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(ab urbe condita DXXXIV = 534)
(ab urbe condita DXXXIV = 534)


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Valerius_Laevinus '''Konsul Marcus Valerius Laevinus''']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Valerius_Laevinus '''Konsul Marcus Valerius Laevinus (1. Amtszeit)'''] <br />Wohl 220, bei unsicherer Datierung, bekleidet Marcus Valerius als Suffektkonsul zum ersten Mal das Konsulat.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Veturius_Philo '''Suffektkonsul Lucius Veturius Philo''']
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Veturius_Philo_(Konsul_220_v._Chr.) '''Suffektkonsul Lucius Veturius Philo'''] <br />Lucius Veturius Philo ist ein römischer Patrizier aus der Sippe der Veturier und ist ein Nachkomme des zweimaligen Konsuls Titus Veturius Calvinus, dessen politische Laufbahn nach der Niederlage gegen die Samniten 321 abrupt endete. Sein Vater heißt wahrscheinlich ebenfalls Lucius Veturius Philo, über ihn ist aber sonst nichts bekannt. Über hundert Jahre lang bekleidete kein Veturier ein hohes Amt des cursus honorum. Im Jahr 220 erreicht Lucius Veturius Philo dann als erster Veturier wieder das Konsulat. Er führt gemeinsam mit seinem Kollegen Gaius Lutatius Catulus einen Feldzug gegen die Kelten in Oberitalien im Rahmen der römisch-gallischen Kriege.
*Lucius Cornelius Lentulus Caudinus wird princeps senatus in Rom.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Aemilius_Papus_(Konsul) Zensor Lucius Aemilius Papus] <br />Der frühere Konsul Lucius Aemilius Papus bekleidet das Amt des Zensors gemeinsam mit Gaius Flaminius. Während dieser Zensur entsteht auf Veranlassung des Kollegen Flaminius die Via Flaminia, ebenso wird der Circus Flaminius errichtet. Papus und Flaminius legen nach Plinius dem Älteren dem Volk eine lex Metilia de fullonibus vor, die das künstliche Weißen von Kleidung verbietet.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Flaminius Zensor Gaius Flaminius] <br />Gaius Flaminius bekleidet das Amt des Zensors. Er lässt die Via Flaminia von Rom nach Ariminum anlegen, ordnet die Eintragung von Freigelassenen in die Stadttribus und gründet die Kolonien Placentia und Cremona am Po. Ebenfalls um 220 lässt er in Rom den Circus Flaminius errichten, der für Spiele und Volksversammlungen dient und seinen Namen trägt.
*Der ehemalige Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Cornelius_Lentulus_Caudinus_(Konsul_237_v._Chr.) Lucius Cornelius Lentulus Caudinus] wird princeps senatus in Rom.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Flaminia '''Via Flaminia (Straße)'''] <br />Bau der Via Flaminia (benannt nach Gaius Flaminius) zwischen Rom und Ariminum
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Flaminia '''Via Flaminia (Straße)'''] <br />Bau der Via Flaminia (benannt nach Gaius Flaminius) zwischen Rom und Ariminum
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Barberinischer_Faun '''Barberinischer Faun (Skulptur)'''] <br />um 220: Entstehung der Skulptur des Barberinischen Fauns; möglicherweise handelt es sich um eine Kopie einer hellenistischen Skulptur.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Barberinischer_Faun '''Barberinischer Faun (Skulptur)'''] <br />um 220: Entstehung der Skulptur des Barberinischen Fauns; möglicherweise handelt es sich um eine Kopie einer hellenistischen Skulptur.
*[[-219#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 219]]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Illyrische_Kriege '''Zweiter Illyrischer Krieg (220-219)'''] <br />Der illyrische Regent Demetrios und der künftige König Skerdilaidas segeln mit 90 lembi wieder südlich von Lissus, greifen Pylos an, wo Demetrios nach mehreren Versuchen 50 Schiffe erbeutet, während Skerdilaidas mit 40 Schiffen nach Norden zurückkehrt. Skerdilaidas schließt sich in Naupaktos, unterstützt von seinem Schwager Amynas von den Athamanen, einem aitolischen Einfall nach Achaia an, plündert Kynaitha und scheitert vor Kleitor, während Demetrios in den Kykladen Tribut erpresst und Inseln ausraubt. Von rhodischen Kriegsschiffen verfolgt, flieht Demetrios nach Kenchreai; sein makedonischer Verbündeter Taurion lässt die Schiffe über den Isthmus schleppen, sodass Demetrios noch einige Küstenraids im Golf von Korinth unternimmt, jedoch zu spät kommt, um den Rückzug der Aitoler zu stören. Zurück in Illyrien greift Demetrios im Winter weitere römische Bundesgenossen an, was Rom angesichts der bevorstehenden Auseinandersetzung mit Karthago nicht länger ignoriert und als Anlass für den Zweiten Illyrischen Krieg nimmt.
*[[-219#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 219]] [[Kategorie:Römische Republik]]
 
==ILLYRER==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Demetrius_of_Pharos Regent Demetrios von Pharos (228-219)] <br />Demetrios und der Feldherr Scerdilaidas unternehmen von Pharos einen Seezug südlich von Lissus mit 90 Schiffen; danach teilen sie ihre Streitmacht: Demetrios macht mit 50 Schiffen die Gewässer um den Peloponnes unsicher; von Nafpaktos aus unternimmt er sogar einen Feldzug, bei dem er den Norden Arkadiens verwüstet; damit bricht er das römische Verbot von Flottenoperationen südlich von Lissus. Scerdilaidas verbündet sich mit den Aitoliern für einen Feldzug gegen die Achaiische Liga
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pinnes_(Ardiaean) König Pinnes (231-117)]
*[[-219#ILLYRER | Fortsetzung 219]] [[Kategorie:Illyrer]]


