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792: Unterschied zwischen den Versionen

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0720D: Schlacht von Marcellae
 
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==CHRONIK==
==MAYA==


0720D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Marcellae_(792) '''Schlacht von Marcellae''']
'''Talol'''
*In der Schlacht von Marcellae siegen die Bulgaren unter Kardam über das Byzantinische Reich. Nach dem Sieg kann sich das Bulgarische Reich, auch durch nun von Byzanz erhaltenen Tributleistungen, konsolidieren und die Byzantinisch-bulgarischen Kriege sind mit der Niederlage Byzanzs vorerst beendet. Der byzantinische Kaiser Konstantin VI. sieht sich innenpolitisch mit einer Revolte der Tagmata konfrontiert, die zum Ziel hat, den früheren Kaisar Nikephoros oder den Strategos Alexios Musele auf den Thron zu bringen, letztlich aber erfolglos bleibt.
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ukit_Kan_Lek_Tok Ajaw Ukit Kan Lek Tok (770-801)] <br />
 
'''Tikal'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Yax_Nuun_Ahiin_II Ajaw Yax Nuun Ahiin II. (768-794)] <br />
 
'''Copan'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Yax_Pasaj_Chan_Yopaat Ajaw Yax Pasaj Chan Yopaat (763-810)] <br />
 
==PIKTEN==
   
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Causant%C3%ADn_mac_Fergusa König Causantín mac Fergusa (789–820)] <br />
 
==KELTEN==
 
'''Uí Néill'''
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Donnchad_Midi Hochkönig Donnchad Midi (766/778-793/797)] <br />
 
'''Ailech'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%81ed_Oirdnide König Áed Oirdnide (788–819), Hochkönig Áed Oirdnide (797–819)] <br />
 
'''Ulaid'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Fiachnai König Eochaid mac Fiachnai (790–810)] <br />
 
'''Connacht'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cin%C3%A1ed_mac_Artgail König Cináed mac Artgail (786–792)] <br />Cináed mac Artgaile wird in der Schlacht von Sruth Cluana Argai (Cloonargid im County Roscommon) von Muirgius mac Tommaltaig besiegt und getötet.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Colla_mac_Fergusso '''König Colla mac Fergusso (792–796)'''] <br />Im Jahr 792 wird Colla mac Fergusso als möglicher König von Connacht genannt. Die Annalen von Inisfallen führen diese Königsherrschaft für die Zeit 792 bis 796 an. In den Annalen von Ulster beginnt in diesem Jahr jedoch die Herrschaft von Muirgius mac Tommaltaig, nachdem er Cináed mac Artgail in der Schlacht bei Sruth Cluana Argai besiegt hat. Der Text nennt außerdem, dass Colla und Muirgius in den 790er Jahren möglicherweise miteinander um die Herrschaft über Connacht ringen.
*[[796#KELTEN | Fortsetzung 796]] [[Kategorie:Connacht]]
 
'''Leinster'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Bran_Ardchenn König Bran Ardchenn (785-795)] <br />
 
'''Dalriada'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Donncoirce König Donncoirce (782-792)] <br />
 
'''Gwynedd'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Caradog_ap_Meirion König Caradog ap Meirion (754-798)] <br />
 
'''Königreich Powys'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cadell_ap_Brochfael König Cadell ap Brochfael (773–808)] <br />
 
==ANGELSACHSEN==
 
'''Northumbria'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelred_I._(Northumbria) König Æthelred I. (2. Amtszeit 790–796)] <br />Æthelred erhält bedeutende politische Unterstützung durch König Offa von Mercia und festigt dieses Bündnis durch eine Heirat. Am 29. September heiratet er in Catterick Offas Tochter Ælfflæd und gewinnt damit Rückhalt bei der mächtigen Nachbarmacht Mercia sowie bei Teilen des Adels von Deira; außerdem pflegt er diplomatische Kontakte zu Karl dem Großen, von dem er Geschenke empfängt.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Osred_II_of_Northumbria Osred II.] <br />Aufgrund der wachsenden Unzufriedenheit mit der Regierung Æthelreds I. wird der vor zwei Jahren abgesetzte Osred II. aus seinem Exil auf der Isle of Man zurückgeholt. Als er jedoch den Thron von Northumbria in der Schlacht zurückgewinnen will, wird er von seinen Anhängern im Stich gelassen, gefangen genommen und am 14. September hingerichtet. Æthelred erhält Unterstützung durch König Offa von Mercia und heiratet am 29. September in Catterick dessen Tochter Ælfflæd.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Eanbald_(died_796) Erzbischof Eanbald I. (York, 780-796)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Higbald_von_Lindisfarne Higbald (Lindisfarne, 780–802)] <br />
*[[793#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Northumbria]]
 
'''Mercia'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Offa_von_Mercia König Offa (757–796)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Unwona Bischof Unwona (Leicester, 781/785-801/803)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Hygeberht Erzbischof Hygeberht (Lichfield, 787–799)] <br />Jænberht stirbt, und Hygeberht ist nun der ranghöchste Prälat im Süden Englands. Hygeberht weiht Jænberhts Nachfolger Æthelhard, nachdem Offa sich bei Alkuin von York über das richtige Vorgehen erkundigt hat. Von diesem Zeitpunkt an gilt Hygeberht als ranghöchster Prälat im Süden Englands, was sich darin zeigt, dass er in Urkunden vor Æthelhard genannt wird, wenn beide auftreten.
*[http://en.wikipedia.org/wiki/J%C3%A6nberht Erzbischof Jænberht (Canterbury, 765–792)] <br />0812D: Jænberht stirbt und wird in der Klosterkirche der Abtei St Augustine in Canterbury bestattet. Nach seinem Tod erfährt er Verehrung als Heiliger, und sein Gedenktag wird auf den 12. August festgelegt. 
*[[793#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Mercia]]
 
