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==PALENQUE==
==KORREKTURLAUF==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Butz%E2%80%99aj_Sak_Chiik Ajaw Butz’aj Sak Chiik (487–501)]
*Grundstock ergänzen (bis -176, von da an rückwärts definitiver neuer Grundstock vorhanden)
*Kategorie ergänzen
==WELTALL==
 
*beim nächsten Eintrag: [[512#WELTALL | Fortsetzung 512]]
 
==MAYA==
 
'''Palenque'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Butz%E2%80%99aj_Sak_Chiik Ajaw Butz’aj Sak Chiik (487–501)] <br />
 
*'''490:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/K%E2%80%99an_Joy_Chitam_I. K’an Joy Chitam] 0503D: Der künftige Ajaw K’an Joy Chitam I. wird geboren (Lange Zählung: 9.2.15.3.8, Kalenderrunde: 12 Lamat 6 Wo)
*[[496#MAYA | Fortsetzung 496]]
 
'''Tikal'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Chak_Tok_Ich%CA%BCaak_II Ajaw Chak Tok Ichʼaak II (486-508)] <br />
 
*'''488:''' Im Jahr 488 ist die Einweihung von Stela 3 bereits erfolgt, und diese Einweihung liegt nach der Thronbesteigung von Chak Tok Ichʼaak II. Die Quelle nennt außerdem, dass seine erste Erwähnung in einer Inschrift zwei Jahre vor dieser Einweihung liegt.
*[[504#MAYA | Fortsetzung 504]]
*'''486:''' Chak Tok Ichʼaak II besteigt den Thron von Tikal um 486 und regiert ab diesem Zeitpunkt als Ajaw der Maya-Stadt Tikal. Er ist der Sohn von Kʼan Chitam und Lady Tzutz Nik, der Tochter von Tzik'in Bahlam, dem Herrscher von Naranjo. [https://en.wikipedia.org/wiki/K%CA%BCan_Chitam Ajaw Kʼan Chitam (458-486)]
 
'''Copan'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muyal_Jol Ajaw Muyal Jol (485-504)] <br />
 
*'''485:''' Muyal Jol wird der sechste Ajaw von Copan [https://en.wikipedia.org/wiki/Ruler_5_(Cop%C3%A1n) Ajaw Ruler 5 (476-485)]
*[[504#MAYA | Fortsetzung 504]]
 
==PIKTEN==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Drest_Gurthinmoch König Drest Gurthinmoch (480–510)] <br />
 
*'''480:''' Drest Gurthinmoch ist König der Pikten und regiert von 480 an. Der Pictish Chronicle zufolge beginnt seine Herrschaft als Nachfolger von Nechtan und steht damit am Anfang des im Text genannten Zeitraums. Der Name Gurthinmoch ist in seiner Bedeutung unbekannt; der erste Teil kann möglicherweise mit dem Walisischen gwrdd verbunden sein, das „groß“ bedeutet, und moch kann dabei mit dem gleichlautenden walisischen Wort für „Schwein“ zusammenhängen. [https://en.wikipedia.org/wiki/Nechtan_Morbet König Nechtan Morbet (456–480)]
*[[510#PIKTEN | Fortsetzung 510]]
 
==KELTEN==
 
'''Ulster'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Muiredaig_Muinderg König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)] <br />
 
*'''489:''' Muiredach Muinderg mac Forggo stirbt im Jahr 489. Er ist König von Ulaid aus dem Dál Fiatach und der Vater von Eachaid mac Muiredaig Muinderg. Für dieses Jahr nennt der Text außerdem, dass die Annalen von Tigernach ihm eine Regierungszeit von 489 bis 509 geben. [https://en.wikipedia.org/wiki/Muiredach_Muinderg König Muiredach Muinderg (465–489)] Erster historischer König mit Wiki-Artikel
*[[496#KELTEN | Fortsetzung 496]]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Ulster Liste der Könige]
 
'''Connacht'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dau%C3%AD_Tenga_Uma König Dauí Tenga Uma (482–500)] <br />
 
*'''482:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Ailill_Molt König Ailill Molt (445–482)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Connacht Könige von Connacht]
 
'''Leinster'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A1ech_mac_Finchada König Fráech mac Finchada (485–495)] <br />
*'''485:''' Fráech mac Finchada, auch Fróech mac Findchado genannt, folgt seinem Vater Fincath mac Garrchu, der 485 stirbt, als König von Leinster nach. Er gehört der Hauptlinie Uí Garrchon der Dynastie Dál Messin Corb an und beginnt seine Herrschaft, die von 485 bis 495 dauert. [https://en.wikipedia.org/wiki/Fincath_mac_Garrchu König Fincath mac Garrchu (483–485)]
*[[494#KELTEN | Fortsetzung 494]]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Leinster Liste der Könige]


==ANGELSACHSEN==
==ANGELSACHSEN==


'''Königreich Kent'''  
'''Sussex'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Oeric König Oeric (488–512)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86lle_(Sussex) König Ælle (um 477-500)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Mons_Badonicus '''Schlacht von Mons Badonicus'''] <br />Die Schlacht von Mons Badonicus ist eine kriegerische Auseinandersetzung, die im „dunklen Zeitalter“, im späten 5. oder frühen 6. Jahrhundert, zwischen einer angeblich von Ambrosius Aurelianus (oder nach späterer Überlieferung vom legendären Artus) angeführten Streitmacht der Romano-Briten und einer Heerschar der in Britannien eingedrungenen Angelsachsen stattfindet. Durch den Sieg der Britonen wird der angelsächsischen Eroberung Britanniens laut mittelalterlichen englischen und walisischen Quellen ein zwischenzeitlicher Rückschlag zugefügt. Wegen der geringen Zahl früher Quellen und deren nur kurzen Ausführungen gibt es keine Sicherheit über den genauen Zeitpunkt, den Ort oder die Details dieser Auseinandersetzung. Da die Erforschung der mutmaßlichen historischen Hintergründe der Artussage, in der die Schlacht eine prominente Rolle spielt, vielfach von wissenschaftlichen Laien betrieben wird, kursieren überdies zahllose unbewiesene und unbeweisbare Vermutungen, so dass es schwerfällt, die wenigen unstrittigen Fakten und plausiblen Hypothesen auszumachen. 493 ist ein mögliches Datum der Schlacht von Mons Badonicus, nebst 498, 503 und andere); auch die Teilnehmer lassen sich nicht sicher ermitteln, Ælle ist möglicherweise daran beteiligt.
*[[500#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 500]]


'''Königreich Sussex'''
*'''491:''' Im Jahr 491 belagern und stürmen die Angelsachsen unter ihren Anführern Ælle und Cissa die Stadt Andredes ceaster, das Kastell Anderitum, das mit dem heutigen Pevensey gleichgesetzt wird. Sie töten alle Verteidiger, sodass kein Brite beziehungsweise kein „Waliser“ dort übrigbleibt, und damit fällt vermutlich die letzte Befestigung des Litus Saxonicum in sächsische Hand.
*[[493#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 493]]
*'''485:''' Im Jahr 485 kämpft Ælle nach der Angelsächsischen Chronik gegen die Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“ bei Mearcrædesburnan stæðe an einem nicht lokalisierten Grenzfluss, wobei der Ausgang dieses Gefechts unbekannt bleibt.
*'''477:''' Im Jahr 477 kommt Ælle nach der Angelsächsischen Chronik mit seinen drei Söhnen Cymen, Wlencing und Cissa in drei Schiffen mit weiteren sächsischen Truppen an der Küste des nach ihnen benannten Sussex bei Cymenesora an und kämpft dort gegen die ansässigen Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“. Er tötet dabei viele Gegner und zwingt andere zur Flucht in den Wald Andredesleage, womit das ausgedehnte Waldgebiet Weald gemeint ist.


*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86lle_(Sussex) König Ælle (um 477 – um 500)] <br />
'''Kent'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Mons_Badonicus '''Schlacht von Mons Badonicus'''] <br />Mögliches Datum der Schlacht von Mons Badonicus in Britannien (daneben: 498, 503 und andere); auch die Teilnehmer lassen sich nicht sicher ermitteln, Ælle ist möglicherweise daran beteiligt.
 
*[[500#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 500]]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Oeric König Oeric (488–512)] <br />
 
*'''488:''' Im Jahr 488 stirbt Hengest wohl, und Oeric herrscht danach 24 Winter als alleiniger König. In der anderen Überlieferung heißt es, dass Esk im Jahr 488 König von Kent wird und dort 24 Winter regiert, also ungefähr bis 512. Wilhelm von Malmesbury schildert ihn als einen König, der sein Reich eher schützt als vergrößert. Der Text betont außerdem, dass Oeric vermutlich auch Oisc, Oesc, Æsc, Eisc, Esc oder Oeric heißt, und dass die Formen der Überlieferung unterschiedlich sind. Die wichtigste Quelle bleibt die Angelsächsische Chronik, daneben die Церковная история англов des Beda. Mehrere Forscher halten die frühen Berichte über Hengest, Horsa und die Ursprünge Kents für mythisch oder literarisch geprägt, nicht für sicher historisch.
*[[512#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 512]]
*'''473:''' Im Jahr 473 kämpfen Hengest und Oeric wieder gegen die Walas und erlangen dabei „unermessliche Beute“. Die Gegner fliehen „von den Angeln, wie vom Feuer“. In der anderen Darstellung heißt es, dass Hengest und Esk mit den „Walisern“ kämpfen, unermessliche Beute nehmen und die Gegner davonlaufen.
*'''465:''' Im Jahr 465 sind Hengest und Oeric erneut gegen die Walas, also die Welschen bzw. Kelten, siegreich. In der anderen Fassung werden die Waliser am Wippedsfleot, dem „Rinn des Wipped“, geschlagen; dabei fallen 12 Eldormen und der Tēn Wipped.
*'''457:''' Im Jahr 457 siegen Hengest und Oeric in der blutigen Schlacht von Crecganford, also bei Crayford östlich von London, über die Briten. Nach dieser Niederlage fliehen die Briten aus Kent nach London. In der anderen Darstellung besiegen Hengest und Esk in diesem Jahr die Briten bei „Brod / Creacanford“ und töten dabei 4.000 Krieger, worauf die Briten gezwungen sind, Kent zu verlassen.
*'''455:''' Im Jahr 455 zerwerfen sich Hengest und Horsa mit Vortigern. Es kommt zur Schlacht bei Agælesþrep, also bei Aylesford, in der Horsa fällt. Darauf macht Hengest sich und Oeric zu Königen von Kent. In der anderen Überlieferung wird ebenfalls berichtet, dass 455 bei der Schlacht an der genannten Stelle Horsa getötet wird und Hengest mit seinem Sohn Esk die Herrschaft übernimmt.
*'''449:''' Im Jahr 449 kommen Hengenst und Horsa auf Einladung von Vortigern nach Britannien. Sie werden als Söldner geholt, um mit ihren Männern gegen die aus dem Norden eindringenden Pikten zu kämpfen. Oeric begleitet seinen Vater Hengest und seinen Onkel Horsa, tritt aber zu dieser Zeit noch nicht weiter in Erscheinung. Als Sold erhalten Hengest und seine sächsischen Gefolgsleute Land bei Ypwinesfleot im Südosten des Landes, das spätere Königreich Kent.


==WESTGERMANEN==
==WESTGERMANEN==
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'''Westgoten'''
'''Westgoten'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. König Alarich II. (484–507)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. König Alarich II. (484–507)] <br />
 
*'''490:''' Im Jahr 490 schickt Alarich ein Heer gegen Odoaker nach Pavia. Dieses Heer ist nicht mehr die große Eroberungsarmee seines Vaters, sondern eher eine Truppe, die Ordnung herstellt und gegen die Bagaude von Tarraconaise kämpft. Der Text stellt in diesem Zusammenhang auch dar, dass Alarich die westgotische Präsenz im Norden Spaniens ausbaut und damit die Entwicklung im Reich beeinflusst.
*[[496#WESTGERMANEN | Fortsetzung 496]]
*'''487:''' Falls die Auslieferung Syagrius’ später erfolgt, kann sie auch in das Jahr 487 fallen. Der Text nennt dazu, dass Chlodwig seine stärkere Stellung in Gallien als mögliches Motiv für die westgotische Nachgiebigkeit deuten kann. Alarich versucht weiterhin, einen Krieg mit den Franken zu vermeiden und hält am bisherigen Friedensvertrag fest.
*'''486:''' Im Jahr 486 flieht der von den Franken besiegte Syagrius in das Westgotenreich. Alarich liefert ihn zu einem nicht genau datierbaren Zeitpunkt an Chlodwig I. aus, um einen Krieg mit den Franken zu vermeiden. Im selben Zeitraum sendet Alarich westgotische Truppen nach Italien, um seinen Schwiegervater Theoderich den Großen im Kampf gegen Odoaker zu unterstützen. Außerdem kommt es zu Kämpfen zwischen Franken und Westgoten, und die Franken dringen bis Bordeaux vor.
*'''484:''' Alarich II. folgt 484 seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat. [http://de.wikipedia.org/wiki/Eurich König Eurich (466–484)]


