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(0731D: Böhmische Konföderation)
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*Römisch-Deutsches Reich 1220D: Kepler berechnete Mondfinsternis [http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2007/12/kb20071220.html (br-online.de)]
==JULI==
 
0731D: [http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6hmische_Konf%C3%B6deration '''Böhmische Konföderation''']
*Die Böhmische Konföderation (lat. Confoederatio Bohemica, tschech. Česká konfederace) war ein Bündnisvertrag der nichtkatholischen Stände der böhmischen Kronländer. Es wurde am 31. Juli 1619 in Prag geschlossen. Die Konföderation regelte die staatliche Ordnung der Krone Böhmen in neuer Weise. Der König als monarchisches Oberhaupt des Länderverbunds wurde weitgehend entmachtet und die Regierungsgewalt in die Hände der Stände gelegt. Böhmen wurde wieder zur Wahlmonarchie (Seit dem Beginn der Habsburgerherrschaft hatten die Stände ihr altes Wahlrecht nicht mehr ausüben können). Gleichzeitig wurde das Verhältnis der Ständegemeinden untereinander verändert. Die Stände der Nebenländer Mähren, Schlesien, Ober- und Niederlausitz wurden denen Böhmens gleichgestellt. Sie durften fortan an der Königswahl teilnehmen. Der Protestantismus wurde praktisch zur Staatsreligion erklärt.
 
==QUELLEN==
 
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.
 
30.09.2009 Artikel eröffnet
 
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Version vom 1. November 2011, 17:35 Uhr

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JULI

0731D: Böhmische Konföderation

  • Die Böhmische Konföderation (lat. Confoederatio Bohemica, tschech. Česká konfederace) war ein Bündnisvertrag der nichtkatholischen Stände der böhmischen Kronländer. Es wurde am 31. Juli 1619 in Prag geschlossen. Die Konföderation regelte die staatliche Ordnung der Krone Böhmen in neuer Weise. Der König als monarchisches Oberhaupt des Länderverbunds wurde weitgehend entmachtet und die Regierungsgewalt in die Hände der Stände gelegt. Böhmen wurde wieder zur Wahlmonarchie (Seit dem Beginn der Habsburgerherrschaft hatten die Stände ihr altes Wahlrecht nicht mehr ausüben können). Gleichzeitig wurde das Verhältnis der Ständegemeinden untereinander verändert. Die Stände der Nebenländer Mähren, Schlesien, Ober- und Niederlausitz wurden denen Böhmens gleichgestellt. Sie durften fortan an der Königswahl teilnehmen. Der Protestantismus wurde praktisch zur Staatsreligion erklärt.

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

30.09.2009 Artikel eröffnet

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