'''East Anglia'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelberht_II._(East_Anglia) König Æthelberht II. (780–794)] <br />
 
'''Königreich Wessex'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Beorhtric König Beorhtric (786–802)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelhard Bischof Æthelhard (Winchester, 765?–793)] <br />
 
'''Königreich Essex'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigeric_I. König Sigerich I. (758-798)] <br />
 
==FRÄNKISCHES REICH==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Gro%C3%9Fe König Karl der Große (768–800)] <br />Die in pro-karolingischen Quellen beschönigten Ereignisse des Spanienfeldzugs werden in der Forschung als vollständiger Misserfolg bewertet. Dennoch sollte Karl der Große (44) erneut in Nordspanien aktiv werden, diesmal mit mehr Erfolg. 792/93 kommt es zu arabischen Einfällen ins Frankenreich, woraufhin die Franken Feldzüge nach Nordspanien unternehmen. Mehrere befestigte Städte werden eingenommen, darunter Barcelona (803) und Pamplona (811). Im eroberten Gebiet werden Christen angesiedelt. Die Franken haben damit eine strategisch wichtige Pufferzone errichtet, die aber erst nach Karls Tod als reguläre Grenzgrafschaft, die Spanische Mark, eingerichtet wird.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Fossa_Carolina '''Fossa Carolina'''] <br />Im Jahr 792 beginnen die Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Karlsgrabens (Fossa Carolina), die erste Wasserverbindung zwischen Main und Donau. Das Projekt steht unter unsicheren politischen Vorzeichen, die von Konflikten mit Pippin dem Buckeligen und Herzog Tassilo geprägt sind.
*Pippin der Bucklige, ältester Sohn Karls des Großen aus dessen erster Ehe, der von der Thronfolge ausgeschlossen worden ist, unternimmt einen vergeblichen Umsturzversuch. Der Plan wird durch Fardulf verraten, Pippin wird abgeurteilt und in das Kloster Prüm verbannt, seine Helfer werden hingerichtet.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Turpin_von_Reims Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Liudger Liudger] <br />792/793: Liudger gründet an einem Ort namens Mimigernaford ein. <br />792 kommt es zu einem Sachsen- und Friesenaufstand, der vermutlich dazu führt, dass Karl der Große den Priester Liudger die Missionsleitung im westlichen Sachsen überträgt. Um Münster entsteht daraufhin ein Missionsbistum mit ausgedehntem Pfarrsystem, ausgehend vom 793 von Liudger gegründeten Kanonikerstift. In Nottuln lässt er eine Kirche erbauen und fördert dort vermutlich die Gründung einer Gemeinschaft von Sanktimonialen, während er zugleich den Kontakt zu seinem friesischen Missionsgebiet bewahrt.honestum monasterium sub regula canonica famulatium, aus dem das Domkapitel Münster hervorgehen wird.
*[https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%93%D0%B5%D1%80%D0%B1%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D0%B4 Bischof Gerobald (Lüttich, 787-809)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hildebold_von_K%C3%B6ln Bischof Hildebold (Köln, 787-795)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Richulf Erzbischof Richulf (Mainz, 787–813)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Richbod Erzbischof Richbod (Trier, 791–804)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Berowelf Bischof Berowelf (Würzburg, 769–794)] <br />
*0816D: Düdelsheim wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt.
*1231D: Guttenbach wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Baugulf_von_Fulda Abt Baugulf (Fulda, 779–802)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Egino_von_Konstanz Bischof Egino (Konstanz, 782–811)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Waldo_von_Reichenau Abt Waldo von Reichenau (Reichenau 786–806)] <br />
*[[793#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]
 
Aquitanien
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Fromme Unterkönig Ludwig der Fromme (Aquitanien, 781–814)] <br />
 
Neustrien
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_J%C3%BCngere Unterkönig Karl der Jüngere (788-800)]<br />Im Jahr 792 verschwört sich Pippin mit bayrischen Adeligen, um Karl den Großen, Karl, Pippin und Ludwig in Regensburg zu ermorden und sich selbst zum König zu machen. Der Plan wird aufgedeckt; Pippin wird in ein Kloster geschickt, und viele seiner Mitverschwörer werden hingerichtet.
*[[799#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 799]] [[Kategorie:Neustrien]]
 
Grafschaft Toulouse
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Aquitanien Graf Wilhelm von Aquitanien (790-806)] <br />
 
Abodriten
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Witzan Samtherrscher (Vasall) Witzan (789-795)] <br />
Herzogtum Sachsen
 