'''Burgunden'''
'''Burgunden'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_II._(Burgund) König Chilperich II. in Valence (480–493)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_II._(Burgund) König Chilperich II. in Valence (480–493)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel König Godegisel in Genf (480–501)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel Unterkönig in Genf Godegisel (463-480), König Godegisel in Genf (480–501)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Gundobad, der bereits seinen Bruder Godomar I. getötet hat, beseitigt nun auch den Teilkönig von Valence, Chilperich II. Dessen Tochter Chrodechild entkommt und heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Gundobad, der bereits seinen Bruder Godomar I. getötet hat, beseitigt nun auch den Teilkönig von Valence, Chilperich II. Dessen Tochter Chrodechild entkommt und heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I.
*[[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]]
*[[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]]
*'''um 492/494:''' Ehebündnisse zur Sicherung der Burgunderstellung: Gundobads Sohn Sigismund heiratet Ariagne, Tochter von Theoderich dem Großen. Chrodechild, Gundobads Nichte, wird um 494 mit Frankenkönig Chlodwig I. vermählt.
*[[493#WESTGERMANEN | Fortsetzung 493]]
*'''490:''' Im Krieg zwischen Odoaker und Theoderich dem Großen marschiert Gundobad in Ligurien ein, erbeutet viel und zieht sich wieder zurück.
*'''480:''' Chilperich: Chilperich II. ist ein Sohn des Königs Gundioch und Bruder von Godegisel, Godomar I. und Gundobad. Die ältere Forschung geht davon aus, dass nach dem Tod Gundiochs und dessen Bruders Chilperich I. die vier Söhne Gundiochs eine gemeinsame Samtherrschaft ausüben und in verschiedenen Städten ihre Residenz beziehen. Gregor von Tours berichtet, dass Chilperich (nachdem er mit dem Schwert getötet worden ist) zusammen mit seiner Frau auf Bestreben seines Bruders Gundobad, sich sein Reich einzuverleiben, in einen Brunnen geworfen wird. Seine Tochter Chrodechild habe danach aus Blutrache 523/24 ihren Sohn Chlodomer dazu angestiftet, Krieg gegen die Burgunden zu führen und auch Sigismund, den Sohn Gundobads, wie ihren Vater mitsamt seiner Familie in einem Brunnen zu ertränken. In der neueren Forschung wird dies stark bezweifelt, denn es fehlen belastbare Belege und die Todesdaten der Söhne Gundiochs sind nicht völlig klar. Außerdem will der dem Arianismus feindlich gegenüberstehende Bischof damit den Krieg gegen Burgund rechtfertigen. Es wird nun eher davon ausgegangen, dass sowohl Godomar als auch Chilperich II. 476/77 bereits verstorben sind und nur Godegisel und Gundobad sich die Herrschaft teilen. In der älteren Literatur wird zu Chilperich II. oft vermerkt, er komme 493 bei innerburgundischen Machtkämpfen um; das spätere Todesdatum gilt durch die neuere Forschung jedoch als überholt. Eine von Chilperichs Töchtern namens Crona geht ins Kloster, die andere, Chrodechild, heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I., nachdem Chlodwig und Godegisel sich im Kampf gegen Gundobad verbünden.
*'''480:''' Godegisel: Chilperich I. stirbt um 480 kinderlos, sodass fortan Gundobad, der älteste der Brüder, und Godegisel als Könige der Burgunden amtieren.
*'''480:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_I._(Burgund) König Chilperich I. (um 473–480)]
*'''ca. 476/477:''' Die Brüder Chilperich II. und Godomar I. sterben früh – nach neuerer Forschung bereits um 476/477. Von da an üben vor allem Gundobad und Godegisel die Königsmacht aus.
*'''475:''' Godegisel: Godomar und Chilperich II. sterben um 475/476.
*'''473:''' Gundobad ist der älteste Sohn von König Gundioch und dient zunächst seinem Onkel Ricimer in Italien als magister militum und patricius. Nach Ricimers Tod wird er selbst zum „Patricius“ erhoben und nimmt an den politischen Wirren des Weströmischen Reichs teil. 473–480: Nach dem Tod von Gundioch und Chilperich I. wird Gundobad gemeinsam mit seinen Brüdern (Godegisel, Chilperich II., Godomar I.) König der Burgunden. Die Königsherrschaft wird unter den Brüdern geteilt. Gundobad residiert in Lyon und gewinnt allmählich die Oberherrschaft.
*'''473:''' Godegisel: Nach dem Tod seines Vaters Gundioch um 473 teilen sich zunächst vor allem Gundobad und Chilperich I., ein Bruder Gundiochs und damit Onkel Godegisels, die Macht.
*'''463:''' Godegisel: Godegisel ist ab 463 Unterkönig im Königreich der Burgunden; er hat seinen Herrschaftssitz in Genf.


'''Fränkisches Reich'''
'''Fränkisches Reich'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chlodwig_I. König Chlodwig I. (481/482–511)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chlodwig_I. König Chlodwig I. (481/482–511)] <br />Zwischen 492 und 494 bleibt die Ehe mit Chrodechild der zentrale Vorgang. Laut Gregor von Tours setzt sie ihre Bemühungen fort, Chlodwig zum christlichen Glauben zu bewegen. Der Text nennt für diesen Zeitraum keinen weiteren eigenständigen Vorgang.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)]
*[[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]
*'''492:''' Chlodwig: Zwischen 492 und 494 heiratet Chlodwig die burgundische Prinzessin Chrodechild. Gregor von Tours zufolge bemüht sie sich früh darum, ihren Mann zur katholischen römischen Reichskirche zu bekehren. Im engeren Umfeld Chlodwigs gibt es Personen, die dem Arianismus anhängen; für Chlodwig selbst gilt dies aber anscheinend nicht, auch wenn er mit dem Gedanken gespielt haben mag. Sein Vater Childerich hängt paganen Traditionen an, pflegt aber dennoch gute Beziehungen zu katholischen Bischöfen.
*[[493#WESTGERMANEN | Fortsetzung 493]
*'''487:''' Chlodwig: Der Sieg von Soissons wird in der Überlieferung als 486/487 datiert. Im Text wird dieser Zeitpunkt als der Moment genannt, in dem Chlodwig den letzten römischen Herrscher in Gallien bezwingt. Dadurch gilt er als Begründer des Frankenreichs, dessen Hauptstadt er Paris macht.
*'''486:''' Chlodwig: Um 486 besiegt Chlodwig bei Soissons trotz fehlender Unterstützung seines Vetters Chararich, aber mit Hilfe seines Verwandten Ragnachar, den Syagrius. Syagrius ist der Sohn des Aegidius und der letzte gallo-römische Heerführer in Gallien. Dieser Sieg erweitert Chlodwigs Machtbereich um den größten Teil des Gebietes nördlich der Loire. Syagrius flieht zunächst ins Westgotenreich, wird später an Chlodwig ausgeliefert und hingerichtet. Chlodwig befehligt dabei nicht nur fränkische Kämpfer, sondern auch Soldaten anderer Herkunft, darunter nach Prokopios von Caesarea große Teile der einstigen römischen Grenzarmee Nordgalliens.
*'''481/482:''' Chlodwig: Chlodwig folgt wahrscheinlich 481/82 seinem Vater als „Kleinkönig“ des Kriegerverbandes der Salfranken nach. Zu dieser Zeit kontrolliert er ungefähr den Raum der ehemaligen weströmischen Provinz Belgica secunda in den heutigen südlichen Niederlanden und dem nördlichen Belgien, also Toxandrien um Tournai. Wie sein Vater ist er offiziell nur der „Verwalter“ der Provinz; als Heerführer bzw. „König“ tritt er zunächst vor allem gegenüber seinen Soldaten auf. In der neueren Forschung wird er als „Warlord“ gesehen, also als Heerführer, der eine eigene Herrschaft etabliert, die sich noch in den formal bestehenden Rahmen des Imperium Romanum einordnet. Sein Geschlecht, die Merowinger, gilt dabei nicht als alte Dynastie, sondern als Familie, die ihre herausragende Stellung wahrscheinlich erst um die Mitte des 5. Jahrhunderts erlangt.
*'''397:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Severin_von_K%C3%B6ln '''Bischof Severin von Köln (397)''']


'''Rheinfranken'''
'''Rheinfranken'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigibert_von_K%C3%B6ln König Sigibert von Köln (483-509)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigibert_von_K%C3%B6ln König Sigibert von Köln (483-509)] <br />
 
*'''486:''' Im Zusammenhang mit der Schlacht von Soissons im Jahr 486 steht, dass Sigebert daran **nicht** teilnimmt. Seine Aufgabe ist es stattdessen, die rückwärtigen Räume der fränkischen Reiche gegen die Alamannen zu schützen.
*[[496#WESTGERMANEN | Fortsetzung 496]]
*'''469:''' Sigibert: Über das Jahr 469 nennt der Text nur, dass die Angabe von Sigeberts Herrschaftsbeginn wahrscheinlich später als 469 liegt. Außerdem steht dort, dass Sigemer 469 in Lyon eine burgundische Prinzessin heiratet, um gegen den alamannischen Druck zusammenzustehen. Danach folgt eine Phase der Spannung mit den salfränkischen Franken.


'''Vandalen'''
'''Vandalen'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gunthamund König Gunthamund (484–496)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gunthamund König Gunthamund (484–496)]
*'''484:''' Nach dem Tod Hunerichs sieht Gunthamund sich selbst als ältestes männliches Familienmitglied und wird in Übereinstimmung mit den Gesetzen Geiserichs über die Thronnachfolge zum König ausgerufen; er wird damit dritter rex des nordafrikanischen Vandalenreichs sowie König der Vandalen und Alanen. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hunerich König Hunerich (477–484)]
*[[496#WESTGERMANEN | Fortsetzung 496]]


==OSTGERMANEN==
==OSTGERMANEN==


'''Ostgoten'''
'''Ostgotenreich'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Theoderich_der_Gro%C3%9Fe König Theoderich der Große (474–526)] <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/Rabenschlacht '''Rabenschlacht'''] <br />0225D: Odoaker stimmt nach der Rabenschlacht Friedensgesprächen mit Theoderich zu. <br />0226D: Den Ostgoten gelingt die Blockade des Hafens von Ravenna, Classis, über den die Stadt bislang versorgt werden konnte. Der Stadt droht eine Hungersnot. <br />0227D: Unter der Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft über Italien durch Odoaker und Theoderich vorsieht. <br />0305D: Erzbischof Johannes lässt nach dem Vertragsschluss die bisher auf Weisung Odoakers verschlossenen Stadttore öffnen. Theoderich zieht in Ravenna ein. <br />Wohl 0315D: Tod des Flavius Odoaker, Heerführer und „König von Italien“: Er wird persönlich von Theoderich bei einem Festmahl erschlagen, zehn Tage nachdem die Ostgoten in Ravenna eingezogen sind. In der Folge wird auch Odoakers Bruder Hunulf getötet, der Jahre zuvor im oströmischen Reich zum Heermeister aufgestiegen ist. <br />Theoderich heiratet Audofleda, die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig I. Dies ist der Beginn einer systematischen Heiratspolitik, mit der Theoderich ein Bündnissystem mit Franken, Burgunden und Westgoten aufbauen will, so dass seine neu gewonnene Herrschaft in Italien durch diese Nachbarn nicht gefährdet wird.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Theoderich_der_Gro%C3%9Fe König Theoderich der Große (474–526)] <br />Theoderich heiratet Audofleda, die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig I. Dies ist der Beginn einer systematischen Heiratspolitik, mit der Theoderich ein Bündnissystem mit Franken, Burgunden und Westgoten aufbauen will, so dass seine neu gewonnene Herrschaft in Italien durch diese Nachbarn nicht gefährdet wird.
*[[494#OSTGERMANEN | Fortsetzung 494]]
*[[494#OSTGERMANEN | Fortsetzung 494]]


'''Langobarden'''
'''Langobarden'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tato_(Langobarde) König Tato (um 490–510)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tato_(Langobarde) König Tato (um 490–510)] <br />
 
*'''490:''' Tato gelangt nach dem Tod seines Vaters Claffo um das Jahr 490 an die Macht und übernimmt die Herrschaft über die Langobarden. Unter seiner Führung verlassen die Langobarden Rugiland und gehen für drei Jahre auf Wanderschaft in das Gebiet zwischen Theiss und Donau. In dieser Zeit regiert Tato als Sohn des Claffo aus dem Geschlecht der Lithingi, während seine Kinder Rumetruda und Ildichis heißen und Wacho später als sein Neffe nachfolgt.
*[[505#OSTGERMANEN | Fortsetzung 505]]
*'''Um 470:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Wacho Wacho] Wacho wird als Sohn des Prinzen Zuchilo (auch Unichis oder Unigis), eines Bruders des Langobardenkönigs Tato, geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt


==RÖMISCHES REICH==
==RÖMISCHES REICH==
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'''Reich des Odoaker'''
'''Reich des Odoaker'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Odoaker König Odoaker (476–493)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Odoaker König Odoaker (476–493)] <br />25. Februar: Nach über zweijähriger Belagerung seiner Residenz Ravenna („Rabenschlacht“) willigt Odoaker in Friedensverhandlungen mit dem König der Ostgoten, Theoderich, ein. <br />26. Februar: Den Ostgoten gelingt die Blockade des Hafens von Ravenna, Classis, über den die Stadt bislang versorgt werden konnte. Der Stadt droht eine Hungersnot. <br />27. Februar: Unter Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft über Italien durch Odoaker und Theoderich vorsieht. <br />5. März: Erzbischof Johannes lässt nach dem Vertragsschluss die bisher auf Weisung Odoakers verschlossenen Stadttore öffnen. Theoderich zieht in Ravenna ein. <br />Wohl 15. März: Tod des Flavius Odoaker, Heerführer und „König von Italien“: Er wird persönlich von Theoderich bei einem Festmahl erschlagen, zehn Tage nachdem die Ostgoten in Ravenna eingezogen sind. In der Folge wird auch Odoakers Bruder Hunulf getötet, der Jahre zuvor im oströmischen Reich zum Heermeister aufgestiegen ist.
*Odoakers Reich geht an die Ostgoten (siehe dort)
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albinus_(Konsul_493) '''Konsul Flavius Albinus'''] <br />Flavius Albinus stammt aus der bekannten stadtrömischen Familie der Decier, die seit Kaiser Majorian erheblich an Einfluss gewinnt und ihre hervorgehobene Stellung auch unter Odoaker und Theoderich dem Großen bewahrt, also auch nach dem Ende des weströmischen Kaisertums im Jahr 476. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet. Albinus’ voller Name könnte Caecina Decius --- Albinus sein, wie aus einer Inschrift aus dem Kolosseum ersichtlich ist. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet hat. Albinus selbst fungiert im Jahr 493 als Konsul für den Westen. Seine drei Brüder bekleiden ebenfalls das hohe Amt (Avienus im Jahr 501, Theodorus 505 und Inportunus 509), das zwar schon lange keine realen Machtbefugnisse mehr besitzt, aber immer noch mit den höchsten Ehren verbunden ist. Die damit verbundenen Konsulatsspiele sind mit erheblichen Kosten verbunden, die die Familie aber offenbar problemlos aufbringen kann. Dies belegt auch die immer noch vorhandenen immensen Vermögen der senatorischen Elite in der Zeit der Gotenherrschaft.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gelasius_I. Papst Gelasius I. (492–496)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gelasius_I. Papst Gelasius I. (492–496)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Epiphanius_von_Pavia Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Epiphanius_von_Pavia Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)]
*Odoakers Reich geht an das Ostgotenreich; Fortsetzung unter OSTGOTEN
*'''492:''' Gelasius I. wird am 1. März 492 zum Bischof von Rom gewählt und ist damit römischer Papst als Nachfolger des zwischen dem 25. Februar und dem 1. März 492 verstorbenen Felix II. Seine Wahl gilt als Zeichen der Kontinuität, da er die Konflikte seines Vorgängers mit Kaiser Anastasios I. und dem Patriarchen von Konstantinopel übernimmt und verschärft, indem er auf der Tilgung des Namens des verstorbenen Patriarchen Akakios von Konstantinopel aus den Diptychen besteht. Während seines Pontifikats fordert er strenge katholische Orthodoxie, verlangt stärker den Gehorsam gegenüber der päpstlichen Autorität und erhöht damit die Spannungen zwischen der westlichen und östlichen Kirche. Gleichzeitig unterhält er gute Beziehungen zu den Ostgoten, die als Arianer gelten. Während des Akakianischen Schismas vertritt er den Primat des Bischofssitzes von Rom über die gesamte Kirche im Osten und Westen und formuliert diese Lehre als Modell für nachfolgende Päpste. [https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_II._(Papst) Papst Felix II. (483–492)''']
*[[494#OSTGERMANEN | Fortsetzung 494]]
*'''493:''' Rom, das unter Odoaker nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches nominell weiterhin Teil der weströmischen Verhältnisse war, fiel ab 493 faktisch unter gotische Herrschaft.
*'''493:''' Der Kleriker Magnus Felix Ennodius wird zum Diakon geweiht, Tätigkeit an der Kathedrale von Ticinum (später Pavia). zwischen 493 und 507: Verfasst verschiedene religiöse und politische Schriften, darunter eine Lobrede auf den Ostgotenkönig Theoderich
*'''492:''' Papst Gelasius I setzt die harte Linie gegenüber der östlichen Kirche fort und exkommuniziert weiterhin wichtige religiöse Persönlichkeiten.
*'''484:''' Die Kirche befindet sich in einem schweren doktrinären Streit zwischen der östlichen und der westlichen Kirche des Christentums, der als akakianisches Schisma bezeichnet wird.
*'''483:''' Papst Felix III nimmt eine harte Haltung gegenüber der östlichen Kirche ein und exkommuniziert viele wichtige religiöse Persönlichkeiten, darunter den Patriarchen Akacius von Konstantinopel.


'''Oströmisches Reich'''
'''Oströmisches Reich'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eusebius_(Konsul_489) Konsul Eusebius (2. Amtszeit)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Akakianisches_Schisma Akakianisches Schisma (484–519)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemios_(Patriarch) Patriarch Euphemios (Konstantinopel, 490–496)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemios_(Patriarch) Patriarch Euphemios (Konstantinopel, 490–496)]


==IBERIEN==
*'''492:''' Euphemios: Euphemios wiederholt seine Versuche der Versöhnung gegenüber Papst Gelasius I., doch bleibt der Streit um die Namen seiner Vorgänger bestehen.
*'''11. April 491:''' Nach dem Tod von Kaiser Zenon wird Anastasios I. auf Betreiben der Kaiserinwitwe Ariadne in Konstantinopel zum Kaiser des Oströmischen Reiches ausgerufen und heiratet Ariadne, um Legitimität zu sichern. - 491–498: Machtkämpfe gegen Zenons Bruder Longinus und die Isaurier (sog. Isaurierkrieg); ihre politische Vormacht wird gebrochen und viele Isaurier nach Thrakien umgesiedelt - 491-518: Verschärfung des Glaubenskonfliktes durch Unterstützung des Monophysitismus, das Akakianische Schisma mit Rom bleibt bestehen. Förderung von Städten, Handwerk und Handel, aber Belastung der Landbevölkerung durch Steuerdruck
*[[494#OSTRÖMISCHES_REICH | Fortsetzung 494]]
*'''494:''' Elias: Im Jahre 494 folgt Elias dem Patriarchen Sallustius auf dem Bischofssitz und wird Patriarch von Jerusalem. Sein Episkopat liegt in der Zeit des akakianischen Schismas.
*'''492:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Skytha Johannes Skytha] Unter Kaiser Anastasios I. kämpft Johannes im Isaurischen Krieg und führt gemeinsam mit Johannes Gibbus die Armee an. In der Schlacht von Kotyaion ist er einer der maßgeblichen Befehlshaber. Die Isaurier werden 497 endgültig besiegt, ihre Anführer Longinus und Athenodorus werden gefangen genommen und hingerichtet.
*'''491:''' Sallustius weiht den späteren Heiligen Saba zum Presbyter. Er weiht die Kirche seines Eremitenklosters und ernennt ihn zum Archimandriten aller Anachoreten in Palästina. Ebenso ernennt er Theodosios zum Archimandriten aller Koinobiten im Umfeld seiner Kirche.
*'''Um 491:''' Severus (künftiger Patriarch): Mönch im Kloster des Petrus von Iberien, Maiuma bei Gaza. Bald darauf Priester und Archimandrit
*'''490:''' Euphemios: Euphemios wird Patriarch von Konstantinopel. Er erkennt die Beschlüsse des Konzils von Chalcedon an, setzt den Namen des Papstes wieder auf die Diptychen und kündigt Petros III. Mongos die Kirchengemeinschaft auf, der im selben Jahr stirbt. Euphemios strebt die Wiederherstellung der kirchlichen Einheit mit dem Papst an, weigert sich jedoch, die Namen seiner Vorgänger Akakios und Fravitas aus den Diptychen zu streichen.
*'''489:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Eusebius_(Konsul_489) '''Konsul Eusebius (1. Amtszeit)''']
*'''489:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Fravitas '''Patriarch Fravitas (Konstantinopel, 489)''']
*'''486:''' Sallustius: Sallustius († 23. Juli 494) ist von 486 bis zu seinem Tode orthodoxer Patriarch von Jerusalem. Er ist mit dem Heiligen Sabas befreundet und reformiert das Mönchtum Palästinas. Die Monophysiten, welche die palästinischen Klöster zum Zentrum ihrer Bestrebungen gemacht hatten, bekämpft er. Er setzt Sabas als Hegumen aller Mönche in den Lauren ein, ebenso Theodosius als Hegoumenos aller Klöster. [https://it.wikipedia.org/wiki/Martirio_di_Gerusalemme Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)]
*'''484:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Skytha Johannes Skytha] Illus erhebt sich gegen Kaiser Zenon und stellt den zivilen Beamten Leontius als Gegenkaiser auf. Johannes erhält den Auftrag, den Aufstand niederzuschlagen. Im September gelingt ihm ein entscheidender Sieg über die Rebellen in einer Schlacht nahe Antiochia. Illus und Leontius entkommen in die isaurische Festung Papyrios, die Johannes daraufhin belagert. Ende 484 nimmt er Trocundes, den Bruder des Illus, gefangen und lässt ihn hinrichten, als dieser versucht, Verstärkung zu holen. Die Belagerung zieht sich bis 488 hin, als die Festung durch Verrat fällt. Illus und Leontius werden gefasst und hingerichtet.
*'''483:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Skytha Johannes Skytha] Johannes wird zum magister militum per Orientem, dem Oberbefehlshaber des Ostens, ernannt und löst damit Illus ab.
*'''Um 482:''' Geburt Justinians, des späteren Kaisers, in Tauresium (nahe dem heutigen Skopje)
*'''482:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Skytha Johannes Skytha] Johannes begegnet erstmals in den Quellen, als er mit Moschianus nach Illyrien entsandt wird, um gegen die Ostgoten unter König Theoderich zu kämpfen. Diese Mission ist Teil der Bemühungen Kaiser Zenons, die Kontrolle über die westlichen Provinzen des Reiches zu sichern.
*'''um 470:''' Justin (der spätere Kaiser): Militärkarriere in Konstantinopel; Teilnahme an den Isaurischen Kriegen
*'''457:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_von_Jerusalem Elias] Der Mönch Elias ist von Geburt Araber und wächst in einem ägyptischen Kloster auf. Im Jahre 457 wird er durch den monophysitischen Patriarchen von Alexandria Timotheos vertrieben und kommt nach Palästina, wo er in der Nähe von Jericho eine Laura gründet. Dort empfängt ihn Patriarch Anastasios von Jerusalem zur Priesterweihe.
*'''um 450:''' Geburt von Justin in der Nähe von Naissus (heute Niš, Serbien), Provinz Dacia mediterranea
 
==IBERIA==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vakhtang_I Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)] <br />


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wachtang_I._Gorgassali König Wachtang I. Gorgassali (452–502)]  
*'''nach 470:''' Nach Überlieferung nimmt Wachtang auch an persischen Feldzügen teil und kämpft vermutlich gegen Alanen und andere Nachbarn. Seine Teilnahme an den Kriegen Peroz‘ I. gegen die Hephthaliten wird von der späteren Tradition behauptet, ist aber historisch umstritten. Gründung von Tbilissi (Tiflis): Laut Legende entdeckt Wachtang beim Jagen heiße Quellen an der Kura und veranlasst dort die Gründung der heutigen Hauptstadt Georgiens. Die Gründung wird meist in die Regierungszeit (2. Hälfte 5. Jh.) gelegt. spätes 5. Jh.: Wachtang bemüht sich um eine größere kirchliche Selbständigkeit Georgiens (Autokephalie der georgisch-orthodoxen Kirche)
*[[502#IBERIA | Fortsetzung 502]]
*'''um 452:''' Wachtang wird König von Iberien (Kartlien) nach dem Tod seines Vaters (möglicherweise aber auch bereits 539 oder 443). In den frühen Jahren seiner Herrschaft erneuert und festigt Wachtang die Beziehungen zur Kirche in Konstantinopel und beginnt eine Kirchenausbau-Reform. Mitte/zweite Hälfte 5. Jh.: Kämpft wiederholt gegen das persische Sassanidenreich zur Wahrung der georgischen Unabhängigkeit


==SASSANIDENREICH==
==SASSANIDENREICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kavadh_I. Großkönig Kavadh I. (1. Amtszeit 488–496)] <br />
*'''488:''' Im Jahr 488 erweist sich Balasch als bei Adel und Klerus unbeliebt, wird nach nur vier Jahren Herrschaft abgesetzt, und Sukhra, der bei seiner Absetzung eine Schlüsselrolle spielt, setzt Kavad I. als neuen Schah von Iran ein.
*'''488:''' Nach einer Adelsrevolte wird Kavadh I. als Großkönig eingesetzt und ersetzt seinen Onkel Balasch. 488–496: Erste Regierungszeit. Kavadh versucht, das Reich durch Reformen und die Unterstützung der sozialen Bewegung der Mazdakiten zu stärken. Dies führt zu Konflikten mit Adel und Klerus. [http://de.wikipedia.org/wiki/Balasch Großkönig Balasch (484–488)]
*'''473:''' Geburt von Kavadh I., Sohn des Großkönigs Peroz I.
*'''484:''' Im Jahr 484 wird Peroz I. von einer Hephthaliten-Armee in der Nähe von Balkh besiegt und getötet, seine Armee wird vollständig zerstört, sein Leichnam wird nicht gefunden, und vier seiner Söhne und Brüder sterben ebenfalls; die Hauptstädte der sassanidischen Ostregion Choresan – Nischapur, Herat und Marw – stehen nun unter der Herrschaft der Hephthaliten, während Sukhra aus dem Haus Karen ein neues Heer aufstellt und den weiteren Vormarsch der Hephthaliten stoppt, und Peroz’ Bruder Balasch wird von den iranischen Magnaten, besonders von Sukhra und dem Mihraniden-Generalfeldherrn Schapur Mihran, zum Schah gewählt, erweist sich jedoch als unbeliebt beim Adel und Klerus und wird nach nur vier Jahren im Jahr 488 abgesetzt, worauf Sukhra Kavad I. zum neuen Schah von Iran ernennt.
Lachmiden
*[https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%BB%D1%8C-%D0%9C%D1%83%D0%BD%D0%B7%D0%B8%D1%80_II Klientelkönig al-Mundhir II. (490–497)] <br />
*'''490:''' Auf Willen des sassanidischen Großkönigs erbt al-Mundhir II. den lachemidischen Thron nach seinem Bruder al-Aswad und wird nach Absetzung dieses Bruders von den Sassaniden auf den Thron gesetzt. Auch über diesen König ist kein europäischer Wikipedia-Artikel vorhanden, sodass der Link auf die russische Wikipedia verweist; diese gibt die Regierungszeit von 492/493 bis 499/500 an, ich verwende hier aber die Angaben gemäss der englischen Wikipedia. [https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%BB%D1%8C-%D0%90%D1%81%D1%83%D0%B0%D0%B4 Klientelkönig a-Aswad (462–490)]
beim nächsten Eintrag: [[496#SASSANIDENREICH | Fortsetzung 496]]
==AKSUMITISCHES REICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Nezool König Nezool (um 450–500)] <br />
*beim nächsten Eintrag: [[500#AKSUMITISCHES_REICH | Fortsetzung 500]]
==HIMYAR==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Marthad%27ilan_Yu%27nim König Marthad'ilan Yu'nim (480–504 bzw 480–485)] <br />


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kavadh_I. Großkönig Kavadh I. (488–496)]
*'''485:''' Christian J. Robin hält fest, dass seine Herrschaft im Jahr 485 endet. Nach den Angaben im Text bleibt jedoch eine Inschrift aus dem Jahr 502 CE erhalten, die seinen Namen zusammen mit seinen Geschwistern nennt; diese Inschrift nennt ihn außerdem nicht mit königlichen Titeln.
*[[505#HIMYAR | Fortsetzung 505]]
*'''480:''' Marthad'ilan Yu'nim beginnt im Jahr 480 seine Herrschaft. Nach der Inschrift YM 1200 errichtet er eine Synagoge und repariert einen unbekannten monotheistischen Kultort, der als Kenesit bezeichnet wird. Marthad'ilan Yu'nim, auch Marthad al-Khayr genannt, ist ein himyaritischer König und wird vor allem für seine Beteiligung am Basus-Krieg genannt. 480-504: In den Inschriften lautet sein Name Marthad'ilan Yu'nim; sein vollständiger Name ist Marthad ibn Lakhni'ah Yanuf al-Himyari. In den Büchern des arabischen Erbes heißt er Marthad al-Khayr ibn Dhi Jadan. Das Wort Yun'im bedeutet im Himyaritischen „gesegnet“, was im Arabischen al-Khayr entspricht. Marthad'ilan Yu'nim sendet eine Streitmacht von fünfhundert Soldaten, um Imru' al-Qais bei seinem Vorhaben zu unterstützen, die Stämme der Taghlib und der Banu Bakr im Basus-Krieg wieder zu vereinen, um die Banu Asad zu besiegen. Nach den arabischen Überlieferungen wird Marthad'ilan Yu'nim von einem König namens Qarmal abgelöst.
 
==ROURAN==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Yujiul%C3%BC_Nagai Kagan Yujiulü Nagai (492–506)] <br />
 
*'''492:''' Nagai reißt 492 mit einem erfolgreichen Staatsstreich der Adligen der Rouran die Stellung des Khagan von Yujiulü Doulun an sich. Danach bittet er Kaiser Wu von Südliches Qi um Ärzte, Handwerker und Kunsthandwerker, doch diese Bitte wird abgelehnt. [https://en.wikipedia.org/wiki/Yujiul%C3%BC_Doulun Kagan Yujiulü Doulun (485–492)]
*[[501#ROURAN | Fortsetzung 501]]
*'''487:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Yujiul%C3%BC_Nagai Yujiulü Nagai] Yujiulü Nagai und sein Neffe, der Kagan Yujiulü Doulun, kämpfen gegen den Gaoche-Herrscher Afuzhiluo und dessen Cousin Qiongqi. Afuzhiluo, Qiongqi und ihre Sippen mit über 100.000 Jurten entkommen 487 den verfolgenden Heeren von Doulun und Nagai. Während Doulun nur begrenzten Erfolg hat, gewinnt Nagai alle seine Kämpfe gegen die Gaoche.
 
