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==ÄGYPTEN==
==ÄGYPTEN==
Spätzeit, 29./30. Dynastie
Spätzeit, 29. Dynastie


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hakor Pharao Hakor (391–379)] <br />In der Komödie ''Plutos'' des Aristophanes wird ein Bündnis zwischen Athenern und Ägyptern erwähnt, das wahrscheinlich die athenische Unterstützung für den Aufstand des Evagoras I. von Zypern gegen die Achämeniden meint; Euagoras ist mit Hakor verbündet.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hakor Pharao Hakor (391–379)] <br />In der Komödie ''Plutos'' des Aristophanes wird ein Bündnis zwischen Athenern und Ägyptern erwähnt, das wahrscheinlich die athenische Unterstützung für den Aufstand des Evagoras I. von Zypern gegen die Achämeniden meint; Euagoras ist mit Hakor verbündet.

Aktuelle Version vom 7. April 2026, 17:50 Uhr

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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCLXVI = 366)

  • Titus Quinctius Cincinnatus Capitolinus, Lucius Iulius Iullus, Lucius Lucretius Tricipitinus Flavus, Quintus Servilius Fidenas, Lucius Aquillius Corvus und Servius Sulpicius Rufus sind Konsulartribunen.
  • Fortsetzung 387

GRIECHEN

(4. Jahr der 97./1. Jahr der 98. Olympiade)

Tarent

  • Archytas
    Während seiner politischen Karriere pflegt Archytas enge Beziehungen zu anderen führenden Griechen der Zeit. Um 388 begegnet er Platon auf dessen erster Italienreise, nimmt ihn als Gastfreund auf und begründet eine persönliche Freundschaft.
  • Fortsetzung 350

Syrakus

  • Tyrann Dionysios I. (405–367)
    Dionysios führt einen weiteren Feldzug; er belagert zunächst Kaulonia nördlich der Mündung des Flusses Elleporos. Ein Bundesheer der gegnerischen Städte eilt Kaulonia zu Hilfe, wird aber am Elleporos entscheidend geschlagen. Nach der Einnahme zerstört Dionysios Kaulonia und siedelt deren Einwohner nach Syrakus um, wo er ihnen für fünf Jahre Steuerfreiheit gewährt. Er erobert außerdem Skylletion und behandelt die Unterlegenen vergleichsweise milde, indem er zehn­tausend Gefangene ohne Lösegeld freilässt. Die Städte Kaulonia, Skylletion und Hipponion überlässt er seinen Verbündeten in Lokroi; Lokroi bleibt formal autonom, steht aber faktisch unter seiner Oberhoheit. Die weiter nördlich gelegenen Städte bleiben unabhängig und schließen Frieden mit ihm.
  • Dion
    Um 388 kommt Platon nach Syrakus, Dion verschafft ihm vermutlich eine Audienz beim Tyrannen, das Gespräch verläuft unerfreulich, und Platon reist bald wieder ab. Dion wird nach späterer Darstellung des siebten platonischen Briefes zu einem überzeugten Anhänger der platonischen Philosophie, missbilligt innerlich die Tyrannis und ist bei Hofleuten verhasst, steht aber faktisch in bestem Verhältnis zu Dionysios I. Der Tyrann betraut ihn mit wichtigen Gesandtschaften, darunter nach Karthago, gewährt ihm freien Zugriff auf seinen Schatz und ermöglicht ihm so den Erwerb eines außerordentlichen Vermögens, aus dem Dion später Söldner finanzieren kann.
  • Fortsetzung 386

Molosser / Epirus

Makedonien

Pherai

Athen

  • Die attischen Strategen Chabrias und Demainetos erobern die Insel Aigina von Sparta.
  • Platon (40)
  • Der Reichtum (Schauspiel von Aristophanes)
    Der Reichtum (Originaltitel: Plutos) ist eine altgriechische Komödie von Aristophanes und wird 388 erstmals aufgeführt. Sie ist als politische Satire auf das zeitgenössische Athen angelegt und zeigt den personifizierten Gott des Reichtums, Plutos. Der Text greift die Entwicklung der Alten Komödie hin zur Neuen Komödie auf und verwendet vertraute Figurentypen wie den dummen Herrn und den aufsässigen Sklaven, um die Moral der Zeit anzugreifen.
  • Fortsetzung 387

