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507: Unterschied zwischen den Versionen

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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Makedonios_II. Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)] <br />Elias, der Patriarch von Jerusalem, tritt mit Makedonios in Gemeinschaft. Elias hat die Absetzung des Euphemios von Konstantinopel nicht sanktionieren wollen. Gleichzeitig versucht Kaiser Anastasios mit allen Mitteln, Makedonios dazu zu bringen, sich gegen das Konzil von Chalcedon zu erklären. Schmeichelei und Drohungen bleiben ohne Erfolg. Ein Attentäter namens Eukolus wird sogar angeheuert, um Makedonios zu töten. Der Patriarch entgeht dem Schlag und ordnet an, dem Täter monatlich eine feste Menge an Lebensmitteln zu geben. Auch die Menschen von Konstantinopel zeigen Eifer für das Konzil von Chalcedon, mehrfach sogar bis an die Grenze der Aufruhr. Um ungünstige Folgen zu verhindern, ordnet Anastasios I. an, dass der Präfekt der Stadt bei den Prozessionen mitgeht und den Versammlungen der Kirche beiwohnt.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Makedonios_II. Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)] <br />Elias, der Patriarch von Jerusalem, tritt mit Makedonios in Gemeinschaft. Elias hat die Absetzung des Euphemios von Konstantinopel nicht sanktionieren wollen. Gleichzeitig versucht Kaiser Anastasios mit allen Mitteln, Makedonios dazu zu bringen, sich gegen das Konzil von Chalcedon zu erklären. Schmeichelei und Drohungen bleiben ohne Erfolg. Ein Attentäter namens Eukolus wird sogar angeheuert, um Makedonios zu töten. Der Patriarch entgeht dem Schlag und ordnet an, dem Täter monatlich eine feste Menge an Lebensmitteln zu geben. Auch die Menschen von Konstantinopel zeigen Eifer für das Konzil von Chalcedon, mehrfach sogar bis an die Grenze der Aufruhr. Um ungünstige Folgen zu verhindern, ordnet Anastasios I. an, dass der Präfekt der Stadt bei den Prozessionen mitgeht und den Versammlungen der Kirche beiwohnt.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Akakianisches_Schisma Akakianisches Schisma (484–519)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Makedonios_II. Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Flavian_II_of_Antioch Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Flavian_II_of_Antioch Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_von_Jerusalem Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_von_Jerusalem Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)] <br />

Version vom 22. April 2026, 15:58 Uhr

504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510

MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulaid

Connacht

Dalriada

Gwynedd

Königreich Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

  • König Alarich II. (484–507)
    Im Jahr 507 setzt sich der Konflikt mit den Franken fort. Im Sommer umzingelt eine von Chlodwig geführte Koalition das westgotische Reich, und Alarich hält sich in Poitiers auf. In der Schlacht von Vouillé werden die Westgoten im Spätsommer vernichtend geschlagen. Alarich wird auf der Flucht gefangen genommen und erschlagen; möglicherweise fällt er auch im Kampf oder wird von Chlodwig selbst getötet. Nach seinem Tod wird sein ältester Sohn Geisalic von der Versammlung der Gothen zum König gewählt, während der fünfjährige Amalarich von dem Schlachtfeld nach Spanien entkommt und später nach Italien zu Theoderich dem Großen gelangt. Mit der fränkischen Annexion des größten Teils des gallischen Herrschaftsbereichs der Westgoten endet das Tolosanische Reich. Der Text nennt außerdem, dass die Vorbereitungen für ein zweites Konzil im Jahr 507 durch Alarichs frühen Tod verhindert werden.
  • König Gesalech (507–511)
    Gesalech tritt die Herrschaft an, nachdem sein Vater in der verlorenen Schlacht von Vouillé gegen die Franken gefallen ist. Er erlangt die Herrschaft zwar als Erbe seines Vaters, doch scheint bei seiner Erhebung auch ein Wahlakt stattgefunden zu haben, der mehr als nur formelle Bedeutung hat. Dies wird als Wiederaufleben des westgotischen Wahlrechts gedeutet; bei der Erhebung von Gesalechs Vater Alarich im Jahr 484 hat es keine echte Königswahl gegeben, sondern nur eine „Bestätigung“ der Erbfolge durch die Wahlberechtigten. Gesalech ist ein schwacher König. Nach der vernichtenden Niederlage seines Vaters flieht er nach Barcelona in den hispanischen Teil seines Reichs, der nicht von den Franken bedroht ist. Er kann die siegreichen Franken nicht daran hindern, das gallische Herrschaftsgebiet der Westgoten größtenteils zu erobern. Damit ist der Zusammenbruch des nach der Hauptstadt Tolosa (Toulouse) benannten Tolosanischen Reichs der Westgoten besiegelt.
  • Fortsetzung 508

