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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gnaeus_Servilius_Caepio_(Konsul_203_v._Chr.) Legat Gnaeus Servilius Caepio] <br />Im Jahr 192 übernimmt Caepio nch 195 eine weitere wichtige diplomatische Aufgabe und bricht mit einer römischen Gesandtschaft nach Griechenland auf, die unter der Leitung des bekannten Feldherrn Titus Quinctius Flamininus steht. Zu dieser Delegation gehören neben Caepio Publius Villius Tappulus und ein Prätorier namens Gnaeus Octavius, die gemeinsam ein Netz diplomatischer Kontakte im östlichen Mittelmeerraum knüpfen sollen. Die römischen Gesandten teilen sich auf verschiedene Reiserouten auf, besuchen zahlreiche griechische Staaten und verhandeln dort jeweils allein oder in kleinen Gruppen mit den politischen Führungen. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Gnaeus_Servilius_Caepio_(Konsul_203_v._Chr.) Legat Gnaeus Servilius Caepio] <br />Im Jahr 192 übernimmt Caepio nch 195 eine weitere wichtige diplomatische Aufgabe und bricht mit einer römischen Gesandtschaft nach Griechenland auf, die unter der Leitung des bekannten Feldherrn Titus Quinctius Flamininus steht. Zu dieser Delegation gehören neben Caepio Publius Villius Tappulus und ein Prätorier namens Gnaeus Octavius, die gemeinsam ein Netz diplomatischer Kontakte im östlichen Mittelmeerraum knüpfen sollen. Die römischen Gesandten teilen sich auf verschiedene Reiserouten auf, besuchen zahlreiche griechische Staaten und verhandeln dort jeweils allein oder in kleinen Gruppen mit den politischen Führungen. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Furius_Purpureo Legat Lucius Furius Purpureo] <br />Nach dem Sieg über Antiochus III. in Syrien ist Purpureo einer der zehn Kommissare, die nach Asien entsandt werden, um über den Friedensvertrag und die Neuordnung der eroberten Gebiete zu verhandeln. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Furius_Purpureo Legat Lucius Furius Purpureo] <br />Nach dem Sieg über Antiochus III. in Syrien ist Purpureo einer der zehn Kommissare, die nach Asien entsandt werden, um über den Friedensvertrag und die Neuordnung der eroberten Gebiete zu verhandeln. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Cornelius_Scipio_Nasica_(Konsul_191_v._Chr.) Publius Cornelius Scipio Nasica] <br />Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Spanien bewirbt sich Nasica um das Konsulat für das Jahr 192 Zusammen mit ihm tritt der Plebejer Gaius Laelius, der beste Freund Scipio Africanus’, zur Wahl an. Die Stellung Scipios ist jedoch nicht mehr so fest wie zu Beginn des Jahrzehnts, und um das Konsulat entsteht ein ernsthafter Kampf. Unter den patrizischen Bewerbern gibt es drei: Nasica, Gnaeus Manlius Vulso und Lucius Quinctius Flamininus, den Bruder des Titus. Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf Quinctius und Cornelius, da beide Patrizier den gleichen Sitz beanspruchen, beide durch jüngste militärische Erfolge hervortreten und der Wettstreit zusätzlich durch ihre Brüder – zwei der bekanntesten Feldherren ihrer Zeit – angeheizt wird. Livius schildert, dass Publius Scipio größeren Ruhm, aber auch größere Missgunst besitzt und dass der Ruhm des Quinctius frischer ist, da er im selben Jahr den Triumph feiert, während sich die Menschen an Scipio, der seit zehn Jahren ständig im Blickpunkt steht, bereits „sattsehen“ und ihn weniger verehren. Am Ende verliert Nazica die Wahl; ihm hilft weder die Unterstützung des Senats noch die des Konsuls des Jahres 193, Lucius Cornelius Merula, der die Organisation der Abstimmung leitet. | |||
*In Rom kommt es an 38 Tagen zu Erdbeben. | *In Rom kommt es an 38 Tagen zu Erdbeben. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Keltiberischer_Krieg Erster Keltiberischer Krieg (193-178)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Keltiberischer_Krieg Erster Keltiberischer Krieg (193-178)] <br /> | ||
Version vom 19. März 2026, 13:16 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita DLXII = 562)
- Konsul Gnaeus Domitius Ahenobarbus
