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*Rudolf I. wird in Rhens zum römisch-deutschen König gewählt. Die Krönung in Aachen am 24. Oktober beendet das Interregnum (seit 1250 oder 1254).
*Rudolf I. wird in Rhens zum römisch-deutschen König gewählt. Die Krönung in Aachen am 24. Oktober beendet das Interregnum (seit 1250 oder 1254).
*Rudolf I. († 15. Juli 1291) war als Rudolf IV. ab etwa 1240 Graf von Habsburg und von 1273 bis 1291 der erste römisch-deutsche König aus dem Geschlecht der Habsburger. Mit seiner Wahl zum römisch-deutschen König endete das Interregnum, in dem die Königsherrschaft im Reich nur schwach ausgeprägt war. Als König versuchte Rudolf die Rückgewinnung des fast vollständig verloren­gegangenen Reichsgutes. Erfolgreich war er dabei vor allem in Schwaben, im Elsass und im Rheinland. Gegenüber dem mächtigen böhmischen König Ottokar musste Rudolf die Anerkennung seiner Königsherrschaft militärisch durchsetzen. Sein Sieg in der Schlacht bei Dürnkrut (1278) begründete die habsburgische Herrschaft in Österreich. Das Haus Habsburg stieg zu einer reichsfürstlichen Dynastie auf. Rudolf erkannte die Bedeutung der Städte für die eigene Königsherrschaft, seine Steuerpolitik erzeugte jedoch erheblichen städtischen Widerstand. Vergeblich bemühte sich Rudolf die Kaiserwürde zu erlangen und einen seiner Söhne zu Lebzeiten als Nachfolger im römisch-deutschen Reich einzusetzen. (Artikel des Tages)


==LEXIKON==
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Summa_theologica '''Summa theologica (Thomas von Aquin)''']
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*Thomas von Aquin beendet in Neapel seine Summa theologica (begonnen 1266)
*Thomas von Aquin beendet in Neapel seine Summa theologica (begonnen 1266)
*Thomas von Aquins ''Summe der Theologie'' wird ihrem Namen mehr als gerecht: Mit über 600 Einzeluntersuchungen, Tausenden Fragen, Zehntausenden Argumenten und Gegenargumenten summiert sich in diesem Monumentalwerk der Hochscholastik so gut wie alles, was der katholischen Theologie in Fragen des göttlichen Seins und der menschlichen Ethik als reine Lehre gilt. Thomas’ Ansatz, den menschlichen Verstand und die Wissenschaften innerhalb eines streng gefassten Glaubensdogmas zum Einsatz zu bringen, findet heute vor allem unter den Kritikern des moralischen Relativismus Anklang. Sicherlich haben Thomas’ Thesen über die logisch nachweisbare Existenz Gottes und die Macht des Guten für den gläubigen Christen ihren Glanz und ihre Überzeugungskraft bewahrt. Den Kritikern des katholischen Dogmas kann die Lektüre der Summe jedoch auch die Augen öffnen: Schließlich spiegeln sich in den Abhandlungen über den Ursprung und die Aufgaben der Frau, über Ungläubige und Ketzer und über das Primat der kirchlichen Autorität zahlreiche fragwürdige Einstellungen der katholischen Obrigkeit. [http://www.getabstract.com/ShowAbstract.do?dataId=4605 (getAbstract)]


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Aktuelle Version vom 15. Juli 2016, 07:27 Uhr

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CHRONIK

0903D: Vertrag an der Dragebrücke

1001D: König Rudolf I. (HRR)

