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CHRONIK

-2880: Prometheus (Baum)

  • Geschätztes Keimungsjahr von Prometheus, einer Langlebigen Kiefer am Wheeler Peak in Nevada.

-2879: Hồng-Bàng-Zeit (Vietnam)

  • Beginn der Hồng-Bàng-Dynastie in Vietnam.

-2875: Die Säulen der Ewigkeit

  • beginnende Handlungszeit von PR-TB 68 »Die Säulen der Ewigkeit«.

-2874: Ägyptischer Kalender

  • In Ägypten wird um -2874 der Ägyptische Kalender eingeführt mit 12 Monaten von 30 Tagen und 5 Epagomenen (zusätzlichen Tagen).

-2870: Pharao Qaa (Ägypten)

-2861: Pharao Semerchet (Ägypten)

  • Semerchet (eigent­lich Hor-semer-chet) war der siebte alt­ägyptische König (Pharao) der 1. Dynas­tie (Früh­dynas­tische Zeit), der gemäß Thomas Schneider um 2890/70 bzw. gemäß Jürgen von Beckerath von etwa 2861 bis 2853 v. Chr. herrschte. Wäh­rend der antike Histori­ker Manetho dem Regenten 18 Jahre zuspricht, berich­tet der Turiner Königs­papy­rus gar von 72 Jahren. Die Ägypto­logie beur­teilt beide Angaben bislang als Über­treibun­gen oder Fehldeu­tung der Original­quel­len. Aus­wertun­gen der In­schrift auf dem Annalen­stein der 5. Dynas­tie lassen eine Annahme von 8 beziehungs­weise 8½ Regie­rungs­jahren zu, da dort Semer­chets gesamte Herr­schaft voll­ständig erhal­ten ist. Für die Ägypto­logie haben sich Fragen und Diskus­sionen zu Semerchets Namen und seiner familiä­ren Posi­tion ergeben, da Auswer­tung und Deu­tung zu beidem proble­matisch sind. Trotz seiner kurzen Regie­rungs­zeit sind zum Herr­schafts­ver­lauf eben­falls Fragen aufge­kommen, da für Semer­chet zahl­reiche politi­sche und reli­giöse Verän­derun­gen über­liefert sind. Spätere Quellen berich­ten, unter seiner Herr­schaft sei es zu einer Kata­strophe gekommen. (Artikel des Tages)

-2855: Pharao Hetepsechemui (Ägypten)

-2832: Methuselah (Baum)

  • Geschätztes Keimungsdatum der Langlebigen Kiefer Methuselah, einer der ältesten lebenden Pflanzen.

-2830: Pharao Nebre (Ägypten)

LEXIKON

Frühdynastische Zeit (Sumer)

  • Einsetzen der Frühdynastischen Zeit in Sumer.

Hutberg-Gruppe

  • Hutberg-Gruppe in Deutschland

Knowe of Lairo

  • Megalithgrab in Schottland

Knowe of Yarso

  • Stalled Cairn in Schottland

Pharaonin Meritneith (Ägypten)

  • Meritneith (auch Merneith, Meret-Neith) war eine altägyp­tische Königin der 1. Dynas­tie (Früh­dynasti­sche Zeit), welche etwa um 2900 v. Chr. an der Seite von König (Pharao) Wadji lebte. Köni­gin Meritneith gilt in der Ägypto­logie als Schlüssel­figur im Verständ­nis um die Thron- und Herrscher­folge in der 1. Dynastie, da archäo­logische Funde darauf hindeu­ten, dass sie womög­lich als eigen­ständige Herr­scherin über Ägyp­ten regierte. Der Name von Meritneith ist deut­lich an die ägypti­sche Göttin Neith ange­lehnt, welche beson­ders in der frühen Hälfte der 1. Dynas­tie kulti­sche Vereh­rung erfuhr. Ihr Titel, „Mutter des Königs“, er­scheint wieder­holt auf Ton­siegel­inschrif­ten des Königs Hor Den, wo­nach dieser als ihr Sohn anzu­sehen ist. Meritneith ist vor­rangig durch den Fund einer großen Gedenk­stele aus polier­tem Sand­stein be­kannt, die um 1900 von Flinders Petrie nahe ihrer Grab­anlage in Umm el-Qaab ent­deckt wurde. Weitere wich­tige Funde sind Siegel­abrollungen aus ihrem und aus Dens Grab in Abydos. Außer­halb von Abydos ist Meritneith eher spär­lich belegt. Aus einem Grab in Sakkara stam­men meh­rere Gefäß­fragmente sowie ein Elfen­bein­schäl­chen. Dieses Grab wurde ihr zu­nächst zuge­ordnet, was heute aber kaum noch aufrecht­erhal­ten wird; unbe­kannter Her­kunft hinge­gen ist eine kleine Alabaster­vase mit erhabe­nem Relief in Gestalt ihres Namens darauf. Schließ­lich gibt es noch die Statue eines Pavians, die den Namen der Meritneith trägt. (Artikel des Tages)

Phonogramm

  • Die Piktogramme der sumerischen Keilschrift entwickeln sich langsam zu Phonogrammen.

Quoyness

  • Megalithanlage in Schottland

Schnurkeramische Kultur

  • Erste schnurkeramische Gräber in Kleinpolen.

Schönfelder Kultur

  • Schönfelder Kultur in Deutschland

Seine-Oise-Marne-Kultur

  • Seine-Oise-Marne-Kultur in Nordfrankreich und Belgien

Shixia-Kultur

  • Shixia-Kultur in China

QUELLEN

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20.01.2009 Artikel eröffnet

06.11.2018 Grundstock erstellt