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'''Burgunden'''
'''Burgunden'''


*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel Unterkönig in Genf Godegisel (463-480), König Godegisel (480–501)] <br />Godegisel versucht durch ein Abkommen mit Chlodwig I., Herrscher über ganz Burgund zu werden und seinen Bruder Gundobad zu beseitigen. Chlodwig stimmt unter der Zusage jährlicher Tributzahlungen und Gebietsabtretungen zu. Im Jahr 500 besiegen sie Gundobad bei Dijon. Gundobad sieht sich gezwungen, gegen die Eindringlinge zu marschieren und bittet seinen Bruder um Hilfe, steht dann aber zugleich den Franken und Godegisel gegenüber. Nach der Niederlage flieht Gundobad nach Avignon, während sich Godegisel nach Vienne zurückzieht. Chlodwig folgt Gundobad nach Avignon, belagert die Stadt, bricht die Belagerung jedoch ab und schließt Frieden mit Gundobad.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel König Godegisel in Genf (480–501)] <br />Godegisel versucht durch ein Abkommen mit Chlodwig I., Herrscher über ganz Burgund zu werden und seinen Bruder Gundobad zu beseitigen. Chlodwig stimmt unter der Zusage jährlicher Tributzahlungen und Gebietsabtretungen zu. Im Jahr 500 besiegen sie Gundobad bei Dijon. Gundobad sieht sich gezwungen, gegen die Eindringlinge zu marschieren und bittet seinen Bruder um Hilfe, steht dann aber zugleich den Franken und Godegisel gegenüber. Nach der Niederlage flieht Gundobad nach Avignon, während sich Godegisel nach Vienne zurückzieht. Chlodwig folgt Gundobad nach Avignon, belagert die Stadt, bricht die Belagerung jedoch ab und schließt Frieden mit Gundobad.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon.
*[[501#WESTGERMANEN | Fortsetzung 501]] [[Kategorie:Burgunden]]
*[[501#WESTGERMANEN | Fortsetzung 501]] [[Kategorie:Burgunden]]

Aktuelle Version vom 23. Mai 2026, 19:05 Uhr

497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503

MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

  • König Dauí Tenga Uma (482–500)
    Dauí Tenga Uma wird in der Schlacht von Segsa (Seghais oder Boyle River) von seinem eigenen Schwiegersohn Muirchertach mac Ercae besiegt und erschlagen. Ursache des Krieges ist nach den Annalen seine Tochter Duinseach.
  • König Eógan Bél (500–542)
    Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
  • Fortsetzung 530

Dalriada

  • König Fergus I. (500–501)
    Fergus mac Erc kommt um das Jahr 500 mit seinen Brüdern und seinen Sohn Domangart, auch Domangart Réti, von Nordirland nach Alba in Schottland. Dort gründen sie das neue Königreich Dalriada.
  • Fortsetzung 501

Gwynedd

  • König Cadwallon Lawhir (um 500-534)
    Cadwallon Lawhir herrscht als König von Gwynedd nach dem Tod seines Vaters
    um 500–510: Konsolidierung der Macht in Gwynedd, vermutlich nach den Wirren der Schlacht von Mons Badonicus (Datum umstritten, zwischen 490 und 515
    um 500–520: Vertreibung der irischen Siedler von der Insel Anglesey (Ynys Môn), die wieder Teil von Gwynedd wird.
    Anmerkung Rk: Die Regierungszeiten der vorherigen Könige werden sehr unterschiedlich angegeben, sodass die Chronik von Gwynedd in meinem Wiki erst hier beginnt.
  • Fortsetzung 520

ANGELSACHSEN

Sussex

  • König Ælle (um 477-500)
  • Schlacht von Mons Badonicus
    um 500: In der legendenhaften Schlacht von Mons Badonicus gelingt den Romano-Briten unter ihrem angeblichen Heerführer Ambrosius Aurelianus ein Sieg gegen die Angelsachsen, deren Vormarsch in Mittelengland damit bis in die 570er Jahre gestoppt wird. Historizität, genaues Jahr und genauer Ort der Schlacht sind umstritten; am wahrscheinlichsten gelten die 490er Jahre (spätestens 503) sowie die Gegend um Bath; die Angelsachsen dürfte Ælle von Sussex angeführt haben, spätere Quellen assoziieren auf britischer Seite Artus mit der Schlacht. Archäologische Beweise von den Friedhöfen der heidnischen Angelsachsen deuten an, dass eine Anzahl ihrer Siedlungen verlassen und die Grenze zwischen den Invasoren und den britischen Einwohnern um das Jahr 500 herum zu Lasten der Angelsachsen verschoben wird. Die Angelsachsen besitzen zu dieser Zeit die Grafschaften Kent, Sussex, Norfolk und Suffolk sowie Landstriche am Humber; die Briten kontrollieren nicht nur alles westlich einer Linie von der Mündung des Wiltshire Avon bei Christchurch (Dorset) hinauf zum Trent, dann diesen Fluss entlang bis zum Humber, und schließlich den Derwent in Yorkshire entlang bis zur Nordsee, sondern auch eine Enklave, die bis zum Norden und Westen von London und dem Süden von Verulamium reicht, und sich nach Westen bis an die Grenze erstreckt.
  • König Cissa von Sussex
    Die Regierungszeit dieses Königs ist sehr unsicher, es ist auch kein Nachfolger bekannt. Die Chronik setzt um 682 wieder ein.