==INDIEN==
 
'''Alchon-Hunnen'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mehama König Mehama (461-493)]
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Toramana König Toramana (493–515)] <br />Um 493: Toramana besteigt als bedeutender Herrscher der Alchon-Hunnen (auch Hunas genannt) den Thron. Er konsolidiert die Macht dieser Zentralasiatischen Gruppe im Punjab und beginnt mit der Expansion nach Indien hinein
*[[495#INDIEN | Fortsetzung 495]]
 
*'''492:''' 492/93:Die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher, der in den Jahren 492/93 eine Spende an einen buddhistischen Stupa macht. Zu dieser Zeit stehen die Alchon-Hunnen fest in Kontrolle der buddhistischen Region um Taxila, haben jedoch noch nicht begonnen, weite Teile des indischen Subkontinents zu erobern. Mehama wird in der Talagan-Kupferrolle als Maha Shahi Mehama (Großer Herr Mehama) bezeichnet.
*'''466:'''Mehama verbündet sich mit dem sasanidischen König Peroz I. (459–484) bei dessen Sieg über die Kidariten im Jahr 466 n. Chr. und hilft ihm möglicherweise auch, den Thron gegen seinen Bruder Hormizd III. zu erlangen.
*'''461:''' Mehama ist der König der Alchon-Hunnen von 461 bis zu seinem Tod im Jahr 493. Er ist wenig bekannt, aber die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher. Mehama erscheint in einem Brief in baktrischer Sprache, den er in den Jahren 461–462 n. Chr. schreibt. Der Brief stammt aus den Archiven des Königreichs Rob, das im südlichen Baktrien liegt. In diesem Brief stellt er sich vor als: Meyam, König des Volkes von Kadag, der Statthalter des berühmten und wohlhabenden Königs der Könige Peroz Kadag ist Kadagstan, ein Gebiet im südlichen Baktrien in der Region Baghlan. Bemerkenswert ist, dass er sich als Vasall des sasanidischen Reiches unter König Peroz I. darstellt.
 
'''Gupta-Reich'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Budhagupta König Budhagupta (476-495)]
 
*'''484:''' 484–485: Die Inschrift auf der Eran-Säule datiert in die Jahre 484–485. Sie erwähnt Budhaguptas Herrschaft über das Gebiet „zwischen den Flüssen Kālindi und Narmadā“ und hält die Errichtung einer Säule (Dhvajastambha) zu Ehren des Gottes Vishnu fest. Zudem nennt eine weitere Inschrift aus Eran die Brüder Mātṛviṣṇu und Dhanyaviṣṇu, die Budhagupta als ihren Kaiser bezeichnen, während Maharaja Surashmichandra das Gebiet zwischen Yamuna und Narmada verwaltet.
*'''480:''' um 480: Ein Sockel einer Buddha-Statue aus Govindnagar bei Mathura trägt eine Inschrift „in der Herrschaft des Budhagupta im Jahr 161“, was etwa dem Jahr 480 entspricht. Diese Inschrift belegt, dass sich Budhaguptas Herrschaft bis nach Mathura im Norden erstreckt.
*'''477:''' Zwei stehende Buddha-Bilder aus Sarnath tragen datierte Inschriften mit der Angabe „Gabe des Abhayamitra im Jahr 157 in der Herrschaft des Budhagupta“, was dem Jahr 477 entspricht.
*'''476:''' Budhagupta tritt die Nachfolge von Kumaragupta II. an und wird Kaiser des Gupta-Reiches. Er ist der Sohn von Purugupta. [https://en.wikipedia.org/wiki/Kumaragupta_II König Kumaragupta II. (473-476)]
 
'''Vakataka'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Harishena König Harishena (480-510)]
 
'''Westliche Ganga-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Avinita König Avinita (469-529)]
 
*'''469:''' Avinita besteigt den Thron der Ganga-Dynastie [[529#INDIEN | Fortsetzung 529]]
 
'''Kamarupa'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mahendravarman_(Varman_dynasty) König Mahendravarman (470–494)] <br />
 
*'''470:''' Mahendravarman herrscht ab 470 über Kamarupa aus der Varman-Dynastie. Er ist der Sohn von König Ganapativarman und Königin Yajnavati. [https://en.wikipedia.org/wiki/Ganapativarman König Ganapativarman (446-470)]
*[[494#INDIEN | Fortsetzung 494]]
 
'''Anuradhapura'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Kashyapa_I König Kashyapa I. (479–497)] <br />
 
*'''479:'''Kashyapa I wird König von Sri Lanka und ist der zweite König der Moriya-Dynastie. Er erlangt den Thron, indem er seinen Vater Dhatusena in einem Palastputsch mit Unterstützung des Heerführers Migara stürzt. Dhatusena wird gefangen genommen, während Moggallana, der rechtmäßige Thronerbe und Sohn der königlichen Gemahlin, aus Furcht vor einem Mord nach Südindien flieht. Kashyapa lässt sich von Migara überzeugen, dass Dhatusena verborgene Schätze besitzt, fordert diese von ihm und wird, nachdem Dhatusena ihn zum Kala Wewa führt und diesen als einzigen Schatz bezeichnet, zornig. Daraufhin lässt Kashyapa seinen Vater durch Einmauern töten und erhält später den Namen Pithru Ghathaka Kashyapa. [https://en.wikipedia.org/wiki/Dhatusena König Dhatusena (463–479 bzw. 455–473)]
*[[497#INDIEN | Fortsetzung 497]]
 
==KHMER==
 
'''Funan'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Jayavarman_Kaundinya König Jayavarman Kaundinya (484–514)] <br />
 
*'''484:''' Regierungsantritt: Nach dem Jahr 484 n.Chr. (möglicherweise bereits ab ca. 480, je nach Quelle). Religion und Politik: Während seiner Herrschaft war Shaivismus (Hinduismus) einflussreich; daneben waren auch der Buddhismus und der Vishnuismus vertreten. Seine Frau Kulaprabhavati soll die Grundlagen des Vishnuismus gelegt haben, gleichzeitig war der Buddhismus durch mehrere Missionen und Mönchsgesandtschaften präsent. König Jayavarman Kaundinya bittet in China um militärische Unterstützung gegen das Königreich Lam Ap in Zentralvietnam. Die Bitte wurde durch den buddhistischen Mönch Nāgasena übermittelt.
*'''484:''' Über den Vorgänger ist kein Wikipedia-Artikel vorhanden
*[[502#KHMER | Fortsetzung 502]]
 
'''Chenla'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Srutavarman König Srutavarman (435-495)] <br />
 
*'''435:''' Srutavarman ist der erste König von Chenla.
*[[495#KHMER | Fortsetzung 495]]
 
==CHINA==
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe)
 
'''Nördliche Wei-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaowen_of_Northern_Wei Kaiser Xiaowen (471-499)] <br />Xiaowen heiratet Feng Qing zur Kaiserin. Er beginnt eine Kampagne gegen die Südliche Qi-Dynastie, die auch dazu dient, die Verlegung der Hauptstadt nach Luoyang vorzubereiten. Nach Widerstand einigt er sich darauf, die Hauptstadt zu verlegen und die Kampagne abzubrechen.
*[[494#CHINA | Fortsetzung 494]]
 
*'''492:''' Xiaowen:  Kaiser Xiaowen degradiert zahlreiche Fürsten zu Herzögen, mit wenigen Ausnahmen.
*[[493#CHINA | Fortsetzung 493]]
*'''490:''' Xiaowen:  Großkaiserinwitwe Feng stirbt und wird mit großen Ehren bestattet. Kaiser Xiaowen trauert tief, verweigert mehrere Tage Nahrung und Wasser und hält eine dreijährige Trauerzeit ein. Nach ihrem Tod führt er die Sinisierungspolitik entschlossen fort.
*'''489:''' Xiaowen:  Großkaiserinwitwe Feng und Kaiser Xiaowen beraten gemeinsam über die Bestrafung der Prinzen Tuoba Tianci und Tuoba Zhen wegen Korruption. Sie werden nicht hingerichtet, sondern ihrer Ämter und Titel enthoben und zu Bürgerlichen degradiert.
*'''486:''' Xiaowen:  Kaiser Xiaowen beginnt, traditionelle chinesische Kleidung zu tragen, als Ausdruck seiner Autorität und der Sinisierungspolitik.
*'''485:''' Xiaowen:  Kaiser Xiaowen führt unter der Regentschaft von Großkaiserinwitwe Feng das Gleichfeldsystem ein, bei dem Land Staatseigentum ist und gleichmäßig an steuerpflichtige Bauern verteilt wird, um landwirtschaftliche Produktion und Steuereinnahmen zu steigern. Dieses System dient auch als Grundlage für eine stabile Finanzstruktur und allgemeine Wehrpflicht und wird durch das „Drei-Ältesten-System“ zur Erfassung der Bevölkerung ergänzt. Im selben Jahr richtet Großkaiserinwitwe Feng eine kaiserliche Schule für die Prinzen ein.
*'''483:''' Xiaowen:  Kaiser Xiaowen übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Regierung, während Großkaiserinwitwe Feng weiterhin erheblichen Einfluss behält. Nach der Geburt seines Sohnes Tuoba Xun wird dessen Mutter Konkubine Lin zur Selbsttötung gezwungen, und Großkaiserinwitwe Feng zieht das Kind auf.
*'''481:''' Xiaowen:  Der buddhistische Mönch Faxiu versucht einen Aufstand in Pingcheng, wird jedoch entdeckt und hingerichtet. Großkaiserinwitwe Feng beginnt mit dem Bau ihres Grabes am Fang-Berg und lässt einen neuen Strafkodex mit 832 Abschnitten fertigstellen. Im selben Jahr scheitert der Feldzug zur Wiederherstellung von Liu Song endgültig.
*'''479:''' Xiaowen:  Nach der Usurpation des Liu-Song-Throns durch Xiao Daocheng unterstützt die Nördliche Wei Liu Chang militärisch bei dem Versuch, Liu Song wiederherzustellen; der Versuch bleibt erfolglos.
*'''478:''' Xiaowen:  Großkaiserinwitwe Feng beschuldigt Li Hui, den Großvater Kaiser Xiaowens, des Verrats und lässt ihn sowie seinen gesamten Clan töten. Im selben Jahr erlässt sie ein Edikt, das Eheschließungen innerhalb der jeweiligen sozialen Schichten vorschreibt.
*'''477:''' Xiaowen:  Großkaiserinwitwe Feng lässt Li Xin hinrichten, der am Tod ihres früheren Liebhabers beteiligt war.
*'''472:''' Xiaowen:  Kaiser Xiaowen verleiht Kong Sheng, einem Nachfahren von Konfuzius in der 28. Generation, ein Lehen von zehn Haushalten sowie den Rang eines „Großwürdenträgers, der den Weisen verehrt“. Kaiserinwitwe Feng lässt Kaiser Xianwen ermorden, aus Rache für die Hinrichtung ihres Liebhabers Li Yi im Jahr 470. Sie übernimmt erneut die Regentschaft über Kaiser Xiaowen und nimmt den Titel Großkaiserinwitwe an.
*'''471:''' Xiaowen:  Kaiser Xianwen überträgt den Thron an Kronprinz Hong, der als Kaiser Xiaowen den Thron besteigt. Kaiser Xianwen nimmt den Titel Taishang Huang an, behält jedoch aufgrund des jungen Alters seines Sohnes die tatsächliche Kontrolle über wichtige Angelegenheiten und führt bei Bedarf selbst militärische Kampagnen. [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xianwen_of_Northern_Wei Kaiser Xianwen (465-471)]
*'''470:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaowen_of_Northern_Wei Tuoba Hong] Kaiser Xianwen lässt Li Yi, den Liebhaber von Kaiserinwitwe Feng, hinrichten.
*'''469:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaowen_of_Northern_Wei Tuoba Hong] Tuoba Hong wird im Alter von zwei Jahren zum Kronprinzen ernannt. Im selben Jahr stirbt seine Mutter Konkubine Li; es wird berichtet, dass sie möglicherweise entsprechend der Tradition zur Selbsttötung gezwungen wird.
*'''467:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaowen_of_Northern_Wei Tuoba Hong] Tuoba Hong wird am 13. Oktober 467 geboren, als sein Vater Kaiser Xianwen selbst noch jung ist und unter der Regentschaft seiner Stiefmutter Kaiserinwitwe Feng steht. Er ist der älteste Sohn von Kaiser Xianwen, seine Mutter ist die Konkubine Li, Tochter von Li Hui. Nach seiner Geburt beendet Kaiserinwitwe Feng ihre Regentschaft, gibt die Macht an Kaiser Xianwen zurück und zieht Tuoba Hong auf.
 
'''Südliche Qi-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)] <br />Im Jahr 493 erkrankt Xiao Zhangmao. Xiao Zhaoye zeigt große Trauer, verhält sich jedoch zu Hause gegenteilig und feiert. Er lässt eine Hexe namens Yang seinen Großvater und Vater verfluchen, um schneller Kaiser zu werden. Kurz darauf stirbt Xiao Zhangmao, und Xiao Zhaoye belohnt die Hexe und lässt die Flüche fortsetzen. Kaiser Wu ernennt Xiao Zhaoye zum Kronprinzen; He Jingying wird Kronprinzessin, und Wang wird Kronprinzessinwitwe. Als Kaiser Wu schwer erkrankt, zeigt Xiao Zhaoye äußerlich Trauer, ist jedoch innerlich erfreut. Ein Komplott von Wang Rong, Xiao Ziliang auf den Thron zu bringen, wird von Xiao Luan vereitelt. Nach dem Tod von Kaiser Wu im August 493 besteigt Xiao Zhaoye den Thron. [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Wu_of_Southern_Qi Kaiser Wu (482-493)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] <br />Anfang des Jahres stirbt sein Vater Xiao Zhangmao, und sein älterer Bruder Xiao Zhaoye wird Kronprinz. Einige Monate später, noch im Jahr 493, stirbt auch Kaiser Wu, und Xiao Zhaoye wird Kaiser. Dieser ernennt Xiao Zhaowen zum Prinzen von Xin’an.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] <br />Nach dem Tod von Xiao Zhangmao bestimmt Kaiser Wu Xiao Ziliang und Xiao Luan in seinem Testament zu den beiden Verantwortlichen für die Regierung des neuen Kronprinzen Xiao Zhaoye.
*[[494#CHINA | Fortsetzung 494]]
 
