1734

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SEPTEMBER

0919D: Schlacht bei Guastalla

  • Die Schlacht bei Guastalla wurde während des Polnischen Erbfolgekriegs am 19. September 1734 zwischen Piemontesen und Franzosen auf der einen und Österreichern auf der anderen Seite ausgetragen. Guastalla liegt in der norditalienischen Region Emilia-Romagna, nahe dem Fluss Po.

DEZEMBER

1225D: Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Bach)

  • Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt. Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachts-Oratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen. Das Oratorium wird heute häufig in der Advents- und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. (Artikel des Tages)
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Keine Weihnachten ohne Johann Sebastian Bach und sein Weihnachtsoratorium: Seit der Leipziger Uraufführung des Werkes, die heute vor 275 Jahren mit der ersten der sechs Kantaten begann, gehört das Werk zu den unverzicht- und unvermeidbaren Festmusiken - obgleich doch seine Musik anfangs alles andere als "weihnachtlich" war. (dradio.de)
  • J.S. Bach hat in seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig für alle Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres Musik komponiert – Kantaten, Passionen und Oratorien. Für das Weihnachtsfest 1734 hat er ein sechsteiliges Oratorium für Soli, Chor und Orchester geschrieben, das geprägt ist durch feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, der Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte, eingestreuten Chorälen und solistischen Partien: das Weihnachtsoratorium. Die einzelnen Teile des Oratoriums wurden vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniafest 1735 uraufgeführt. Passend zur Weihnachtszeit widmen wir uns in der «Diskothek» verschiedenen Interpretationen von Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium. Gäste von Eva Oertle sind die Sängerin Sylvia Nopper und der Dirigent Andreas Reize. (SRF Diskothek im Zwei 2015)

LEXIKON

An Essay on Man (Pope)

  • An Essay on Man (dt. Vom Menschen) ist ein 1734 veröffentlichtes Gedicht von Alexander Pope.
  • „Whatever is, is right“ – die berühmte Formel, die im 18. Jahrhundert in ganz Europa populär wurde, entstammt Alexander Popes Lehrgedicht Vom Menschen, einer leidenschaftlichen Rechtfertigung der göttlichen Schöpfung. Die Frage, wie ein guter, allmächtiger Gott das Leiden in der Welt zulassen könne, wurde im beginnenden Zeitalter der Vernunft heiß diskutiert. In dem an antiken Vorbildern geschulten Werk wiederholt der englische Dichter und gläubige Katholik das klassische Theodizee-Argument: Die Mangelhaftigkeit im Detail werde durch die Großartigkeit und Harmonie des ganzen Systems kompensiert, das der Mensch aufgrund seiner beschränkten Perspektive nicht erkennen könne. Statt sich also zu beklagen, solle er seine Begrenztheit akzeptieren und das Übel als Beitrag zur Vollkommenheit des Ganzen hinnehmen. Popes poetischer Versuch, angesichts zunehmender Rationalisierung den Glauben an einen gerechten Gott zu verteidigen, stieß auf ein geteiltes Echo. Die einen feierten den lyrischen Essay als literarisches Meisterwerk, andere warfen Pope blanken Zynismus vor. An argumentativer Stringenz mag es dem Werk mangeln, seine sprachliche Kraft indes ist unbestritten. (getAbstract)

Gemäldegalerie

Saline Königsborn

  • Die Saline Königsborn war eine vom preußi­schen Staat im Jahr 1734 gegrün­dete Saline im heu­tigen Stadt­teil Königs­born der west­fäli­schen Stadt Unna. Während eine durch die preußi­schen Behörden betrie­bene Suche nach Sole­quellen im Raum Bochum, Watten­scheid, Hagen und Hat­tingen erfolg­los geblie­ben war, brach­ten Boh­rungen, die der preußi­sche Staat zwi­schen 1732 und 1735 nörd­lich vor den Toren Unnas aus­führen ließ, den zu erwar­tenden Erfolg. 1734 wurde ein Brunnen aus­geschach­tet, der zu Ehren des preußi­schen Königs Frie­drich Wil­helm I. den Namen Königs­born (des Königs Brunnen) er­hielt. Eine erste Probe­siedung erfolg­te noch im selben Jahr durch den klevi­schen Kriegs- und Domä­nenrat Francke sowie durch den wetti­nischen Kriegs- und Domä­nenrat Richter. Das posi­tive Ergeb­nis war der Beginn der wechsel­haften Ge­schich­te der staat­lichen Saline Königs­born. Das Absinken des Sole­gehalts und die darauf­hin ein­setzen­den Klagen führten dazu, dass Johann Caspar Lecke 1735/36 ein erstes Gra­dier­haus errich­ten musste, um von der die Siede­sole verun­reini­genden Stroh­gradie­rung auf die saube­rere Form der Dorn­gradie­rung um­stellen zu können. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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05.08.2010 Artikel eröffnet

29.12.2010 Grundstock erstellt

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