Olympia

  • Bei den Olympischen Spielen kommt es zu einem Bestechungsskandal. Die vier darin verwickelten Athleten müssen zusammen sechs Zanes-Statuen stiften.
  • Fortsetzung 387

Sparta

  • König der Eurypontiden: Agesilaos II. (399–359/358)
  • König der Agiaden: Agesipolis I. (395-380)
    388 oder 387 ist Agesipolis bereits mündig und will sein Heer gegen Argos führen. Er ist jedoch besorgt, dass die Argiver religiöse Gründe – die Abhaltung eines heiligen Festes – vorschützen könnten, um seinen Vormarsch in ihr Territorium, die Argolis, zu verhindern. Daher konsultiert er zuerst die Orakel von Delphi und Olympia über die Gültigkeit eines solchen religiösen Einwands. Nachdem er zufriedenstellende Antworten erhält, dringt er mit seinen Truppen in die Argolis ein. Auch ungünstige Weissagungen und ein Erdbeben halten ihn nicht davon ab, Argos zu erobern. Er verwüstet das Land und rückt zur Stadt vor. Vor seinem Abzug beabsichtigt er, im Gebiet von Argos ein Kastell als dauerhaften spartanischen Stützpunkt zu errichten. Weitere ungünstige Vorzeichen bringen ihn jedoch davon ab. Als einige seiner Soldaten vom Blitz erschlagen werden, kehrt er schließlich um.
  • Fortsetzung 386

Bosporanisches Reich

Salamis

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

  • Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
  • Satrap Struthas (Lydien, 391-388)
    Tiribazos löst Struthas wieder ab. Damit endet Struthas’ kurze Tätigkeit als Satrap von Lydien in Sardes.
  • Satrap Tiribazos (2. Amtszeit, Lydien 388-362/361)
    Bereits 388 erhält Tiribazos nach 391 seine Satrapie Lydien zurück. Im Winter 388/387 reist er zusammen mit Antalkidas nach Susa an den Hof des Großkönigs Artaxerxes II. Dieser lässt sich schließlich überreden, eine nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltete Friedensregelung zu erlassen und für deren Einhaltung zu garantieren. So kommt letztlich ein Vertrag zustande, der als erstes Beispiel eines Allgemeinen Friedens gilt.
  • Satrap Mithridates I. (Kios, 401-362)
  • Satrap Ariobarzanes (Phrygien, 388-362)
    Ariobarzanes unterstützt den spartanischen Politiker und Feldherrn Antalkidas, der als persisch gestützter Vermittler den sogenannten Königsfrieden vorbereitet, der später den Peloponnesischen Krieg und seine Nachfolgekonflikte beendet. Diese Unterstützung zeigt, dass Ariobarzanes auch als Satrap aktiv in die griechische Politik eingreift und persische Interessen durch gezielte Kooperation mit spartanischen Akteuren verfolgt. Bis 368 behält Ariobarzanes eine hohe Stellung im persischen Machtgefüge und verfügt offenbar über genügend Einfluss, um im Namen des Königs diplomatische Missionen zu organisieren. In diesem Jahr entsendet er eine Gesandtschaft nach Griechenland, die von Philiskos von Abydos geleitet wird. Die Mission dient dazu, die griechischen Angelegenheiten im Sinne des Perserreiches zu ordnen und Allianzen zu festigen oder zu überprüfen. Sowohl Philiskos als auch Ariobarzanes und drei seiner Söhne werden in Athen zu Bürgern erhoben, was eine außergewöhnliche Ehrung darstellt und auf bedeutende Dienste zugunsten der Stadt schließen lässt. Diese Verleihung des Bürgerrechts macht deutlich, wie eng Ariobarzanes mit Athen verbunden ist und wie sehr die Athener seine Rolle als Vermittler und Unterstützer schätzen.
  • Satrap Hekatomnos (Karien, 392-377)
  • Fortsetzung 387

ÄGYPTEN

Spätzeit, 29. Dynastie

  • Pharao Hakor (391–379)
    In der Komödie Plutos des Aristophanes wird ein Bündnis zwischen Athenern und Ägyptern erwähnt, das wahrscheinlich die athenische Unterstützung für den Aufstand des Evagoras I. von Zypern gegen die Achämeniden meint; Euagoras ist mit Hakor verbündet.
  • Fortsetzung 387

KUSCH

KARTHAGO

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr der Wasser-Schlange; am Beginn des Jahres Wasser-Drache)

Qin

Zhou

Han

Zhao

Wei

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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04.04.2026 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

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