Gnaeus Domitius wird als erster aus seiner Familie Konsul, gemeinsam mit dem Patrizier Lucius Quinctius Flamininus. Da eine Kriegsgefahr mit Antiochos III. besteht, hält der Senat Ahenobarbus längere Zeit in Rom zurück. Während seines Konsulats muss Rom auf mehreren Fronten kämpfen: In Griechenland wird die Stellung Roms durch ein Bündnis zwischen dem Ätolischen Bund und dem seleukidischen König Antiochos III. bedroht; in der näheren Hispania beginnen die Legionen des Prätors Gaius Flaminius und des Marcus Fulvius einen Feldzug gegen mehrere aufständische keltiberische Stämme wie die Lusitaner. Gnaeus Domitius und sein Kollege Lucius Flamininus wenden sich nach Norditalien, um die dort lebenden gallischen Stämme zu befrieden. Später zieht Gnaeus Domitius nach Norden in den Krieg gegen den gallischen Stamm der Boier. In den Quellen bestehen zwei einander ausschließende Versionen: Entweder führen beide Konsuln – sein Kollege ist Lucius Quinctius Flamininus – den Krieg, oder nur Ahenobarbus. Ahenobarbus wendet sich gegen die Boier und erreicht es, den Stamm ohne größere Schwierigkeiten zu unterwerfen, wobei sich die Anführer freiwillig ergeben; sein Kollege Flamininus hat wesentlich größere Mühe mit seiner Aufgabe und kann die Ligurer erst nach schweren Kämpfen der römischen Autorität unterwerfen. In jedem Fall werden die Boier befriedet, und Gnaeus Domitius bleibt in der Cisalpinischen Gallia auch im folgenden Jahr mit den Vollmachten eines Prokonsuls. - Konsul Lucius Quinctius Flamininus (2. Amtszeit)
Glabrio erhält das Kommando im neuen Krieg, und Lucius Quinctius tritt als Legat in dessen Heer ein, ebenso wie Titus Quinctius Flaminius, die Vertreter der "scipionischen Partei" Tiberius Sempronius Longus und Lucius Cornelius Scipio (später Asiatikus) sowie die Führer der gegnerischen politischen Gruppierung Lucius Valerius Flaccus und Marcus Porcius Cato. Der ältere Flaminius wird im Zusammenhang mit diesem Krieg nur einmal erwähnt, so dass unklar bleibt, wie lange er sich tatsächlich im Operationsgebiet aufhält; nach Hans Gundel kann er schon nach Beendigung des Krieges 188 v. Chr. nach Rom zurückkehren, nachdem er unter Glabrio an der Niederlage des Antiochos bei Thermopylai und unter Lucius Scipio an der Schlacht bei Magnesia teilgenommen hat. - Legat Gnaeus Servilius Caepio
Im Jahr 192 übernimmt Caepio nch 195 eine weitere wichtige diplomatische Aufgabe und bricht mit einer römischen Gesandtschaft nach Griechenland auf, die unter der Leitung des bekannten Feldherrn Titus Quinctius Flamininus steht. Zu dieser Delegation gehören neben Caepio Publius Villius Tappulus und ein Prätorier namens Gnaeus Octavius, die gemeinsam ein Netz diplomatischer Kontakte im östlichen Mittelmeerraum knüpfen sollen. Die römischen Gesandten teilen sich auf verschiedene Reiserouten auf, besuchen zahlreiche griechische Staaten und verhandeln dort jeweils allein oder in kleinen Gruppen mit den politischen Führungen. - Legat Lucius Furius Purpureo
Nach dem Sieg über Antiochus III. in Syrien ist Purpureo einer der zehn Kommissare, die nach Asien entsandt werden, um über den Friedensvertrag und die Neuordnung der eroberten Gebiete zu verhandeln. - Publius Cornelius Scipio Nasica
Unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Spanien bewirbt sich Nasica um das Konsulat für das Jahr 192 Zusammen mit ihm tritt der Plebejer Gaius Laelius, der beste Freund Scipio Africanus’, zur Wahl an. Die Stellung Scipios ist jedoch nicht mehr so fest wie zu Beginn des Jahrzehnts, und um das Konsulat entsteht ein ernsthafter Kampf. Unter den patrizischen Bewerbern gibt es drei: Nasica, Gnaeus Manlius Vulso und Lucius Quinctius Flamininus, den Bruder des Titus. Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf Quinctius und Cornelius, da beide Patrizier den gleichen Sitz beanspruchen, beide durch jüngste militärische Erfolge hervortreten und der Wettstreit zusätzlich durch ihre Brüder – zwei der bekanntesten Feldherren ihrer Zeit – angeheizt wird. Livius schildert, dass Publius Scipio größeren Ruhm, aber auch größere Missgunst besitzt und dass der Ruhm des Quinctius frischer ist, da er im selben Jahr den Triumph feiert, während sich die Menschen an Scipio, der seit zehn Jahren ständig im Blickpunkt steht, bereits „sattsehen“ und ihn weniger verehren. Am Ende verliert Nazica die Wahl; ihm hilft weder die Unterstützung des Senats noch die des Konsuls des Jahres 193, Lucius Cornelius Merula, der die Organisation der Abstimmung leitet. - In Rom kommt es an 38 Tagen zu Erdbeben.
