221
Erscheinungsbild
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita CMLXXIV = 974)
Italien
- Kaiser Marcus Aurelius Antoninus (218–222)
Marcus Aurelius Antoninus adoptiert auf Druck des Militärs seinen 13-jährigen Verwandten Severus Alexander als seinen Erben. Dieser wird für mündig erklärt und zum caesar erhoben. - Julia Mamaea
Bald zeigt sich, dass der jugendliche Kaiser Marcus Aurelius Antoninus, später Elagabal genannt, eigenwillig ist, sich beratungsresistent verhält und sich in Rom und im Heer verhasst macht, sodass sich bis 220/221 eine schwere Krise zuspitzt. Iulia Maesa und Julia Mamaea beginnen daher, den Sohn Julia Mamaeas als künftigen Nachfolger seines Vetters aufzubauen. Wie Elagabal gilt auch Alexander in den Augen der Soldaten als vermeintlicher unehelicher Sohn Caracallas und erscheint ihnen damit als legitimierter Anwärter auf den Thron. Am 26. Juni adoptiert Elagabal seinen Vetter, verleiht ihm den Titel Caesar und anerkennt damit seinen Anspruch auf die Nachfolge; zugleich nimmt dieser den Namen Alexander an. Als Elagabal die von seinem Vetter ausgehende Gefahr erkennt, versucht er wiederholt, ihn töten zu lassen, und zwischen den beiden Rivalen und ihren Müttern entsteht ein Existenzkampf, in dem Iulia Maesa sich auf die Seite ihrer Tochter Julia Mamaeas stellt. Am 11. März 222 erschlagen meuternde, von Julia Mamaea beeinflusste Soldaten Julia Soaemias und Elagabal, und der dreizehnjährige Severus Alexander übernimmt ohne Schwierigkeiten die Kaiserwürde. (Fortsetzung 222) - Konsul Gaius Vettius Gratus Sabinianus
- Konsul Marcus Flavius Vitellius Seleucus
- Bischof Calixt I. (Rom, ca. 217–222)
Bosporanisches Reich
Bithynia et Pontus
Armenia
Osrhoene
- Klientelkönig Ma’nu (IX.) Bar Abgar (X.) Severus (216–242)
Syria
Aegyptus
IBERIA
PARTHERREICH
Adiabene
- Klientelkönig Shahrat (Shahrad) (ca. 213–224)
Elymais
- Klientelkönig Orodes VI. (ca. 220–224)
Charakene
- Klientelkönig Abinergaos III (ca. 210–222)
INDO-PARTHISCHES KÖNIGREICH
SKYTHEN
Parataraja
- Raja Bhimarjuna (ca. 220–235)
Kuschana
Westliche Satrapen
AKSUMITISCHES REICH
MONGOLEN
Xianbei
INDIEN
Satavahana
- König Pulumavi IV (217–224)
Chera
Anuradhapura
CHINA
(48./49. Zyklus - Jahr des Metall-Büffels; am Beginn des Jahres Metall-Ratte)
Wei-Dynastie
Shu Han
- Regent Zhuge Liang (221-234)
- Kaiser Liu Bei (221–223)
Zeit der Drei Reiche: Liu Bei, ein chinesischer Kriegsherr und entfernter Angehöriger des Han-Kaiserhauses, proklamiert sich selbst zum Kaiser. Er begründet die Dynastie Shu Han in Opposition zur Wei-Dynastie im Norden, die der offizielle Nachfolger der Han-Dynastie ist. - Kaiserin Wu (221–223)
Noch im gleichen Jahr ernennt Liu Bei seine Frau Wu zur Kaiserin - Fortsetzung 222
Wu-Dynastie
- Herzog Sun Quan (221-229)
Herbst: In einer Gesandtschaft des chinesischen Kriegsherrn Sun Quan an die Wei-Dynastie befindet sich auch der General Yu Jin, der zwei Jahre zuvor gefangen genommen worden ist. Die Gesandtschaft kann ein Bündnis zwischen dem Wei-Kaiser Cao Pi und Sun Quan erwirken.
Dezember: Die Gesandtschaft kehrt zu Sun Quan zurück und überbringt ihm im Auftrag des Kaisers die Neun Ehrenzeichen und den Titel Herzog von Wu. Gleichzeitig greift Liu Bei Sun Quans westliche Außenposten an und besiegt den General Pan Zhang. - Fortsetzung 228
JAPAN
Yayoi-Zeit
Yamatai
KOREA
Goguryeo
Baekje
Gaya
Silla
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
02.03.2025 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt