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*[http://en.wikipedia.org/wiki/Marcus_Furius_Camillus Interrex Marcus Furius Camillus (2. Amtszeit)] <br />Am Ende des Jahres ist Camillus einer von drei nacheinander amtierenden Interreges, die die Konsulwahlen durchführen. Nach zwei Jahren, in denen der Konsulat wieder eingesetzt ist, führen die neuen Wahlen erneut zu einem Kollegium von tribuni mit konsularischer Gewalt; der Konsulat kehrt erst 367 dauerhaft zurück.
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Marcus_Furius_Camillus Interrex Marcus Furius Camillus (2. Amtszeit)] <br />Am Ende des Jahres ist Camillus einer von drei nacheinander amtierenden Interreges, die die Konsulwahlen durchführen. Nach zwei Jahren, in denen der Konsulat wieder eingesetzt ist, führen die neuen Wahlen erneut zu einem Kollegium von tribuni mit konsularischer Gewalt; der Konsulat kehrt erst 367 dauerhaft zurück.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Manlius_Capitolinus '''Konsul Marcus Manlius Capitolinus'''] <br />Marcus Manlius Capitolinus ist Konsul und gehört als Patrizier zur gens Manlia. Er teilt das Konsulat mit Lucius Valerius Potitus. Die beiden Konsuln führen einen erfolgreichen Krieg gegen die Äquer bzw. Äquer/Equi am bzw. beim Mont/Monte Algidus. Für diese Siege erhält Lucius Valerius Potitus einen Triumph, während Marco Manlius eine Ovatio erhält. Im selben Jahr leiten die beiden Konsuln die ludi magni zur Feier des Sieges über Veji/Véies. Sie weihen außerdem auf dem Aventin den von Marcus Furius Camillus errichteten Tempel der Iuno Regina. Anschließend übernehmen sie das Kommando in dem gegen Volsinii/Volsinies und die Salpinaten/Sapinates erklärten Krieg. Eine in Rom ausbrechende Epidemie verhindert jedoch den Feldzug. Die Seuche erfasst auch die Konsuln, so dass sie ihr Amt vorzeitig niederlegen und ein Interrex eintritt; in den fasti capitolini erscheinen keine Suffektkonsuln.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Manlius_Capitolinus '''Konsul Marcus Manlius Capitolinus'''] <br />Marcus Manlius Capitolinus ist Konsul und gehört als Patrizier zur gens Manlia. Er teilt das Konsulat mit Lucius Valerius Potitus. Die beiden Konsuln führen einen erfolgreichen Krieg gegen die Äquer bzw. Äquer/Equi am bzw. beim Mont/Monte Algidus. Für diese Siege erhält Lucius Valerius Potitus einen Triumph, während Marco Manlius eine Ovatio erhält. Im selben Jahr leiten die beiden Konsuln die ludi magni zur Feier des Sieges über Veji/Véies. Sie weihen außerdem auf dem Aventin den von Marcus Furius Camillus errichteten Tempel der Iuno Regina. Anschließend übernehmen sie das Kommando in dem gegen Volsinii/Volsinies und die Salpinaten/Sapinates erklärten Krieg. Eine in Rom ausbrechende Epidemie verhindert jedoch den Feldzug. Die Seuche erfasst auch die Konsuln, so dass sie ihr Amt vorzeitig niederlegen und ein Interrex eintritt; in den fasti capitolini erscheinen keine Suffektkonsuln.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Potitus_(Konsul_393_v._Chr.) Konsul Lucius Valerius Potitus (2. Amtszeit)] <br />Lucius Valerius Potitus wird erneut zum Konsul gewählt, diesmal mit Marcus Manlius Capitolinus als Kollegen. Der Krieg gegen die Aequer wird von beiden Konsuln erfolgreich geführt. Marcus Manlius erhält die kleinere Triumphfeier, die Ovatio, während Lucius Valerius einen vollständigen Triumph erhält und feiert. Nach dem Ende des Krieges legen die Konsuln ihr Amt nieder, weil eine neue Bedrohung durch die Gallier droht. Lucius Valerius wird erneut als einer der Interreges bestimmt, um die Wahlen für das Konsularkollegium des Jahres 391 zu vollenden.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Potitus_(Konsul_393_v._Chr.) Konsul Lucius Valerius Potitus (2. Amtszeit)] <br />Valerius wird 392 v. Chr. erneut zum Konsul gewählt, diesmal mit Marcus Manlius Capitolinus als Kollegen. In diesem Jahr wird Krieg gegen die Aequer erfolgreich von beiden Konsuln geführt. Manlius erhält den kleinen Triumph, die ovatio, während Valerius einen vollen Triumph erhält und feiert. Nach Abschluss des Krieges legen die Konsuln ihr Amt nieder, weil eine Rückkehr zu einem Kollegium von Konsulartribunen angesichts einer neuen drohenden Gefahr durch die Gallier bevorsteht. Valerius wird erneut als einer der Interreges eingesetzt, um die Komitien für das Konsularkollegium von 391 v. Chr. zu vollenden. Seine Kollegen als Interreges sind wieder Camillus und der Neuling Publius Cornelius Scipio.
*[[-391#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 391]] [[Kategorie:Römische Republik]]
*[[-391#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 391]] [[Kategorie:Römische Republik]]



