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746

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MAYA

Tikal

Quiriguá

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Königreich Strathclyde

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Alemannien

  • Herzog Theudebald (709–746)
    Blutgericht zu Cannstatt
    Karlmann beruft eine große Heeres- oder Gerichtsversammlung in Cannstatt ein, zu der die alamannischen Herzöge und ein großer Teil des Adels erscheinen. Die anwesenden Alamannenführer stehen im Verdacht, sich gegen die fränkische Oberhoheit verschworen und damit Hochverrat begangen zu haben. Gemäss der Metzer Annalen, der Annales Petaviani und eines Berichts Childebrands lässt Karlmann während oder im Anschluss an diese Versammlung viele tausend aufständische Stammesführer samt ihrer Gefolgschaft festnehmen; einen Teil des alamannischen Adels lässt er in Cannstatt hinrichten, und viele der festgenommenen Führer sterben gewaltsam. Im Ergebnis endet die Eigenständigkeit des alamannischen Herzogtums, denn nach den Tötungen existiert kein handlungsfähiger herzoglicher Adel mehr. Alemannien wird anschließend in zwei Grafschaften aufgeteilt, die der fränkische Adel Warin und Ruthard verwaltet. Mit der Einsetzung Warins und Ruthards etabliert Karlmann eine fränkische Grafenverwaltung anstelle eines alamannischen Herzogtums. Mit Ruthard setzt sich die später berühmte Familie der Welfen in Alemannien fest und gewinnt dort eine dauerhafte Machtbasis.
  • Bischof Arnefrid (Konstanz, 736?–746?)
  • Bischof Sidonius (Konstanz, 746–760)
    Nach Arnefrieds Tod wird Sidonius sowohl dessen Nachfolger als Bischof von Konstanz als auch Abt des Klosters Reichenau.
  • Abt Otmar von St. Gallen (Kloster St. Gallen, 719–759)
  • Fortsetzung unter Fränkisches Reich

Herzogtum Baiern

  • Herzog Odilo (736–748)
  • Herzogin Hiltrud (741-748)
  • Bischof Gaubald (Regensburg, 739–761)
  • Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)
    746 oder 747 beteiligt sich Willibald an einer Synode mit acht angelsächsischen Bischöfen und erscheint im Bonifatiusbrief 73 als Mitunterzeichner eines Mahnschreibens an König Æthelbald; an der Teilreichssynode in Austrasien im März 747 nimmt er dagegen offenbar nicht teil
  • Bischof Erembert (Freising, 739–747/748)
    Kloster Tegernsee
    Am Ostufer des Tegernsees besteht bereits vor der Klostergründung eine kleine Kirche oder cella, die als geistlicher Ausgangspunkt der späteren Benediktinerabtei dient. In der Umgebung haben sich bereits Bajuwaren angesiedelt. Gemäss der Haustradition des Klosters gründen die Brüder Adalbert und Otkar aus der Sippe der Huosi im Jahr 746 am Tegernsee ein Eigenkloster. Beide Brüder treten in ihre Gründung ein, und Adalbert übernimmt als erster Abt die Leitung der neuen Benediktinerabtei. Der Gründungslegende nach weiht der Bonifatius das Kloster kurz nach der Gründung, um 747. Das Kloster erhält reiche Dotationen, darunter umfangreiche Besitzungen in Altbayern und Anteile an der Salzgewinnung in Reichenhall, wodurch es von Anfang an wirtschaftlich gesichert ist. Die Klostergründer sorgen für einen heiligen Patron und pilgern der Legende nach nach Rom, um Reliquien zu erhalten. Sie empfangen dort vom Papst die Gebeine des römischen Märtyrers Quirinus und bringen diese über die Alpen an den Tegernsee. Wahrscheinlich im Jahr 752 oder später treffen die Reliquien in Tegernsee ein und werden zunächst in der ersten Klosterkirche beigesetzt. Am 16. Juni 804 erfolgt eine feierliche Beisetzung der Reliquien des heiligen Quirinus in der Klosterkirche, und dieser Tag gilt bis in die Gegenwart als Patrozinium des hl. Quirin.
  • Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)
  • Bischof Johannes I. von Salzburg, 739–746)
  • Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)
    746/747 übernimmt Virgil als Abt des Klosters St. Peter de facto die Leitung der Salzburger Kirche, zunächst ohne Bischofsweihe, während der irische Klosterbischof Dub Dá Chrich die Weihehandlungen ausführt.
  • Fortsetzung 747

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

  • Herzog Lupus (745–752)
    Lupus erkennt die Oberherrschaft des Königs Ratchis an. Seit dieser Anerkennung sprechen königliche missi als Beamte des Königs im zuvor unabhängigen Herzogtum Spoleto Recht. Nach der Anerkennung der Oberherrschaft besucht Herzog Lupus den Hof König Ratchis in Pavia. Lupus macht dem Kloster Farfa (der heutigen Abbazia di Farfa) Schenkungen.

