1514: Unterschied zwischen den Versionen

Aus WikiReneKousz
(Grundstock)
(Viri Mathematici)
Zeile 41: Zeile 41:
[http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_II._%28Pfalz-Zweibr%C3%BCcken%29 '''Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken)''']
[http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_II._%28Pfalz-Zweibr%C3%BCcken%29 '''Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken)''']
*Ludwig II. (1502-1532) war ab 1514 Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken und Graf von Veldenz.
*Ludwig II. (1502-1532) war ab 1514 Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken und Graf von Veldenz.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Viri_Mathematici '''Viri Mathematici''']
*Viri Mathematici quos inclytum Viennense gymnasium ordine celebres habuit (deutsch: Mathematiker, welche die ruhmreiche Wiener Universität als berühmte Vertreter ihres Standes hatte) ist der Titel von Georg Tannstetters lateinischer Darstellung der ab 1384 bis zum Druckjahr 1514 in Wien tätigen Astronomen und Mathematiker. Dieser historische Rückblick, ein früher Ansatz einer Wissenschaftsgeschichte, erschien als einleitendes Kapitel einer Edition astronomischer Tabellen. Darin sind wertvolle biographische Informationen zu insgesamt 32 Astronomen und Mathematikern enthalten. Bei fünf von ihnen präsentiert Tannstetter umfangreiche Listen ihrer Werke, nämlich bei Johannes von Gmunden, Georg von Peuerbach, Johannes Regiomontanus, Johannes Stabius und Andreas Stiborius – von zuletzt Genanntem werden außerdem die in seiner Bibliothek befindlichen Bücher genannt. Insgesamt erscheinen in diesen Viri Mathematici ungefähr 170 Buchtitel zu überwiegend mathematischen und astronomischen Themen. (Artikel des Tages)


==QUELLEN==
==QUELLEN==

Version vom 13. Juli 2013, 05:27 Uhr

1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517

JULI

0708D: Tübinger Vertrag

  • Der Tübinger Vertrag wurde am 8. Juli 1514 zwischen den württembergischen Landständen und Herzog Ulrich geschlossen. Mit dem Vertrag sicherte sich Ulrich die Unterstützung der so genannten Ehrbarkeit (Patriziat) bei der Niederschlagung des Bauernaufstands des Armen Konrad.

AUGUST

0823D: Schlacht bei Tschaldiran

  • Die Schlacht bei Tschaldiran (auch Çaldıran, Çaldiran, Tschāldirān, persisch, DMG Čāldirān) fand am 23. August 1514 in der Nähe von Tschaldiran in Ostanatolien zwischen dem Osmanischen Reich unter Sultan Selim I. und den Safawiden des Persischen Reiches unter Schah Ismail I. statt. Sie endete mit einem entscheidenden Sieg für die Osmanen. Vorteilhaft war der Einsatz von Kanonen bei den Osmanen, während die Kizilbasch-Soldaten der Safawiden solche Waffen als unehrenhaft ablehnten.

SEPTEMEBR

0908D: Schlacht um Orscha

  • Die Schlacht bei Orscha ereignete sich am 8. September 1514 nahe der Stadt Orscha im heutigen Weißrussland im Zuge des Russisch-Litauischen Krieges 1512–1522. Die Streitkräfte des Großfürstentums Litauen, durch die Polnisch-Litauische Union mit dem Königreich Polen verbündet, besiegten unter dem Kommando des Großhetmans von Litauen, Fürst Konstanty Ostrogski das Heer des Großfürstentums Moskau unter der Führung des Stallmeisters Iwan Tscheljadnin. Den Litauern und Polen gelang die Einnahme des russischen Lagers sowie die Gefangennahme vieler russischen Würdenträger und Kommandanten. Trotz des taktischen Sieges blieb die strategische Bedeutung der Schlacht äußerst gering, da das Ziel des polnisch-litauischen Feldzugs, die Rückeroberung des einen Monat zuvor an Moskau verloren gegangenen Smolensk, nicht erreicht werden konnte.