Aktuelle Version vom 20. April 2026, 16:29 Uhr

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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCLXII = 362)

  • Interrex Marcus Furius Camillus (2. Amtszeit)
    Am Ende des Jahres ist Camillus einer von drei nacheinander amtierenden Interreges, die die Konsulwahlen durchführen. Nach zwei Jahren, in denen der Konsulat wieder eingesetzt ist, führen die neuen Wahlen erneut zu einem Kollegium von tribuni mit konsularischer Gewalt; der Konsulat kehrt erst 367 dauerhaft zurück.
  • Konsul Marcus Manlius Capitolinus
    Marcus Manlius Capitolinus ist Konsul und gehört als Patrizier zur gens Manlia. Er teilt das Konsulat mit Lucius Valerius Potitus. Die beiden Konsuln führen einen erfolgreichen Krieg gegen die Äquer bzw. Äquer/Equi am bzw. beim Mont/Monte Algidus. Für diese Siege erhält Lucius Valerius Potitus einen Triumph, während Marco Manlius eine Ovatio erhält. Im selben Jahr leiten die beiden Konsuln die ludi magni zur Feier des Sieges über Veji/Véies. Sie weihen außerdem auf dem Aventin den von Marcus Furius Camillus errichteten Tempel der Iuno Regina. Anschließend übernehmen sie das Kommando in dem gegen Volsinii/Volsinies und die Salpinaten/Sapinates erklärten Krieg. Eine in Rom ausbrechende Epidemie verhindert jedoch den Feldzug. Die Seuche erfasst auch die Konsuln, so dass sie ihr Amt vorzeitig niederlegen und ein Interrex eintritt; in den fasti capitolini erscheinen keine Suffektkonsuln.
  • Konsul Lucius Valerius Potitus (2. Amtszeit)
    Valerius wird 392 v. Chr. erneut zum Konsul gewählt, diesmal mit Marcus Manlius Capitolinus als Kollegen. In diesem Jahr wird Krieg gegen die Aequer erfolgreich von beiden Konsuln geführt. Manlius erhält den kleinen Triumph, die ovatio, während Valerius einen vollen Triumph erhält und feiert. Nach Abschluss des Krieges legen die Konsuln ihr Amt nieder, weil eine Rückkehr zu einem Kollegium von Konsulartribunen angesichts einer neuen drohenden Gefahr durch die Gallier bevorsteht. Valerius wird erneut als einer der Interreges eingesetzt, um die Komitien für das Konsularkollegium von 391 v. Chr. zu vollenden. Seine Kollegen als Interreges sind wieder Camillus und der Neuling Publius Cornelius Scipio.
  • Fortsetzung 391

GRIECHEN

(4. Jahr der 96./1. Jahr der 97. Olympiade)