  • Rudolf I. wird in Rhens zum römisch-deutschen König gewählt. Die Krönung in Aachen am 24. Oktober beendet das Interregnum (seit 1250 oder 1254).
  • Rudolf I. († 15. Juli 1291) war als Rudolf IV. ab etwa 1240 Graf von Habsburg und von 1273 bis 1291 der erste römisch-deutsche König aus dem Geschlecht der Habsburger. Mit seiner Wahl zum römisch-deutschen König endete das Interregnum, in dem die Königsherrschaft im Reich nur schwach ausgeprägt war. Als König versuchte Rudolf die Rückgewinnung des fast vollständig verloren­gegangenen Reichsgutes. Erfolgreich war er dabei vor allem in Schwaben, im Elsass und im Rheinland. Gegenüber dem mächtigen böhmischen König Ottokar musste Rudolf die Anerkennung seiner Königsherrschaft militärisch durchsetzen. Sein Sieg in der Schlacht bei Dürnkrut (1278) begründete die habsburgische Herrschaft in Österreich. Das Haus Habsburg stieg zu einer reichsfürstlichen Dynastie auf. Rudolf erkannte die Bedeutung der Städte für die eigene Königsherrschaft, seine Steuerpolitik erzeugte jedoch erheblichen städtischen Widerstand. Vergeblich bemühte sich Rudolf die Kaiserwürde zu erlangen und einen seiner Söhne zu Lebzeiten als Nachfolger im römisch-deutschen Reich einzusetzen. (Artikel des Tages)

LEXIKON

Bischof Guillaume de Champvent (Lausanne)

Bischof Heinrich II. von Raron (Sitten)

Bischof Heinrich II. von Trient

Bischof Konrad von Belmont (Chur)

Bischof Konrad III. von Lichtenberg (Strassburg)

Collationes in Hexaëmeron (Bonaventura)

  • Von dem am 28. Mai (Pfingstsonntag) von Papst Gregor X. zum Kardinalbischof von Albano ernannten Bonaventura (damit ehemaliger Generalminister der Franziskaner) sind eine unvollendete Reihe von Vorträgen, die dieser in Paris zwischen Ostern und Pfingsten hielt, als Hörernachschriften in den Collationes in Hexaëmeron (Gespräche über das Sechstagewerk) erhalten.

Emir Muhammad II. al-Faqih (Granada)

Erzbischof Giselbert von Brunkhorst (Bremen)

Gemäldegalerie

Graf Adolf V. (Holstein-Segeberg)

Herr Simon I. (Lippe)

Hochmeister Hartmann von Heldrungen (Deutscher Orden)

St. Sebald (Nürnberg)

  • St. Sebald (Nürnberg) wird fertiggebaut.

Stift Stams

  • Gründung des Zisterzienserklosters Stift Stams durch Elisabeth und Meinhard II. von Tirol

Summa theologica (Thomas von Aquin)

  • Thomas von Aquin beendet in Neapel seine Summa theologica (begonnen 1266)
  • Thomas von Aquins Summe der Theologie wird ihrem Namen mehr als gerecht: Mit über 600 Einzeluntersuchungen, Tausenden Fragen, Zehntausenden Argumenten und Gegenargumenten summiert sich in diesem Monumentalwerk der Hochscholastik so gut wie alles, was der katholischen Theologie in Fragen des göttlichen Seins und der menschlichen Ethik als reine Lehre gilt. Thomas’ Ansatz, den menschlichen Verstand und die Wissenschaften innerhalb eines streng gefassten Glaubensdogmas zum Einsatz zu bringen, findet heute vor allem unter den Kritikern des moralischen Relativismus Anklang. Sicherlich haben Thomas’ Thesen über die logisch nachweisbare Existenz Gottes und die Macht des Guten für den gläubigen Christen ihren Glanz und ihre Überzeugungskraft bewahrt. Den Kritikern des katholischen Dogmas kann die Lektüre der Summe jedoch auch die Augen öffnen: Schließlich spiegeln sich in den Abhandlungen über den Ursprung und die Aufgaben der Frau, über Ungläubige und Ketzer und über das Primat der kirchlichen Autorität zahlreiche fragwürdige Einstellungen der katholischen Obrigkeit. (getAbstract)

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

03.08.2014 Artikel eröffnet

09.08. Grundstock erstellt

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