==GRIECHEN==
==GRIECHEN==
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Hiero_II_of_Syracuse Tyrann Hieron II. (275-215)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Hiero_II_of_Syracuse Tyrann Hieron II. (275-215)] <br />
*'''233:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Deidamia_II_of_Epirus Königin Deidamia II. von Epirus (234-233)] [[-218#GRIECHEN | Fortsetzung 218]]
*'''234:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_III_of_Epirus '''König Pyrrhus III. von Epirus (234)''']
*'''234:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Ptolemy_of_Epirus König Ptolemaios von Epirus (237-234)]
*'''um 235:''' Bau des monumentalen Altars von Hieron II. in Syrakus (größter bekannter Altar der Antike)
*'''237:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_II_of_Epirus König Pyrrhus II. von Epirus (255–237)]
*'''241:''' Ende des Ersten Punischen Krieges: Hieron bleibt loyaler Verbündeter Roms und sichert Syrakus Wohlstand und Unabhängigkeit
*'''255:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_II_of_Epirus '''König Alexander II. von Epirus (272-255)''']
*'''263:''' Nach Niederlage gegen Rom schließt Hieron einen Vertrag mit Rom, bleibt König über den Südosten Siziliens und die Ostküste bis Tauromenion (Taormina)
*'''264:''' Hieron II.:Angriff auf die Mamertiner in Messana; Beginn der Verwicklungen mit Rom und Karthago, die zum Ersten Punischen Krieg führen
*'''269:''' Hieron wird offiziell zum König von Syrakus erhoben
*'''270:''' Nach dem Sieg über die Mamertiner bei Mylae wird Hieron nun offiziell zum Tyrannen von Syrakus ausgerufen
*'''272:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_of_Epirus König Pyrrhus von Epirus (Epirus 2. Amtszeit 297–272)]
*'''276:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_of_Epirus Tyrann Pyrrhus von Epirus (Syrakus 278–276]
*'''275:''' Nach dem Abzug von Pyrrhos wird Hieron von den syrakusanischen Truppen zum Feldherrn gewählt. Er übernimmt durch einen Staatsstreich die Macht in Syrakus und wird zum „strategos autokrator“ (Oberbefehlshaber mit außerordentlichen Vollmachten) ernannt, was faktisch die Errichtung einer Tyrannis bedeutet.
*'''297:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Neoptolemus_II_of_Epirus König Neoptolemus II. von Epirus (2. Amtszeit 302–297)]
*'''302:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_of_Epirus König Pyrrhus von Epirus (Epirus 307–302 1. Amtszeit)]
*'''um 306:''' Geburt von Hieron II. in Syrakus
*'''313:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Neoptolemus_II_of_Epirus König Neoptolemus II. von Epirus (2. Amtszeit 1. Amtszeit 317-313)]
'''Illyrien'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Demetrius_of_Pharos König Demetrios von Pharos (222-219)] <br />Trotz des römischen Verbots von Flottenoperationen südlich von Lissus rüstet Demetrios von Pharos, Klientelfürst Roms an der illyrischen Küste, eine Flotte von 40 Schiffen aus und macht mit ihnen die Gewässer um den Peloponnes unsicher; von Nafpaktos aus unternimmt er sogar einen Feldzug, bei dem er den Norden Arkadiens verwüstet.
*Der künftige König Scerdilaidas unternimmt gemeinsam mit Demetrius von Pharos einen Seezug südlich von Lissus mit 90 Schiffen und beteiligt sich an Überfällen auf die Peloponnes und später an Aktionen mit den Aetolern gegen Achaea
*[[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]]
*'''221–220:''' Demetrios: Fortsetzung der illyrischen Raubzüge gemeinsam mit König Skerdilaidas. Angriff auf Pylos (Messenien) und Plünderung von Kynaitha (Arkadien). Demetrios führt Überfälle auf mehrere Kykladeninseln durch und trifft in Kenchreai (Korinth) auf makedonische Vertreter [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]
*'''222:''' Demetrios: Teilnahme an der Schlacht von Sellasia auf Seiten von Antigonos III. Doson gegen die Spartaner unter Kleomenes III. mit 1600 illyrischen Kämpfern. Die Spartaner werden besiegt
*'''229:''' Nach der Niederlage Teutas gegen Rom und deren Flucht wird Scerdilaidas Herrscher über Teile des Ardiaei-Reiches, zunächst ohne Königstitel (diesen erhält er erst im Jahr 218)
*'''231–228:''' Unter Königin Teuta (Regentin für Pinnes) wird Scerdilaidas (wahrscheinlich Bruder oder Cousin von König Agron der Ardiaei) als erfolgreicher Feldherr bekannt. Er führt Truppen nach Epirus und nimmt an der Eroberung von Phoenice teil


'''Makedonien'''
'''Makedonien'''
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_V._(Makedonien) König Philipp V. (221–179)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_V._(Makedonien) König Philipp V. (221–179)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgenossenkrieg_(Hellenismus) '''Bundesgenossenkrieg (220-217)'''] <br />Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgenossenkrieg_(Hellenismus) '''Bundesgenossenkrieg (220-217)'''] <br />Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg.
*[[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]]
*[[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]] [[Kategorie:Makedonien]]
 
*'''221:''' Philipp V. wird nach dem Tod seines Stiefvaters und Großonkels Antigonos III. Doson König von Makedonien [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]
*'''221:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Antigonos_III._Doson König Antigonos III. Doson (229–221)]
*'''238:''' Geburt Philipps V. aus dem Haus der Antigoniden, Sohn von Demetrios II. und Chryseis
*'''272:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_of_Epirus König Pyrrhus (Makedonien 2. Amtszeit 274–272)]
*'''285:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Pyrrhus_of_Epirus König Pyrrhus von Epirus (Makedonien 1. Amtszeit 288–285)]
 
'''Sparta'''
 
*'''222:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Kleomenes_III. König Kleomenes III. (235-222)] Nach der Flucht und späteren Gefangenschaft von Kleomenes III. bleibt der spartanische Thron vorübergehend unbesetzt [http://de.wikipedia.org/wiki/Eukleidas_(Sparta) König Eukleidas (227-222)] [[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]]


'''Gortyn'''
'''Gortyn'''


*Kreta besteht aus einer Vielzahl unabhängiger Stadtstaaten (Poleis), die häufig miteinander im Konflikt stehen. Knossos und Gortyn sind die beiden mächtigsten Städte und rivalisieren um die Vorherrschaft auf Kreta. Um 220 löst Gortyn die Stadt Knossos als wichtigsten Machtfaktor und Hauptort Kretas ab
*Kreta besteht aus einer Vielzahl unabhängiger Stadtstaaten (Poleis), die häufig miteinander im Konflikt stehen. Knossos und Gortyn sind die beiden mächtigsten Städte und rivalisieren um die Vorherrschaft auf Kreta. Um 220 löst Gortyn die Stadt Knossos als wichtigsten Machtfaktor und Hauptort Kretas ab [[Kategorie:Gortyn]]