Syrakus

Molosser / Epirus

Makedonien

  • König Argaios II. (393–392)
  • König Amyntas III. (2. Amtszeit 392–370)
    Amyntas III. kehrt mithilfe thessalischer Truppen nach Makedonien zurück und erlangt seinen Thron wieder, den er durch die erste illyrische Invasion verloren hat. Medios von Larissa tritt als entscheidender Unterstützer auf und bestätigt damit die enge Verbindung zwischen den Argeaden und den Aleuaden, die bereits seit der Zeit des Archelaos besteht. Nach seiner Rückkehr beginnt Amyntas, sein Reich gegenüber den Illyrern abzusichern, indem er die politische Landschaft an der Ostgrenze neu ordnet. Er wendet sich dem Chalkidischen Bund unter Führung von Olynth zu und schließt ein Defensivbündnis, das den Bund zum Schutz Makedoniens heranziehen soll. Als Gegenleistung gewährt er Olynth umfangreiche Rechte an makedonischem Holz, das von dort nach Athen exportiert wird, wo es der Flotte der Athener zugutekommt. Die Einnahmen aus dem Holzhandel stärken die wirtschaftliche und militärische Position Olynths und verschaffen dem Bund wachsende Macht in Nordgriechenland. Makedonien bleibt wirtschaftlich angeschlagen, und Amyntas ist gezwungen, hohe politische und wirtschaftliche Preise zu zahlen, um sein Überleben als König zu sichern.
  • Fortsetzung 386

Pherai

Athen

  • Platon (36)
  • Isokrates gründet in Athen eine Rhetorikschule und bereitet seine Schüler auf die praktische Tätigkeit in der Athener Demokratie vor. Dazu lässt er sie Reden halten und gegenseitig kritisieren. Dabei sind mitunter ehemalige Schüler anwesend, die schon eine aktive Rolle in der Polis spielen, wie die dialogischen Teile der Rede an Philipp und des Panathenaikos zeigen.
  • Schauspiel "Die Weibervolksversammlung" (Aristophanes)
    Aristophanes schreibt die griechische Komödie „Die Weibervolksversammlung“. In diesem Stück stellt er Frauen als latente revolutionäre Kraft dar, ein Thema, das er bereits zuvor in „Lysistrata“ behandelt hat. Die Protagonistin Praxagora trägt einen Namen, der sich von „praxis“ und „agora“ ableitet und im Sinne von „die in der Versammlung Handelnde“ beziehungsweise „Parlamentarierin“ verstanden wird. Das Stück erzählt von einer Gruppe von Frauen unter der Führung Praxagoras, die beschließen, die Herrschaft über Athen zu übernehmen. Sie sind überzeugt, dass sie besser regieren als die Männer, da die bestehende Politik von Kriegen, Habsucht und Rüstung geprägt ist. Um Zugang zur Volksversammlung zu erhalten, verkleiden sie sich mit Bärten und Männerkleidung. In der Versammlung tritt Praxagora als Rednerin auf und kritisiert die korrupten Stadtoberhäupter wegen ihrer Kriegsführung und persönlichen Bereicherung aus öffentlichen Geldern. Sie stellt die Männer als egoistisch und unpatriotisch dar und fordert, die Regierung den Frauen zu überlassen, da diese bereits in den Haushalten als Verwalterinnen und Schatzmeisterinnen fungieren. Praxagora argumentiert, Frauen seien überlegen, weil sie härter arbeiten, an Traditionen festhalten und sich nicht mit nutzlosen Neuerungen beschäftigen. Als Mütter würden sie Soldaten besser versorgen, ihnen zusätzliche Rationen geben und durch geschickte Verhandlungen mehr Geld für die Stadt sichern. In einer Abstimmung stimmen einige Männer dem Vorschlag zu. Daraufhin beschließen die Frauen als erste Maßnahme die Zusammenlegung aller Besitztümer und Gelder sowie gleiche Löhne und einen einheitlichen Lebensstandard. Privateigentum wird damit überflüssig. Die Männer reagieren überrascht und empört auf ihre Entmachtung. Ein Nachbar von Blepyrus bringt seine Haushaltsgegenstände zur Gemeinschaftskasse, während ein anderer Mann dies kritisiert und zunächst abwarten will, ob alle anderen ebenfalls ihr Eigentum abgeben. Neben dem Besitz werden auch Beziehungen neu geregelt: Frauen dürfen mit jedem Mann schlafen und Kinder bekommen. Um eine Bevorzugung attraktiver Personen zu verhindern, wird festgelegt, dass ein Mann zunächst mit einer älteren, weniger attraktiven Frau schlafen muss, bevor er sich einer jüngeren zuwendet. Diese Regelung führt zu einer absurden Situation, in der ein junger Mann am Ende von drei alten Frauen bedrängt wird. Das Stück endet mit einem gemeinsamen Festmahl aller Bürger. Zur Aufführungspraxis gehört, dass im Theater der griechischen Antike ausschließlich Männer als Schauspieler sowie als Mitglieder des Chors auftreten. Es gibt drei Darstellerrollen: Protagonist, Deuteragonist und Tritagonist, wobei der Protagonist die wichtigste Rolle mit dem meisten Text übernimmt. Alle Darsteller tragen Masken, unter anderem zur Verbesserung der Akustik. Der Chor besteht aus 12 oder 15 Personen, die häufig keine professionellen Schauspieler sind. Die Sitzordnung im Theater sieht vor, dass Männer die vorderen Plätze nahe der Bühne einnehmen, während Frauen, Kinder, Nichtbürger und Sklaven weiter hinten sitzen. Der historische Hintergrund zeigt Athen zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. in einer Phase der Erholung nach dem Peloponnesischen Krieg, gleichzeitig jedoch in fortdauernden Konflikten mit Sparta. Athen kämpft gemeinsam mit Verbündeten über mehrere Jahre hinweg mit wechselndem Erfolg. Durch Bündnisse mit Persien und dem König von Zypern, Eugoras, gewinnt die Stadt ihre Seemacht in der Ägäis zurück, während die Bevölkerung verarmt. Arme Bürger bevorzugen den Krieg als Einkommensquelle, während Reiche den Frieden bevorzugen, da sie stärker belastet werden. Die Fortsetzung des Korinthischen Krieges führt zu vermehrten Beschlagnahmungen und Zwangsabgaben bei wohlhabenden Athenern. Diese Situation erzeugt materielle und moralische Unruhe, die sich im Stück widerspiegelt. Im politischen System der attischen Demokratie, das im 5. Jahrhundert v. Chr. seinen Höhepunkt erreicht, entscheidet die Volksversammlung über Krieg, Frieden und Wahlen. Diese Versammlung findet auf der Pnyx, einem Hügel in Athen, statt.
  • Fortsetzung 391

