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748

Aus WikiReneKousz
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MAYA

Tikal

Quiriguá

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Königreich Strathclyde

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

  • König Eadberht I. (West-Kent, 725-748)
    Eadberht I. stirbt und hinterlässt einen Sohn namens Eardwulf, der zusammen mit seinem Onkel als König von Kent nachfolgt.​
  • König Eardwulf (West-Kent, 748–vor 762)
    Eardwulf gehört dem königlichen Geschlecht der Oiscingas an, das in Kent herrscht. Gleichzeitig herrscht Æthelberht II. bereits in Kent, und nach Eadberhts Tod setzt sich eine gemeinsame Herrschaft von Æthelberht II. und Eardwulf fort. Æthelberht II. hat möglicherweise den Vorrang als Oberkönig inne, denn Urkundenüberlieferung und späteres genealogisches Wissen zeigen Eardwulf als Unter‑ oder Mitkönig, der insbesondere Westkent regiert, während Æthelberht als übergeordneter Herrscher über ganz Kent gilt (siehe geschichte-der-britischen-monarchie); die deutsche Wikipedia nennt Eardwulf aber als Westkönig und Athelbehrt als Ostkönig, während die englische Wikipedia beide Könige ohne geografische Zuteilung oder Rangunterschied ausweist. Eardwulf ist aus mindestens einer erhaltenen Schenkungsurkunde bekannt, in der er als König (oder Mitkönig) von Kent auftritt und mit Æthelberht II. zusammen genannt wird. Diese Urkunden belegen, dass Eardwulf eigene Herrschaftsrechte ausübt, etwa bei Bestätigungen von Grundbesitz oder Privilegien der Kirche in Kent. Im Verlauf von Æthelberhts Herrschaft stirbt Eardwulf, sein Todesjahr ist unbekannt.
  • König Æthelberht II. (Ost-Kent, 725–762)
  • Erzbischof Cuthberth (Canterbury, 740–758)
    Cuthbert hält nach 747 eine zweite Synode ab, über deren Beschlüsse allerdings keine Nachrichten überliefert sind.​
  • Fortsetzung 758

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Baiern

  • Herzog Odilo (736–748)
    Herzog Odilo stirbt am 18. Januar, wahrscheinlich in Osterhofen. Er wird im von Pirmin bereits 727 gegründeten Kloster Gengenbach in der Ortenau beerdigt.​
  • Herzogin (741-748), nun Regentin Hiltrud (748-754)
    Nach Odilos Tod übt Hiltrud bis 754 die Vormundschaft für ihren unmündigen Sohn Tassilo III. aus. Ihr Aufenthaltsort ist vermutlich Salzburg. Sie nimmt eine bedeutende Rolle als Regentin für ihren siebenjährigen Sohn ein, insbesondere durch die Gewahrsamnahme des Usurpators Grifo. Mit der gewaltsamen Festnahme Tassilos und seiner Mutter versucht Grifo zunächst, sich als Herzog zu behaupten. Ab 748 übernimmt Hiltrud ein weiteres Amt, nämlich die Leitung des Frauenstifts Baierns und wird als dritte Äbtissin des späteren Klosters Nonnberg gelistet.
  • Herzog Tassilo III. (748–788)
    Grifo, Hiltruds jüngerer Halbbruder, entführt Hiltrud und den jungen Tassilo, um selbst Herzog von Bayern zu werden, aber Hausmeier Pippin vertreibt ihn aus Baiern und setzt den etwa siebenjährigen Tassilo als Herzog ein; zunächst führt Hiltrud als Vormund die Regierung.
  • Bischof Gaubald (Regensburg, 739–761)
  • Kloster Mondsee
    Odilo gründet zusammen mit (dem später heiligen) Pirmin im Bistum Regensburg das Kloster Mondsee und legt es als Benediktinerkloster mit dem Patrozinium des Erzengels Michael und des Apostels Petrus an; die Abtei kommt auf Resten römischer Vorgängerbauten am Ufer des Sees zu stehen, der später nach der Gründung Mondsee heißt. Bereits vor Abschluss der Gründungsarbeiten halten sich seit 739 erste Mönche in Mondsee auf, die nach einer Mischregel leben und das entstehende Kloster vorbereiten. Das neue Kloster erhält als herzogliche Stiftung eine Sonderstellung im bairischen Herzogtum und verfügt über Grundbesitz im Umland des Sees.
  • Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)
  • Bischof Erembert (Freising, 739–747/748)
  • Bischof Joseph von Verona (Freising, 747/748-764)
  • Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)
  • Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)
  • Fortsetzung 749

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Königreich Asturien

REPUBLIK VENEDIG

KARANTANIEN

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

  • Fürst Guaram III. (693–748)
  • Fürst Adarnase III. (748–760)
    Adarnase III. ist zunächst erblicher Herzog (eristavi) des inneren Iberien in Ostgeorgien und gehört zur Nersianiden-Dynastie. Er ist der Sohn des Fürsten Nerse I. Nersiani und dessen Frau, der dritten Tochter Mirians von Kachetien. Sein Personenname Adarnase entsteht aus dem mittelpersischen Namen Ādurnarsēh, wobei der zweite Bestandteil "Nase" die georgische Form des mittelpersischen Namens Narseh ist, der letztlich aus dem avestischen nairyō.saŋya- hervorgeht. Die mittelpersische Form Narseh existiert im Georgischen zusätzlich in der Variante "Nerse", und Ādurnarsēh erscheint im Armenischen als "Atrnerseh". Von seiner ursprünglichen Stellung als erblicher Herzog aus rückt Adarnase III an die Spitze Iberiens und folgt vermutlich dem Guaramiden-Herrscher Guaram III. als herrschender Fürst von Iberien (Kartli) nach. Guaram III. hat einen Sohn, Guaram IV., der mit der Tochter Adarnases verheiratet ist, sodass über diese Heiratsverbindung die Machtposition Adarnases zusätzlich gefestigt wird. Als Fürst von Iberien regiert Adarnase III etwa von 748 bis 760 und steht damit in dieser Zeit an der Spitze des georgischen Fürstentums. Während seiner Herrschaft trägt er den byzantinischen Titel curopalates, was den starken byzantinischen Einfluss auf Georgien erkennen lässt, obwohl Iberien formell weiterhin unter der Oberhoheit des Abbasidenkalifats steht.

DABUYIDEN

ARABER

(130/131 - 30./31. August)

Umayyaden

MAKURIA

  • König Cyriacus (747-768)
    Cyriacus, König von Makuria, unternimmt einen Feldzug gegen Ägypten, nachdem die Ägypter den Patriarchen von Alexandria eingesperrt haben. Cyriacus fordert dessen Freilassung, und als dies nicht geschieht, marschiert der Herrscher mit einer Armee bis nach Kairo. Der Gefangene wird freigelassen und die Nubier ziehen sich wieder zurück.

UIGURISCHES KAGANAT

TÜRGESCH

INDIEN

Kaschmir

Pratihara

Malla

Chauhan-Dynastie

Chalukya

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

TIBET

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr der Erde-Ratte; am Beginn des Jahres Feuer-Schwein)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

  • Tennō Shōmu (724–749)
  • Die ehemalige Kaiserin Genshō stirbt am 22. Mai im Alter von 67 oder 68 Jahren in Nara, Japan. Ihr Grab liegt in Nara und wird später traditionell als Shintō-Schrein verehrt.
  • Fortsetzung 748

QUELLEN

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25.08.2023 Artikel eröffnet

01.11.2023 Grundstock erstellt

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