*'''490:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] Im Jahr 490 heiratet Xiao Zhaowen Wang Shaoming, die Tochter des Beamten Wang Ci, und macht sie zu seiner Herzogin.
*'''489:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_He_of_Southern_Qi Xia Baorong] Im Jahr 489 stirbt Xiao Baorongs Mutter, Marchioness Liu Huiduan. Zu diesem Zeitpunkt ist Xiao Baorong noch ein Kind, da er 488 geboren wird.
*[[493#CHINA | Fortsetzung 493]]
*'''489:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] Liu Huiduan, die Ehefrau von Xiao Luan, stirbt lange bevor er Kaiser wird.
*'''488:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_He_of_Southern_Qi Xia Baorong] Xiao Baorong wird 488 geboren, als sein Vater Xiao Luan der Marquess of Xichang und ein Beamter mittleren bis höheren Ranges unter Kaiser Wu ist. Seine Mutter ist Xiao Luans Frau, Marchioness Liu Huiduan, die im folgenden Jahr 489 stirbt.
*'''486:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] Im Jahr 486 wird Xiao Zhaowen im Alter von sechs Jahren zum Herzog von Linru ernannt.
*'''484:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye Xiao Zhaoye] Im Jahr 484 heiratet Xiao Zhaoye im Alter von elf Jahren He Jingying, die seine Prinzessin wird.
*'''483:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Baojuan Kaiser Xiao Baojuan (498-501)] Xiao Baojuan wird 483 geboren, als sein Vater Xiao Luan ein Beamter mittleren bis höheren Ranges und Marquess of Xichang ist und als Cousin von Kaiser Wu gilt. Sein ursprünglicher Name ist Xiao Mingxian. Er ist der zweite Sohn von Xiao Luan, und seine Mutter Liu Huiduan ist Xiao Luans Ehefrau. Sein älterer Bruder Xiao Baoyi wird von Xiao Luans Konkubine Lady Yin geboren. Seine Mutter Marchioness Liu hat außerdem die drei weiteren Söhne Xiao Baoxuan, Xiao Baoyin und Xiao Baorong, bevor sie 489 stirbt.
*'''482:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye Xiao Zhaoye] Nach dem Tod von Kaiser Gao im Jahr 482 folgt Xiao Ze als Kaiser Wu. Xiao Zhangmao wird Kronprinz, und Xiao Zhaoye erhält als dessen ältester Sohn den Titel Prinz von Nan-Kommandantur.
*'''482:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] Nach dem Tod seines Urgroßvaters Kaiser Gao im Jahr 482 wird sein Großvater Xiao Ze Kaiser (als Kaiser Wu), und sein Vater Xiao Zhangmao wird Kronprinz.
*'''480:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] Xiao Zhaowen wird im Jahr 480 als zweiter Sohn des damaligen Prinzen von Nan-Kommandantur, Xiao Zhangmao, geboren. Sein Vater ist der älteste Sohn des Kronprinzen Xiao Ze. Seine Mutter ist die Konkubine Dame Xu.
*'''479:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye Xiao Zhaoye] Im Jahr 479 besteigt Xiao Daocheng den Thron, beendet die Liu-Song-Dynastie und gründet die Südliche Qi-Dynastie als Kaiser Gao. Xiao Zhaoyes Vater Xiao Zhangmao wird als ältester Sohn des Kronprinzen Xiao Ze zum Prinzen von Nan-Kommandantur ernannt. Seine Mutter Wang Baoming wird Prinzessin von Nan-Kommandantur. Xiao Zhaoye selbst erhält zu diesem Zeitpunkt keinen Titel.
*'''479:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] Xiao Daocheng übernimmt den Thron von Kaiser Shun von Liu Song, beendet Liu Song und gründet die Südliche Qi. Xiao Luan wird zum Markgrafen von Xichang ernannt.
*'''478:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] Xiao Luan wird zum General befördert.
*'''473:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye Xiao Zhaoye] Xiao Zhaoye wird im Jahr 473 geboren, als sein Urgroßvater Xiao Daocheng noch General der Liu-Song-Dynastie ist.
*'''464:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Wu_of_Liang Xiao Yan] Geburt von Xiao Yan (später Kaiser Wu von Liang)
*'''452:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] Xiao Luan wird geboren. Seine Mutter ist unbekannt, sein Vater ist Xiao Daosheng, ein Beamter mittleren bis niedrigen Ranges während Liu Song. Nach dem frühen Tod seines Vaters wird Xiao Luan von dessen jüngerem Bruder Xiao Daocheng aufgezogen.
 
==KOREA==
 
'''Goguryeo'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Munjamyeong_of_Goguryeo König Munjamyeong (491–519)] <br />
 
*'''491/492:''' Thronbesteigung nach dem Tod seines Großvaters, König Jangsu. Sein Vater, Kronprinz Juda, war vor Amtsantritt verstorben. Munjamyeong wird der 21. König von Goguryeo
*'''491:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Jangsu_of_Goguryeo König Jangsu (412–491)]
*[[494#KOREA | Fortsetzung 494]]
 
'''Baekje'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dongseong_of_Baekje König Dongseong (479–501)] <br />Dongseong schließt durch seine Heirat mit einer Silla-Adligen ein Bündnis mit Silla.
*[[496#KOREA | Fortsetzung 496]]
 
*'''484:''' Dongseong: Dongseong sendet im Jahr 484 eine Tributmission an das Südliche Qi. Damit nimmt Baekje die Beziehungen zum südlichen China nach einer langen Unterbrechung wieder auf.
*[[493#KOREA | Fortsetzung 493]]
*'''479:''' Dongseong: Dongseong ist der 24. König von Baekje und regiert von 479 bis 501. Er folgt nach dem Tod von Samgeun ohne Kinder auf den Thron. Er stärkt die Macht des Hofes nach der Verlegung der Hauptstadt aus dem Gebiet des heutigen Seoul nach Ungjin. Er baut mehrere Festungen und Burgen, um die neue Hauptstadt auszubauen. Er nimmt die lokalen Sa-, Yeon- und Baek-Clans in den Hof auf, um die fest verankerte Aristokratie der früheren Hauptstadt auszugleichen.
*'''472:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] Im Alter von 20 Jahren wird Xiao Luan zum Kreisverwalter ernannt.
 
'''Geumgwan Gaya'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Gyeomji_of_Geumgwan_Gaya König Gyeomji (492–521)]
 
*'''492:''' Gyeomji, Sohn von Jilji und Bangwon, wird neunter König von Geumgwan Gaya
*[[521#KOREA | Fortsetzung 521]]
*'''492:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Jilji_of_Geumgwan_Gaya König Jilji (451–492)]
 
'''Silla'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Soji_of_Silla König Soji (479–500)]
 
*'''479:''' Jabi Maripgan herrscht über Silla in den Jahren 458 bis 479 und ist damit der unmittelbare Vorgänger von Soji als Herrscher von Silla.
*[[500#KOREA | Fortsetzung 500]]


==JAPAN==
==JAPAN==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ninken Tennō Ninken (488–498)]  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ninken Tennō Ninken (488–498)] <br />In
 
*'''489:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Buretsu Buretsu] Buretsu wird im Jahr 489 geboren und heißt Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto beziehungsweise Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto. Er ist der Sohn des Kaisers Ninken und der Kasuga no Ōiratsume no Kōgō. Später wird er als der 25. Kaiser von Japan in der traditionellen Thronfolge bezeichnet.
*[[498#JAPAN | Fortsetzung 498]]
*'''488:''' Ninken gilt konventionell als Beginn seiner Herrschaft am 4. Februar.
*'''487:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Kenz%C5%8D Tennō Kenzō (485–487)]
*'''449:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Ninken Ninken] Ninken wird geboren.


==QUELLEN==
==QUELLEN==
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KORREKTURLAUF

  • Grundstock ergänzen (bis -176, von da an rückwärts definitiver neuer Grundstock vorhanden)
  • Kategorie ergänzen

WELTALL

MAYA

Palenque

Tikal

  • 488: Im Jahr 488 ist die Einweihung von Stela 3 bereits erfolgt, und diese Einweihung liegt nach der Thronbesteigung von Chak Tok Ichʼaak II. Die Quelle nennt außerdem, dass seine erste Erwähnung in einer Inschrift zwei Jahre vor dieser Einweihung liegt.
  • Fortsetzung 504
  • 486: Chak Tok Ichʼaak II besteigt den Thron von Tikal um 486 und regiert ab diesem Zeitpunkt als Ajaw der Maya-Stadt Tikal. Er ist der Sohn von Kʼan Chitam und Lady Tzutz Nik, der Tochter von Tzik'in Bahlam, dem Herrscher von Naranjo. Ajaw Kʼan Chitam (458-486)

Copan

PIKTEN

  • 480: Drest Gurthinmoch ist König der Pikten und regiert von 480 an. Der Pictish Chronicle zufolge beginnt seine Herrschaft als Nachfolger von Nechtan und steht damit am Anfang des im Text genannten Zeitraums. Der Name Gurthinmoch ist in seiner Bedeutung unbekannt; der erste Teil kann möglicherweise mit dem Walisischen gwrdd verbunden sein, das „groß“ bedeutet, und moch kann dabei mit dem gleichlautenden walisischen Wort für „Schwein“ zusammenhängen. König Nechtan Morbet (456–480)
  • Fortsetzung 510

KELTEN

Ulster

  • 489: Muiredach Muinderg mac Forggo stirbt im Jahr 489. Er ist König von Ulaid aus dem Dál Fiatach und der Vater von Eachaid mac Muiredaig Muinderg. Für dieses Jahr nennt der Text außerdem, dass die Annalen von Tigernach ihm eine Regierungszeit von 489 bis 509 geben. König Muiredach Muinderg (465–489) Erster historischer König mit Wiki-Artikel
  • Fortsetzung 496
  • Liste der Könige

Connacht

Leinster

ANGELSACHSEN

Sussex

  • König Ælle (um 477-500)
  • Schlacht von Mons Badonicus
    Die Schlacht von Mons Badonicus ist eine kriegerische Auseinandersetzung, die im „dunklen Zeitalter“, im späten 5. oder frühen 6. Jahrhundert, zwischen einer angeblich von Ambrosius Aurelianus (oder nach späterer Überlieferung vom legendären Artus) angeführten Streitmacht der Romano-Briten und einer Heerschar der in Britannien eingedrungenen Angelsachsen stattfindet. Durch den Sieg der Britonen wird der angelsächsischen Eroberung Britanniens laut mittelalterlichen englischen und walisischen Quellen ein zwischenzeitlicher Rückschlag zugefügt. Wegen der geringen Zahl früher Quellen und deren nur kurzen Ausführungen gibt es keine Sicherheit über den genauen Zeitpunkt, den Ort oder die Details dieser Auseinandersetzung. Da die Erforschung der mutmaßlichen historischen Hintergründe der Artussage, in der die Schlacht eine prominente Rolle spielt, vielfach von wissenschaftlichen Laien betrieben wird, kursieren überdies zahllose unbewiesene und unbeweisbare Vermutungen, so dass es schwerfällt, die wenigen unstrittigen Fakten und plausiblen Hypothesen auszumachen. 493 ist ein mögliches Datum der Schlacht von Mons Badonicus, nebst 498, 503 und andere); auch die Teilnehmer lassen sich nicht sicher ermitteln, Ælle ist möglicherweise daran beteiligt.
  • Fortsetzung 500
  • 491: Im Jahr 491 belagern und stürmen die Angelsachsen unter ihren Anführern Ælle und Cissa die Stadt Andredes ceaster, das Kastell Anderitum, das mit dem heutigen Pevensey gleichgesetzt wird. Sie töten alle Verteidiger, sodass kein Brite beziehungsweise kein „Waliser“ dort übrigbleibt, und damit fällt vermutlich die letzte Befestigung des Litus Saxonicum in sächsische Hand.
  • Fortsetzung 493
  • 485: Im Jahr 485 kämpft Ælle nach der Angelsächsischen Chronik gegen die Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“ bei Mearcrædesburnan stæðe an einem nicht lokalisierten Grenzfluss, wobei der Ausgang dieses Gefechts unbekannt bleibt.
  • 477: Im Jahr 477 kommt Ælle nach der Angelsächsischen Chronik mit seinen drei Söhnen Cymen, Wlencing und Cissa in drei Schiffen mit weiteren sächsischen Truppen an der Küste des nach ihnen benannten Sussex bei Cymenesora an und kämpft dort gegen die ansässigen Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“. Er tötet dabei viele Gegner und zwingt andere zur Flucht in den Wald Andredesleage, womit das ausgedehnte Waldgebiet Weald gemeint ist.

Kent

  • 488: Im Jahr 488 stirbt Hengest wohl, und Oeric herrscht danach 24 Winter als alleiniger König. In der anderen Überlieferung heißt es, dass Esk im Jahr 488 König von Kent wird und dort 24 Winter regiert, also ungefähr bis 512. Wilhelm von Malmesbury schildert ihn als einen König, der sein Reich eher schützt als vergrößert. Der Text betont außerdem, dass Oeric vermutlich auch Oisc, Oesc, Æsc, Eisc, Esc oder Oeric heißt, und dass die Formen der Überlieferung unterschiedlich sind. Die wichtigste Quelle bleibt die Angelsächsische Chronik, daneben die Церковная история англов des Beda. Mehrere Forscher halten die frühen Berichte über Hengest, Horsa und die Ursprünge Kents für mythisch oder literarisch geprägt, nicht für sicher historisch.
  • Fortsetzung 512
  • 473: Im Jahr 473 kämpfen Hengest und Oeric wieder gegen die Walas und erlangen dabei „unermessliche Beute“. Die Gegner fliehen „von den Angeln, wie vom Feuer“. In der anderen Darstellung heißt es, dass Hengest und Esk mit den „Walisern“ kämpfen, unermessliche Beute nehmen und die Gegner davonlaufen.
  • 465: Im Jahr 465 sind Hengest und Oeric erneut gegen die Walas, also die Welschen bzw. Kelten, siegreich. In der anderen Fassung werden die Waliser am Wippedsfleot, dem „Rinn des Wipped“, geschlagen; dabei fallen 12 Eldormen und der Tēn Wipped.
  • 457: Im Jahr 457 siegen Hengest und Oeric in der blutigen Schlacht von Crecganford, also bei Crayford östlich von London, über die Briten. Nach dieser Niederlage fliehen die Briten aus Kent nach London. In der anderen Darstellung besiegen Hengest und Esk in diesem Jahr die Briten bei „Brod / Creacanford“ und töten dabei 4.000 Krieger, worauf die Briten gezwungen sind, Kent zu verlassen.
  • 455: Im Jahr 455 zerwerfen sich Hengest und Horsa mit Vortigern. Es kommt zur Schlacht bei Agælesþrep, also bei Aylesford, in der Horsa fällt. Darauf macht Hengest sich und Oeric zu Königen von Kent. In der anderen Überlieferung wird ebenfalls berichtet, dass 455 bei der Schlacht an der genannten Stelle Horsa getötet wird und Hengest mit seinem Sohn Esk die Herrschaft übernimmt.
  • 449: Im Jahr 449 kommen Hengenst und Horsa auf Einladung von Vortigern nach Britannien. Sie werden als Söldner geholt, um mit ihren Männern gegen die aus dem Norden eindringenden Pikten zu kämpfen. Oeric begleitet seinen Vater Hengest und seinen Onkel Horsa, tritt aber zu dieser Zeit noch nicht weiter in Erscheinung. Als Sold erhalten Hengest und seine sächsischen Gefolgsleute Land bei Ypwinesfleot im Südosten des Landes, das spätere Königreich Kent.

