wird festgehalten, dass eine Zahlung „tho Scüttorpe bynnen den slote“ (also innerhalb des Schlosses/der Burg zu Schüttorf) erfolgen soll. Zu dieser Zeit ist der Name „Altena“ noch nicht gebräuchlich; die Anlage wird schlicht als Schloss, Hof oder Burg („slote“, „hof“ oder „borch“) bezeichnet. Erst ab dem 16. Jahrhundert wird sich der Name Altena (oder auch Altona) durchsetzen.
  • Die Burg Altena war eine spät­mittel­alterliche Stadt­burg in Schüttorf im Land­kreis Graf­schaft Bent­heim in Nieder­sachsen. Auf­grund ihrer archi­tektoni­schen Verbin­dung von goti­schen Elemen­ten und der Weser­renais­sance gilt die Burg in der regiona­len For­schung als bedeu­tendes Beispiel der Profan­architek­tur des 16. Jahr­hunderts. Der älteste Teil der Anlage ent­stand vermut­lich in der ersten Hälfte des 14. Jahr­hunderts. Die erste urkund­liche Erwäh­nung der Anlage datiert auf das Jahr 1372. Die Burg war als süd­östlicher Eck­pfeiler in die Stadt­mauer Schüttorfs inte­griert und unter­schied sich dadurch grund­legend von frei­stehenden Adels­sitzen. Im Dreißig­jährigen Krieg wurde die Burg beschossen und teil­weise schwer beschädigt. 1903 erwarb der Fabrikant Herman ten Wolde die Anlage, ließ die Palas­ruine sprengen und die erhalte­nen Flügel zu Wohn­zwecken um­bauen. Im Jahr 1973 begann der Abriss der gesam­ten Burg für den Bau einer Durch­gangs­straße. Der Verlust gilt in der For­schung als exem­plarisch für den Umgang mit histori­scher Bau­substanz in der Nach­kriegs­zeit, als verkehrs­planerische Interes­sen dem Denkmal­schutz regel­mäßig vor­gingen. Seit dem 27. August 1988 erinnert auf dem Burg-Altena-Platz in Schüttorf eine Plastik des Künstlers Werner Ratering an den ehema­ligen Stand­ort und das mittel­alterliche Asyl­recht der Burg. (Artikel des Tages)

Emmauskloster (Prag)

  • Das Emmauskloster in Prag wird eingeweiht.

Frankfurter Stadtwald

  • Der Frankfurter Stadtwald ist der kommunale Waldbesitz der Stadt Frankfurt am Main. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff ein 5785 Hektar großes Waldgebiet im Süden Frankfurts, wovon 3866 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff darüber hinaus alle Waldflächen, die auf Frankfurter Stadtgebiet liegen, darunter den Biegwald, Enkheimer Wald, Fechenheimer Wald, das Ginnheimer Wäldchen, Niedwald, Nieder-Erlenbacher und Nieder-Eschbacher Wald sowie den Riederwald. Die Waldflächen gehören zum Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel. (Artikel des Tages)

Gemäldegalerie

Kaiser Newaya Mariam (Äthiopien)

Kivelinge

Markgraf Bernhard I. (Baden)

Markgraf Rudolf VII. (Baden)

Sankt-Marien-Kirche (Prager Neustadt)

  • Nach 25-jährigen Bauarbeiten wird die Sankt-Marien-Kirche in der Prager Neustadt fertiggestellt.

Schlacht von Duns

  • Schottische Bauern und Schafhirten vertreiben das englische Heer unter Henry Percy, 1. Earl of Northumberland, während der Anglo-Schottischen Grenzkriege in der unblutigen Schlacht von Duns.

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

29.04.2013 Artikel eröffnet (Debussy)

11.05.2013 Grundstock erstellt (zusammen mit Debussy)

1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375