*Im Rahmen der Sachsenkriege erheben sich die Sachsen erneut gegen die Franken, die in Sachsen Aushebungen für die Feldzüge gegen die Awaren unternehmen wollten
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Domkapitel_M%C3%BCnster '''Domkapitel Münster'''] <br />792/793: Karl der Große beauftragt den Missionar Liudger, auf dem Hügel an der Furt Mimigernaford über die Münstersche Aa ein honestum monasterium sub regula canonica famulatium zu errichten. Er übereignet dem Kloster seine Besitzungen, ehemals sächsische Güter, die während der Sachsenkriege in königliche Hand übergegangen sind: den Bispinghof und den Brockhof. Diesen beiden zentralen Oberhöfen sind weitere Bauernhöfe in einem Radius von 15 bis 30 Kilometern Entfernung zugehörig. Liudger leitet als Abt das Monasterium, von dem der Name Münster (Kirche) stammt. Die Ordensgemeinschaft lebt vermutlich zunächst nach der Regel des heiligen Benedikt. Während Liudger weiter als Missionar unterwegs ist, kultiviert die Gemeinschaft das Land.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_M%C3%BCnster '''Geschichte der Stadt Münster'''] <br />Artikel des Tages: Die Geschichte der Stadt Münster in West­falen um­fasst mehr als 1200 Jahre seit Grün­dung der Stadt und lässt sich darüber hinaus bis zu den vor­ge­schicht­lichen Sied­lungs­plätzen zurück­ver­folgen. Als Sitz des Bi­schofs, der jahr­hun­derte­lang welt­licher Herr­scher in seinem Hoch­stift war, und wegen ihrer wich­tigen Rolle während der Zeit der Hanse in West­falen (neben Soest, Dort­mund, Osna­brück und Hamm) war und ist sie poli­tisches, kultu­relles und wirt­schaft­liches Zentrum des Münster­landes. Da die Täufer wäh­rend ihrer Herr­schaft in der ersten Hälfte des 16. Jahr­hun­derts das ge­samte Archiv der Stadt ver­nichteten, sind die ge­schicht­lichen Daten bis zu jenem Zeit­punkt teil­weise nicht genau be­stimm­bar und be­ruhen auf Ur­kunden und Doku­menten, die nicht inner­halb der Stadt archi­viert waren. Bis 1915 hatte sich Münster nach einem Jahr­hun­dert als preußi­sche Provinz­haupt­stadt zu einer Groß­stadt ent­wickelt. Hun­dert Jahre später über­stieg ihre Ein­wohner­zahl die Marke von 300.000 Per­sonen. Im 20. und 21. Jahr­hundert wuchs Münster zu einer der zehn größten Uni­ver­sitäts­städte Deutsch­lands heran.
*Die heilige Ida errichtet eine der ersten christlichen Kirchen Westfalens in Herzfeld.
*[[799#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 799]] [[Kategorie:Herzogtum Baiern]]
Herzogtum Baiern
 
*Herzog Karl der Große (788–814) <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Adalwin_(Regensburg) Bischof Adalwin (Regensburg, 791–816)] <br />Adalwin organisiert in Regensburg eine Synode gegen den Adoptianismus. Die Synode dient auch dazu, ein Erzbistum in der von Karl dem Großen 788 eroberten Bayern zu etablieren und Arn von Salzburg an dessen Spitze zu setzen.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhoh_(Eichst%C3%A4tt) Bischof Gerhoh (Eichstätt, 787–806)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Atto_von_Freising Bischof Atto (Freising, 783/784–810/811)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Waldrich_von_Passau Bischof Waldrich (Passau, 777–804)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arn_von_Salzburg Bischof Arn von (Salzburg 785–798)] <br />
*Die erste Peterskirche in Wien wird errichtet. Verlässliche Nachweise für diese Angaben fehlen jedoch.
*[[793#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Herzogtum Baiern]]
 
Herzogzum Mailand
 
*[https://it.wikipedia.org/wiki/Pietro_I_(arcivescovo_di_Milano) Erzbischof Petrus I. (784-801)] <br />
 
Herzogtum Treviso
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Fortunatus_II. Bischof Fortunatus II. (Treviso, 777-806)] <br />
 
Herzogtum Spoleto
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Winigis Herzog Winigis (789–822)]
 
Herzogtum Benevent
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Grimoald_III. Herzog Grimoald III. (788-806)] <br />Pippins Bruder, König Ludwig von Aquitanien, unterstützt Grimoald bei einem zweiten Feldzug, der wegen einer Hungersnot abgebrochen wird. Ab 792 führt Grimoald den Titel princeps, und auf seinen Münzen wird der Name Karls des Großen nicht mehr genannt. In Urkunden führt er den Titel Grimoalt summo magno princ Langobardorum genti, also Grimoald, allerhöchster Fürst des langobardischen Volkes.
*[[795#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 795]]​ [[Kategorie:Herzogtum Benevent]]
 
==SPANIEN==
 
'''Königreich Asturien'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_II._(Asturien) König Alfons II. (791-842)] <br />
 
==KIRCHENSTAAT==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hadrian_I. Papst Hadrian I. (772–795)] <br />
 
==REPUBLIK VENEDIG==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Maurizio_Galbaio Doge Maurizio Galbaio (764–797)] <br />(möglicherweise bereits 787 gestorben)
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Galbaio Doge Johannes Galbaio (787–803)] <br />
 
==SÜDSLAWEN==
 
'''Kroatien'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Vi%C5%A1eslav_of_Croatia Fürst Višeslav (c.785–c.802)] <br />
 
