1537

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AUGUST

0810D: Schlacht bei Saint-Quentin

  • Die Schlacht bei Saint-Quentin fand am 10. August 1557jul. innerhalb des Habsburgisch-Französischen Konfliktes (1552–1559) statt und führte zu einem entscheidenden Sieg der Spanier über die Franzosen. Dieser kam auch deshalb zustande, da sich der spanische König Philipp II. die Unterstützung Englands und dessen Königin Maria I. als Verbündete gesichert hatte.

LEXIKON

Schlacht von Uenohara (Dritte Schlacht)

  • Die dritte Schlacht, auch Schlacht von Uenohara, fand im Jahr 1557 statt nachdem es Takeda Shingen gelang die Burg Katsurayama zu erobern, von wo aus er den nordwestlich gelegenen Zenkō-ji überschauen konnte. Anschließend versuchte er die nicht weit entfernt liegende Burg Iiyama einzunehmen, was durch einen Gegenschlag Uesugi Kenshins scheiterte, der seine Truppen aus dem Zenkō-ji heraus in die Schlacht führte. Obwohl Takeda Shingens Armee die doppelte Stärke von Uesugi Kenshins Truppen aufwies, gelang es ihm nicht einen koordinierten Angriff gegen die Burg Katsurayama zu führen.

Wormser Religionsgespräch

  • Beim Wormser Religionsgespräch von 1557 versuchten protestantische und katholische Theologen erfolglos, einen Konsens in zentralen Fragen der theologischen Lehre zu erzielen. Nachdem im Augsburger Religionsfrieden von 1555 die Spaltung des Reichs in einen katholischen und einen evangelischen Teil festgeschrieben worden war, verfolgte König Ferdinand I. nach wie vor das Ziel, zwischen katholischen und evangelischen Theologen einen Konsens zu finden. Auf dem Regensburger Reichstag von 1556/7 ergriff er erneut die Initiative für ein neues Religionsgespräch, das im Herbst 1557 in Worms stattfand. Leiter des Gesprächs war der katholische Bischof von Naumburg (Saale) Julius von Pflug. Die anwesenden evangelischen Theologen waren Philipp Melanchthon, Johannes Brenz, Erhard Schnepf und Matthias Flacius. Katholischerseits waren Johannes Gropper, Michael Helding, Petrus Canisius sowie der kaiserliche Hofprediger und Berater Matthias von Sittard anwesend. Die innerprotestantischen Divergenzen zwischen Gnesiolutheranern und Philippisten verhinderten ein gemeinsames Auftreten der Evangelischen, so dass die katholischen Theologen die Confessio Augustana als eindeutige Lehrgrundlage in der Diskussion um Erbsünde und Rechtfertigung infrage stellen konnten. Nach dem Scheitern des Wormser Religionsgesprächs kam es erst im 17. Jahrhundert wieder zu Religionsgesprächen zwischen Protestanten und Katholiken.