Korinth

  • Korinthischer Krieg (395–387)
    Sparta versucht, die Perser umzustimmen. Sparta schickt den Gesandten Antalkidas zu dem Satrapen Tiribazo, weil es befürchtet, dass Konon die Flotte für die Wiederherstellung des Athenischen Reiches nutzt. Die Athener erfahren davon und senden Konon und weitere Gesandte zu den Persern; auch Theben, Korinth und Argos schicken Vertreter zu Tiribazo. In der folgenden Konferenz schlagen die Spartaner Frieden auf der Grundlage der Unabhängigkeit aller Poleis vor, doch der Vorschlag wird abgelehnt. Tiribazo verhaftet Konon und unterstützt Sparta heimlich mit Geld für eine neue Flotte. Konon entkommt zwar bald, stirbt aber wenig später.
    Im selben Jahr findet in Sparta eine zweite Friedenskonferenz statt, doch der spartanische Vorschlag wird erneut abgelehnt. Danach kehrt Tiribazo nach Susa zurück, und ein neuer General, Struthas, übernimmt das Kommando. Struthas verfolgt eine anti-spartanische Politik, sodass Sparta seinen Befehlshaber Tibron zum Angriff auffordert. Tibron verwüstet zeitweise persisches Gebiet, fällt dann aber mit mehreren Männern in einen von Struthas vorbereiteten Hinterhalt. Später wird Tibron durch Difridas ersetzt, der bei Plünderungen erfolgreicher ist und sogar den Schwiegersohn des Struthas gefangen nimmt, aber den Kriegsverlauf nicht entscheidend beeinflusst.
    Auch auf See gewinnen die Spartaner wieder an Stärke. Nach mehreren Kämpfen mit Korinth haben sie die Kontrolle über den Golf von Korinth zurückerlangt. Nach dem Scheitern der Friedenskonferenzen entsenden sie eine kleine Flotte unter dem Admiral Eudikos in die Ägäis, um den Exil-Oligarchen von Rhodos zu helfen. Eudikos erreicht Rhodos, sieht dort aber die Demokraten vollständig in Kontrolle und mit einer größeren Flotte, weshalb er in Knidos wartet. Die Spartaner schicken danach ihre Hauptflotte unter Teleutias aus dem Golf von Korinth; Teleutias sammelt weitere Schiffe auf Samos, übernimmt die in Knidos versammelte Flotte und beginnt die Operationen gegen Rhodos.
  • Fortsetzung 391