==ERSTES BULGARISCHES REICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kardam_(Bulgarien) Khan Kardam (777–803)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Marcellae_(792) '''Schlacht von Marcellae'''] <br />0720D: Im Jahr 789 überfallen die Bulgaren unter Kardam das byzantinische Reich. Sie greifen im Strumatal an und schlagen dort den thrakischen Strategos Filites. Im April 791 beginnt der byzantinische Kaiser Konstantin VI. aus Rache einen Feldzug gegen das erste Bulgarische Reich. Zugleich dient er als Ablenkungsmanöver von anderen Grenzkonflikten, die zwischen dem Byzantinischen Reich und Bulgarien bestehen. Am 20. Juli 792 treffen die byzantinischen Truppen in der Nähe des Ortes Marcellae, dem heutigen Karnobat im Südosten Bulgariens, auf das bulgarische Heer. Konstantin VI. zögert mit einem Angriff und lässt zunächst ein Lager errichten. Während dieser Zeit bereiten die Bulgaren in den Sümpfen der Umgebung Hinterhalte vor. Nachdem die Astrologen von Konstantin eine günstige Sternenkonstellation feststellen, befiehlt der Kaiser den Angriff auf das bulgarische Heer. Schon zu Beginn der Schlacht gerät die byzantinische Schlachtordnung durch taktische Fehler durcheinander. Teile der kaiserlichen Armee geraten in die vorbereiteten Hinterhalte der Bulgaren. Die bulgarischen Krieger setzen eine neue Waffe ein, die „Arkani“ genannt wird. Sie besteht aus einem an einem langen Pfahl befestigten Lasso, mit dem die byzantinischen Panzerreiter von ihren Pferden gezogen und anschließend im Nahkampf getötet werden. Die Bulgaren schlagen die Byzantiner schließlich mit schweren Verlusten in die Flucht. Sie erobern das kaiserliche Zelt und nehmen Bedienstete des kaiserlichen Hofes gefangen. Nach diesem Sieg konsolidiert sich das Bulgarische Reich. Es erhält nun von Byzanz Tributleistungen, und die Byzantinisch-Bulgarischen Kriege sind mit der Niederlage von Byzanz vorerst beendet. Konstantin VI. sieht sich infolge der Niederlage mit einer Revolte der Tagmata konfrontiert, deren Ziel es ist, entweder den früheren Kaisar Nikephoros oder den Strategos Alexios Musele auf den Thron zu bringen. Der Aufstand bleibt letztlich erfolglos.
*[[796#ERSTES_BULGARISCHES_REICH | Fortsetzung 796]] [[Kategorie:Erstes Bulgarisches Reich]]
 
==BYZANTINISCHES REICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_VI._(Byzanz) Kaiser Konstantin VI. (780–797)] <br />Nach erfolglosen Feldzügen auf dem Balkan setzt Konstantin seine Mutter wieder ein und macht sie nach zwei Jahren Entmachtung zur Mitregentin. Im selben Jahr erleidet er eine demütigende Niederlage gegen Kardam von Bulgarien in der Schlacht von Marcellae (siehe ERSTES BULGARISCHES REICH). In dieser Lage entwickelt sich eine Verschwörung zugunsten seines Onkels, des Kaisars Nikephoros. Konstantin lässt daraufhin seinem Onkel die Augen ausstechen und die Zungen der vier weiteren Halbbrüder seines Vaters abschneiden.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Irene_(Kaiserin) Mitkaiserin Irene (792-797)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_von_Grado Patriarch Johannes (Grado, 766–802)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tarasios Patriarch Tarasios (Konstantinopel, 784–806)] <br />
*[[793#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
 
==ARABER==
(175/176 - 27./28. April)
 
'''Abbasiden'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/H%C4%81r%C5%ABn_ar-Rasch%C4%ABd Kalif Hārūn ar-Raschīd (786-809)] <br />Hārūn ar-Raschīd schlägt in Tabaristan eine Rebellion des Aliden Yahya nieder.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad_ibn_Isma%27il Imam der Ismailiten: Muhammad ibn Isma'il (775-813)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/M%C5%ABs%C4%81_al-K%C4%81zim Imam der Zwölferschiiten: Mūsā al-Kāzim (765–799)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_II._(Jerusalem) Patriarch Elias II. (Jerusalem, 770–797)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_John_IV_of_Alexandria Papst und Patriarch Johannes IV. (Alexandria, 777–799)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Patriarch_Politianus_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Politianos (Alexandria, 768–813)] <br />
*[[793#ARABER | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Abbasiden]]
 
'''Rustamiden'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Wahhab_ibn_Abd_al-Rahman Imam Abd al-Wahhab ibn Abd al-Rahman (788–823)] <br />
'''Emirat Noukour'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Sa%27id_I_ibn_Idris Emir Sa'id I ibn Idris (760–803)] <br />
 
'''Idrisiden'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Idris_II. Emir Idris II. (791–828)] <br />
 
'''Emirat von Córdoba'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hischam_I. Emir Hischam I. (788–796)] <br />Hischam ruft zum Dschihad gegen die Ungläubigen in Al-Andalus und im Frankenreich auf. Zehntausende Freiwillige, die bis aus Syrien kommen, folgen seinem Aufruf. Narbonne wird zerstört, aber die Invasion kann in der Nähe von Carcassonne gestoppt werden.
*[[793#ARABER | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Emirat von Córdoba]]
 
==CHASAREN==
 
*[http://it.wikipedia.org/wiki/Obadiah_(Khazaria) Kagan Obadia (786-809)] <br />
 
==UIGURISCHES KAGANAT==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Qutluq_Bilge_Qaghan Kagan Qutluq Bilge (790-795)] <br />Die Uiguren besiegen unter Führung von Qutluqs Sohn Baoyi Qaghan die Tibeter und Karluken und nehmen Gaochang ein. Kurz darauf greifen die Tibeter Yushu an, eine befestigte Stadt 560 li östlich von Kucha. Dort werden sie von Baoyi belagert und vernichtet.
*[[795#UIGURISCHES_KAGANAT | Fortsetzung 795]] [[Kategorie:Uigurisches Kaganat]]
 
==INDIEN==
 
'''Pratihara'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vatsaraja König Vatsaraja (780–800)] <br />
 
'''Chauhan-Dynastie'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Durlabharaja_I König Durlabharaja I. (784–809)] <br />
 
'''Östliche Chalukya'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Vishnuvardhana_IV König Vishnuvardhana IV. (772–808)] <br />
 
'''Rashtrakuta'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dhruva_Dharavarsha König Dhruva Dharavarsha (780-793)] <br />
 
'''Westliche Ganga-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Shivamara_II König Shivamara II. (788-816)] <br />
 
'''Pallava'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Nandivarman_II König Nandivarman II. (731–796)] <br />
 
'''Anuradhapura'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mahinda_II König Mahinda II. (787-807)] <br />In der nun anbrechenden friedlichen Zeit widmet Mahinda seine Kräfte der Religion und dem Wohl seiner Untertanen und setzt dies bis zum Ende seiner Herrschaft fort. Er führt zahlreiche Bauprojekte durch und repariert eine große Zahl religiöser Gebäude; darüber hinaus gibt er Almosen an Mönche und Brahmanen gleichermaßen. Während seiner Herrschaft wird außerdem der Stausee Kala Wewa verstärkt und die Schleusenanlagen von Kalawea werden instand gesetzt. Mahinda lässt das Kloster Dama Vihara errichten und ein weiteres Heiligtum namens Sannira-tittha in Polonnaruwa (Pulatthi). Er gründet zudem ein Kloster namens Mahaleka, das dem Tempel von Abhayagiri angegliedert ist, und baut einen prachtvollen terrassierten Palast mit mehreren Stockwerken, der Ratanapasada heißt und dessen Bau 300'000 Goldstücke kostet. In diesem Palast bringt er eine Buddha-Statue aus Gold unter, die aus 60.000 Goldstücken reinen Goldes gefertigt ist, die der König zu diesem Zweck stiftet; einem Konvent namens Silamegha überlässt er eine Buddha-Statue aus Silber.
*[[793#INDIEN | Fortsetzung 793]] [[Kategorie:Anuradhapura]]
 
==TIBET==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Trisong_Detsen König Trisong Detsen (755–797)] <br />Von 792 bis 794 veranstaltet Trisong Detsen bei Samye die berühmte zweijährige Debatte, die in westlicher Forschung als „Konzil von Lhasa“ bezeichnet wird. Dort diskutieren der Chan‑Meister Moheyan, der eine Form des chinesischen Chan vertritt, und der indische Gelehrte Kamalaśīla, Schüler Śāntarakṣitas, die Frage nach Weg und Methode zur Erleuchtung. Stein zufolge vertritt Kamalaśīla einen „allmählichen Weg“ mit Läuterungspraxen und Paramitas, siegt in der Debatte, und der König stellt sich auf seine Seite.
*[[794#TIBET | Fortsetzung 794]] [[Kategorie:Tibet]]
 
==CHINA==
(58./59. Zyklus - Jahr des Wasser-Affen; am Beginn des Jahres Metall-Schaf)
 
'''Tang-Dynastie'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tang_Dezong Kaiser Tang Dezong (779–805)] <br /> Dezong ist inzwischen so furchtsam gegenüber regionalen Kommandeuren, dass er neue Gouverneure nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung der führenden Offiziere der jeweiligen Truppen einsetzt. So will er 792 nach dem Tod von Liu Xuanzuo in Xuanwu dessen Großonkel Wu Cou einsetzen, gibt diesen Plan aber auf, als die Soldaten Liu Xuanzuos Sohn Liu Shining ausrufen und akzeptiert ihn als Militärgouverneur. Lu Zhi gerät bald in Konflikt mit Dezongs Günstling Pei Yanling, der kaiserliche Gunst gewinnt, indem er angebliche neue Einnahmequellen erschließt. Bis 794 verliert Lu den Machtkampf und sein Kanzleramt, 795 folgt die Verbannung.
*[[794#CHINA | Fortsetzung 794]] [[Kategorie:Tang-Dynastie]]
 
==KOREA==
 
'''Silla'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Wonseong_of_Silla König Wonseong (785–798)] <br />
 
'''Balhae'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mun_of_Balhae König Mun (737–793)] <br />
 
==JAPAN==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kammu Tennō Kammu (781–806)] <br />In Japan wird die Wehrpflicht abgeschafft. Die Umstellung auf ein Freiwilligenheer ist die Voraussetzung für das Aufkommen der Samurai.
*[[794#JAPAN | Fortsetzung 794]]​ [[Kategorie:Japan]]


