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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Pharnakes_I. König Pharnakes I. (185–ca. 158)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Pharnakes_I. König Pharnakes I. (185–ca. 158)] <br />Durch die zögerliche Haltung Roms dehnt sich der Krieg immer weiter aus und dauert von 182 bis 179. Die erhaltenen Auszüge aus Polybios geben vor allem die diplomatischen Missionen Roms in dieser Angelegenheit wieder; daraus ist der Gesamtverlauf des Krieges nur im Groben rekonstruierbar. Während Eumenes etwa König Prusias II. von Bithynien und Morzios von Paphlagonien auf seine Seite ziehen kann, gewinnt Pharnakes den Dynasten Mithridates von Kleinarmenien als Verbündeten. Ein Feldherr des pontischen Königs, Leokritos, kann das unter der Herrschaft des Eumenes stehende Tios einnehmen. Dass der pergamenische König nach einer Krankheit einen Frieden mit Pharnakes geschlossen habe, ist wohl falsch und durch eine sinnentstellende Kürzung eines byzantinischen Exzerptors des Polybios zu erklären, denn in der Folge wird vom Fortgang des Krieges ohne Erwähnung einer Neuaufnahme der Kämpfe berichtet. Die Brüder des Eumenes erreichen beim Senat, dass dieser nun Gesandte schickt, die den Krieg unter allen Umständen beenden sollen. Mittlerweile haben aber Pharnakes Kappadokien und sein Feldherr Leokritos Galatien angegriffen. Eumenes zieht nach der Rückkehr seiner Brüder aus Rom mit diesen und seinen Truppen nach Galatien, das Leokritos jedoch wieder verlassen hat. Nun überschreitet Eumenes den Halys und trifft bei Parnassos auf Ariarathes. Die beiden Könige vereinigen ihre Truppen und rücken gegen Pharnakes vor, als die römischen Gesandten eintreffen und Frieden vermitteln wollen. Auf deren Bitte ziehen Ariarathes und Eumenes ihre Truppen zurück. Letzterer will Pharnakes persönlich treffen, um einen Frieden auszuhandeln. Doch der pontische König weigert sich und schickt Gesandte nach Pergamon, die aber zu keiner konstruktiven Verhandlungsführung bereit sind. Die Römer sehen bald die Zwecklosigkeit ihrer Friedensbemühungen ein und reisen ab. Danach führen Eumenes und seine Bundesgenossen einen offensichtlich erfolgreichen Schlag gegen Pharnakes. | ||
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Aktuelle Version vom 14. April 2026, 09:33 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita DLXXII = 572)
- Konsul Gnaeus Baebius Tamphilus
- Konsul Lucius Aemilius Paullus Macedonicus
- Quintus Marcius Philippus
Nach der Rückkehr nach Rom Anfang des Jahres berichtet Marcius über seine Einschätzung der Lage in den von ihm bereisten Ländern Makedonien und Griechenland. Nach seiner Diagnose richten sich die Antworten des Senats an die Gesandten der Achaier, Spartaner und des makedonischen Königs, dessen Pläne die Römer sehr beunruhigen. Offenbar hat er diesen Absichten Philipps V. durch geheime Aktivitäten schon wirksam vorgebeugt. - Erster Keltiberischer Krieg (193-178)
- Fortsetzung 181
ILLYRER
GRIECHEN
(2./3. Jahr der 149. Olympiade)
Makedonien
Bosporanisches Reich
Pergamon
- König Eumenes II. (197–158)
Zwischen Eumenes II. von Pergamon und Pharnakes I. von Pontos bricht ein Krieg aus. - Fortsetzung 180
Pontos
- König Pharnakes I. (185–ca. 158)
Durch die zögerliche Haltung Roms dehnt sich der Krieg immer weiter aus und dauert von 182 bis 179. Die erhaltenen Auszüge aus Polybios geben vor allem die diplomatischen Missionen Roms in dieser Angelegenheit wieder; daraus ist der Gesamtverlauf des Krieges nur im Groben rekonstruierbar. Während Eumenes etwa König Prusias II. von Bithynien und Morzios von Paphlagonien auf seine Seite ziehen kann, gewinnt Pharnakes den Dynasten Mithridates von Kleinarmenien als Verbündeten. Ein Feldherr des pontischen Königs, Leokritos, kann das unter der Herrschaft des Eumenes stehende Tios einnehmen. Dass der pergamenische König nach einer Krankheit einen Frieden mit Pharnakes geschlossen habe, ist wohl falsch und durch eine sinnentstellende Kürzung eines byzantinischen Exzerptors des Polybios zu erklären, denn in der Folge wird vom Fortgang des Krieges ohne Erwähnung einer Neuaufnahme der Kämpfe berichtet. Die Brüder des Eumenes erreichen beim Senat, dass dieser nun Gesandte schickt, die den Krieg unter allen Umständen beenden sollen. Mittlerweile haben aber Pharnakes Kappadokien und sein Feldherr Leokritos Galatien angegriffen. Eumenes zieht nach der Rückkehr seiner Brüder aus Rom mit diesen und seinen Truppen nach Galatien, das Leokritos jedoch wieder verlassen hat. Nun überschreitet Eumenes den Halys und trifft bei Parnassos auf Ariarathes. Die beiden Könige vereinigen ihre Truppen und rücken gegen Pharnakes vor, als die römischen Gesandten eintreffen und Frieden vermitteln wollen. Auf deren Bitte ziehen Ariarathes und Eumenes ihre Truppen zurück. Letzterer will Pharnakes persönlich treffen, um einen Frieden auszuhandeln. Doch der pontische König weigert sich und schickt Gesandte nach Pergamon, die aber zu keiner konstruktiven Verhandlungsführung bereit sind. Die Römer sehen bald die Zwecklosigkeit ihrer Friedensbemühungen ein und reisen ab. Danach führen Eumenes und seine Bundesgenossen einen offensichtlich erfolgreichen Schlag gegen Pharnakes. - Fortsetzung 179
Bithynien
- König Prusias I. (228–182)
Prusias I. stirbt, Nachfolger wird sein Sohn Prusias II. - König Prusias II. (182–149)
Im Verlauf seiner Regierung vermählt Prusias II. sich mit Apame IV., der Schwester des makedonischen Königs Perseus - Fortsetzung 181
Kappadokien
Seleukidenreich
Indo-Griechisches Reich
Griechisch-Baktrisches Königreich
- König Demetrios I. (200–182)
Im Griechisch-Baktrischen Königreich beginnt ein Aufstand unter Eukratides gegen König Demetrios I., der sich gerade auf einem Feldzug in Indien befindet.
Tod von Demetrios I. (möglicherweise auch erst im Jahr 175) - König Euthydemos II. (182–175)
Die Regierungszeit von Euthydemos II. wird unterschiedlich angegeben: 190–180, 200–190, 190–180/185 oder 182-175 - Fortsetzung 175
Ägypten
IBERIA
ARMENIEN
PARTHERREICH
(130/131)
MASSYLIER
INDIEN
Shunga
Anuradhapura
Ruhuna
VIETNAM
Triệu-Dynastie
XIONGNU
CHINA
(41/42. Zyklus - Jahr des Erde-Schafes; am Beginn des Jahres Erde-Pferd)
Han-Dynastie
JAPAN
QUELLEN
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17.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
08.05.2025 Grundstock ergänzt