'''Bosporanisches Reich'''
'''Bosporanisches Reich'''
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*[http://en.wikipedia.org/wiki/Leucon_II König Leukon II. (um 240–220)] <br />Leukon II. stirbt oder wird abgesetzt. Nachfolger wird Hygiainon
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Leucon_II König Leukon II. (um 240–220)] <br />Leukon II. stirbt oder wird abgesetzt. Nachfolger wird Hygiainon
*[http://fr.wikipedia.org/wiki/Hygiainon '''König Hygiaenon (um 220-200)'''] <br />
*[http://fr.wikipedia.org/wiki/Hygiainon '''König Hygiaenon (um 220-200)'''] <br />
*[[-200#GRIECHEN | Fortsetzung 200]]
*[[-200#GRIECHEN | Fortsetzung 200]] [[Kategorie:Bosporanisches Reich]]
 
*'''um 240:''' Regierungsantritt von Leukon II. als König des Bosporanischen Reiches nach dem Tod seines Vaters Pairisades II. - um 240–220 Herrschaftszeit: Leukon II. regiert das Reich von der Hauptstadt Pantikapaion aus. In dieser Zeit erste bosporanische Münzprägung unter seinem Namen. Leukon II. soll laut späteren Quellen seinen Bruder Spartokos getötet haben, um die alleinige Herrschaft zu sichern. [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]


'''Pergamon'''
'''Pergamon'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Attalos_I. König Attalos I. (241–197)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Attalos_I. König Attalos I. (241–197)] <br />
*'''ca. 223–221:''' Seleukos III. und später Achaios versuchen, die verlorenen Gebiete zurückzugewinnen. Achaios kann Pergamon nicht einnehmen, wird aber später von Antiochos III. besiegt und hingerichtet. Pergamon bleibt unabhängig, verliert jedoch die meisten territorialen Zugewinne wieder an die SeleukidenAttalos wendet sich nach Westen und schließt ein Bündnis mit dem Ätolischen Bund in Griechenland [[-217#GRIECHEN | Fortsetzung 217]]
*'''ca. 238–228:''' Kämpfe gegen die Galater und den Seleukiden Antiochos Hierax, der sich mit den Galatern verbündet hatte. Attalos siegt in mehreren Schlachten, zuletzt 228 v. Chr. in Karien, und gewinnt große Teile Kleinasiens nördlich des Taurusgebirges
*'''ca. 240:''' Attalos I. erringt einen entscheidenden Sieg über die Galater (keltische Stämme in Kleinasien), verweigert als erster Herrscher Pergamons den Tributzahlungen und nimmt daraufhin den Königstitel sowie den Beinamen „Soter“ („Retter“) an.
*'''241:''' Tod von Eumenes I.; Attalos I. übernimmt im Alter von etwa 28 Jahren die Herrschaft über Pergamon. Errichtung von Siegesdenkmälern in Pergamon, darunter wahrscheinlich die Statue des Sterbenden Galliers
*'''269:''' Geburt des Attalos I.


'''Pontos'''
'''Pontos'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mithridates_II._(Pontos) König Mithridates II. (256/250–220)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mithridates_II._(Pontos) König Mithridates II. (258–220)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mithridates_III._(Pontos) '''König Mithridates III. (220–185)'''] <br />Mithridates III. ist der vierte König von Pontos. Seine Existenz und Regierungszeit sind in den klassischen literarischen Quellen nicht direkt belegt, sondern werden erst aus numismatischen Funden und Hinweisen bei Plutarch und Appian erschlossen. Er ist der erste König von Pontos, der Münzen mit seinem eigenen Bildnis prägen lässt. Es ist unklar, ob er oder bereits sein Vorgänger einen erfolglosen Versuch zur Einnahme der Stadt Sinope unterommen hat (um 220). Die genaue Datierung seiner Herrschaft schwankt in der Forschung zwischen 220–185 und 210–190.  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mithridates_III._(Pontos) '''König Mithridates III. (220–185)'''] <br />Mithridates III. ist der vierte König von Pontos. Seine Existenz und Regierungszeit sind in den klassischen literarischen Quellen nicht direkt belegt, sondern werden erst aus numismatischen Funden und Hinweisen bei Plutarch und Appian erschlossen. Er ist der erste König von Pontos, der Münzen mit seinem eigenen Bildnis prägen lässt. Es ist unklar, ob er oder bereits sein Vorgänger einen erfolglosen Versuch zur Einnahme der Stadt Sinope unterommen hat (um 220). Die genaue Datierung seiner Herrschaft schwankt in der Forschung zwischen 220–185 und 210–190.  
*[[-185#GRIECHEN | Fortsetzung 185]]
*[[-185#GRIECHEN | Fortsetzung 185]] [[Kategorie:Pontos]]
 
*'''256/250:''' Beginn der Herrschaft von Mithridates II. als dritter König von Pontos [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]


'''Bithynien'''
'''Bithynien'''
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Prusias_I. König Prusias I. (228–182)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Prusias_I. König Prusias I. (228–182)] <br />
*Prusias I. führt einen erfolgreichen Feldzug gegen Byzantion und besiegt anschließend die Galater im eigenen Land. Zeitgleich kommt es zu Auseinandersetzungen Byzantions mit dem Handelsrivalen Rhodos. Achaios der Jüngere verbündet sich mit Byzantion. Der Konflikt wird schließlich dadurch beigelegt, dass Byzanz auf die Erhebung von Zöllen für Schiffe, die den Bosporus benutzen, verzichtet.  
*Prusias I. führt einen erfolgreichen Feldzug gegen Byzantion und besiegt anschließend die Galater im eigenen Land. Zeitgleich kommt es zu Auseinandersetzungen Byzantions mit dem Handelsrivalen Rhodos. Achaios der Jüngere verbündet sich mit Byzantion. Der Konflikt wird schließlich dadurch beigelegt, dass Byzanz auf die Erhebung von Zöllen für Schiffe, die den Bosporus benutzen, verzichtet.  
*[[-216#GRIECHEN | Fortsetzung 216]]
*[[-216#GRIECHEN | Fortsetzung 216]] [[Kategorie:Bithynien]]
 
