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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Manlius_Acidinus_Fulvianus '''Konsul Lucius Manlius Acidinus Fulvianus'''] <br />Lucius Manlius Acidinus Fulvianus steht am Höhepunkt seines cursus honorum, als er gemeinsam mit seinem leiblichen Bruder Quintus Fulvius Flaccus das höchste Staatsamt bekleidet. Dass zwei Brüder gleichzeitig Konsuln sind, ist einzigartig in der römischen Geschichte. Als Provinz wird ihnen Ligurien zugewiesen. Dort erbringt Manlius laut Titus Livius keine besonderen Leistungen. Sein Bruder und Mitkonsul ist jedoch gegen die Ligurer erfolgreich und darf über sie triumphieren. Sein weiteres Schicksal und Todesjahr ist unbekannt. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Manlius_Acidinus_Fulvianus '''Konsul Lucius Manlius Acidinus Fulvianus'''] <br />Lucius Manlius Acidinus Fulvianus steht am Höhepunkt seines cursus honorum, als er gemeinsam mit seinem leiblichen Bruder Quintus Fulvius Flaccus das höchste Staatsamt bekleidet. Dass zwei Brüder gleichzeitig Konsuln sind, ist einzigartig in der römischen Geschichte. Als Provinz wird ihnen Ligurien zugewiesen. Dort erbringt Manlius laut Titus Livius keine besonderen Leistungen. Sein Bruder und Mitkonsul ist jedoch gegen die Ligurer erfolgreich und darf über sie triumphieren. Sein weiteres Schicksal und Todesjahr ist unbekannt. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Aulus_Manlius_Vulso_(Konsul_178_v._Chr.) Aulus Manlius Vulso] <br />Vulso gewinnt die Konsulatswahl für das folgende Jahr. Als entscheidend wird dabei die Unterstützung seines Verwandten Lucius Manlius Acidinus Fulvianus genannt, der einer der amtierenden Konsuln ist. Die Wahl leitet den Höhepunkt seiner politischen Karriere ein. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Aulus_Manlius_Vulso_(Konsul_178_v._Chr.) Aulus Manlius Vulso] <br />Vulso gewinnt die Konsulatswahl für das folgende Jahr. Als entscheidend wird dabei die Unterstützung seines Verwandten Lucius Manlius Acidinus Fulvianus genannt, der einer der amtierenden Konsuln ist. Die Wahl leitet den Höhepunkt seiner politischen Karriere ein. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_177_v._Chr.) Proprätor Tiberius Sempronius Gracchus] <br />Erst in diesem Jahr, als ihm sein Kommando verlängert und außerdem seine Truppenmacht verstärkt wird, beginnt Gracchus in der Provinz Hispania citerior die Kriegsoffensive gegen die Keltiberer. Dabei zieht er am Jalón entlang und dringt ins iberische Hochland vor. Zur selben Zeit stößt Lucius Postumius Albinus, der Hispania ulterior verwaltet und wohl schon in Rom mit Gracchus ein einheitliches Vorgehen gegen die Keltiberer beschlossen hat, von Westen her gegen die Vaccäer vor. Beim Vormarsch erobert Gracchus mehrere von Livius namentlich aufgezählte Städte sowie viele kleine Orte. Zunächst nimmt er Munda bei einem nächtlichen Angriff ein, lässt sich Geiseln übergeben und stationiert eine Garnison in der Stadt. Daraufhin erstürmt er mehrere keltiberische Festungen, verwüstet das umliegende Land und zieht dann gegen das stark befestigte Certima. Deren Einwohner ergeben sich, als keine Aussicht auf Entsatz besteht, müssen eine hohe Kriegsentschädigung zahlen und 400 junge Adlige als Pfand für ihre Bündnistreue ausliefern. Danach wendet sich Gracchus gegen Alce, vor dem ein keltiberisches Heer lagert. Nach kleineren Gefechten ordnet Gracchus eine Scheinflucht seiner Soldaten an, lockt die verfolgenden Keltiberer aus ihrem Feldlager, schlägt ihren Angriff auf das römische Lager zurück und erobert ihr eigenes Lager. Anschließend durchzieht er mit seinen Truppen wieder plündernd und verheerend die Umgegend und soll 103 Ortschaften zur Kapitulation gezwungen haben. Mit großer Beute beladen zieht er wieder vor Alce und belagert die Stadt, bis sie sich ergeben muss. Er gewinnt auch einen keltiberischen Anführer namens Thurrus für den Übertritt auf die Seite der Römer. Nach diesen Erfolgen öffnet die bedeutende keltiberische Stadt Ergavica den Römern ihre Tore. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Fulvius_Nobilior_(Konsul_189_v._Chr.) Zensor Marcus Fulvius Nobilior] <br />Fünf Jahre nach der gescheiterten Kandidatur erlangt Marcus Fulvius Nobilior schließlich das Zensorenamt. Er übt dieses Amt gemeinsam mit seinem früheren Gegner Marcus Aemilius Lepidus aus. Der ehemalige Konsul Quintus Caecilius Metellus bringt die beiden Kollegen dazu, sich zu versöhnen, sodass sie fortan in gutem Einvernehmen handeln. Marcus Aemilius Lepidus wird als princeps senatus bestimmt, während die Zensoren neue Zölle und Steuern einführen, die Abstimmungsordnung verändern und eine Reihe kleiner Heiligtümer wieder der öffentlichen Nutzung zuführen. Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Aemilius Lepidus entfalten eine umfangreiche Bautätigkeit. Marcus Fulvius legt am Tiber einen Hafen und die Fundamente einer Brücke an, die später von Scipio Aemilianus und Lucius Mummius Achaicus fertiggestellt wird. Er errichtet außerdem einen Tempel der Hoffnung, einen Tempel des Apollo des Heilers sowie eine Fulvische Basilika an der Nordseite des Forums. In Rom lässt er zudem den Tempel des Hercules Musarum bauen oder erneuern, in dem er die in Griechenland erbeuteten Kunstwerke aufstellt. Gleichzeitig entsteht unter beiden Zensoren die Basilica Aemilia, ursprünglich Basilica Aemilia et Fulvia genannt. Im gleichen Jahr trägt Marcus Fulvius Nobilior den Zensorentitel als Endpunkt seiner Laufbahn. Seine Söhne Marcus und Quintus erreichen in späteren Jahren ebenfalls das Konsulat. Nach seiner Zensur wird Marcus Fulvius Nobilior in den Quellen nicht mehr erwähnt. Titus Livius berichtet über seine Taten in den genannten Büchern von „Ab urbe condita“, Cicero in „De provinciis consularibus“ und Valerius Maximus in „Facta et dicta memorabilia“. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Fulvius_Nobilior_(Konsul_189_v._Chr.) Zensor Marcus Fulvius Nobilior] <br />Fünf Jahre nach der gescheiterten Kandidatur erlangt Marcus Fulvius Nobilior schließlich das Zensorenamt. Er übt dieses Amt gemeinsam mit seinem früheren Gegner Marcus Aemilius Lepidus aus. Der ehemalige Konsul Quintus Caecilius Metellus bringt die beiden Kollegen dazu, sich zu versöhnen, sodass sie fortan in gutem Einvernehmen handeln. Marcus Aemilius Lepidus wird als princeps senatus bestimmt, während die Zensoren neue Zölle und Steuern einführen, die Abstimmungsordnung verändern und eine Reihe kleiner Heiligtümer wieder der öffentlichen Nutzung zuführen. Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Aemilius Lepidus entfalten eine umfangreiche Bautätigkeit. Marcus Fulvius legt am Tiber einen Hafen und die Fundamente einer Brücke an, die später von Scipio Aemilianus und Lucius Mummius Achaicus fertiggestellt wird. Er errichtet außerdem einen Tempel der Hoffnung, einen Tempel des Apollo des Heilers sowie eine Fulvische Basilika an der Nordseite des Forums. In Rom lässt er zudem den Tempel des Hercules Musarum bauen oder erneuern, in dem er die in Griechenland erbeuteten Kunstwerke aufstellt. Gleichzeitig entsteht unter beiden Zensoren die Basilica Aemilia, ursprünglich Basilica Aemilia et Fulvia genannt. Im gleichen Jahr trägt Marcus Fulvius Nobilior den Zensorentitel als Endpunkt seiner Laufbahn. Seine Söhne Marcus und Quintus erreichen in späteren Jahren ebenfalls das Konsulat. Nach seiner Zensur wird Marcus Fulvius Nobilior in den Quellen nicht mehr erwähnt. Titus Livius berichtet über seine Taten in den genannten Büchern von „Ab urbe condita“, Cicero in „De provinciis consularibus“ und Valerius Maximus in „Facta et dicta memorabilia“. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Aemilius_Lepidus_(Konsul_187_v._Chr.) Senator und Zensor Marcus Aemilius Lepidus] <br />Ab dem Jahr 179 ist Lepidus Princeps Senatus. Im selben Jahr wird er außerdem zusammen mit seinem großen Rivalen Marcus Fulvius Nobilior zum Zensor gewählt; die beiden veranlassen unter anderem die Errichtung der Basilica Aemilia, des Pons Aemilius und des Apollo-Theaters. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Aemilius_Lepidus_(Konsul_187_v._Chr.) Senator und Zensor Marcus Aemilius Lepidus] <br />Ab dem Jahr 179 ist Lepidus Princeps Senatus. Im selben Jahr wird er außerdem zusammen mit seinem großen Rivalen Marcus Fulvius Nobilior zum Zensor gewählt; die beiden veranlassen unter anderem die Errichtung der Basilica Aemilia, des Pons Aemilius und des Apollo-Theaters. | ||
Aktuelle Version vom 6. Mai 2026, 13:10 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita DLXXV = 575)
- Konsul Quintus Fulvius Flaccus
Quintus Fulvius Flaccus ist Konsul. Sein Kollege ist Lucius Manlius Acidinus Fulvianus, sein leiblicher Bruder. Beide erhalten die Provinz Ligurien. In dieser Zeit werden viele Ligurer gewaltsam von ihrem Land weggebracht und nach Mittelitalien umgesiedelt; Fulvius veranlasst die Umsiedlung der Ligurer aus den Bergen. Außerdem hilft er, Einwanderer aus Gallia transalpina davon abzuhalten, sich in Norditalien niederzulassen. Für diese Tätigkeiten wird er mit einem Triumph ausgezeichnet. Er erfüllt außerdem ein Gelübde aus seinen Siegen in Spanien, indem er einen Tempel baut und Spiele veranstaltet. - Konsul Lucius Manlius Acidinus Fulvianus
Lucius Manlius Acidinus Fulvianus steht am Höhepunkt seines cursus honorum, als er gemeinsam mit seinem leiblichen Bruder Quintus Fulvius Flaccus das höchste Staatsamt bekleidet. Dass zwei Brüder gleichzeitig Konsuln sind, ist einzigartig in der römischen Geschichte. Als Provinz wird ihnen Ligurien zugewiesen. Dort erbringt Manlius laut Titus Livius keine besonderen Leistungen. Sein Bruder und Mitkonsul ist jedoch gegen die Ligurer erfolgreich und darf über sie triumphieren. Sein weiteres Schicksal und Todesjahr ist unbekannt. - Aulus Manlius Vulso
Vulso gewinnt die Konsulatswahl für das folgende Jahr. Als entscheidend wird dabei die Unterstützung seines Verwandten Lucius Manlius Acidinus Fulvianus genannt, der einer der amtierenden Konsuln ist. Die Wahl leitet den Höhepunkt seiner politischen Karriere ein. - Proprätor Tiberius Sempronius Gracchus
Erst in diesem Jahr, als ihm sein Kommando verlängert und außerdem seine Truppenmacht verstärkt wird, beginnt Gracchus in der Provinz Hispania citerior die Kriegsoffensive gegen die Keltiberer. Dabei zieht er am Jalón entlang und dringt ins iberische Hochland vor. Zur selben Zeit stößt Lucius Postumius Albinus, der Hispania ulterior verwaltet und wohl schon in Rom mit Gracchus ein einheitliches Vorgehen gegen die Keltiberer beschlossen hat, von Westen her gegen die Vaccäer vor. Beim Vormarsch erobert Gracchus mehrere von Livius namentlich aufgezählte Städte sowie viele kleine Orte. Zunächst nimmt er Munda bei einem nächtlichen Angriff ein, lässt sich Geiseln übergeben und stationiert eine Garnison in der Stadt. Daraufhin erstürmt er mehrere keltiberische Festungen, verwüstet das umliegende Land und zieht dann gegen das stark befestigte Certima. Deren Einwohner ergeben sich, als keine Aussicht auf Entsatz besteht, müssen eine hohe Kriegsentschädigung zahlen und 400 junge Adlige als Pfand für ihre Bündnistreue ausliefern. Danach wendet sich Gracchus gegen Alce, vor dem ein keltiberisches Heer lagert. Nach kleineren Gefechten ordnet Gracchus eine Scheinflucht seiner Soldaten an, lockt die verfolgenden Keltiberer aus ihrem Feldlager, schlägt ihren Angriff auf das römische Lager zurück und erobert ihr eigenes Lager. Anschließend durchzieht er mit seinen Truppen wieder plündernd und verheerend die Umgegend und soll 103 Ortschaften zur Kapitulation gezwungen haben. Mit großer Beute beladen zieht er wieder vor Alce und belagert die Stadt, bis sie sich ergeben muss. Er gewinnt auch einen keltiberischen Anführer namens Thurrus für den Übertritt auf die Seite der Römer. Nach diesen Erfolgen öffnet die bedeutende keltiberische Stadt Ergavica den Römern ihre Tore. - Zensor Marcus Fulvius Nobilior
