Zum Inhalt springen

-193

Aus WikiReneKousz
Version vom 17. Februar 2026, 19:24 Uhr von Rk (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
-196 | -195 | -194 | -193 | -192 | -191 | -190

RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DLXI = 561)

  • Konsul Lucius Cornelius Merula
    Lucius Cornelius Merula siegt im Jahr nach der Schlacht bei Placentia bei Mutina neuerlich über die Boier.
    Quintus Caecilius Metellus hält vor den Volkstribunen Marcus Titinius und Gaius Titinius eine Rede über widersprüchliche Berichte zum Kampf des Konsuls Lucius Cornelius Merula gegen die boischen Gallier bei Mutina. Er kritisiert Merula scharf und schlägt vor, vorerst nichts von dem zu gewähren, was dieser im Senat gefordert hat, insbesondere nicht den von Merula gewünschten Triumph. Die Tribunen schließen sich Metellus an und kündigen an, jedes Senatsdekret zugunsten eines Triumphs zu blockieren, sodass Merula am Ende tatsächlich keinen Triumph erhält. Spätere Historiker wie William Heinemann halten die Kritik des Metellus für ungerechtfertigt.
  • Konsul Quintus Minucius Thermus
  • Aufgrund eines von Volkstribun Marcus Sempronius Tuditanus initiierten Plebiszits werden Latiner und Italiker mit römischen Bürgern im Kreditrecht gleichgestellt.
  • Publius Cornelius Scipio Africanus
    Scipio Africanus übernimmt den Vorsitz in einer Untersuchungskommission, die einen Grenzstreit zwischen Karthago und dem numidischen König Massinissa klären soll, der beständig versucht, sein Herrschaftsgebiet zulasten Karthagos auszuweiten. Die Entscheidung in diesem Konflikt bleibt für die Zukunft brisant, da die anhaltenden Grenzstreitigkeiten Jahrzehnte später, um 150, von Rom als Anlass für den Dritten Punischen Krieg genutzt werden, der schließlich zur völligen Zerstörung Karthagos führen wird.
  • Publius Sulpicius Galba Maximus beteiligt sich in Rom erneut führend an Verhandlungen mit Gesandten Antiochos’ III., bei denen der königliche Vertreter erklärt, nicht ausreichend bevollmächtigt zu sein. Daher beschließt man, dass Galba zusammen mit Publius Villius Tappulus und Publius Aelius Paetus, die bereits in Lysimacheia verhandelt haben, selbst zum König reisen soll. Die Gesandtschaft legt zunächst einen Zwischenstopp in Pergamon am Hof König Eumenes’ II. ein, wo Galba krank zurückbleibt; nach seiner Genesung begibt er sich mit dem ebenfalls zurückgekehrten Villius nach Ephesos. Dort verhandeln beide mit dem Seleukidenminister Minnion, ohne einen Durchbruch zu erzielen, und kehren anschließend nach Italien zurück, wo sie 192 in Rom eintreffen. Galbas weiteres Schicksal ist unbekannt.
  • Erster Keltiberischer Krieg (193-178)
    Beginn des Ersten Keltiberischen Krieges. Erste Aufstände der Keltiberer gegen die römische Herrschaf
  • Fortsetzung 192

ILLYRER

GRIECHEN

(3./4. Jahr der 146. Olympiade)

Makedonien

Sparta

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

PARTHERREICH

(119/120)

MASSYLIER

INDIEN

Maurya-Reich

Anuradhapura

Ruhuna

VIETNAM

Triệu-Dynastie

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr des Erde-Affen; am Beginn des Jahres Feuer-Schaf)

Han-Dynastie

JAPAN

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

05.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

26.05.2025 Grundstock ergänzt

-196 | -195 | -194 | -193 | -192 | -191 | -190