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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DXLVIII = 548)

  • Konsul Lucius Veturius Philo
    Veturius wird zum Konsul gewählt und erhält Quintus Caecilius Metellus, mit dem er schon bei der Metaurus-Delegation zusammengearbeitet hat, als Kollegen. Beide Konsuln bekommen Bruttium als Provinz zugeteilt, wo sich Hannibal weiterhin hält und wo noch immer Krieg herrscht. Bevor sie Rom verlassen, verpflichtet der Senat sie, in die verwüstete Provinz dorthin zurückgekehrte Plebejer wieder in ihre Heimatorte einzugliedern und Beschwerden über benachbarte Gallier zu bearbeiten, die in der Kriegswirrnis dort Verwüstungen angerichtet haben. Die Konsuln erlassen einen Edikt, das die Bürger von Cremona und Placentia auffordert, in einer gesetzten Frist in ihre Städte zurückzukehren, und stellen bei ihrer Ankunft im Frühjahr fest, dass viele bereits Heimkehr angetreten haben. Um gallische und karthagertreue Kräfte zu vertreiben, verwüsten sie den Bezirk von Consentia, machen reiche Beute und retten diese trotz eines Hinterhalts durch Bruttier und numidische Speerwerfer auf dem Marsch nach Lukanien, sodass schließlich Lukanien ohne Widerstand zu Rom zurückkehrt. Auf dem Rückweg geraten die Konsuln in einem Engpass in Berührung mit einer feindlichen Streitmacht; es kommt zu einem gefährlichen Moment, aber zu keiner wirklichen Schlacht, und die Römer entkommen ohne größere Verluste. Anschließend unterwerfen Veturius und sein Kollege das benachbarte Lukanien widerstandslos, sodass diese Region wieder fest unter römischer Kontrolle steht. Am Ende seiner Konsulatszeit kehrt Veturius Philo auf Ruf des Senats nach Rom zurück, um die Wahlen für das folgende Jahr zu leiten. Unter seinem Vorsitz werden Publius Cornelius Scipio Africanus und Publius Licinius Crassus Dives als Konsuln für 205 gewählt. Veturius selbst bleibt 205 im Unterschied zu seinem Amtskollegen Metellus nicht als Feldherr in Bruttium, sondern übergibt das dortige Oberkommando an den neuen Konsul Licinius Crassus, dem Bruttium als Provinz zufällt.
  • Konsul Quintus Caecilius Metellus
    Metellus gerät in Rom in einen berühmten Streit mit dem Dichter Gnaeus Naevius. Naevius kommentiert den Amtsantritt mit dem Spott "Es ist das Schicksal, das die Meteller zu Konsuln in Rom macht", worauf Metellus scharf antwortet: "Die Meteller werden den Dichter Naevius dafür büßen lassen." In der Folge wird Naevius durch eine von den Metellern geführte Adelsgruppe aus Rom verdrängt und in Utica inhaftiert, wo er nach Hieronymus’ Bericht schließlich stirbt. Danach zieht Metellus mit Venturius zusammen in die Provinz Bruttium.
  • Prokonsul Marcus Valerius Laevinus (Sizilien, 209-206)
    Marcus Valerius Laevinus kehrt nach Rom zurück
  • Prokonsul Publius Sulpicius Galba Maximus (210-206)
  • Publius Cornelius Scipio, später Africanus
    Mago ist nach Hasdrubals Abzug nach Italien nun Oberbefehlshaber der karthagischen Streitkräfte in Hispania und nutzt den Winter, um eine neue massive Armee aus 70'000 Infanteristen, 4500 Reitern und 32 Elefanten aufzustellen, die im Frühjahr ostwärts Richtung Cádiz marschiert. Scipio verfügt demgegenüber nur über etwa 45'000 Infanteristen und 3000 Reiter und befindet sich erneut in einer ungünstigen Lage, da die Karthager bei Ilipa eine Anhöhe besetzt halten und die Schlachtordnung bereits formiert ist, wodurch er zunächst defensiv bleibt. Es kommt zu einer mehrtägigen, durch Unterbrechungen geprägten Schlacht, in der Scipio die Müdigkeit und Unordnung im feindlichen Lager ausnutzt, seine Truppen früh in Gefechtsordnung aufstellen lässt und die Karthager zur unvorbereiteten Schlacht zwingt, während seine Reiterei die Flanken angreift und die Elefanten in Panik gerät, sodass diese eigene Truppen niedertrampeln. Am Ende zwingt er Mago zum Rückzug, und nach dem Sieg bei Ilipa ziehen sich die Karthager aus Spanien zurück, während Scipio die verbliebenen Städte unterwirft, abtrünnige Stämme wie Indibilis hart bestraft und sogar eine Meuterei in den eigenen Reihen wegen verspäteter Soldzahlung durch geschicktes Vorgehen beendet. Durch den Erfolg von Ilipa erhält er die strategische Möglichkeit, Karthago nun direkt in Afrika anzugreifen, kehrt aber zunächst nach Rom zurück, wo er sich zum Jahresende im Alter von 31 Jahren für das Konsulat des Jahres 205 wählen lässt.
  • Zweiter Punischer Krieg (218-201)
    Schlacht von Ilipa
    Sieg des Scipio Africanus in der Schlacht von Ilipa über die Karthager unter Mago Barkas und Hasdrubal sowie ihrem ostnumidischen Verbündeten Massinissa. Die Karthager ziehen das Restheer in ihre Heimat zurück und überlassen die Iberische Halbinsel den Römern.
  • Fortsetzung 205

ILLYRER

GRIECHEN

(2./3. Jahr der 143. Olympiade)

Makedonien

Sparta

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

  • König Antiochos III. (223–187)
    Antiochos III. greift nach seinem Sieg über das Partherreich das Griechisch-Baktrische Königreich an, um es im Rahmen seiner Anabasis wieder dem Seleukidenreich einzuverleiben, muss aber die Unabhängigkeit des Greko-Baktrischen Königreichs doch anerkennen; Rückkehr nach Westen
  • Fortsetzung 204

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

PARTHERREICH

(105/106)

MASSYLIER

MASSÄSYLIER

INDIEN

Maurya-Reich

Anuradhapura

VIETNAM

Triệu-Dynastie

  • Sturz der Qin-Dynastie; Zhao Tuo erklärt sich zum König von Nanyue (Südliche Yue) und macht Panyu (heute Guangzhou) zur Hauptstadt
  • Fortsetzung 203

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr des Holz-Schafes; am Beginn des Jahres Holz-Pferdes)

Qin-Dynastie

  • Kaiser Ziying (207-206)
  • Der Kriegsherr und Rebell Xiang Yu erreicht Xianyang, lässt Ziying und seine Familie hinrichten, plündert und zerstört den Palast. Damit endet die Qin-Dynastie und die 700-jährige Existenz des Staates Qin
  • Fortsetzung unter Han-Dynastie

Han-Dynastie

  • König Liu Bang (206–195)
    Liu Bang erobert die Qin-Hauptstadt Xianyang und beendet damit die Qin-Dynastie. Beginn der Han-Dynastie: Liu Bang wird zum König von Han ernannt, während rivalisierende Kriegsherren (vor allem Xiang Yu) um die Vorherrschaft kämpfen.
    206–202 Chu-Han-Krieg: Anhaltende Kämpfe zwischen Liu Bang und Xiang Yu um die Kontrolle über China
  • Fortsetzung 204

JAPAN

QUELLEN

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24.12.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

19.06.2025 Grundstock ergänzt

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