==QUELLEN==
==QUELLEN==
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17.09.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
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16.04.2026 Grundstock ergänzt


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Aktuelle Version vom 18. April 2026, 18:30 Uhr

789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795

MAYA

Talol

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ailech

Ulaid

Connacht

  • König Cináed mac Artgail (786–792)
    Cináed mac Artgaile wird in der Schlacht von Sruth Cluana Argai (Cloonargid im County Roscommon) von Muirgius mac Tommaltaig besiegt und getötet.
  • König Colla mac Fergusso (792–796)
    Im Jahr 792 wird Colla mac Fergusso als möglicher König von Connacht genannt. Die Annalen von Inisfallen führen diese Königsherrschaft für die Zeit 792 bis 796 an. In den Annalen von Ulster beginnt in diesem Jahr jedoch die Herrschaft von Muirgius mac Tommaltaig, nachdem er Cináed mac Artgail in der Schlacht bei Sruth Cluana Argai besiegt hat. Der Text nennt außerdem, dass Colla und Muirgius in den 790er Jahren möglicherweise miteinander um die Herrschaft über Connacht ringen.
  • Fortsetzung 796

Leinster

Dalriada

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

  • König Æthelred I. (2. Amtszeit 790–796)
    Æthelred erhält bedeutende politische Unterstützung durch König Offa von Mercia und festigt dieses Bündnis durch eine Heirat. Am 29. September heiratet er in Catterick Offas Tochter Ælfflæd und gewinnt damit Rückhalt bei der mächtigen Nachbarmacht Mercia sowie bei Teilen des Adels von Deira; außerdem pflegt er diplomatische Kontakte zu Karl dem Großen, von dem er Geschenke empfängt.
  • Osred II.
    Aufgrund der wachsenden Unzufriedenheit mit der Regierung Æthelreds I. wird der vor zwei Jahren abgesetzte Osred II. aus seinem Exil auf der Isle of Man zurückgeholt. Als er jedoch den Thron von Northumbria in der Schlacht zurückgewinnen will, wird er von seinen Anhängern im Stich gelassen, gefangen genommen und am 14. September hingerichtet. Æthelred erhält Unterstützung durch König Offa von Mercia und heiratet am 29. September in Catterick dessen Tochter Ælfflæd.
  • Erzbischof Eanbald I. (York, 780-796)
  • Higbald (Lindisfarne, 780–802)
  • Fortsetzung 793

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

FRÄNKISCHES REICH

  • König Karl der Große (768–800)
    Die in pro-karolingischen Quellen beschönigten Ereignisse des Spanienfeldzugs werden in der Forschung als vollständiger Misserfolg bewertet. Dennoch sollte Karl der Große (44) erneut in Nordspanien aktiv werden, diesmal mit mehr Erfolg. 792/93 kommt es zu arabischen Einfällen ins Frankenreich, woraufhin die Franken Feldzüge nach Nordspanien unternehmen. Mehrere befestigte Städte werden eingenommen, darunter Barcelona (803) und Pamplona (811). Im eroberten Gebiet werden Christen angesiedelt. Die Franken haben damit eine strategisch wichtige Pufferzone errichtet, die aber erst nach Karls Tod als reguläre Grenzgrafschaft, die Spanische Mark, eingerichtet wird.
  • Fossa Carolina
    Im Jahr 792 beginnen die Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Karlsgrabens (Fossa Carolina), die erste Wasserverbindung zwischen Main und Donau. Das Projekt steht unter unsicheren politischen Vorzeichen, die von Konflikten mit Pippin dem Buckeligen und Herzog Tassilo geprägt sind.
  • Pippin der Bucklige, ältester Sohn Karls des Großen aus dessen erster Ehe, der von der Thronfolge ausgeschlossen worden ist, unternimmt einen vergeblichen Umsturzversuch. Der Plan wird durch Fardulf verraten, Pippin wird abgeurteilt und in das Kloster Prüm verbannt, seine Helfer werden hingerichtet.
  • Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)
  • Liudger
    792/793: Liudger gründet an einem Ort namens Mimigernaford ein.
    792 kommt es zu einem Sachsen- und Friesenaufstand, der vermutlich dazu führt, dass Karl der Große den Priester Liudger die Missionsleitung im westlichen Sachsen überträgt. Um Münster entsteht daraufhin ein Missionsbistum mit ausgedehntem Pfarrsystem, ausgehend vom 793 von Liudger gegründeten Kanonikerstift. In Nottuln lässt er eine Kirche erbauen und fördert dort vermutlich die Gründung einer Gemeinschaft von Sanktimonialen, während er zugleich den Kontakt zu seinem friesischen Missionsgebiet bewahrt.honestum monasterium sub regula canonica famulatium, aus dem das Domkapitel Münster hervorgehen wird.
  • Bischof Gerobald (Lüttich, 787-809)
  • Bischof Hildebold (Köln, 787-795)
  • Erzbischof Richulf (Mainz, 787–813)
  • Erzbischof Richbod (Trier, 791–804)
  • Bischof Berowelf (Würzburg, 769–794)
  • 0816D: Düdelsheim wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1231D: Guttenbach wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt.
  • Abt Baugulf (Fulda, 779–802)
  • Bischof Egino (Konstanz, 782–811)
  • Abt Waldo von Reichenau (Reichenau 786–806)
  • Fortsetzung 793