- Erster Keltiberischer Krieg (193-178)
- Fortsetzung 191
ILLYRER
GRIECHEN
(4. Jahr der 146. / 1. Jahr der 147. Olympiade)
Makedonien
- König Philipp V. (221–179)
vor 192: Heirat mit Antiochis, Tochter des Seleukidenkönigs Antiochos III. - Fortsetzung 190
Sparta
- König Nabis (199-192)
Nabis wird von einem aitolischen Offizier ermordet. Kurz darauf wird Sparta von Philopoimen gezwungen, sich dem Achaiischen Bund anzuschließen – das Ende der unabhängigen Politik Spartas
Bosporanisches Reich
Pergamon
- König Eumenes II. (197–158)
Eumenes' Bruder Attalos II. wird erstmals politisch aktiv und reist als Gesandter nach Rom, um über die Aktivitäten des Seleukidenkönigs Antiochos III. zu berichten - Fortsetzung 190
Pontos
Bithynien
Kappadokien
Seleukidenreich
- König Antiochos III. (223–187)
- Römisch-Syrischer Krieg (192-188)
Frühjahr/Sommer: Nachdem der Magnetarch der griechischen polis Demetrias dem römischen Feldherrn Titus Quinctius Flamininus eine imperialistische Politik vorgeworfen hat, muss er aus der Stadt fliehen und es wird eine romfreundliche Regierung eingesetzt. Nachdem Flamininus wieder nach Rom zurückgekehrt ist, wird der Magnetarch jedoch von aitolischen Truppen zurück in die Stadt geleitet und übernimmt gewaltsam die Kontrolle. Die Aitoler versuchen in der Folge auch in der Stadt Chalkis einen Umsturz herbeizuführen und Nabis, den König von Sparta, für ein Bündnis gegen Rom zu gewinnen, beides vergeblich. Nabis wird von dem Aitolern bei einem gemeinsamen Manöver ermordet, doch gelingt es ihnen nicht, die Kontrolle über die Stadt zu erringen. Rom ist keineswegs bereit, den Abfall Demetrias’ hinzunehmen, weshalb der Gesandte Publius Villius Tappulus der Stadt Konsequenzen androht und damit indirekt auch den Aitolern. Da eine aitolische Niederlage auch Auswirkungen auf das mit ihnen verbündete Seleukidenreich haben würde, reagiert dessen Herrscher Antiochos III. mit einer Invasion in Griechenland, ohne darauf jedoch besonders vorbereitet zu sein. Dem folgenden Römisch-Syrischen Krieg zwischen Seleukiden und Römern und den jeweiligen Verbündeten ist ein vierjähriger kalter Krieg vorausgegangen, bei dem es den beiden Großmächten nicht gelungen ist, ihre Interessensphären gegeneinander abzustecken. Antiochos wird bei seiner Ankunft in Demetrias von den romfeindlichen Stadtherren freundlich begrüßt. Er zieht weiter und erobert nach einem kleineren Gefecht mit römischen Einheiten Chalkis. Trotz dieses Erfolges bleiben die griechischen Staaten Antiochos gegenüber reserviert und verhalten sich abwartend. Im Winter fällt die seleukidisch-aitolische Allianz im romfreundlichen Thessalien ein.
Artikel des Tages: Der Römisch-Syrische Krieg war ein militärischer Konflikt während der Jahre 192 bis 188 v. Chr. und wurde in Griechenland, der Ägäis und Kleinasien ausgetragen. Dabei standen sich zwei Koalitionen unter der Führung des Römischen Reiches beziehungsweise des syrischen Seleukidenreiches unter Antiochos III. dem Großen gegenüber. Den Kampfhandlungen ging seit 196 v. Chr. ein „Kalter Krieg“ zwischen beiden Großmächten voraus. Während dieses Zeitraumes bemühten sie sich um eine friedliche Abgrenzung ihrer Interessensphären, schlossen aber gleichzeitig Bündnisse mit regionalen Mittelmächten. Die militärische Auseinandersetzung endete mit einem deutlichen Sieg der Römer. Im Frieden von Apameia wurden die Seleukiden 188 v. Chr. aus Kleinasien verdrängt, während ihre verlorenen Territorien an römische Alliierte fielen. Der Römisch-Syrische Krieg veränderte die politische Mächtekonstellation im Mittelmeer erheblich. Der griechische Historiker Polybios glaubte in der Zeit von 218 bis 146 v. Chr. einen politischen Prozess zu erkennen, der die Entstehung des römischen Weltreichs zur Folge hatte. Der Krieg gegen Antiochos markierte dabei das Ende der ersten Phase, in der Rom nacheinander die Großmächte Karthago, Makedonien und Syrien bezwang. - Satrap Ptolemaios (Kommagene, 201-163)
- Fortsetzung 191
Griechisch-Baktrisches Königreich
Ägypten
IBERIA
PARTHERREICH
(120/121)
- Großkönig Arsakes II. (217–185)
um 192–188: Nach der Niederlage der Seleukiden gegen Rom (Syrischer Krieg) ergibt sich für Parthien erneut die Chance auf Unabhängigkeit. - Fortsetzung 188
MASSYLIER
INDIEN
Maurya-Reich
Anuradhapura
Ruhuna
VIETNAM
Triệu-Dynastie
XIONGNU
CHINA
(41/42. Zyklus - Jahr des Erde-Hahns; am Beginn des Jahres Erde-Affe)
Han-Dynastie
JAPAN
QUELLEN
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05.07.2018 Artikel eröffnet
06.01.2024 Grundstock erstellt
25.05.2025 Grundstock ergänzt