LEXIKON

Armer Konrad

  • Als Armer Konrad (auch Armer Kunz) bezeichneten sich die geheimen Bauernbünde, die sich 1514 gegen ihren Feudalherren Herzog Ulrich von Württemberg erhoben. Sie nannten sich so, weil der Adel sie mit dem Schimpfnamen verspottete. Der Begriff Armer Konrad bedeutete so viel wie armer Teufel oder armer Kerl. Die Kriegsfahne der Aufständischen zeigte unter den Worten „Der arme Conrad“ einen vor einem Kreuz liegenden Bauern.

Gemäldegalerie

Geslinger Aufstand

  • Im Geislinger Aufstand erhoben sich im Jahr 1514 die Einwohner Geislingens an der Steige gegen die Ulmer Herrschaft.

Hanno (Elefant)

  • Hanno (* um 1510; † 1516) war ein indischer Elefant, den König Emanuel I. von Portugal (1469–1521), genannt Manuel der Glückliche, dem neu gewählten Papst Leo X. zum Geschenk machte. Er kam 1514 nach Rom und wurde das Lieblingstier des Papstes. Hanno starb infolge einer Verstopfung und ihrer Behandlung mit einem durch Gold angereicherten Abführmittel.

Herzog Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)

  • Heinrich II. (1489-1568) war Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel, regierte von 1514 bis zu seinem Tode 1568 und gilt als der letzte katholische Fürst im niedersächsischen Raum. Wegen seiner langjährigen Affäre mit einer Hofdame, aus der zehn Kinder hervorgingen, wurde er im Volksmund auch spöttisch der „wilde Heinz von Wolfenbüttel“ genannt.

Herzog Ludwig X. (Bayern)

  • Ludwig X. (1495-1545) war von 1514 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern.

Kurfürst Albrecht Kardinal von Brandenburg (Mainz)

  • Albrecht Kardinal von Brandenburg (1490-1545) aus dem Haus der Hohenzollern war zunächst gemeinsam mit seinem älteren Bruder Joachim, Co-Markgraf von Brandenburg (als Albrecht IV.). Anschließend trat er in den geistlichen Stand ein und wurde (ebenfalls als Albrecht IV.) Erzbischof von Magdeburg sowie (als Albrecht V.) Apostolischer Administrator für das vakante Halberstadt. Bereits 1514 wurde er zudem Erzbischof von Mainz und als solcher Metropolit der Kirchenprovinz Mainz, Landesherr des Erzstifts Mainz, Kurfürst und Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches und später Kardinal der Römischen Kirche. Als Förderer des Ablasshandels und ranghöchster geistlicher Würdenträger des Deutschen Reiches war er einer der wichtigsten und populärsten Gegenspieler Martin Luthers.

Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken)

  • Ludwig II. (1502-1532) war ab 1514 Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken und Graf von Veldenz.

Viri Mathematici

  • Viri Mathematici quos inclytum Viennense gymnasium ordine celebres habuit (deutsch: Mathematiker, welche die ruhmreiche Wiener Universität als berühmte Vertreter ihres Standes hatte) ist der Titel von Georg Tannstetters lateinischer Darstellung der ab 1384 bis zum Druckjahr 1514 in Wien tätigen Astronomen und Mathematiker. Dieser historische Rückblick, ein früher Ansatz einer Wissenschaftsgeschichte, erschien als einleitendes Kapitel einer Edition astronomischer Tabellen. Darin sind wertvolle biographische Informationen zu insgesamt 32 Astronomen und Mathematikern enthalten. Bei fünf von ihnen präsentiert Tannstetter umfangreiche Listen ihrer Werke, nämlich bei Johannes von Gmunden, Georg von Peuerbach, Johannes Regiomontanus, Johannes Stabius und Andreas Stiborius – von zuletzt Genanntem werden außerdem die in seiner Bibliothek befindlichen Bücher genannt. Insgesamt erscheinen in diesen Viri Mathematici ungefähr 170 Buchtitel zu überwiegend mathematischen und astronomischen Themen. (Artikel des Tages)

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

19.03.2012 Artikel eröffnet

28.09.2012 Grundstock erstellt (zusammen mit Debussy)

1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517