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

  • König Alarich II. (484–507)
    Um 500 schließt Alarich Frieden mit Chlodwig; die beiden treffen sich auf einer Insel der Loire an der Grenze zwischen ihren Reichen treffen. Dieser Frieden beendet vorerst die militärischen Spannungen, ohne sie dauerhaft zu lösen.
  • Fortsetzung 501

Burgunden

  • König Godegisel in Genf (480–501)
    Godegisel versucht durch ein Abkommen mit Chlodwig I., Herrscher über ganz Burgund zu werden und seinen Bruder Gundobad zu beseitigen. Chlodwig stimmt unter der Zusage jährlicher Tributzahlungen und Gebietsabtretungen zu. Im Jahr 500 besiegen sie Gundobad bei Dijon. Gundobad sieht sich gezwungen, gegen die Eindringlinge zu marschieren und bittet seinen Bruder um Hilfe, steht dann aber zugleich den Franken und Godegisel gegenüber. Nach der Niederlage flieht Gundobad nach Avignon, während sich Godegisel nach Vienne zurückzieht. Chlodwig folgt Gundobad nach Avignon, belagert die Stadt, bricht die Belagerung jedoch ab und schließt Frieden mit Gundobad.
  • König Gundobad in Lyon (480–516)
    Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon.
  • Fortsetzung 501

Fränkisches Reich

  • König Chlodwig I. (481/482–511)
    Chlodwig I. greift in Burgund zu Gunsten des Genfer Unterkönigs Godegisel gegen den in Lyon residierenden Oberkönig Gundobad ein, dessen Truppen in der Schlacht an der Ouche bei Dijon geschlagen werden. Gundegisel zieht daraufhin im Triumph als Burgunderherrscher in der Hauptstadt Vienne ein, doch gelingt Gundobad selbst die Flucht nach Avignon, wo er mit Chlodwig die Zahlung von Tributen vereinbart, so dass dieser ihn als König anerkennt.
  • Theuderich
    Cum 500: Geburt Theudeberts, Sohn von Theuderich (Chlodwigs Sohn) und Suavegotho
  • Bischof Remigius von Reims (459–533)
  • Fortsetzung 502

Rheinfranken

Thüringer

Vandalen

  • König Thrasamund (496–523)
    Thrasamund heiratet Amalafrida, die Schwester des Ostgotenkönigs Theoderich des Großen, nachdem er mit diesem ein Bündnis geschlossen hat. Theoderich tritt den Vandalen den Nordwesten Siziliens, darunter auch die Hafenstadt Lilybaeum, als Mitgift ab.
  • Fortsetzung 508

OSTGERMANEN

Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLIII = 1253)

  • König Theoderich der Große (474–526)
    Theoderich verlässt Ravenna in Richtung Rom, wo er einen feierlichen Einzug hält. Dort veröffentlicht er ein Edikt (Edictum Theoderici), mit dem versucht wird, das römische Recht für alle seine Untertanen durchzusetzen, unabhängig von deren Herkunft. Die politische und administrative Organisation wird wiederhergestellt, darunter Senat, Stadtpräfekt, Provinzgouverneure und kommunale Kurialen.
    In Ravenna wird die arianische Taufkapelle von Theoderich dem Großen errichtet, gleichzeitig mit der Basilika Sant’Apollinare Nuovo.
  • Prätorianerpräfekt Flavius Theodorus
    Flavius Theodorus ist der Sohn des Konsuls des Jahres 480, Caecina Decius Maximus Basilius. Sein älterer Bruder Albinus ist Konsul des Jahres 493; sein jüngerer Bruder wird 501 Konsul. Nach einem Besuch des Ostgotenkönigs Theoderich in Rom wird Theodorus von ihm als Nachfolger des Liberius zum praefectus praetorio von Italien ernannt.
  • Papst Symmachus (498–514)
  • Codex Argenteus
    Um 500: In Norditalien entsteht der Codex Argenteus, eine wertvolle Handschrift der Wulfilabibel.
  • Fortsetzung 501