Aquitanien

Neustrien

  • Unterkönig Karl der Jüngere (788-800)
    Im Jahr 792 verschwört sich Pippin mit bayrischen Adeligen, um Karl den Großen, Karl, Pippin und Ludwig in Regensburg zu ermorden und sich selbst zum König zu machen. Der Plan wird aufgedeckt; Pippin wird in ein Kloster geschickt, und viele seiner Mitverschwörer werden hingerichtet.
  • Fortsetzung 799

Grafschaft Toulouse

Abodriten

​ Herzogtum Sachsen

  • Im Rahmen der Sachsenkriege erheben sich die Sachsen erneut gegen die Franken, die in Sachsen Aushebungen für die Feldzüge gegen die Awaren unternehmen wollten
  • Domkapitel Münster
    792/793: Karl der Große beauftragt den Missionar Liudger, auf dem Hügel an der Furt Mimigernaford über die Münstersche Aa ein honestum monasterium sub regula canonica famulatium zu errichten. Er übereignet dem Kloster seine Besitzungen, ehemals sächsische Güter, die während der Sachsenkriege in königliche Hand übergegangen sind: den Bispinghof und den Brockhof. Diesen beiden zentralen Oberhöfen sind weitere Bauernhöfe in einem Radius von 15 bis 30 Kilometern Entfernung zugehörig. Liudger leitet als Abt das Monasterium, von dem der Name Münster (Kirche) stammt. Die Ordensgemeinschaft lebt vermutlich zunächst nach der Regel des heiligen Benedikt. Während Liudger weiter als Missionar unterwegs ist, kultiviert die Gemeinschaft das Land.
  • Geschichte der Stadt Münster
    Artikel des Tages: Die Geschichte der Stadt Münster in West­falen um­fasst mehr als 1200 Jahre seit Grün­dung der Stadt und lässt sich darüber hinaus bis zu den vor­ge­schicht­lichen Sied­lungs­plätzen zurück­ver­folgen. Als Sitz des Bi­schofs, der jahr­hun­derte­lang welt­licher Herr­scher in seinem Hoch­stift war, und wegen ihrer wich­tigen Rolle während der Zeit der Hanse in West­falen (neben Soest, Dort­mund, Osna­brück und Hamm) war und ist sie poli­tisches, kultu­relles und wirt­schaft­liches Zentrum des Münster­landes. Da die Täufer wäh­rend ihrer Herr­schaft in der ersten Hälfte des 16. Jahr­hun­derts das ge­samte Archiv der Stadt ver­nichteten, sind die ge­schicht­lichen Daten bis zu jenem Zeit­punkt teil­weise nicht genau be­stimm­bar und be­ruhen auf Ur­kunden und Doku­menten, die nicht inner­halb der Stadt archi­viert waren. Bis 1915 hatte sich Münster nach einem Jahr­hun­dert als preußi­sche Provinz­haupt­stadt zu einer Groß­stadt ent­wickelt. Hun­dert Jahre später über­stieg ihre Ein­wohner­zahl die Marke von 300.000 Per­sonen. Im 20. und 21. Jahr­hundert wuchs Münster zu einer der zehn größten Uni­ver­sitäts­städte Deutsch­lands heran.
  • Die heilige Ida errichtet eine der ersten christlichen Kirchen Westfalens in Herzfeld.
  • Fortsetzung 799

​ Herzogtum Baiern

Herzogzum Mailand

Herzogtum Treviso

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

  • Herzog Grimoald III. (788-806)
    Pippins Bruder, König Ludwig von Aquitanien, unterstützt Grimoald bei einem zweiten Feldzug, der wegen einer Hungersnot abgebrochen wird. Ab 792 führt Grimoald den Titel princeps, und auf seinen Münzen wird der Name Karls des Großen nicht mehr genannt. In Urkunden führt er den Titel Grimoalt summo magno princ Langobardorum genti, also Grimoald, allerhöchster Fürst des langobardischen Volkes.
  • Fortsetzung 795