*'''227:''' Unterstützung für Rhodos nach einem Erdbeben [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]
*'''228:''' Thronbesteigung als Nachfolger seines Vaters Ziaela; im Verlauf seiner Regierung heiratet er Apame III., die Tochter von Demetrios II. von Makedonien und festigt damit die Allianz mit Makedonien.
*'''228:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Ziaelas König Ziaelas (254–228)]


'''Kappadokien'''
'''Kappadokien'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ariarathes_IV. König Ariarathes IV. (220-163)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ariarathes_III_of_Cappadocia König Ariarathes III. (255-220)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ariarathes_IV. '''König Ariarathes IV. (220-163)'''] <br />Regierungsantritt von Ariarathes IV. nach dem Tod seines Vaters Ariarathes III.
*[[-192#GRIECHEN | Fortsetzung 192]] [[Kategorie:Kappadokien]]


'''Seleukidenreich'''
'''Seleukidenreich'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Antiochos_III. König Antiochos III. (223–187)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Antiochos_III. König Antiochos III. (223–187)] <br />  
*Hermeias, oberster Minister unter Antiochos III., wird wegen einer angeblichen Verschwörung hingerichtet. Antiochos gelingt es außerdem, die Truppen des rebellierenden Satrapen von Medien, Molon, zu besiegen; Molon begeht Selbstmord.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Molon_(Usurpator) König (Usurpator) Molon (222-220)] <br />Frühling: Antiochos III. beginnt persönlich gegen den Usurpator Molon vorzugehen. Erst im Frühjahr kann Molon endgültig geschlagen werden. Nach seiner Niederlage nimmt er sich das Leben, um der Gefangennahme zu entgehen
*Achaios, Gegenspieler von Antiochos III. in Kleinasien, nimmt den Königstitel an.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Achaios_der_J%C3%BCngere '''König (Usurpator) Achaios (220-214/213)'''] <br />Achaios ruft sich in offener Rebellion gegen Antiochos III. selbst zum Herrscher (König von Asien) aus, nachdem er große Macht erlangt hat. Ein Versuch, das seleukidische Kernland (Syrien) zu erobern, scheitert noch im selben Jahr. Sein Machtbereich bleibt auf Kleinasien beschränkt
*[[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]]
*Hermeias, oberster Minister unter Antiochos III., wird wegen einer angeblichen Verschwörung hingerichtet.
 
*[[-219#GRIECHEN | Fortsetzung 219]] [[Kategorie:Seleukidenreich]]
*'''222–220:''' Niederschlagung der Revolte der Satrapen Molon (Media) und Alexander (Persis) [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]
*'''223:''' Thronbesteigung von Antiochos III. nach der Ermordung seines Bruders Seleukos III.
*'''223:''' [http://de.wikipedia.org/wiki/Seleukos_III. König Seleukos III. (226–223)]
*'''242:''' Geburt des Antiochos III., Sohn von Seleukos II. Kallinikos


'''Griechisch-Baktrisches Königreich'''
'''Griechisch-Baktrisches Königreich'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Euthydemos_I. König Euthydemos I. (235–200)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Euthydemos_I. König Euthydemos I. (235–200)] <br />
*'''235:''' Euthydemos I. stammte ursprünglich aus Magnesia, wobei die genaue Herkunftsstadt unklar bleibt. um 235 stürzte Euthydemos I. den vorherigen König Diodotos II. und begründete die Dynastie der Euthydemiden im griechisch-baktrischen Königreich. Euthydemos I. regierte von etwa 235 bis 200 v. Chr. über Baktrien. Während seiner Herrschaft war Baktrien ein bedeutendes hellenistisches Königreich mit einer makedonisch-griechischen Oberschicht [[-209#GRIECHEN | Fortsetzung 209]]


'''Ägypten'''
'''Ägypten'''
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ptolemaios_IV. König Ptolemaios IV. (221-204)] <br />Heirat von Ptolemaios IV. mit seiner Schwester Arsinoë III.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ptolemaios_IV. König Ptolemaios IV. (221-204)] <br />Heirat von Ptolemaios IV. mit seiner Schwester Arsinoë III.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arsino%C3%AB_III. '''Königin Arsinoë III. (220–204)'''] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arsino%C3%AB_III. '''Königin Arsinoë III. (220–204)'''] <br />
*[[-217#GRIECHEN | Fortsetzung 217]]
*[[-217#GRIECHEN | Fortsetzung 217]] [[Kategorie:Aegypten]]
 
*'''221:''' Thronbesteigung (nach dem Tod seines Vaters Ptolemaios III.). Zu Beginn seiner Herrschaft werden unter Beteiligung seiner Minister zahlreiche Verwandte, darunter seine Mutter Berenike II., ermordet [[-220#GRIECHEN | Fortsetzung 220]]
*'''Mai/Juni 244:''' Geburt von Ptolemaios IV. (oder laut anderen Quellen um 245/240 v. Chr.)


==IBERIA==
==IBERIA==
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==PARTHERREICH==
==PARTHERREICH==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arsakes_I. Großkönig Arsakes I. (247–217)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Arsakes_I. Großkönig Arsakes I. (238–217)] <br />
 
*'''um 230:''' Abschluss von Verträgen mit dem baktrischen König Diodotos II., Ausbau der Infrastruktur und Gründung neuer Städte wie Dara [[-217#PARTHERREICH | Fortsetzung 217]]
*'''um 238:''' Arsakes und sein Bruder Tiridates besiegen Andragoras, übernehmen Parthien. - kurz nach 238: Eroberung und Eingliederung von Hyrkanien in das Reich. - ab 238: Konsolidierung der Herrschaft, Abwehr von Rückeroberungsversuchen der Seleukiden und Angriffen des Griechisch-Baktrischen Königreichs
*'''um 245:''' Der seleukidische Satrap Andragoras erklärt Parthien für unabhängig vom Seleukidenreich
*'''um 247:''' Arsakes wird in Asaak zum König gekrönt – Beginn der arsakidischen Zeitrechnung
*'''um 250:''' Die Parni unter Führung von Arsakes dringen in die Provinz Parthien ein