Fünf Jahre nach der gescheiterten Kandidatur erlangt Marcus Fulvius Nobilior schließlich das Zensorenamt. Er übt dieses Amt gemeinsam mit seinem früheren Gegner Marcus Aemilius Lepidus aus. Der ehemalige Konsul Quintus Caecilius Metellus bringt die beiden Kollegen dazu, sich zu versöhnen, sodass sie fortan in gutem Einvernehmen handeln. Marcus Aemilius Lepidus wird als princeps senatus bestimmt, während die Zensoren neue Zölle und Steuern einführen, die Abstimmungsordnung verändern und eine Reihe kleiner Heiligtümer wieder der öffentlichen Nutzung zuführen. Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Aemilius Lepidus entfalten eine umfangreiche Bautätigkeit. Marcus Fulvius legt am Tiber einen Hafen und die Fundamente einer Brücke an, die später von Scipio Aemilianus und Lucius Mummius Achaicus fertiggestellt wird. Er errichtet außerdem einen Tempel der Hoffnung, einen Tempel des Apollo des Heilers sowie eine Fulvische Basilika an der Nordseite des Forums. In Rom lässt er zudem den Tempel des Hercules Musarum bauen oder erneuern, in dem er die in Griechenland erbeuteten Kunstwerke aufstellt. Gleichzeitig entsteht unter beiden Zensoren die Basilica Aemilia, ursprünglich Basilica Aemilia et Fulvia genannt. Im gleichen Jahr trägt Marcus Fulvius Nobilior den Zensorentitel als Endpunkt seiner Laufbahn. Seine Söhne Marcus und Quintus erreichen in späteren Jahren ebenfalls das Konsulat. Nach seiner Zensur wird Marcus Fulvius Nobilior in den Quellen nicht mehr erwähnt. Titus Livius berichtet über seine Taten in den genannten Büchern von „Ab urbe condita“, Cicero in „De provinciis consularibus“ und Valerius Maximus in „Facta et dicta memorabilia“. - Senator und Zensor Marcus Aemilius Lepidus
Ab dem Jahr 179 ist Lepidus Princeps Senatus. Im selben Jahr wird er außerdem zusammen mit seinem großen Rivalen Marcus Fulvius Nobilior zum Zensor gewählt; die beiden veranlassen unter anderem die Errichtung der Basilica Aemilia, des Pons Aemilius und des Apollo-Theaters. - Quintus Caecilius Metellus
Quintus Caecilius Metellus richtet sich mit einer letzten großen Rede an die beiden amtierenden Zensoren Marcus Aemilius Lepidus und Marcus Fulvius Nobilior. Zwischen den beiden tobt eine heftige Feindschaft, die zu erbitterten Streitigkeiten im Senat und in der Volksversammlung führt. Als die Zensoren nach ihrer Wahl auf den Kurulstühlen am Marsaltar Platz nehmen, erscheint Metellus zusammen mit anderen führenden Senatoren und einer großen Menge Bürger und spricht sie an. Er sagt, alle bäten "mit einer Stimme", sie mögen an diesem Tag und an diesem heiligen Ort der Feindschaft ein Ende setzen und sich versöhnen, wie es der Wille des Volkes sei. Die Versammlung begrüßt seine Worte mit so großem Beifall, dass seine Stimme übertönt wird, und obwohl die beiden Zensoren zunächst erneut in Streit geraten, beugen sie sich schließlich dem Druck. Sie geben das Versprechen, allen Groll fallen zu lassen und ihre Fehde zu beenden, reichen sich die Hände und werden unter allgemeinem Applaus gefeiert. Metellus und die anderen einflussreichen Senatoren erhalten vom Senat Anerkennung für ihre Initiative, wodurch Metellus ein letztes Mal als moralische und politische Autorität hervortritt. - Erster Keltiberischer Krieg (193-179)
Tiberius Sempronius Gracchus (der Ältere) erringt einen entscheidenden Sieg über die Keltiberer. Ein Vertrag mit den Lusonern beendet die Kampfhandlungen und bringt eine Phase relativer Ruhe - Fortsetzung 178
ILLYRER
GRIECHEN
(1./2. Jahr der 150. Olympiade)
Makedonien
- König Philipp V. (221–179)
- König Perseus 179–168)
Perseus, Philipps Sohn, wird König von Makedonien und erneuert zunächst den Vertrag mit Rom, verfolgt aber bald eine anti-römische Politik. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist die Hinrichtung seines Verwandten Antigonos, zu dessen Gunsten Philipp angeblich kurz vor seinem Tod sein Testament noch ändern wollte.