Burgunden

Fränkisches Reich

  • König Chlodwig I. (481/482–511)
  • Schlacht von Vouillé
    Chlodwig erklärt den Westgoten den Krieg. Obwohl er vorgibt, einen religiös motivierten Feldzug gegen den Arianismus zu führen, stößt er bei den gallorömischen Einwohnern Aquitaniens nicht auf die erhofften Sympathien. Im Spätsommer findet die Schlacht von Vouillé oder Campus Vocladeus bei Poitiers statt; nach anderen Thesen gilt Voulon als wahrscheinlicherer Ort. Die Franken stossen von Tours aus auf Bordeaux vor und treffen möglicherweise bei Vouillé, wahrscheinlicher bei Voulon, auf die Westgoten. Die Westgoten werden vollständig geschlagen, König Alarich II. fällt vermutlich durch die Hand Chlodwigs, und seine Armee zieht sich nach Süden zurück. Im Tal der Vienne auf der Höhe von Civaux entsteht die überlieferte Legende vom Ende der Schlacht: Chlodwig sucht mit seinem merowingischen Heer nach langer Reise einen Übergang durch das Hochwasser der Vienne, ein Reh zeigt ihm die Stelle einer Furt, die Armee überquert den Fluss und beendet die Schlacht siegreich. Unter den Hufen des königlichen Pferdes entspringt eine Quelle, die Soldaten werden versorgt, die Pferde getränkt, und die Überlebenden werden in Civaux getauft. Eine große Anzahl vorhandener Sarkophage bietet die Gelegenheit, die in der Schlacht Gefallenen zu begraben.
  • Ab 507 lässt Chlodwig das Volksrecht der salischen Franken in der Lex Salica kodifizieren.
  • Bischof Remigius von Reims (459–533)
  • Fortsetzung 508

Rheinfranken

  • König Sigibert von Köln (483-509)
    Der fränkische König Chlodwig I. zieht in einem Bündnis mit den Burgundern und den Rheinfranken gegen die Westgoten zu Felde. Die Rheinfranken werden dabei von Chloderich angeführt, wohl in Vertretung für seinen Vater Sigibert I. Sigibert kann wegen einer Kriegsverletzung am Knie, die aus der Schlacht von Zülpich herrührt, nicht mehr gehen. In der Schlacht von Vouillé unterliegen die Westgoten den Franken (Details siehe unter Fränkisches Reich).
    Gemäss des französischen Wikipedia-Artikels finden die folgenden Ereignisse bereits in diesem Jahr statt (die deutsche Wikipedia ortet Sigiberts Tod erst nach 508): Anschließend stiftet Chlodwig nach der Überlieferung Chlodérich zum Vatermord an; Chlodérich lässt Sigebert töten und wird kurzzeitig Nachfolger. Danach lässt Chlodwig auch Chlodérich töten und übernimmt die Königsherrschaft über die Rheinfranken.
  • Fortsetzung 509

Thüringer

Vandalen

OSTGERMANEN

Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLX = 1260)

Langobarden

OSTRÖMISCHES REICH

IBERIA

SASSANIDENREICH

  • Großkönig Kavadh I. (2. Amtszeit 499–531)
  • Josua Stylites
    um 507: Josua Stylites verfasst eine Chronik über die Ereignisse im spätantiken Syrien. Der Wert des Werkes, das die Zeit zwischen dem persischen Großkönig Peroz I. und 506 abdeckt, ist umso größer, als es über den römisch-persischen Krieg von 502 bis 506 sowie über die Mazdakitenunruhen im Sassanidenreich ansonsten keine weiteren erhaltenen zeitgenössischen Berichte gibt.

Iberia

Lachmiden

Fortsetzung 519

HEPHTALITEN

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Chalukya

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Feuer-Schweins; am Beginn des Jahres Feuer-Hund)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Liang-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

  • Tennō Keitai (507–531)
    Keitai wird 26. Tennō von Japan. Sein am 7. Januar gestorbener Vorgänger Buretsu hat keine Kinder hinterlassen, weshalb die Hofbeamten landesweit nach einem mit ihm verwandten Nachfolger haben suchen müssen.
  • Fortsetzung 510

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

09.07.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

23.12.2024 Grundstock ergänzt

19.04.2026 Grundstock weiter ergänzt

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