==QATABAN==
==QATABAN==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Yada%27ib_Dhubyan_Yuhan%27im '''Yada'ib Dhubyan Yuhan'im'''] <br />um 220: Yada'ib Dhubyan Yuhan'im wird Herrscher von Qataban in Südarabien.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Yada%27ib_Dhubyan_Yuhan%27im '''Yada'ib Dhubyan Yuhan'im'''] <br />um 220: Yada'ib Dhubyan Yuhan'im wird Herrscher von Qataban in Südarabien. [[Kategorie:Qataban]]


==KARTHAGO==
==KARTHAGO==


*Feldzug Hannibals auf die Iberische Halbinsel: Er stößt bis Helmántica (Salamanca) und Arbucala (Zamora) vor und siegt über Vakkäer und Carpetaner.
*Feldzug Hannibals auf die Iberische Halbinsel: Er stößt bis Helmántica (Salamanca) und Arbucala (Zamora) vor und siegt über Vakkäer und Carpetaner.
*Die weitere Geschichte Karthagos hängt eng mit der römischen Geschichte zusammen (Punische Kriege), Fortsetzung unter RÖMISCHE REPUBLIK
*Die weitere Geschichte Karthagos hängt eng mit der römischen Geschichte zusammen (Punische Kriege), Fortsetzung unter RÖMISCHE REPUBLIK [[Kategorie:Karthago]]
 
==MASSYLIER==
 
*'''238:''' Geburt von Massinissa als Sohn des Massyler-Fürsten Gaia [[-213#MASSYLIER | Fortsetzung 213]]


==MASSÄSYLIER==
==MASSÄSYLIER==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Syphax '''König Syphax (220-203)'''] <br />Syphax wird König der Massäsylier (Westnumidien) mit Sitz in Cirta  
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Syphax '''König Syphax (220-203)'''] <br />Syphax wird König der Massäsylier (Westnumidien) mit Sitz in Cirta  
*[[-218#MASSÄSYLIER | Fortsetzung 218]]
*[[-218#MASSÄSYLIER | Fortsetzung 218]] [[Kategorie:Massäsylier]]


==INDIEN==
==INDIEN==
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Samprati König Samprati (224–215)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Samprati König Samprati (224–215)] <br />
*'''224:''' Samprati wird nach dem Tod seines Cousins Dasharatha Maurya Kaiser des Maurya-Reiches. Sein Herrschaftsgebiet umfasst vor allem Nord- und Westindien, darunter Pataliputra und Ujjain. Während der Herrschaft ist Samprati bekannt für seine intensive Förderung des Jainismus. Er lässt zahlreiche Jain-Tempel errichten und unterstützt die Verbreitung des Jainismus in Indien. Nach dem Zerfall des Reiches unter Dasharatha gelingt es Samprati, einige abtrünnige Provinzen (z. B. Saurashtra, Maharashtra, Andhra, Mysore) zeitweise zurückzugewinnen. [[-215#INDIEN | Fortsetzung 215]]
*'''224:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Dasharatha_Maurya König Dasharatha Maurya (232-224)]


'''Anuradhapura'''
'''Anuradhapura'''


*[https://en.wikipedia.org/wiki/Sena_and_Guttika Könige Sena and Guttika (237-215)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Sena_and_Guttika Könige Sena and Guttika (237-215)]
*'''um 235:''' Geburt Ellalans im Chola-Königreich (Südindien) [[-215#INDIEN | Fortsetzung 215]]
*'''237:''' Sena und Guttika, zwei tamilische Pferdehändler aus Südindien, töten Suratissa und übernehmen die Herrschaft über das Königreich Anuradhapura.
*'''237:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Suratissa König Suratissa (247-237)]


==XIONGNU==
==XIONGNU==


*[https://en.wikipedia.org/wiki/Touman '''Chanyu Touman (220–209)'''] <br />um 220: Touman wird Chanyu der Xiongnu – Beginn seiner Herrschaft als erster namentlich bekannter Anführer der Xiongnu  
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Touman '''Chanyu Touman (220–209)'''] <br />um 220: Touman wird Chanyu der Xiongnu – Beginn seiner Herrschaft als erster namentlich bekannter Anführer der Xiongnu  
*[[-215#XIONGNU | Fortsetzung 215]]
*[[-215#XIONGNU | Fortsetzung 215]] [[Kategorie:Xiongnu]]


==CHINA==
==CHINA==
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'''Qin-Dynastie'''
'''Qin-Dynastie'''