SPANIEN

Königreich Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

SÜDSLAWEN

Kroatien

ERSTES BULGARISCHES REICH

  • Khan Kardam (777–803)
  • Schlacht von Marcellae
    0720D: Im Jahr 789 überfallen die Bulgaren unter Kardam das byzantinische Reich. Sie greifen im Strumatal an und schlagen dort den thrakischen Strategos Filites. Im April 791 beginnt der byzantinische Kaiser Konstantin VI. aus Rache einen Feldzug gegen das erste Bulgarische Reich. Zugleich dient er als Ablenkungsmanöver von anderen Grenzkonflikten, die zwischen dem Byzantinischen Reich und Bulgarien bestehen. Am 20. Juli 792 treffen die byzantinischen Truppen in der Nähe des Ortes Marcellae, dem heutigen Karnobat im Südosten Bulgariens, auf das bulgarische Heer. Konstantin VI. zögert mit einem Angriff und lässt zunächst ein Lager errichten. Während dieser Zeit bereiten die Bulgaren in den Sümpfen der Umgebung Hinterhalte vor. Nachdem die Astrologen von Konstantin eine günstige Sternenkonstellation feststellen, befiehlt der Kaiser den Angriff auf das bulgarische Heer. Schon zu Beginn der Schlacht gerät die byzantinische Schlachtordnung durch taktische Fehler durcheinander. Teile der kaiserlichen Armee geraten in die vorbereiteten Hinterhalte der Bulgaren. Die bulgarischen Krieger setzen eine neue Waffe ein, die „Arkani“ genannt wird. Sie besteht aus einem an einem langen Pfahl befestigten Lasso, mit dem die byzantinischen Panzerreiter von ihren Pferden gezogen und anschließend im Nahkampf getötet werden. Die Bulgaren schlagen die Byzantiner schließlich mit schweren Verlusten in die Flucht. Sie erobern das kaiserliche Zelt und nehmen Bedienstete des kaiserlichen Hofes gefangen. Nach diesem Sieg konsolidiert sich das Bulgarische Reich. Es erhält nun von Byzanz Tributleistungen, und die Byzantinisch-Bulgarischen Kriege sind mit der Niederlage von Byzanz vorerst beendet. Konstantin VI. sieht sich infolge der Niederlage mit einer Revolte der Tagmata konfrontiert, deren Ziel es ist, entweder den früheren Kaisar Nikephoros oder den Strategos Alexios Musele auf den Thron zu bringen. Der Aufstand bleibt letztlich erfolglos.
  • Fortsetzung 796

BYZANTINISCHES REICH

ARABER

(175/176 - 27./28. April)

Abbasiden

Rustamiden

Emirat Noukour

Idrisiden

Emirat von Córdoba

  • Emir Hischam I. (788–796)
    Hischam ruft zum Dschihad gegen die Ungläubigen in Al-Andalus und im Frankenreich auf. Zehntausende Freiwillige, die bis aus Syrien kommen, folgen seinem Aufruf. Narbonne wird zerstört, aber die Invasion kann in der Nähe von Carcassonne gestoppt werden.
  • Fortsetzung 793

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

  • Kagan Qutluq Bilge (790-795)
    Die Uiguren besiegen unter Führung von Qutluqs Sohn Baoyi Qaghan die Tibeter und Karluken und nehmen Gaochang ein. Kurz darauf greifen die Tibeter Yushu an, eine befestigte Stadt 560 li östlich von Kucha. Dort werden sie von Baoyi belagert und vernichtet.
  • Fortsetzung 795

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

  • König Mahinda II. (787-807)
    In der nun anbrechenden friedlichen Zeit widmet Mahinda seine Kräfte der Religion und dem Wohl seiner Untertanen und setzt dies bis zum Ende seiner Herrschaft fort. Er führt zahlreiche Bauprojekte durch und repariert eine große Zahl religiöser Gebäude; darüber hinaus gibt er Almosen an Mönche und Brahmanen gleichermaßen. Während seiner Herrschaft wird außerdem der Stausee Kala Wewa verstärkt und die Schleusenanlagen von Kalawea werden instand gesetzt. Mahinda lässt das Kloster Dama Vihara errichten und ein weiteres Heiligtum namens Sannira-tittha in Polonnaruwa (Pulatthi). Er gründet zudem ein Kloster namens Mahaleka, das dem Tempel von Abhayagiri angegliedert ist, und baut einen prachtvollen terrassierten Palast mit mehreren Stockwerken, der Ratanapasada heißt und dessen Bau 300'000 Goldstücke kostet. In diesem Palast bringt er eine Buddha-Statue aus Gold unter, die aus 60.000 Goldstücken reinen Goldes gefertigt ist, die der König zu diesem Zweck stiftet; einem Konvent namens Silamegha überlässt er eine Buddha-Statue aus Silber.
  • Fortsetzung 793

TIBET

  • König Trisong Detsen (755–797)
    Von 792 bis 794 veranstaltet Trisong Detsen bei Samye die berühmte zweijährige Debatte, die in westlicher Forschung als „Konzil von Lhasa“ bezeichnet wird. Dort diskutieren der Chan‑Meister Moheyan, der eine Form des chinesischen Chan vertritt, und der indische Gelehrte Kamalaśīla, Schüler Śāntarakṣitas, die Frage nach Weg und Methode zur Erleuchtung. Stein zufolge vertritt Kamalaśīla einen „allmählichen Weg“ mit Läuterungspraxen und Paramitas, siegt in der Debatte, und der König stellt sich auf seine Seite.
  • Fortsetzung 794

CHINA

(58./59. Zyklus - Jahr des Wasser-Affen; am Beginn des Jahres Metall-Schaf)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Tang Dezong (779–805)
    Dezong ist inzwischen so furchtsam gegenüber regionalen Kommandeuren, dass er neue Gouverneure nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung der führenden Offiziere der jeweiligen Truppen einsetzt. So will er 792 nach dem Tod von Liu Xuanzuo in Xuanwu dessen Großonkel Wu Cou einsetzen, gibt diesen Plan aber auf, als die Soldaten Liu Xuanzuos Sohn Liu Shining ausrufen und akzeptiert ihn als Militärgouverneur. Lu Zhi gerät bald in Konflikt mit Dezongs Günstling Pei Yanling, der kaiserliche Gunst gewinnt, indem er angebliche neue Einnahmequellen erschließt. Bis 794 verliert Lu den Machtkampf und sein Kanzleramt, 795 folgt die Verbannung.
  • Fortsetzung 794

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

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