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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DLXXXVII = 587)

  • Konsul Quintus Aelius Paetus
  • Konsul Marcus Iunius Pennus
  • Makedonien
    Lucius Aemilius Paullus Macedonicus plündert die griechische Region Epirus. Unter anderem wird die Stadt Antigoneia nahe der heutigen albanischen Gemeinde Saraqinishta erobert und niedergebrannt.
    Makedonien wird von den Römern in vier autonome Republiken (Merides) geteilt, Rom verzichtet zunächst auf die direkte Provinzverwaltung. Über 1000 Geiseln, darunter der Historiker Polybios, werden nach Rom gebracht.
    Rom erklärt Makedonien für „frei“.
    Die Kriegsbeute ermöglicht es Rom, die Vermögenssteuer (Tributum) auszusetzen.
  • Marcus Servilius Pulex Geminus
    Der Konsul Lucius Aemilius Paullus hat im Vorjahr einen entscheidenden Sieg über den letzten makedonischen König Perseus in der Schlacht von Pydna errungen. Nun versucht jedoch der Militärtribun Servius Sulpicius Galba, die Verleihung eines Triumphs an Paullus zu verhindern. Er wirbt unter Soldaten, bei dem plebejischen Beschluss gegen die Gewährung dieses Ehrenzuges zu stimmen. Einflussreiche Staatsmänner – vermutlich unter ihnen auch der ältere Cato – sowie vor allem Servilius ergreifen mit Nachdruck Partei für Paullus. Livius und Plutarch lassen Servilius eine ausführliche Rede halten, in der er an seine zahlreichen gewonnenen Zweikämpfe aus der Zeit des Zweiten Punischen Krieges erinnert, und öffentlich seine vielen ehrenvollen Narben und stellt seine eigene Kriegstüchtigkeit in den Dienst der Argumentation zeigt, dass ein so großer Sieger wie Paullus den Triumph verdiene. Servilius tritt dabei als charismatischer, humorvoll-volkstümlicher Redner auf, dessen Stil dem seines Gegenspielers Galba ähnelt, dessen Anliegen aber dem traditionellen römischen Ehrverständnis näher steht. Schließlich setzt sich seine Fürsprache durch: Paullus wird der Triumph doch noch zuerkannt. Über Servilius' weiteres Schickal und Sterbejahr ist nichts bekannt.
  • Fortsetzung 166

ILLYRER

  • Genthios, der ehemalige König von Illyrien, wird mit seiner Familie nach Rom gebracht und nimmt am Triumphzug des Anicius Gallus teil. Danach wird er in Iguvium interniert; sein weiteres Schicksal und Todesdatum sind unbekannt. Illyrien geht an die Römische Republik.

GRIECHEN

(1./2. Jahr der 153. Olympiade)

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

  • König Antiochos IV. (175–164)
    Antiochos IV. weiht den Tempel in Jerusalem dem Zeus oder Jupiter und lässt im Dezember auf dem großen Altar im Tempelvorhof einen heidnischen Altar errichten. Dies führt zum Aufstand der Juden unter der Führung der Makkabäer. Als ein jüdischer Priester namens Mattatias aus dem adligen Geschlecht der Hasmonäer in seiner Heimatstadt Modi’in zum Opfer für Antiochos aufgefordert wird, tötet er den seleukidischen Boten und einen Juden, der das Opfer vollziehen wollte, und zieht sich mit seinen Söhnen und einigen Getreuen in die Wüste zurück.
  • Satrap Ptolemaios (Kommagene, 201-163)
  • Satrap Timarchos (Medien 175-162)
  • Fortsetzung 168

Indo-Griechisches Reich

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

ARMENIEN

PARTHERREICH

(144/145)

REICH VON KUSCH

MASSYLIER

INDIEN

Shunga

Anuradhapura

Ruhuna

VIETNAM

Triệu-Dynastie

XIONGNU

CHINA

(42/43. Zyklus - Jahr des Holz-Hundes; am Beginn des Jahres Wasser-Hahn)

Han-Dynastie

JAPAN

QUELLEN

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31.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

16.04.2025 Grundstock ergänzt

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