*[https://de.wikipedia.org/wiki/Qin_Shihuangdi Kaiser Qin Shihuangdi (247-210)] <br />220–210: Fünf große Inspektionsreisen durch das Reich, um die Umsetzung seiner Politik zu überwachen <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Mauer '''Chinesische Mauer'''] <br />ab 220: Der chinesische Kaiser Qin Shihuangdi baut das Straßensystem in China aus, fügt die bisherigen Befestigungen gegen die Nomadenstämme zu einer Großen Mauer zusammen und vereinheitlicht das Schriftsystem.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Qin_Shihuangdi Kaiser Qin Shihuangdi (221-210)] <br />Das Reich ist formal zentralisiert; der Kaiser beginnt, alle militärischen und zivilen Strukturen vollständig seiner Person und der Hauptstadt Xianyang zu unterstellen. Das Reich ist in 36 Kommandanturen und rund 1000 Landkreise gegliedert, die Beamte im Detail überwachen: Sie protokollieren Regenmengen, Naturkatastrophen und die Einhaltung landwirtschaftlicher Vorschriften und berichten jährlich nach Xianyang. Die bestehende legalistische Ordnung wird verschärft: Ein komplexes System von Belohnungen und harten Strafen zwingt alle Bewohner, Fehlverhalten zu melden; kollektive Bestrafungen betreffen ganze Familien und Fünfergruppen von Haushalten. Qin Shihuangdi sieht den einzelnen Bürger nicht als wichtig an, sondern ordnet ihn dem Nutzen des Staates unter; mit Hilfe engmaschiger Kontrolle durch Soldaten und Beamte reicht seine Macht bis in die kleinsten Dörfer. Bereits vor und bis 220  hat der Kaiser die Vereinheitlichung von Längen- und Hohlmaßen, Gewichten und Wagenachsen durchgesetzt; falsches Messen führt zu Geldstrafen, schwere Verstöße bis hin zu Verstümmelung oder Tod. Die Währungsreform ist umgesetzt: Im ganzen Reich gelten runde Bronzemünzen mit quadratischem Loch, die man auf Schnüre ziehen kann und die sich an Qin-Vorbildern orientieren. Die Schrift ist nach dem Vorbild der Qin-Schrift vereinheitlicht; etwa ein Viertel der alten Zeichen ist gestrichen, die verbleibenden Zeichen sind vereinfacht und dienen als gemeinsames schriftliches Fundament des Reiches. Nebst der Großen Mauer laufen Großprojekte in Xianyang, die in den Jahren 220–210 etwa 270 Paläste, Parks und Pavillons entstehen lassen. Um 220 erlässt der Kaiser ein Gesetz, nach dem alle männlichen Bauern zwischen 17 und 60 Jahren jährlich für mindestens einen Monat zu Arbeiten an der Mauer, am Mausoleum oder anderen Staatsprojekten herangezogen werden; bei Bedarf wird der Zeitraum verlängert. Da diese Regelung nicht genug Arbeitskräfte bringt, beginnen Beamte und Soldaten verstärkt, auch Männer anderer Stände unter vorgeschobenen Vorwürfen zu Zwangsarbeit zu schicken. In vielen Landstrichen sind infolge dieser massenhaften Rekrutierungen fast nur noch Frauen und Kinder zurückgeblieben; der Handel stockt und die Wirtschaft kommt regional nahezu zum Erliegen. Qin Shihuangdi lässt ein Reichsstraßennetz von etwa 6.800 Kilometern Länge anlegen, insbesondere die "Gerade Straße" nach Norden und die Ost-West-Verbindung zwischen Zhifu und Xianyang. Die mittlere Spur der Hauptstraßen ist ausschließlich dem Kaiser und seiner Familie vorbehalten. Neben Bewässerungssystemen wie Zhengguo- und Dujiangyan-Kanal wird der Lingqu-Kanal geschaffen, der nördliche und südliche Flusssysteme verbindet und den Gütertransport bis ins Gebiet des heutigen Guangzhou ermöglicht. Der Kaiser versteht sich im Rahmen der Fünf-Elemente-Lehre als dem Element Wasser zugehörig, das das Feuer der Kriege löscht; die Zahl sechs als Wasserelementzahl prägt viele Normen (Hut-Höhe, Karrenlänge, Pflanzabstand von Bäumen). Er regelt sogar Haarknoten, Schnurrbartform und Kleidung seiner Untertanen, um äußerlich eine einheitliche, geordnete Gesellschaft zu erzwingen. Qin Shihuangdi ist religiös geprägt; er verehrt Himmel und Erde, richtet auf heiligen Bergen Altäre auf und führt Rituale wie das Feng-Opfer auf dem Tai Shan und das Shan-Ritual auf dem Liang-fu durch. Zwischen 220 und 210 unternimmt der Kaiser fünf große Inspektionsreisen durch das Reich, um die Umsetzung seiner Anordnungen persönlich überwachen zu lassen. Aus Angst vor dem Tod vertraut er zunehmend Schamanen und Alchemisten und beginnt, quecksilberhaltige Mittel zu nehmen, was ab den folgenden Jahren zu einer schleichenden Vergiftung und wachsender Paranoia führt.
*[[-219#CHINA | Fortsetzung 219]]
*[[-219#CHINA | Fortsetzung 219]] [[Kategorie:Qin-Dynastie]]
 
*'''221:''' Eroberung von Qi; Vereinigung Chinas unter Qin; Ying Zheng erklärt sich zum „Ersten Erhabenen Gottkaiser“ (Qin Shihuangdi) und begründet das chinesische Kaiserreich. - 221–210: Herrschaft als Kaiser; Einführung weitreichender Reformen: Abschaffung des Lehnswesens, Einteilung des Reiches in 36 Bezirke, Vereinheitlichung von Schrift, Maßen, Gewichten und Währung, Bau von Straßen, Kanälen und Verteidigungsanlagen (Vorläufer der Großen Mauer) [[-219#CHINA | Fortsetzung 219]]
*'''222:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Eroberung von Yan
*'''222:''' Der Staat Zhao wird von Qin erobert; Zhao Tuo tritt in den Dienst der Qin
*'''223:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Eroberung von Chu
*'''225:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Eroberung von Wei
*'''228:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Eroberung von Zhao
*'''230:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Beginn der Feldzüge gegen die rivalisierenden Reiche mit der Eroberung von Han
*'''230:''' Geburt von Ying Huhai, dem späteren Kaiser Qin Er Shi
*'''246:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi): Offizieller Beginn seiner Regentschaft (nach manchen Quellen)
*'''247:''' Ying Zheng (der spätere Kaiser Qin Shihuangdi) besteigt als 13-Jähriger den Thron des Feudalstaates Qin


==JAPAN==
==JAPAN==


*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Drei Tennō Kōrei (290–215)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Drei Tennō Kōrei (290–215)] <br />
*'''290:''' Kōrei wird nach dem Tod seines Vaters Kaiser Kōan zum Kaiser ernannt. Die Thronbesteigung wird traditionell auf das Jahr 290 v. Chr. datiert. Im ersten Jahr seiner Herrschaft wird die Hauptstadt nach Kuroda verlegt, wo er im Palast von Ihodo residiert. Kōrei sHauptfrau ist Kuwashi Hime, mit der er unter anderem den späteren Kaiser Kōgen hat. Weitere Kinder stammten von verschiedenen Nebenfrauen. Die Existenz und die lange Regierungszeit von Kaiser Kōrei gelten als legendär. Es gibt keine archäologischen Belege aus seiner Zeit, und die Überlieferungen sind vor allem genealogischer Natur. Kōrei wird als erster Kaiser der Yayoi-Zeit angesehen, einer Periode, die durch Migrationen vom asiatischen Festland und neue Kulturtechniken geprägt ist. [[-215#JAPAN | Fortsetzung 215]]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Dan_(Tenn%C5%8D) Tennō Kōan (392-291)]


==QUELLEN==
==QUELLEN==

Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 14:47 Uhr

-223 | -222 | -221 | -220 | -219 | -218 | -217

RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DXXXIV = 534)