WESTGERMANEN

Westgoten

  • 490: Im Jahr 490 schickt Alarich ein Heer gegen Odoaker nach Pavia. Dieses Heer ist nicht mehr die große Eroberungsarmee seines Vaters, sondern eher eine Truppe, die Ordnung herstellt und gegen die Bagaude von Tarraconaise kämpft. Der Text stellt in diesem Zusammenhang auch dar, dass Alarich die westgotische Präsenz im Norden Spaniens ausbaut und damit die Entwicklung im Reich beeinflusst.
  • Fortsetzung 496
  • 487: Falls die Auslieferung Syagrius’ später erfolgt, kann sie auch in das Jahr 487 fallen. Der Text nennt dazu, dass Chlodwig seine stärkere Stellung in Gallien als mögliches Motiv für die westgotische Nachgiebigkeit deuten kann. Alarich versucht weiterhin, einen Krieg mit den Franken zu vermeiden und hält am bisherigen Friedensvertrag fest.
  • 486: Im Jahr 486 flieht der von den Franken besiegte Syagrius in das Westgotenreich. Alarich liefert ihn zu einem nicht genau datierbaren Zeitpunkt an Chlodwig I. aus, um einen Krieg mit den Franken zu vermeiden. Im selben Zeitraum sendet Alarich westgotische Truppen nach Italien, um seinen Schwiegervater Theoderich den Großen im Kampf gegen Odoaker zu unterstützen. Außerdem kommt es zu Kämpfen zwischen Franken und Westgoten, und die Franken dringen bis Bordeaux vor.
  • 484: Alarich II. folgt 484 seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat. König Eurich (466–484)

Burgunden

  • um 492/494: Ehebündnisse zur Sicherung der Burgunderstellung: Gundobads Sohn Sigismund heiratet Ariagne, Tochter von Theoderich dem Großen. Chrodechild, Gundobads Nichte, wird um 494 mit Frankenkönig Chlodwig I. vermählt.
  • Fortsetzung 493
  • 490: Im Krieg zwischen Odoaker und Theoderich dem Großen marschiert Gundobad in Ligurien ein, erbeutet viel und zieht sich wieder zurück.
  • 480: Chilperich: Chilperich II. ist ein Sohn des Königs Gundioch und Bruder von Godegisel, Godomar I. und Gundobad. Die ältere Forschung geht davon aus, dass nach dem Tod Gundiochs und dessen Bruders Chilperich I. die vier Söhne Gundiochs eine gemeinsame Samtherrschaft ausüben und in verschiedenen Städten ihre Residenz beziehen. Gregor von Tours berichtet, dass Chilperich (nachdem er mit dem Schwert getötet worden ist) zusammen mit seiner Frau auf Bestreben seines Bruders Gundobad, sich sein Reich einzuverleiben, in einen Brunnen geworfen wird. Seine Tochter Chrodechild habe danach aus Blutrache 523/24 ihren Sohn Chlodomer dazu angestiftet, Krieg gegen die Burgunden zu führen und auch Sigismund, den Sohn Gundobads, wie ihren Vater mitsamt seiner Familie in einem Brunnen zu ertränken. In der neueren Forschung wird dies stark bezweifelt, denn es fehlen belastbare Belege und die Todesdaten der Söhne Gundiochs sind nicht völlig klar. Außerdem will der dem Arianismus feindlich gegenüberstehende Bischof damit den Krieg gegen Burgund rechtfertigen. Es wird nun eher davon ausgegangen, dass sowohl Godomar als auch Chilperich II. 476/77 bereits verstorben sind und nur Godegisel und Gundobad sich die Herrschaft teilen. In der älteren Literatur wird zu Chilperich II. oft vermerkt, er komme 493 bei innerburgundischen Machtkämpfen um; das spätere Todesdatum gilt durch die neuere Forschung jedoch als überholt. Eine von Chilperichs Töchtern namens Crona geht ins Kloster, die andere, Chrodechild, heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I., nachdem Chlodwig und Godegisel sich im Kampf gegen Gundobad verbünden.
  • 480: Godegisel: Chilperich I. stirbt um 480 kinderlos, sodass fortan Gundobad, der älteste der Brüder, und Godegisel als Könige der Burgunden amtieren.
  • 480: König Chilperich I. (um 473–480)
  • ca. 476/477: Die Brüder Chilperich II. und Godomar I. sterben früh – nach neuerer Forschung bereits um 476/477. Von da an üben vor allem Gundobad und Godegisel die Königsmacht aus.
  • 475: Godegisel: Godomar und Chilperich II. sterben um 475/476.
  • 473: Gundobad ist der älteste Sohn von König Gundioch und dient zunächst seinem Onkel Ricimer in Italien als magister militum und patricius. Nach Ricimers Tod wird er selbst zum „Patricius“ erhoben und nimmt an den politischen Wirren des Weströmischen Reichs teil. 473–480: Nach dem Tod von Gundioch und Chilperich I. wird Gundobad gemeinsam mit seinen Brüdern (Godegisel, Chilperich II., Godomar I.) König der Burgunden. Die Königsherrschaft wird unter den Brüdern geteilt. Gundobad residiert in Lyon und gewinnt allmählich die Oberherrschaft.
  • 473: Godegisel: Nach dem Tod seines Vaters Gundioch um 473 teilen sich zunächst vor allem Gundobad und Chilperich I., ein Bruder Gundiochs und damit Onkel Godegisels, die Macht.
  • 463: Godegisel: Godegisel ist ab 463 Unterkönig im Königreich der Burgunden; er hat seinen Herrschaftssitz in Genf.

Fränkisches Reich

  • König Chlodwig I. (481/482–511)
    Zwischen 492 und 494 bleibt die Ehe mit Chrodechild der zentrale Vorgang. Laut Gregor von Tours setzt sie ihre Bemühungen fort, Chlodwig zum christlichen Glauben zu bewegen. Der Text nennt für diesen Zeitraum keinen weiteren eigenständigen Vorgang.
  • Bischof Remigius von Reims (459–533)
  • [[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]
  • 492: Chlodwig: Zwischen 492 und 494 heiratet Chlodwig die burgundische Prinzessin Chrodechild. Gregor von Tours zufolge bemüht sie sich früh darum, ihren Mann zur katholischen römischen Reichskirche zu bekehren. Im engeren Umfeld Chlodwigs gibt es Personen, die dem Arianismus anhängen; für Chlodwig selbst gilt dies aber anscheinend nicht, auch wenn er mit dem Gedanken gespielt haben mag. Sein Vater Childerich hängt paganen Traditionen an, pflegt aber dennoch gute Beziehungen zu katholischen Bischöfen.
  • [[493#WESTGERMANEN | Fortsetzung 493]
  • 487: Chlodwig: Der Sieg von Soissons wird in der Überlieferung als 486/487 datiert. Im Text wird dieser Zeitpunkt als der Moment genannt, in dem Chlodwig den letzten römischen Herrscher in Gallien bezwingt. Dadurch gilt er als Begründer des Frankenreichs, dessen Hauptstadt er Paris macht.
  • 486: Chlodwig: Um 486 besiegt Chlodwig bei Soissons trotz fehlender Unterstützung seines Vetters Chararich, aber mit Hilfe seines Verwandten Ragnachar, den Syagrius. Syagrius ist der Sohn des Aegidius und der letzte gallo-römische Heerführer in Gallien. Dieser Sieg erweitert Chlodwigs Machtbereich um den größten Teil des Gebietes nördlich der Loire. Syagrius flieht zunächst ins Westgotenreich, wird später an Chlodwig ausgeliefert und hingerichtet. Chlodwig befehligt dabei nicht nur fränkische Kämpfer, sondern auch Soldaten anderer Herkunft, darunter nach Prokopios von Caesarea große Teile der einstigen römischen Grenzarmee Nordgalliens.
  • 481/482: Chlodwig: Chlodwig folgt wahrscheinlich 481/82 seinem Vater als „Kleinkönig“ des Kriegerverbandes der Salfranken nach. Zu dieser Zeit kontrolliert er ungefähr den Raum der ehemaligen weströmischen Provinz Belgica secunda in den heutigen südlichen Niederlanden und dem nördlichen Belgien, also Toxandrien um Tournai. Wie sein Vater ist er offiziell nur der „Verwalter“ der Provinz; als Heerführer bzw. „König“ tritt er zunächst vor allem gegenüber seinen Soldaten auf. In der neueren Forschung wird er als „Warlord“ gesehen, also als Heerführer, der eine eigene Herrschaft etabliert, die sich noch in den formal bestehenden Rahmen des Imperium Romanum einordnet. Sein Geschlecht, die Merowinger, gilt dabei nicht als alte Dynastie, sondern als Familie, die ihre herausragende Stellung wahrscheinlich erst um die Mitte des 5. Jahrhunderts erlangt.
  • 397: Bischof Severin von Köln (397)

Rheinfranken

  • 486: Im Zusammenhang mit der Schlacht von Soissons im Jahr 486 steht, dass Sigebert daran **nicht** teilnimmt. Seine Aufgabe ist es stattdessen, die rückwärtigen Räume der fränkischen Reiche gegen die Alamannen zu schützen.
  • Fortsetzung 496
  • 469: Sigibert: Über das Jahr 469 nennt der Text nur, dass die Angabe von Sigeberts Herrschaftsbeginn wahrscheinlich später als 469 liegt. Außerdem steht dort, dass Sigemer 469 in Lyon eine burgundische Prinzessin heiratet, um gegen den alamannischen Druck zusammenzustehen. Danach folgt eine Phase der Spannung mit den salfränkischen Franken.

Vandalen

  • 484: Nach dem Tod Hunerichs sieht Gunthamund sich selbst als ältestes männliches Familienmitglied und wird in Übereinstimmung mit den Gesetzen Geiserichs über die Thronnachfolge zum König ausgerufen; er wird damit dritter rex des nordafrikanischen Vandalenreichs sowie König der Vandalen und Alanen. König Hunerich (477–484)
  • Fortsetzung 496

OSTGERMANEN

Ostgotenreich

  • König Theoderich der Große (474–526)
    Theoderich heiratet Audofleda, die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig I. Dies ist der Beginn einer systematischen Heiratspolitik, mit der Theoderich ein Bündnissystem mit Franken, Burgunden und Westgoten aufbauen will, so dass seine neu gewonnene Herrschaft in Italien durch diese Nachbarn nicht gefährdet wird.
  • Fortsetzung 494

Langobarden

  • 490: Tato gelangt nach dem Tod seines Vaters Claffo um das Jahr 490 an die Macht und übernimmt die Herrschaft über die Langobarden. Unter seiner Führung verlassen die Langobarden Rugiland und gehen für drei Jahre auf Wanderschaft in das Gebiet zwischen Theiss und Donau. In dieser Zeit regiert Tato als Sohn des Claffo aus dem Geschlecht der Lithingi, während seine Kinder Rumetruda und Ildichis heißen und Wacho später als sein Neffe nachfolgt.
  • Fortsetzung 505
  • Um 470: Wacho Wacho wird als Sohn des Prinzen Zuchilo (auch Unichis oder Unigis), eines Bruders des Langobardenkönigs Tato, geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXLVI = 1246)

Reich des Odoaker

  • König Odoaker (476–493)
    25. Februar: Nach über zweijähriger Belagerung seiner Residenz Ravenna („Rabenschlacht“) willigt Odoaker in Friedensverhandlungen mit dem König der Ostgoten, Theoderich, ein.
    26. Februar: Den Ostgoten gelingt die Blockade des Hafens von Ravenna, Classis, über den die Stadt bislang versorgt werden konnte. Der Stadt droht eine Hungersnot.
    27. Februar: Unter Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft über Italien durch Odoaker und Theoderich vorsieht.
    5. März: Erzbischof Johannes lässt nach dem Vertragsschluss die bisher auf Weisung Odoakers verschlossenen Stadttore öffnen. Theoderich zieht in Ravenna ein.
    Wohl 15. März: Tod des Flavius Odoaker, Heerführer und „König von Italien“: Er wird persönlich von Theoderich bei einem Festmahl erschlagen, zehn Tage nachdem die Ostgoten in Ravenna eingezogen sind. In der Folge wird auch Odoakers Bruder Hunulf getötet, der Jahre zuvor im oströmischen Reich zum Heermeister aufgestiegen ist.
  • Konsul Flavius Albinus
    Flavius Albinus stammt aus der bekannten stadtrömischen Familie der Decier, die seit Kaiser Majorian erheblich an Einfluss gewinnt und ihre hervorgehobene Stellung auch unter Odoaker und Theoderich dem Großen bewahrt, also auch nach dem Ende des weströmischen Kaisertums im Jahr 476. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet. Albinus’ voller Name könnte Caecina Decius --- Albinus sein, wie aus einer Inschrift aus dem Kolosseum ersichtlich ist. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet hat. Albinus selbst fungiert im Jahr 493 als Konsul für den Westen. Seine drei Brüder bekleiden ebenfalls das hohe Amt (Avienus im Jahr 501, Theodorus 505 und Inportunus 509), das zwar schon lange keine realen Machtbefugnisse mehr besitzt, aber immer noch mit den höchsten Ehren verbunden ist. Die damit verbundenen Konsulatsspiele sind mit erheblichen Kosten verbunden, die die Familie aber offenbar problemlos aufbringen kann. Dies belegt auch die immer noch vorhandenen immensen Vermögen der senatorischen Elite in der Zeit der Gotenherrschaft.
  • Papst Gelasius I. (492–496)
  • Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
  • Odoakers Reich geht an das Ostgotenreich; Fortsetzung unter OSTGOTEN
  • 492: Gelasius I. wird am 1. März 492 zum Bischof von Rom gewählt und ist damit römischer Papst als Nachfolger des zwischen dem 25. Februar und dem 1. März 492 verstorbenen Felix II. Seine Wahl gilt als Zeichen der Kontinuität, da er die Konflikte seines Vorgängers mit Kaiser Anastasios I. und dem Patriarchen von Konstantinopel übernimmt und verschärft, indem er auf der Tilgung des Namens des verstorbenen Patriarchen Akakios von Konstantinopel aus den Diptychen besteht. Während seines Pontifikats fordert er strenge katholische Orthodoxie, verlangt stärker den Gehorsam gegenüber der päpstlichen Autorität und erhöht damit die Spannungen zwischen der westlichen und östlichen Kirche. Gleichzeitig unterhält er gute Beziehungen zu den Ostgoten, die als Arianer gelten. Während des Akakianischen Schismas vertritt er den Primat des Bischofssitzes von Rom über die gesamte Kirche im Osten und Westen und formuliert diese Lehre als Modell für nachfolgende Päpste. Papst Felix II. (483–492)
  • Fortsetzung 494
  • 493: Rom, das unter Odoaker nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches nominell weiterhin Teil der weströmischen Verhältnisse war, fiel ab 493 faktisch unter gotische Herrschaft.
  • 493: Der Kleriker Magnus Felix Ennodius wird zum Diakon geweiht, Tätigkeit an der Kathedrale von Ticinum (später Pavia). zwischen 493 und 507: Verfasst verschiedene religiöse und politische Schriften, darunter eine Lobrede auf den Ostgotenkönig Theoderich
  • 492: Papst Gelasius I setzt die harte Linie gegenüber der östlichen Kirche fort und exkommuniziert weiterhin wichtige religiöse Persönlichkeiten.
  • 484: Die Kirche befindet sich in einem schweren doktrinären Streit zwischen der östlichen und der westlichen Kirche des Christentums, der als akakianisches Schisma bezeichnet wird.
  • 483: Papst Felix III nimmt eine harte Haltung gegenüber der östlichen Kirche ein und exkommuniziert viele wichtige religiöse Persönlichkeiten, darunter den Patriarchen Akacius von Konstantinopel.