179–172: Stärkung seiner Position durch Heirat mit Laodike, Tochter von Seleukos IV - Fortsetzung 173
Bosporanisches Reich
Pergamon
- König Eumenes II. (197–158)
Nach erfolglosen Vermittlungsversuchen durch römische Diplomaten besiegt Eumenes II. von Pergamon König Pharnakes I. von Pontos, der daraufhin einem Friedensschluss unter Rückgabe aller eroberten Gebiete und Reparationszahlungen zustimmen muss. - Fortsetzung 170
Pontos
- König Pharnakes I. (185–ca. 158)
Pharnakes bequemt sich nun zum Frieden im Jahr 179. Ein Polybiosexzerpt überliefert die Friedensbedingungen. Danach sind die Vertragsparteien einerseits Pharnakes und der mit ihm verbündete Mithridates von Kleinarmenien, andererseits Eumenes, Ariarathes und Prusias. Der pontische König soll künftig Galatien in Ruhe lassen, Paphlagonien, das dem Eumenes entrissene Tios und die auf dem Gebiet des Ariarathes gemachten Eroberungen zurückgeben und alle Verschleppten und Kriegsgefangenen freilassen. An Zahlungen für den erlittenen Schaden werden Pharnakes 900 Talente an Ariarathes und Morzios von Paphlagonien sowie weitere 300 Talente an Eumenes auferlegt. Auch Mithridates von Kleinarmenien kommt nicht ungeschoren davon, sondern muss 300 Talente zahlen, weil er durch seine Offensive gegen Ariarathes den Vertrag mit Eumenes verletzt hat. In den Krieg sind noch wesentlich mehr Teilnehmer involviert gewesen als bekannt ist, denn Pharnakes schließt einzelne Friedensverträge mit weiteren lokalen Fürsten und Städten: Artaxias I. von Großarmenien, Akusilochos, Gatalos von Sarmatien sowie den Städten Herakleia Pontike, Mesembria, Chersonesos und Kyzikos. Damit sich Pharnakes künftig an den Frieden hält, muss er auch Geiseln ausliefern. Inschriftlich erhalten geblieben ist Pharnakes’ Kontrakt mit Chersonesos, und zwar von dem dabei eingegangenen Eid der Stadtbewohner nur Fragmente, vom Eid des Pharnakes praktisch der gesamte Text. Laut dieser Inschrift hat Gatalos im Auftrag des Pharnakes Chersonesos angegriffen, und bei der späteren Aushandlung des Friedensvertrags zwischen der Stadt und dem pontischen König spielt Rom offenbar eine entscheidende Rolle. Damals schließt Pharnakes auch mit der Weltmacht ein Bündnis ab. - Fortsetzung 172
Bithynien
Kappadokien
Seleukidenreich
Indo-Griechisches Reich
Griechisch-Baktrisches Königreich
Ägypten
- Regentin Kleopatra I. (180-175)
179–176: Kleopatra I. regiert als alleinige Vormundin und Regentin. Sie wird in offiziellen Dokumenten vor ihrem Sohn genannt und prägt eigene Münzen. Sie beendet die militärischen Vorbereitungen gegen die Seleukiden, die ihr Ehemann noch eingeleitet hat. - König Ptolemaios VI. (1. Amtszeit 180-164)
- Fortsetzung 176
IBERIA
ARMENIEN
PARTHERREICH
(133/134)
MASSYLIER
INDIEN
Shunga
Anuradhapura
Ruhuna
VIETNAM
Triệu-Dynastie
- König Zhao Tuo (203–137)
179–180: Eroberung des Königreichs Âu Lạc (Nordvietnam); Zhao Tuo teilt das eroberte Gebiet in Cửu Chân und Giao Chỉ auf. - Fortsetzung 137
XIONGNU
CHINA
(41/42. Zyklus - Jahr des Wasser-Hundes; am Beginn des Jahres Metall-Hahn)
Han-Dynastie
JAPAN
QUELLEN
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19.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
28.04.2025 Grundstock ergänzt