  • Konsul Marcus Valerius Laevinus (1. Amtszeit)
    Wohl 220, bei unsicherer Datierung, bekleidet Marcus Valerius als Suffektkonsul zum ersten Mal das Konsulat.
  • Suffektkonsul Lucius Veturius Philo
    Lucius Veturius Philo ist ein römischer Patrizier aus der Sippe der Veturier und ist ein Nachkomme des zweimaligen Konsuls Titus Veturius Calvinus, dessen politische Laufbahn nach der Niederlage gegen die Samniten 321 abrupt endete. Sein Vater heißt wahrscheinlich ebenfalls Lucius Veturius Philo, über ihn ist aber sonst nichts bekannt. Über hundert Jahre lang bekleidete kein Veturier ein hohes Amt des cursus honorum. Im Jahr 220 erreicht Lucius Veturius Philo dann als erster Veturier wieder das Konsulat. Er führt gemeinsam mit seinem Kollegen Gaius Lutatius Catulus einen Feldzug gegen die Kelten in Oberitalien im Rahmen der römisch-gallischen Kriege.
  • Zensor Lucius Aemilius Papus
    Der frühere Konsul Lucius Aemilius Papus bekleidet das Amt des Zensors gemeinsam mit Gaius Flaminius. Während dieser Zensur entsteht auf Veranlassung des Kollegen Flaminius die Via Flaminia, ebenso wird der Circus Flaminius errichtet. Papus und Flaminius legen nach Plinius dem Älteren dem Volk eine lex Metilia de fullonibus vor, die das künstliche Weißen von Kleidung verbietet.
  • Zensor Gaius Flaminius
    Gaius Flaminius bekleidet das Amt des Zensors. Er lässt die Via Flaminia von Rom nach Ariminum anlegen, ordnet die Eintragung von Freigelassenen in die Stadttribus und gründet die Kolonien Placentia und Cremona am Po. Ebenfalls um 220 lässt er in Rom den Circus Flaminius errichten, der für Spiele und Volksversammlungen dient und seinen Namen trägt.
  • Der ehemalige Konsul Lucius Cornelius Lentulus Caudinus wird princeps senatus in Rom.
  • Via Flaminia (Straße)
    Bau der Via Flaminia (benannt nach Gaius Flaminius) zwischen Rom und Ariminum
  • Barberinischer Faun (Skulptur)
    um 220: Entstehung der Skulptur des Barberinischen Fauns; möglicherweise handelt es sich um eine Kopie einer hellenistischen Skulptur.
  • Zweiter Illyrischer Krieg (220-219)
    Der illyrische Regent Demetrios und der künftige König Skerdilaidas segeln mit 90 lembi wieder südlich von Lissus, greifen Pylos an, wo Demetrios nach mehreren Versuchen 50 Schiffe erbeutet, während Skerdilaidas mit 40 Schiffen nach Norden zurückkehrt. Skerdilaidas schließt sich in Naupaktos, unterstützt von seinem Schwager Amynas von den Athamanen, einem aitolischen Einfall nach Achaia an, plündert Kynaitha und scheitert vor Kleitor, während Demetrios in den Kykladen Tribut erpresst und Inseln ausraubt. Von rhodischen Kriegsschiffen verfolgt, flieht Demetrios nach Kenchreai; sein makedonischer Verbündeter Taurion lässt die Schiffe über den Isthmus schleppen, sodass Demetrios noch einige Küstenraids im Golf von Korinth unternimmt, jedoch zu spät kommt, um den Rückzug der Aitoler zu stören. Zurück in Illyrien greift Demetrios im Winter weitere römische Bundesgenossen an, was Rom angesichts der bevorstehenden Auseinandersetzung mit Karthago nicht länger ignoriert und als Anlass für den Zweiten Illyrischen Krieg nimmt.
  • Fortsetzung 219

ILLYRER

  • Regent Demetrios von Pharos (228-219)
    Demetrios und der Feldherr Scerdilaidas unternehmen von Pharos einen Seezug südlich von Lissus mit 90 Schiffen; danach teilen sie ihre Streitmacht: Demetrios macht mit 50 Schiffen die Gewässer um den Peloponnes unsicher; von Nafpaktos aus unternimmt er sogar einen Feldzug, bei dem er den Norden Arkadiens verwüstet; damit bricht er das römische Verbot von Flottenoperationen südlich von Lissus. Scerdilaidas verbündet sich mit den Aitoliern für einen Feldzug gegen die Achaiische Liga
  • König Pinnes (231-117)
  • Fortsetzung 219

GRIECHEN

(4. Jahr der 139. / 1. Jahr der 140. Olympiade)

Syrakus

Makedonien

  • König Philipp V. (221–179)
  • Bundesgenossenkrieg (220-217)
    Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg.
  • Fortsetzung 219

Gortyn

  • Kreta besteht aus einer Vielzahl unabhängiger Stadtstaaten (Poleis), die häufig miteinander im Konflikt stehen. Knossos und Gortyn sind die beiden mächtigsten Städte und rivalisieren um die Vorherrschaft auf Kreta. Um 220 löst Gortyn die Stadt Knossos als wichtigsten Machtfaktor und Hauptort Kretas ab

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

  • König Mithridates II. (258–220)
  • König Mithridates III. (220–185)
    Mithridates III. ist der vierte König von Pontos. Seine Existenz und Regierungszeit sind in den klassischen literarischen Quellen nicht direkt belegt, sondern werden erst aus numismatischen Funden und Hinweisen bei Plutarch und Appian erschlossen. Er ist der erste König von Pontos, der Münzen mit seinem eigenen Bildnis prägen lässt. Es ist unklar, ob er oder bereits sein Vorgänger einen erfolglosen Versuch zur Einnahme der Stadt Sinope unterommen hat (um 220). Die genaue Datierung seiner Herrschaft schwankt in der Forschung zwischen 220–185 und 210–190.
  • Fortsetzung 185

Bithynien

  • König Prusias I. (228–182)
  • Prusias I. führt einen erfolgreichen Feldzug gegen Byzantion und besiegt anschließend die Galater im eigenen Land. Zeitgleich kommt es zu Auseinandersetzungen Byzantions mit dem Handelsrivalen Rhodos. Achaios der Jüngere verbündet sich mit Byzantion. Der Konflikt wird schließlich dadurch beigelegt, dass Byzanz auf die Erhebung von Zöllen für Schiffe, die den Bosporus benutzen, verzichtet.
  • Fortsetzung 216

