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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCXCVI = 396)

  • Konsul Gaius Fabius Ambustus
    Gaius Fabius Ambustus stammt aus der patrizischen Adelsfamilie der Fabier; in den Quellen wird er als Sohn eines Numerius Fabius Ambustus und Enkel eines Marcus Fabius Ambustus geführt. Fabis wird ein einziges Mal Konsul und zieht mit seinem Heer gegen Tarquinii, trifft dort auf starken Widerstand und erleidet eine Niederlage. In der Folge geraten zahlreiche römische Soldaten in Gefangenschaft; die Überlieferung nennt die Zahl von 307 Römern, die in die Hände der Tarquinier fallen und auf dem Marktplatz ihrer Stadt hinrichtet werden.
  • Konsul Gaius Plautius Proculus
    Gaius Plautius Proculus ist der erste bekannte Angehörige der Gens Plautia, der den Konsulat erreicht. Während Fabius bei Tarquinii scheitert, ist Plautius im Kampf gegen die Privernaten und der Herniker erfolgreich. Im folgenden Jahr erleidet Privernum eine weitere Niederlage gegen römische Truppen; in der Folge tritt Privernum in ein Bündnis mit Rom ein.
  • Diktator Gaius Sulpicius Peticus
    Gaius Sulpicius Peticus wird Sulpicius gemäss Livius wegen eines Galliereinfalls zum Diktator ernannt und wählt Marcus Valerius Poplicola zu seinem Magister equitum; Polybios berichtet aber, dass die Römer nicht wagen, sich den Galliern zu stellen: Sulpicius zögert den entscheidenden Kampf zunächst hinaus, was bei seinen Soldaten Unmut hervorruft, entschließt sich dann zur Schlacht und setzt dabei eine Kriegslist ein, die später auch andere römische Feldherren nachahmen; Appian nennt die Boier als Gegner, was historisch weniger wahrscheinlich ist. Nachdem Sulpicius die Gallier deutlich besiegt hat, feiert er nach Livius einen Triumph über sie und stiftet einen bedeutenden Goldbetrag aus der Beute als Weihgabe auf dem Kapitol; gemäss der Acta Triumphalia handelt es sich dabei bereits um seinen zweiten Triumph.
  • Fortsetzung 357

GRIECHEN

(2./3. Jahr der 105. Olympiade)

Syrakus

Epirus

Makedonien

Pherai

  • Tyrann Alexander (369-358)
    Gegen Ende seiner Regierungszeit wächst der Hass auf Alexander auch in seinem unmittelbaren Umfeld, insbesondere in seiner eigenen Familie. Seine Ehefrau Thebe lebt, den Berichten zufolge, in ständiger Angst vor seiner Brutalität und verabscheut seinen Charakter zutiefst. Sie verbündet sich mit ihren Brüdern Tisiphonos, Lykophron und Peitholaos, um Alexander zu beseitigen und die Tyrannei in eine andere Form von Herrschaft zu überführen. Eines Nachts dringen sie in Alexanders Gemächer ein und ermorden ihn. Nach seinem Tod übernehmen Thebe und ihre Brüder in Pherai die Macht und führen Jasons alte Pläne fort, Thessalien zu einem stärkeren, zentralisierten Staat zu machen, aber Thessalien gerät in den folgenden Jahren in den Machtbereich Makedoniens. Siehe auch academia

Attischer Seebund

Sparta

Bosporanisches Reich

Bithynien

Salamis

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

  • Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
    In den späten Regierungsjahren überschatten innere Hofintrigen und die Nachfolgefrage die Politik des alternden Großkönigs. Artaxerxes hat aus seiner Ehe mit Stateira die Söhne Dareios, Ariaspes und Ochos, von denen er Dareios als Nachfolger bestimmt, während der jüngere Ochos ebenfalls Anspruch auf den Thron erhebt. Wegen seines hohen Alters gelingt es Artaxerxes offenbar nicht mehr, seine Nachfolgeregelung durchzusetzen. Das genaue Todesdatum des Artaxerxes II. bleibt unbekannt, doch babylonische Tafeln zeigen, dass sein Tod zwischen November 359 (46. Regierungsjahr) und April 358 (47. Regierungsjahr) erfolgt sein muss. Mit rund 45 Jahren Regierungszeit war Artaxerxes II. der am längsten herrschende König der Achämenidendynastie, und im Unterschied zu vielen seiner Vorgänger ist er eines natürlichen Todes gestorben. Griechische Autoren zeichnen das Bild eines gütigen, gnädigen und sanften Herrschers, interpretieren diese Eigenschaften aber zugleich als Zeichen einer vermeintlichen Verweichlichung des persischen Adels. Dennoch ist Artaxerxes II. einer der in der griechischen Literatur am häufigsten erwähnten Großkönige, was vor allem an seinem starken Einfluss auf die griechischen Verhältnisse liegt. Als Bauherr hat er vor allem in Susa eine rege Tätigkeit entfaltet; dort liess er neben dem Palast des Dareios I. einen weiteren großen Palast errichten und machte die Stadt offenbar zu seiner Hauptresidenz. Auch in Ekbatana und Babylon trat er als Bauherr in Erscheinung, was archäologische Funde bestätigen. Bestattet wird Artaxerxes II. nicht in Naqsch-e Rostam wie mehrere seiner Vorgänger, sondern in Persepolis, wo auch sein Nachfolger Artaxerxes III. ein Felsgrab erhalten wird. Die parthische Dynastie der Arsakiden betrachtet Artaxerxes später als Stammvater, und seine Töchter Apama und Rhodogune begründen durch ihre Ehen mit Pharnabazos beziehungsweise Orontes I. wichtige Adelsverbindungen zu den Orontiden.
  • Großkönig Artaxerxes III. (358–338)
    Artaxerxes III. (Ochos), um 390 geboren, ist ein Sohn des Königs Artaxerxes II. aus der Dynastie der Achämeniden. Nach 46 Regierungsjahren seines Vaters folgt er diesem auf den Thron nach und lässt zuvor seine Brüder töten, um Thronansprüche aus dem Weg zu räumen. Er hat den Thron nach den babylonischen Tafeln frühestens im Dezember 359 und spätestens im April 358 bestiegen.​ Die von Diodor überlieferte Chronologie zu seinen frühen Jahren ist problematisch, weil seine Angaben im 15. Buch ungenau und fließend sind. Zu Beginn seiner Herrschaft führt Artaxerxes Krieg gegen die Kadusier am Kaspischen Meer.
  • Satrap Ariamnes (Nordkappadokien, 362-350)
    Nach der Ermordung von Datames um 362, wahrscheinlich nach dem Regierungsantritt von Artaxerxes III. teilen die persischen Zentralbehörden die Satrapie Kappadokien in einen nördlichen und einen südlichen Verwaltungsbezirk auf, um Datames' angesammelte Macht zu entziehen und die Effizienz zu steigern. In den 340er Jahren (gemäss englischer Wikipedia eventuell bereits im Jahr 350) übernimmt Ariarathes von seinem Vater Ariamnes die Herrschaft über Nordkappadokien, das später zum Königreich Pontos wird. Aufgrund der stabilen Herrschaft kann er Artaxerxes III. Truppen für dessen Feldzug nach Ägypten zur Verfügung stellen.
  • Satrap Mausolus (Karien, 377–353)
  • Fortsetzung 357

ÄGYPTEN

Spätzeit, 30. Dynastie

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr des Wasser-Schweins; am Beginn des Jahres Wasser-Hund)

Qin

Zhou

Zhao

Wei

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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19.01.2026 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

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