Oströmisches Reich

  • 492: Euphemios: Euphemios wiederholt seine Versuche der Versöhnung gegenüber Papst Gelasius I., doch bleibt der Streit um die Namen seiner Vorgänger bestehen.
  • 11. April 491: Nach dem Tod von Kaiser Zenon wird Anastasios I. auf Betreiben der Kaiserinwitwe Ariadne in Konstantinopel zum Kaiser des Oströmischen Reiches ausgerufen und heiratet Ariadne, um Legitimität zu sichern. - 491–498: Machtkämpfe gegen Zenons Bruder Longinus und die Isaurier (sog. Isaurierkrieg); ihre politische Vormacht wird gebrochen und viele Isaurier nach Thrakien umgesiedelt - 491-518: Verschärfung des Glaubenskonfliktes durch Unterstützung des Monophysitismus, das Akakianische Schisma mit Rom bleibt bestehen. Förderung von Städten, Handwerk und Handel, aber Belastung der Landbevölkerung durch Steuerdruck
  • Fortsetzung 494
  • 494: Elias: Im Jahre 494 folgt Elias dem Patriarchen Sallustius auf dem Bischofssitz und wird Patriarch von Jerusalem. Sein Episkopat liegt in der Zeit des akakianischen Schismas.
  • 492: Johannes Skytha Unter Kaiser Anastasios I. kämpft Johannes im Isaurischen Krieg und führt gemeinsam mit Johannes Gibbus die Armee an. In der Schlacht von Kotyaion ist er einer der maßgeblichen Befehlshaber. Die Isaurier werden 497 endgültig besiegt, ihre Anführer Longinus und Athenodorus werden gefangen genommen und hingerichtet.
  • 491: Sallustius weiht den späteren Heiligen Saba zum Presbyter. Er weiht die Kirche seines Eremitenklosters und ernennt ihn zum Archimandriten aller Anachoreten in Palästina. Ebenso ernennt er Theodosios zum Archimandriten aller Koinobiten im Umfeld seiner Kirche.
  • Um 491: Severus (künftiger Patriarch): Mönch im Kloster des Petrus von Iberien, Maiuma bei Gaza. Bald darauf Priester und Archimandrit
  • 490: Euphemios: Euphemios wird Patriarch von Konstantinopel. Er erkennt die Beschlüsse des Konzils von Chalcedon an, setzt den Namen des Papstes wieder auf die Diptychen und kündigt Petros III. Mongos die Kirchengemeinschaft auf, der im selben Jahr stirbt. Euphemios strebt die Wiederherstellung der kirchlichen Einheit mit dem Papst an, weigert sich jedoch, die Namen seiner Vorgänger Akakios und Fravitas aus den Diptychen zu streichen.
  • 489: Konsul Eusebius (1. Amtszeit)
  • 489: Patriarch Fravitas (Konstantinopel, 489)
  • 486: Sallustius: Sallustius († 23. Juli 494) ist von 486 bis zu seinem Tode orthodoxer Patriarch von Jerusalem. Er ist mit dem Heiligen Sabas befreundet und reformiert das Mönchtum Palästinas. Die Monophysiten, welche die palästinischen Klöster zum Zentrum ihrer Bestrebungen gemacht hatten, bekämpft er. Er setzt Sabas als Hegumen aller Mönche in den Lauren ein, ebenso Theodosius als Hegoumenos aller Klöster. Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
  • 484: Johannes Skytha Illus erhebt sich gegen Kaiser Zenon und stellt den zivilen Beamten Leontius als Gegenkaiser auf. Johannes erhält den Auftrag, den Aufstand niederzuschlagen. Im September gelingt ihm ein entscheidender Sieg über die Rebellen in einer Schlacht nahe Antiochia. Illus und Leontius entkommen in die isaurische Festung Papyrios, die Johannes daraufhin belagert. Ende 484 nimmt er Trocundes, den Bruder des Illus, gefangen und lässt ihn hinrichten, als dieser versucht, Verstärkung zu holen. Die Belagerung zieht sich bis 488 hin, als die Festung durch Verrat fällt. Illus und Leontius werden gefasst und hingerichtet.
  • 483: Johannes Skytha Johannes wird zum magister militum per Orientem, dem Oberbefehlshaber des Ostens, ernannt und löst damit Illus ab.
  • Um 482: Geburt Justinians, des späteren Kaisers, in Tauresium (nahe dem heutigen Skopje)
  • 482: Johannes Skytha Johannes begegnet erstmals in den Quellen, als er mit Moschianus nach Illyrien entsandt wird, um gegen die Ostgoten unter König Theoderich zu kämpfen. Diese Mission ist Teil der Bemühungen Kaiser Zenons, die Kontrolle über die westlichen Provinzen des Reiches zu sichern.
  • um 470: Justin (der spätere Kaiser): Militärkarriere in Konstantinopel; Teilnahme an den Isaurischen Kriegen
  • 457: Elias Der Mönch Elias ist von Geburt Araber und wächst in einem ägyptischen Kloster auf. Im Jahre 457 wird er durch den monophysitischen Patriarchen von Alexandria Timotheos vertrieben und kommt nach Palästina, wo er in der Nähe von Jericho eine Laura gründet. Dort empfängt ihn Patriarch Anastasios von Jerusalem zur Priesterweihe.
  • um 450: Geburt von Justin in der Nähe von Naissus (heute Niš, Serbien), Provinz Dacia mediterranea

IBERIA

  • nach 470: Nach Überlieferung nimmt Wachtang auch an persischen Feldzügen teil und kämpft vermutlich gegen Alanen und andere Nachbarn. Seine Teilnahme an den Kriegen Peroz‘ I. gegen die Hephthaliten wird von der späteren Tradition behauptet, ist aber historisch umstritten. Gründung von Tbilissi (Tiflis): Laut Legende entdeckt Wachtang beim Jagen heiße Quellen an der Kura und veranlasst dort die Gründung der heutigen Hauptstadt Georgiens. Die Gründung wird meist in die Regierungszeit (2. Hälfte 5. Jh.) gelegt. spätes 5. Jh.: Wachtang bemüht sich um eine größere kirchliche Selbständigkeit Georgiens (Autokephalie der georgisch-orthodoxen Kirche)
  • Fortsetzung 502
  • um 452: Wachtang wird König von Iberien (Kartlien) nach dem Tod seines Vaters (möglicherweise aber auch bereits 539 oder 443). In den frühen Jahren seiner Herrschaft erneuert und festigt Wachtang die Beziehungen zur Kirche in Konstantinopel und beginnt eine Kirchenausbau-Reform. Mitte/zweite Hälfte 5. Jh.: Kämpft wiederholt gegen das persische Sassanidenreich zur Wahrung der georgischen Unabhängigkeit

SASSANIDENREICH

  • 488: Im Jahr 488 erweist sich Balasch als bei Adel und Klerus unbeliebt, wird nach nur vier Jahren Herrschaft abgesetzt, und Sukhra, der bei seiner Absetzung eine Schlüsselrolle spielt, setzt Kavad I. als neuen Schah von Iran ein.
  • 488: Nach einer Adelsrevolte wird Kavadh I. als Großkönig eingesetzt und ersetzt seinen Onkel Balasch. 488–496: Erste Regierungszeit. Kavadh versucht, das Reich durch Reformen und die Unterstützung der sozialen Bewegung der Mazdakiten zu stärken. Dies führt zu Konflikten mit Adel und Klerus. Großkönig Balasch (484–488)
  • 473: Geburt von Kavadh I., Sohn des Großkönigs Peroz I.
  • 484: Im Jahr 484 wird Peroz I. von einer Hephthaliten-Armee in der Nähe von Balkh besiegt und getötet, seine Armee wird vollständig zerstört, sein Leichnam wird nicht gefunden, und vier seiner Söhne und Brüder sterben ebenfalls; die Hauptstädte der sassanidischen Ostregion Choresan – Nischapur, Herat und Marw – stehen nun unter der Herrschaft der Hephthaliten, während Sukhra aus dem Haus Karen ein neues Heer aufstellt und den weiteren Vormarsch der Hephthaliten stoppt, und Peroz’ Bruder Balasch wird von den iranischen Magnaten, besonders von Sukhra und dem Mihraniden-Generalfeldherrn Schapur Mihran, zum Schah gewählt, erweist sich jedoch als unbeliebt beim Adel und Klerus und wird nach nur vier Jahren im Jahr 488 abgesetzt, worauf Sukhra Kavad I. zum neuen Schah von Iran ernennt.

Lachmiden

  • 490: Auf Willen des sassanidischen Großkönigs erbt al-Mundhir II. den lachemidischen Thron nach seinem Bruder al-Aswad und wird nach Absetzung dieses Bruders von den Sassaniden auf den Thron gesetzt. Auch über diesen König ist kein europäischer Wikipedia-Artikel vorhanden, sodass der Link auf die russische Wikipedia verweist; diese gibt die Regierungszeit von 492/493 bis 499/500 an, ich verwende hier aber die Angaben gemäss der englischen Wikipedia. Klientelkönig a-Aswad (462–490)

beim nächsten Eintrag: Fortsetzung 496

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

  • 485: Christian J. Robin hält fest, dass seine Herrschaft im Jahr 485 endet. Nach den Angaben im Text bleibt jedoch eine Inschrift aus dem Jahr 502 CE erhalten, die seinen Namen zusammen mit seinen Geschwistern nennt; diese Inschrift nennt ihn außerdem nicht mit königlichen Titeln.
  • Fortsetzung 505
  • 480: Marthad'ilan Yu'nim beginnt im Jahr 480 seine Herrschaft. Nach der Inschrift YM 1200 errichtet er eine Synagoge und repariert einen unbekannten monotheistischen Kultort, der als Kenesit bezeichnet wird. Marthad'ilan Yu'nim, auch Marthad al-Khayr genannt, ist ein himyaritischer König und wird vor allem für seine Beteiligung am Basus-Krieg genannt. 480-504: In den Inschriften lautet sein Name Marthad'ilan Yu'nim; sein vollständiger Name ist Marthad ibn Lakhni'ah Yanuf al-Himyari. In den Büchern des arabischen Erbes heißt er Marthad al-Khayr ibn Dhi Jadan. Das Wort Yun'im bedeutet im Himyaritischen „gesegnet“, was im Arabischen al-Khayr entspricht. Marthad'ilan Yu'nim sendet eine Streitmacht von fünfhundert Soldaten, um Imru' al-Qais bei seinem Vorhaben zu unterstützen, die Stämme der Taghlib und der Banu Bakr im Basus-Krieg wieder zu vereinen, um die Banu Asad zu besiegen. Nach den arabischen Überlieferungen wird Marthad'ilan Yu'nim von einem König namens Qarmal abgelöst.

ROURAN

  • 492: Nagai reißt 492 mit einem erfolgreichen Staatsstreich der Adligen der Rouran die Stellung des Khagan von Yujiulü Doulun an sich. Danach bittet er Kaiser Wu von Südliches Qi um Ärzte, Handwerker und Kunsthandwerker, doch diese Bitte wird abgelehnt. Kagan Yujiulü Doulun (485–492)
  • Fortsetzung 501
  • 487: Yujiulü Nagai Yujiulü Nagai und sein Neffe, der Kagan Yujiulü Doulun, kämpfen gegen den Gaoche-Herrscher Afuzhiluo und dessen Cousin Qiongqi. Afuzhiluo, Qiongqi und ihre Sippen mit über 100.000 Jurten entkommen 487 den verfolgenden Heeren von Doulun und Nagai. Während Doulun nur begrenzten Erfolg hat, gewinnt Nagai alle seine Kämpfe gegen die Gaoche.

INDIEN

Alchon-Hunnen

  • 492: 492/93:Die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher, der in den Jahren 492/93 eine Spende an einen buddhistischen Stupa macht. Zu dieser Zeit stehen die Alchon-Hunnen fest in Kontrolle der buddhistischen Region um Taxila, haben jedoch noch nicht begonnen, weite Teile des indischen Subkontinents zu erobern. Mehama wird in der Talagan-Kupferrolle als Maha Shahi Mehama (Großer Herr Mehama) bezeichnet.
  • 466:Mehama verbündet sich mit dem sasanidischen König Peroz I. (459–484) bei dessen Sieg über die Kidariten im Jahr 466 n. Chr. und hilft ihm möglicherweise auch, den Thron gegen seinen Bruder Hormizd III. zu erlangen.
  • 461: Mehama ist der König der Alchon-Hunnen von 461 bis zu seinem Tod im Jahr 493. Er ist wenig bekannt, aber die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher. Mehama erscheint in einem Brief in baktrischer Sprache, den er in den Jahren 461–462 n. Chr. schreibt. Der Brief stammt aus den Archiven des Königreichs Rob, das im südlichen Baktrien liegt. In diesem Brief stellt er sich vor als: Meyam, König des Volkes von Kadag, der Statthalter des berühmten und wohlhabenden Königs der Könige Peroz Kadag ist Kadagstan, ein Gebiet im südlichen Baktrien in der Region Baghlan. Bemerkenswert ist, dass er sich als Vasall des sasanidischen Reiches unter König Peroz I. darstellt.

