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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DLXXV = 575)

  • Konsul Quintus Fulvius Flaccus
    Quintus Fulvius Flaccus führt als Konsul der Römischen Republik Krieg gegen die Ligurer.
  • Konsul Lucius Manlius Acidinus Fulvianus
  • Zensor Marcus Fulvius Nobilior
    Fünf Jahre nach der gescheiterten Kandidatur erlangt Marcus Fulvius Nobilior schließlich das Zensorenamt. Er übt dieses Amt gemeinsam mit seinem früheren Gegner Marcus Aemilius Lepidus aus. Der ehemalige Konsul Quintus Caecilius Metellus bringt die beiden Kollegen dazu, sich zu versöhnen, sodass sie fortan in gutem Einvernehmen handeln. Marcus Aemilius Lepidus wird als princeps senatus bestimmt, während die Zensoren neue Zölle und Steuern einführen, die Abstimmungsordnung verändern und eine Reihe kleiner Heiligtümer wieder der öffentlichen Nutzung zuführen. Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Aemilius Lepidus entfalten eine umfangreiche Bautätigkeit. Marcus Fulvius legt am Tiber einen Hafen und die Fundamente einer Brücke an, die später von Scipio Aemilianus und Lucius Mummius Achaicus fertiggestellt wird. Er errichtet außerdem einen Tempel der Hoffnung, einen Tempel des Apollo des Heilers sowie eine Fulvische Basilika an der Nordseite des Forums. In Rom lässt er zudem den Tempel des Hercules Musarum bauen oder erneuern, in dem er die in Griechenland erbeuteten Kunstwerke aufstellt. Gleichzeitig entsteht unter beiden Zensoren die Basilica Aemilia, ursprünglich Basilica Aemilia et Fulvia genannt. Im gleichen Jahr trägt Marcus Fulvius Nobilior den Zensorentitel als Endpunkt seiner Laufbahn. Seine Söhne Marcus und Quintus erreichen in späteren Jahren ebenfalls das Konsulat. Nach seiner Zensur wird Marcus Fulvius Nobilior in den Quellen nicht mehr erwähnt. Titus Livius berichtet über seine Taten in den genannten Büchern von „Ab urbe condita“, Cicero in „De provinciis consularibus“ und Valerius Maximus in „Facta et dicta memorabilia“.
  • Quintus Caecilius Metellus richtet sich mit einer letzten großen Rede an die beiden amtierenden Zensoren Marcus Aemilius Lepidus und Marcus Fulvius Nobilior. Zwischen den beiden tobt eine heftige Feindschaft, die zu erbitterten Streitigkeiten im Senat und in der Volksversammlung führt. Als die Zensoren nach ihrer Wahl auf den Kurulstühlen am Marsaltar Platz nehmen, erscheint Metellus zusammen mit anderen führenden Senatoren und einer großen Menge Bürger und spricht sie an. Er sagt, alle bäten "mit einer Stimme", sie mögen an diesem Tag und an diesem heiligen Ort der Feindschaft ein Ende setzen und sich versöhnen, wie es der Wille des Volkes sei. Die Versammlung begrüßt seine Worte mit so großem Beifall, dass seine Stimme übertönt wird, und obwohl die beiden Zensoren zunächst erneut in Streit geraten, beugen sie sich schließlich dem Druck. Sie geben das Versprechen, allen Groll fallen zu lassen und ihre Fehde zu beenden, reichen sich die Hände und werden unter allgemeinem Applaus gefeiert. Metellus und die anderen einflussreichen Senatoren erhalten vom Senat Anerkennung für ihre Initiative, wodurch Metellus ein letztes Mal als moralische und politische Autorität hervortritt.
  • Erster Keltiberischer Krieg (193-179)
    Tiberius Sempronius Gracchus (der Ältere) erringt einen entscheidenden Sieg über die Keltiberer. Ein Vertrag mit den Lusonern beendet die Kampfhandlungen und bringt eine Phase relativer Ruhe
  • Fortsetzung 178

ILLYRER

GRIECHEN

(1./2. Jahr der 150. Olympiade)

Makedonien

  • König Philipp V. (221–179)
  • König Perseus 179–168)
    Perseus, Philipps Sohn, wird König von Makedonien und erneuert zunächst den Vertrag mit Rom, verfolgt aber bald eine anti-römische Politik. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist die Hinrichtung seines Verwandten Antigonos, zu dessen Gunsten Philipp angeblich kurz vor seinem Tod sein Testament noch ändern wollte.
    179–172: Stärkung seiner Position durch Heirat mit Laodike, Tochter von Seleukos IV
  • Fortsetzung 173

Bosporanisches Reich

Pergamon

  • König Eumenes II. (197–158)
    Nach erfolglosen Vermittlungsversuchen durch römische Diplomaten besiegt Eumenes II. von Pergamon König Pharnakes I. von Pontos, der daraufhin einem Friedensschluss unter Rückgabe aller eroberten Gebiete und Reparationszahlungen zustimmen muss.
  • Fortsetzung 170

Pontos

  • König Pharnakes I. (185–ca. 158)
    nach 179: Pharnakes muss im Frieden Teile seiner Eroberungen, darunter Galatien und Paphlagonien, wieder abgeben, darf aber Sinope behalten.
    Vertrag mit Chersonesos: Ein inschriftlich belegter Vertrag regelt die Beziehungen zwischen Pharnakes und der Stadt Chersonesos. Rom vermittelt dabei und schließt ein Bündnis mit Pontos.
  • Fortsetzung 172

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

Indo-Griechisches Reich

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

ARMENIEN

PARTHERREICH

(133/134)

MASSYLIER

INDIEN

Shunga

Anuradhapura

Ruhuna

VIETNAM

Triệu-Dynastie

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr des Wasser-Hundes; am Beginn des Jahres Metall-Hahn)

Han-Dynastie

JAPAN

QUELLEN

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19.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

28.04.2025 Grundstock ergänzt

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