Kappadokien

Seleukidenreich

  • König Antiochos III. (223–187)
  • König (Usurpator) Molon (222-220)
    Frühling: Antiochos III. beginnt persönlich gegen den Usurpator Molon vorzugehen. Erst im Frühjahr kann Molon endgültig geschlagen werden. Nach seiner Niederlage nimmt er sich das Leben, um der Gefangennahme zu entgehen
  • König (Usurpator) Achaios (220-214/213)
    Achaios ruft sich in offener Rebellion gegen Antiochos III. selbst zum Herrscher (König von Asien) aus, nachdem er große Macht erlangt hat. Ein Versuch, das seleukidische Kernland (Syrien) zu erobern, scheitert noch im selben Jahr. Sein Machtbereich bleibt auf Kleinasien beschränkt
  • Hermeias, oberster Minister unter Antiochos III., wird wegen einer angeblichen Verschwörung hingerichtet.
  • Fortsetzung 219

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

PARTHERREICH

QATABAN

KARTHAGO

  • Feldzug Hannibals auf die Iberische Halbinsel: Er stößt bis Helmántica (Salamanca) und Arbucala (Zamora) vor und siegt über Vakkäer und Carpetaner.
  • Die weitere Geschichte Karthagos hängt eng mit der römischen Geschichte zusammen (Punische Kriege), Fortsetzung unter RÖMISCHE REPUBLIK

MASSÄSYLIER

INDIEN

Maurya-Reich

Anuradhapura

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr der Metall-Schlange; am Beginn des Jahres Metall-Drache)

Qin-Dynastie

  • Kaiser Qin Shihuangdi (221-210)
    Das Reich ist formal zentralisiert; der Kaiser beginnt, alle militärischen und zivilen Strukturen vollständig seiner Person und der Hauptstadt Xianyang zu unterstellen. Das Reich ist in 36 Kommandanturen und rund 1000 Landkreise gegliedert, die Beamte im Detail überwachen: Sie protokollieren Regenmengen, Naturkatastrophen und die Einhaltung landwirtschaftlicher Vorschriften und berichten jährlich nach Xianyang. Die bestehende legalistische Ordnung wird verschärft: Ein komplexes System von Belohnungen und harten Strafen zwingt alle Bewohner, Fehlverhalten zu melden; kollektive Bestrafungen betreffen ganze Familien und Fünfergruppen von Haushalten. Qin Shihuangdi sieht den einzelnen Bürger nicht als wichtig an, sondern ordnet ihn dem Nutzen des Staates unter; mit Hilfe engmaschiger Kontrolle durch Soldaten und Beamte reicht seine Macht bis in die kleinsten Dörfer. Bereits vor und bis 220 hat der Kaiser die Vereinheitlichung von Längen- und Hohlmaßen, Gewichten und Wagenachsen durchgesetzt; falsches Messen führt zu Geldstrafen, schwere Verstöße bis hin zu Verstümmelung oder Tod. Die Währungsreform ist umgesetzt: Im ganzen Reich gelten runde Bronzemünzen mit quadratischem Loch, die man auf Schnüre ziehen kann und die sich an Qin-Vorbildern orientieren. Die Schrift ist nach dem Vorbild der Qin-Schrift vereinheitlicht; etwa ein Viertel der alten Zeichen ist gestrichen, die verbleibenden Zeichen sind vereinfacht und dienen als gemeinsames schriftliches Fundament des Reiches. Nebst der Großen Mauer laufen Großprojekte in Xianyang, die in den Jahren 220–210 etwa 270 Paläste, Parks und Pavillons entstehen lassen. Um 220 erlässt der Kaiser ein Gesetz, nach dem alle männlichen Bauern zwischen 17 und 60 Jahren jährlich für mindestens einen Monat zu Arbeiten an der Mauer, am Mausoleum oder anderen Staatsprojekten herangezogen werden; bei Bedarf wird der Zeitraum verlängert. Da diese Regelung nicht genug Arbeitskräfte bringt, beginnen Beamte und Soldaten verstärkt, auch Männer anderer Stände unter vorgeschobenen Vorwürfen zu Zwangsarbeit zu schicken. In vielen Landstrichen sind infolge dieser massenhaften Rekrutierungen fast nur noch Frauen und Kinder zurückgeblieben; der Handel stockt und die Wirtschaft kommt regional nahezu zum Erliegen. Qin Shihuangdi lässt ein Reichsstraßennetz von etwa 6.800 Kilometern Länge anlegen, insbesondere die "Gerade Straße" nach Norden und die Ost-West-Verbindung zwischen Zhifu und Xianyang. Die mittlere Spur der Hauptstraßen ist ausschließlich dem Kaiser und seiner Familie vorbehalten. Neben Bewässerungssystemen wie Zhengguo- und Dujiangyan-Kanal wird der Lingqu-Kanal geschaffen, der nördliche und südliche Flusssysteme verbindet und den Gütertransport bis ins Gebiet des heutigen Guangzhou ermöglicht. Der Kaiser versteht sich im Rahmen der Fünf-Elemente-Lehre als dem Element Wasser zugehörig, das das Feuer der Kriege löscht; die Zahl sechs als Wasserelementzahl prägt viele Normen (Hut-Höhe, Karrenlänge, Pflanzabstand von Bäumen). Er regelt sogar Haarknoten, Schnurrbartform und Kleidung seiner Untertanen, um äußerlich eine einheitliche, geordnete Gesellschaft zu erzwingen. Qin Shihuangdi ist religiös geprägt; er verehrt Himmel und Erde, richtet auf heiligen Bergen Altäre auf und führt Rituale wie das Feng-Opfer auf dem Tai Shan und das Shan-Ritual auf dem Liang-fu durch. Zwischen 220 und 210 unternimmt der Kaiser fünf große Inspektionsreisen durch das Reich, um die Umsetzung seiner Anordnungen persönlich überwachen zu lassen. Aus Angst vor dem Tod vertraut er zunehmend Schamanen und Alchemisten und beginnt, quecksilberhaltige Mittel zu nehmen, was ab den folgenden Jahren zu einer schleichenden Vergiftung und wachsender Paranoia führt.
  • Fortsetzung 219

JAPAN

QUELLEN

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02.12.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

14.07.2025 Grundstock ergänzt

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