Olympia

  • Kyniska gewinnt bei den Wagenrennen der Olympischen Spiele zum zweiten Mal in Folge mit einem Fohlen-Viergespann
  • Fortsetzung 388

Sparta

Bosporanisches Reich

Salamis

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

  • Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
  • Satrap Tiribazos (1. Amtszeit, 401-391)
    Da Athen unter Führung Konons Spartas Vormachtstellung in Griechenland ernsthaft gefährdet, erscheint der spartanische Politiker Antalkidas am Hof Tiribazos’, um eine umfassende Friedensregelung anzuregen. Die anschließende Friedenskonferenz, zu der auch Gesandte anderer griechischer Staaten, unter anderem Konon, kommen, scheitert. Antalkidas kann Tiribazos jedoch für die spartanische Sache gewinnen und erhält von ihm Geld für den Bau einer neuen Flotte, während Konon auf Tiribazos’ Befehl festgenommen wird. Konon kann zu König Euagoras nach Zypern entkommen, wo er bald stirbt. Am Hof des Großkönigs setzen sich nun zunächst die anti-spartanischen Kräfte durch, die in Athen die geringere Gefahr sehen. Tiribazos wird 391 v. Chr. abberufen und durch Struthas ersetzt, der eine spartafeindliche Politik betreibt.
  • Satrap Mithridates I. (Kios, 401-362)
  • Satrap Hekatomnos (Karien, 392-377)
  • Fortsetzung 391

ÄGYPTEN

Spätzeit, 29. Dynastie

  • Pharao Muthis (393-392)
  • Pharao Psammuthis (292-291)
    Psammuthis regiert im Jahr 392 beziehungsweise 392/391. Für ihn wird eine Regierungsdauer von einem Jahr genannt; die Mutter-von-Apis-Stele nennt sein „Jahr 1, vierter Monat von Peret“. Vor dem Jahr 2 des Psammuthis und damit vor dem „offiziellen“ Jahr 3 des Achoris gelangt Achoris in irgendeiner Weise wieder an die Macht und datiert seine Monumente weiter ab seiner ersten Krönung. Psammuthis wird außerdem mit einer Kapelle in Karnak verbunden, die später von Achoris usurpiert und vollendet wird; zusätzlich werden ihm ein Granitblock mit Weihinschrift aus Achmim, demotische Graffiti in Sakkara und ein Skarabäus zugeschrieben.
  • Fortsetzung 391

KUSCH

KARTHAGO

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr des Erde-Büffels; am Beginn des Jahres Erde-Ratte)

Qin

Zhou

Han

Zhao

Wei

Qi

Chu

JAPAN

  • Tennō Kōan (392-291)
    Nach dem Tod seines Vaters besteigt Kōan am 27. Tag des 1. Mondmonats den Thron. Er gilt nach den Chroniken Kojiki und Nihonshoki als 6. Tennō von Japan. Die historische Existenz Kōans bleibt zweifelhaft, da er zu den "acht undokumentierten Kaisern" gehört, über die es nur knappe Überlieferungen gibt. Sein Eigenname lautet nach dem Nihonshoki Yamato-tarashi-hiko-kuni-oshi-hito no mikoto, seine Mutter ist Yoso-tarashi-hime; laut Kojiki heißt er Ō-yamato-tarashi-hiko-kuni-oshi-hito no mikoto, seine Mutter Yoso-taho-hime no mikoto.
  • Fortsetzung 342

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

24.04.2023 Artikel eröffnet

16.06.2023 Grundstock erstellt

18.04.2026 Grundstock ergänzt

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