Herzogtum Benevent

Fortsetzung 749

SPANIEN

Königreich Asturien

REPUBLIK VENEDIG

KARANTANIEN

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

DABUYIDEN

ARABER

(128/129 - 21./22. September)

Umayyaden

UIGURISCHES KAGANAT

TÜRGESCH

INDIEN

Kaschmir

Pratihara

Malla

Chauhan-Dynastie

Chalukya

  • König Kirtivarman II. (746 –753)
    Kirtivarman II. besteigt als Sohn Vikramadityas II. den Thron der Badami‑Chalukya und regiert etwa von 746 bis 753 als letzter König dieser Dynastie. Zu Beginn seiner Herrschaft ist das Reich der Chalukya militärisch noch relativ stark, weil Vikramaditya II. die Pallava geschlagen und Kanchipuram mehrfach erobert hat, ohne die Stadt zu zerstören. Schon früh in seiner Regierungszeit gerät Kirtivarman in Konflikt mit dem Pandya‑Herrscher Maravarman Rajasimha I, der sein Reich nach Norden in das Kongu‑Land ausdehnt, das an das Gebiet des Ganga‑Vasallen Sripurusha grenzt. Rajasimha überschreitet den Kaveri und trifft Kirtivarman und Sripurusha in einer großen Schlacht bei Venbai am Ufer des Kaveri, in der Kirtivarman II eine Niederlage erleidet. In der Folgezeit sind die südlichen Provinzen des Chalukya‑Reiches stark unter Druck, und um 750/752 gehen wichtige Gebiete im Süden an die Pandyas verloren. Gleichzeitig wächst im Norden die Macht des Raschtrakuta‑Fürsten Dantidurga, ursprünglich ein Vasall der Chalukya, der beginnt, um Ellora herum ein eigenes Reich aufzubauen. Schrittweise entreißt Dantidurga den Chalukya die nördlichen Provinzen, erobert die Telugu‑Gebiete sowie die Reiche Kalinga und Kosala und umklammert das Kernland der Chalukya damit von Norden, Osten und Süden. Um seine Position weiter zu stärken, geht Dantidurga ein Bündnis mit dem Pallava‑Herrscher Nandivarman II. ein, sodass Kirtivarman politisch isoliert ist und sich kaum noch auf verlässliche Verbündete stützen kann.
  • Fortsetzung 753

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

  • König Aggabodhi VI. (741–781)
    In der zweiten Gesandtschaft nach China fungiert ein Brahmane als Gesandter; er bringt Kopfzierden aus Gold, kostbare Halsgehänge, vierzig Ballen feiner Baumwollstoffe und das buddhistische „Maha Parinibbana Sutra“ an den chinesischen Hof.
  • Fortsetzung 781

TIBET

  • König Mé Aktsom (705–755)
  • Dzongsar-Kloster
    Ein Bönpo‑Lama gründet einen kleinen Schrein oder Tempel; die Stätte trägt den Namen Jowo‑Lha‑Chig‑Kar‑Chig. Dieser ursprüngliche Bön‑Schrein bleibt über Jahrhunderte bestehen und prägt die religiöse Bedeutung des Ortes. In einer späteren Phase wandeln Lehrer den Bön‑Schrein in einen Nyingma‑Tempel um, sodass nun buddhistische Praxis an diesem Ort dominiert. Danach entsteht zusätzlich eine Kadampa‑Tradition am gleichen Platz; der Tempel trägt nun Elemente sowohl der Nyingma‑ als auch der Kadampa‑Schule.
  • Fortsetzung 747

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Feuer-Hundes; am Beginn des Jahres Holz-Hahn)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Xuanzong (712–756)
  • Mönch-Jingzang-Pagode
    Die Mönch-Jingzang-Pagode entsteht während der Tang-Dynastie und dient als Grabpagode für den Chan-Meister Jingzang. Jingzang lebte in der Zeit der frühen Tang-Dynastie und wirkte als Chan-Meister im Raum Dengfeng in Henan. Er unterrichtete seine Schüler im Huishan-Kloster, wo auch seine Grabpagode entstehen soll. Jingzang starb 709, und seine Schüler beschließen, an seinem Begräbnisort eine Pagode zu errichten, um seine Reliquien und sein Andenken zu bewahren. Das Bauwerk ist von Anfang an als Grabstupa eines bedeutenden Mönchs konzipiert und folgt damit der in der Tang-Zeit verbreiteten Praxis, für herausragende Geistliche eigene Pagoden zu errichten; als Bauzeit wird die Mitte des 8. Jahrhunderts, um das Jahr 746, überliefert. Die Pagode wird aus Ziegeln errichtet, nimmt die Form einer mehrstöckigen Stupa an und erhält ihren Namen "Jingzang chanshi ta" (Pagode des Chan-Meisters Jingzang).
  • Fortsetzung 755

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

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24.09.2023 Artikel eröffnet

03.11.2023 Grundstock erstellt

31.12.2025 Grundstock ergänzt

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