Gupta-Reich

  • 484: 484–485: Die Inschrift auf der Eran-Säule datiert in die Jahre 484–485. Sie erwähnt Budhaguptas Herrschaft über das Gebiet „zwischen den Flüssen Kālindi und Narmadā“ und hält die Errichtung einer Säule (Dhvajastambha) zu Ehren des Gottes Vishnu fest. Zudem nennt eine weitere Inschrift aus Eran die Brüder Mātṛviṣṇu und Dhanyaviṣṇu, die Budhagupta als ihren Kaiser bezeichnen, während Maharaja Surashmichandra das Gebiet zwischen Yamuna und Narmada verwaltet.
  • 480: um 480: Ein Sockel einer Buddha-Statue aus Govindnagar bei Mathura trägt eine Inschrift „in der Herrschaft des Budhagupta im Jahr 161“, was etwa dem Jahr 480 entspricht. Diese Inschrift belegt, dass sich Budhaguptas Herrschaft bis nach Mathura im Norden erstreckt.
  • 477: Zwei stehende Buddha-Bilder aus Sarnath tragen datierte Inschriften mit der Angabe „Gabe des Abhayamitra im Jahr 157 in der Herrschaft des Budhagupta“, was dem Jahr 477 entspricht.
  • 476: Budhagupta tritt die Nachfolge von Kumaragupta II. an und wird Kaiser des Gupta-Reiches. Er ist der Sohn von Purugupta. König Kumaragupta II. (473-476)

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

  • 479:Kashyapa I wird König von Sri Lanka und ist der zweite König der Moriya-Dynastie. Er erlangt den Thron, indem er seinen Vater Dhatusena in einem Palastputsch mit Unterstützung des Heerführers Migara stürzt. Dhatusena wird gefangen genommen, während Moggallana, der rechtmäßige Thronerbe und Sohn der königlichen Gemahlin, aus Furcht vor einem Mord nach Südindien flieht. Kashyapa lässt sich von Migara überzeugen, dass Dhatusena verborgene Schätze besitzt, fordert diese von ihm und wird, nachdem Dhatusena ihn zum Kala Wewa führt und diesen als einzigen Schatz bezeichnet, zornig. Daraufhin lässt Kashyapa seinen Vater durch Einmauern töten und erhält später den Namen Pithru Ghathaka Kashyapa. König Dhatusena (463–479 bzw. 455–473)
  • Fortsetzung 497

KHMER

Funan

  • 484: Regierungsantritt: Nach dem Jahr 484 n.Chr. (möglicherweise bereits ab ca. 480, je nach Quelle). Religion und Politik: Während seiner Herrschaft war Shaivismus (Hinduismus) einflussreich; daneben waren auch der Buddhismus und der Vishnuismus vertreten. Seine Frau Kulaprabhavati soll die Grundlagen des Vishnuismus gelegt haben, gleichzeitig war der Buddhismus durch mehrere Missionen und Mönchsgesandtschaften präsent. König Jayavarman Kaundinya bittet in China um militärische Unterstützung gegen das Königreich Lam Ap in Zentralvietnam. Die Bitte wurde durch den buddhistischen Mönch Nāgasena übermittelt.
  • 484: Über den Vorgänger ist kein Wikipedia-Artikel vorhanden
  • Fortsetzung 502

Chenla

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe)

Nördliche Wei-Dynastie

  • Kaiser Xiaowen (471-499)
    Xiaowen heiratet Feng Qing zur Kaiserin. Er beginnt eine Kampagne gegen die Südliche Qi-Dynastie, die auch dazu dient, die Verlegung der Hauptstadt nach Luoyang vorzubereiten. Nach Widerstand einigt er sich darauf, die Hauptstadt zu verlegen und die Kampagne abzubrechen.
  • Fortsetzung 494
  • 492: Xiaowen: Kaiser Xiaowen degradiert zahlreiche Fürsten zu Herzögen, mit wenigen Ausnahmen.
  • Fortsetzung 493
  • 490: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng stirbt und wird mit großen Ehren bestattet. Kaiser Xiaowen trauert tief, verweigert mehrere Tage Nahrung und Wasser und hält eine dreijährige Trauerzeit ein. Nach ihrem Tod führt er die Sinisierungspolitik entschlossen fort.
  • 489: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng und Kaiser Xiaowen beraten gemeinsam über die Bestrafung der Prinzen Tuoba Tianci und Tuoba Zhen wegen Korruption. Sie werden nicht hingerichtet, sondern ihrer Ämter und Titel enthoben und zu Bürgerlichen degradiert.
  • 486: Xiaowen: Kaiser Xiaowen beginnt, traditionelle chinesische Kleidung zu tragen, als Ausdruck seiner Autorität und der Sinisierungspolitik.
  • 485: Xiaowen: Kaiser Xiaowen führt unter der Regentschaft von Großkaiserinwitwe Feng das Gleichfeldsystem ein, bei dem Land Staatseigentum ist und gleichmäßig an steuerpflichtige Bauern verteilt wird, um landwirtschaftliche Produktion und Steuereinnahmen zu steigern. Dieses System dient auch als Grundlage für eine stabile Finanzstruktur und allgemeine Wehrpflicht und wird durch das „Drei-Ältesten-System“ zur Erfassung der Bevölkerung ergänzt. Im selben Jahr richtet Großkaiserinwitwe Feng eine kaiserliche Schule für die Prinzen ein.
  • 483: Xiaowen: Kaiser Xiaowen übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Regierung, während Großkaiserinwitwe Feng weiterhin erheblichen Einfluss behält. Nach der Geburt seines Sohnes Tuoba Xun wird dessen Mutter Konkubine Lin zur Selbsttötung gezwungen, und Großkaiserinwitwe Feng zieht das Kind auf.
  • 481: Xiaowen: Der buddhistische Mönch Faxiu versucht einen Aufstand in Pingcheng, wird jedoch entdeckt und hingerichtet. Großkaiserinwitwe Feng beginnt mit dem Bau ihres Grabes am Fang-Berg und lässt einen neuen Strafkodex mit 832 Abschnitten fertigstellen. Im selben Jahr scheitert der Feldzug zur Wiederherstellung von Liu Song endgültig.
  • 479: Xiaowen: Nach der Usurpation des Liu-Song-Throns durch Xiao Daocheng unterstützt die Nördliche Wei Liu Chang militärisch bei dem Versuch, Liu Song wiederherzustellen; der Versuch bleibt erfolglos.
  • 478: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng beschuldigt Li Hui, den Großvater Kaiser Xiaowens, des Verrats und lässt ihn sowie seinen gesamten Clan töten. Im selben Jahr erlässt sie ein Edikt, das Eheschließungen innerhalb der jeweiligen sozialen Schichten vorschreibt.
  • 477: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng lässt Li Xin hinrichten, der am Tod ihres früheren Liebhabers beteiligt war.
  • 472: Xiaowen: Kaiser Xiaowen verleiht Kong Sheng, einem Nachfahren von Konfuzius in der 28. Generation, ein Lehen von zehn Haushalten sowie den Rang eines „Großwürdenträgers, der den Weisen verehrt“. Kaiserinwitwe Feng lässt Kaiser Xianwen ermorden, aus Rache für die Hinrichtung ihres Liebhabers Li Yi im Jahr 470. Sie übernimmt erneut die Regentschaft über Kaiser Xiaowen und nimmt den Titel Großkaiserinwitwe an.
  • 471: Xiaowen: Kaiser Xianwen überträgt den Thron an Kronprinz Hong, der als Kaiser Xiaowen den Thron besteigt. Kaiser Xianwen nimmt den Titel Taishang Huang an, behält jedoch aufgrund des jungen Alters seines Sohnes die tatsächliche Kontrolle über wichtige Angelegenheiten und führt bei Bedarf selbst militärische Kampagnen. Kaiser Xianwen (465-471)
  • 470: Tuoba Hong Kaiser Xianwen lässt Li Yi, den Liebhaber von Kaiserinwitwe Feng, hinrichten.
  • 469: Tuoba Hong Tuoba Hong wird im Alter von zwei Jahren zum Kronprinzen ernannt. Im selben Jahr stirbt seine Mutter Konkubine Li; es wird berichtet, dass sie möglicherweise entsprechend der Tradition zur Selbsttötung gezwungen wird.
  • 467: Tuoba Hong Tuoba Hong wird am 13. Oktober 467 geboren, als sein Vater Kaiser Xianwen selbst noch jung ist und unter der Regentschaft seiner Stiefmutter Kaiserinwitwe Feng steht. Er ist der älteste Sohn von Kaiser Xianwen, seine Mutter ist die Konkubine Li, Tochter von Li Hui. Nach seiner Geburt beendet Kaiserinwitwe Feng ihre Regentschaft, gibt die Macht an Kaiser Xianwen zurück und zieht Tuoba Hong auf.

Südliche Qi-Dynastie

  • Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)
    Im Jahr 493 erkrankt Xiao Zhangmao. Xiao Zhaoye zeigt große Trauer, verhält sich jedoch zu Hause gegenteilig und feiert. Er lässt eine Hexe namens Yang seinen Großvater und Vater verfluchen, um schneller Kaiser zu werden. Kurz darauf stirbt Xiao Zhangmao, und Xiao Zhaoye belohnt die Hexe und lässt die Flüche fortsetzen. Kaiser Wu ernennt Xiao Zhaoye zum Kronprinzen; He Jingying wird Kronprinzessin, und Wang wird Kronprinzessinwitwe. Als Kaiser Wu schwer erkrankt, zeigt Xiao Zhaoye äußerlich Trauer, ist jedoch innerlich erfreut. Ein Komplott von Wang Rong, Xiao Ziliang auf den Thron zu bringen, wird von Xiao Luan vereitelt. Nach dem Tod von Kaiser Wu im August 493 besteigt Xiao Zhaoye den Thron. Kaiser Wu (482-493)
  • Xiao Zhaowen
    Anfang des Jahres stirbt sein Vater Xiao Zhangmao, und sein älterer Bruder Xiao Zhaoye wird Kronprinz. Einige Monate später, noch im Jahr 493, stirbt auch Kaiser Wu, und Xiao Zhaoye wird Kaiser. Dieser ernennt Xiao Zhaowen zum Prinzen von Xin’an.
  • Xiao Luan
    Nach dem Tod von Xiao Zhangmao bestimmt Kaiser Wu Xiao Ziliang und Xiao Luan in seinem Testament zu den beiden Verantwortlichen für die Regierung des neuen Kronprinzen Xiao Zhaoye.
  • Fortsetzung 494
  • 490: Xiao Zhaowen Im Jahr 490 heiratet Xiao Zhaowen Wang Shaoming, die Tochter des Beamten Wang Ci, und macht sie zu seiner Herzogin.
  • 489: Xia Baorong Im Jahr 489 stirbt Xiao Baorongs Mutter, Marchioness Liu Huiduan. Zu diesem Zeitpunkt ist Xiao Baorong noch ein Kind, da er 488 geboren wird.
  • Fortsetzung 493
  • 489: Xiao Luan Liu Huiduan, die Ehefrau von Xiao Luan, stirbt lange bevor er Kaiser wird.
  • 488: Xia Baorong Xiao Baorong wird 488 geboren, als sein Vater Xiao Luan der Marquess of Xichang und ein Beamter mittleren bis höheren Ranges unter Kaiser Wu ist. Seine Mutter ist Xiao Luans Frau, Marchioness Liu Huiduan, die im folgenden Jahr 489 stirbt.
  • 486: Xiao Zhaowen Im Jahr 486 wird Xiao Zhaowen im Alter von sechs Jahren zum Herzog von Linru ernannt.
  • 484: Xiao Zhaoye Im Jahr 484 heiratet Xiao Zhaoye im Alter von elf Jahren He Jingying, die seine Prinzessin wird.
  • 483: Kaiser Xiao Baojuan (498-501) Xiao Baojuan wird 483 geboren, als sein Vater Xiao Luan ein Beamter mittleren bis höheren Ranges und Marquess of Xichang ist und als Cousin von Kaiser Wu gilt. Sein ursprünglicher Name ist Xiao Mingxian. Er ist der zweite Sohn von Xiao Luan, und seine Mutter Liu Huiduan ist Xiao Luans Ehefrau. Sein älterer Bruder Xiao Baoyi wird von Xiao Luans Konkubine Lady Yin geboren. Seine Mutter Marchioness Liu hat außerdem die drei weiteren Söhne Xiao Baoxuan, Xiao Baoyin und Xiao Baorong, bevor sie 489 stirbt.
  • 482: Xiao Zhaoye Nach dem Tod von Kaiser Gao im Jahr 482 folgt Xiao Ze als Kaiser Wu. Xiao Zhangmao wird Kronprinz, und Xiao Zhaoye erhält als dessen ältester Sohn den Titel Prinz von Nan-Kommandantur.
  • 482: Xiao Zhaowen Nach dem Tod seines Urgroßvaters Kaiser Gao im Jahr 482 wird sein Großvater Xiao Ze Kaiser (als Kaiser Wu), und sein Vater Xiao Zhangmao wird Kronprinz.
  • 480: Xiao Zhaowen Xiao Zhaowen wird im Jahr 480 als zweiter Sohn des damaligen Prinzen von Nan-Kommandantur, Xiao Zhangmao, geboren. Sein Vater ist der älteste Sohn des Kronprinzen Xiao Ze. Seine Mutter ist die Konkubine Dame Xu.
  • 479: Xiao Zhaoye Im Jahr 479 besteigt Xiao Daocheng den Thron, beendet die Liu-Song-Dynastie und gründet die Südliche Qi-Dynastie als Kaiser Gao. Xiao Zhaoyes Vater Xiao Zhangmao wird als ältester Sohn des Kronprinzen Xiao Ze zum Prinzen von Nan-Kommandantur ernannt. Seine Mutter Wang Baoming wird Prinzessin von Nan-Kommandantur. Xiao Zhaoye selbst erhält zu diesem Zeitpunkt keinen Titel.
  • 479: Xiao Luan Xiao Daocheng übernimmt den Thron von Kaiser Shun von Liu Song, beendet Liu Song und gründet die Südliche Qi. Xiao Luan wird zum Markgrafen von Xichang ernannt.
  • 478: Xiao Luan Xiao Luan wird zum General befördert.
  • 473: Xiao Zhaoye Xiao Zhaoye wird im Jahr 473 geboren, als sein Urgroßvater Xiao Daocheng noch General der Liu-Song-Dynastie ist.
  • 464: Xiao Yan Geburt von Xiao Yan (später Kaiser Wu von Liang)
  • 452: Xiao Luan Xiao Luan wird geboren. Seine Mutter ist unbekannt, sein Vater ist Xiao Daosheng, ein Beamter mittleren bis niedrigen Ranges während Liu Song. Nach dem frühen Tod seines Vaters wird Xiao Luan von dessen jüngerem Bruder Xiao Daocheng aufgezogen.

KOREA

Goguryeo

  • 491/492: Thronbesteigung nach dem Tod seines Großvaters, König Jangsu. Sein Vater, Kronprinz Juda, war vor Amtsantritt verstorben. Munjamyeong wird der 21. König von Goguryeo
  • 491: König Jangsu (412–491)
  • Fortsetzung 494

Baekje

  • 484: Dongseong: Dongseong sendet im Jahr 484 eine Tributmission an das Südliche Qi. Damit nimmt Baekje die Beziehungen zum südlichen China nach einer langen Unterbrechung wieder auf.
  • Fortsetzung 493
  • 479: Dongseong: Dongseong ist der 24. König von Baekje und regiert von 479 bis 501. Er folgt nach dem Tod von Samgeun ohne Kinder auf den Thron. Er stärkt die Macht des Hofes nach der Verlegung der Hauptstadt aus dem Gebiet des heutigen Seoul nach Ungjin. Er baut mehrere Festungen und Burgen, um die neue Hauptstadt auszubauen. Er nimmt die lokalen Sa-, Yeon- und Baek-Clans in den Hof auf, um die fest verankerte Aristokratie der früheren Hauptstadt auszugleichen.
  • 472: Xiao Luan Im Alter von 20 Jahren wird Xiao Luan zum Kreisverwalter ernannt.

Geumgwan Gaya

Silla

  • 479: Jabi Maripgan herrscht über Silla in den Jahren 458 bis 479 und ist damit der unmittelbare Vorgänger von Soji als Herrscher von Silla.
  • Fortsetzung 500

JAPAN

  • 489: Buretsu Buretsu wird im Jahr 489 geboren und heißt Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto beziehungsweise Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto. Er ist der Sohn des Kaisers Ninken und der Kasuga no Ōiratsume no Kōgō. Später wird er als der 25. Kaiser von Japan in der traditionellen Thronfolge bezeichnet.
  • Fortsetzung 498
  • 488: Ninken gilt konventionell als Beginn seiner Herrschaft am 4. Februar.
  • 487: Tennō Kenzō (485–487)
  • 449: Ninken Ninken wird geboren.

QUELLEN

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05.05.2023 Artikel eröffnet

23.07.2024 Grundstock erstellt

09.12.2024 Grundstock ergänzt

08.06.2025 Grundstock weiter ergänzt

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