Langobarden

OSTRÖMISCHES REICH

  • Kaiser Anastasios I. (491–518)
    um 500: Anastasios herrscht über den Großteil des Balkans, Kleinasien, Syrien und Palästina, Teile des Zweistromlandes (Mesopotamien) sowie über Ägypten und Libyen. Damit ist sein Herrschaftsgebiet weitgehend deckungsgleich mit dem späteren Osmanischen Reich in dessen größter Ausdehnung.
    Um 500 schließt Anastasios Verträge mit mehreren nomadischen Stämmen in Nordarabien. Gegen die Zahlung von Tributen an das Oströmische Reich und die militärische Sicherung der östlichen Grenzgebiete wird diesen Stämmen gestattet, sich niederzulassen und landwirtschaftliche Flächen in Arabien zu bewirtschaften
  • Konsul Flavius Hypatius
    Hypatius bekleidet das ordentliche Konsulat, was er nicht zuletzt der Protektion durch seinen kinderlosen Onkel, Kaiser Anastasius, verdankt.
  • Konsul Patricius
    Patricius wird, als er bereits als älter angesehen wird, zum Konsul ernannt. Noch im selben Jahr wird er zum magister militum praesentalis (Kommandeur der Hofarmee) ernannt; dieses Amt übt er bis zum Tod von Kaiser Anastasios I. im Juli 518 aus.
  • Akakianisches Schisma (484–519)
  • Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)
  • Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)
  • Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)
  • Papst und Patriarch Johannes II. (Alexandria, 505–516)
  • März: Laut der Chronik des Josua Stylites verwüstet ein Heuschreckenschwarm die Region Edessa und beeinträchtigt die Weizenernte. Angesichts der daraus resultierenden Hungersnot im April säen die Bauern ein Hilfsgetreide, Hirse, das jedoch nicht reift. Die Krise verschärft sich im August, und die Bauern verlassen ihre Dörfer, um in die Stadt zu ziehen.[1] Eine Epidemie, vermutlich Pocken, bricht aus. Die Sterblichkeit erreicht ihren Höhepunkt zwischen Dezember und März 501.
  • Fortsetzung 501

IBERIA

SASSANIDENREICH

Lachmiden

AKSUMITISCHES REICH

  • König Nezool (um 450–500)
  • König Ousas (500-517/520)
    Ousas folgt auf König Nezool auf den Thron. Er ist vor allem durch die Münzprägung bekannt, die stark denen von König Kaleb ähneln, was darauf hindeutet, dass Ousas möglicherweise identisch ist mit Tazena, dem nach der Überlieferung und auf Kalebs Münzen als dessen Vater beschriebenen Herrscher.
  • Fortsetzung 517

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Chalukya

  • König Jayasimha (um 500-520)
    Jayasimha gilt als Begründer der Chalukya-Dynastie, die später zu einer der bedeutendsten Herrscherdynastien Südindiens wurde. Seine Herrschaft wird durch später datierte Inschriften belegt, vor allem die Aihole- und Mahakuta-Inschriften. Die meisten Informationen über Jayasimha entstammen den Inschriften seiner Nachkommen. Er war der Großvater von Pulakeshin I, dem ersten großen Souverän der Dynastie.
  • Fortsetzung 520

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

  • König Sreshthavarman (495-530)
    um 500: Gründung der Hauptstadt Sreshthapura: Sreshthavarman verlegt die Hauptstadt an den Fuß des Berges, wo später der Tempel Prasat Vat Phou liegt. Sreshthapura wird das politische und religiöse Zentrum des Reiches
  • Fortsetzung 530

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Drachen; am Beginn des Jahres Erde-Hase)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Qi-Dynastie

  • Kaiser Xiao Baojuan (498-501)
    Im Jahr 500 beginnt der Seniorgeneral Chen Xianda, der damals Gouverneur der Provinz Jiang ist, von den Tötungen hochrangiger Beamter durch Xiao Baojuan zu hören. Daraufhin erhebt er sich zur Rebellion, rückt rasch auf Jiankang vor und erreicht die Außenbezirke der Hauptstadt in weniger als einem Monat, um den Jahreswechsel 500 herum. Chen stirbt jedoch in der Schlacht, und seine Rebellion wird besiegt. Nach Chens Niederlage wird Xiao Baojuan noch willkürlicher in seinem Verhalten. Er besucht gern viele Orte außerhalb des Palastes, will aber nicht, dass Menschen sein Gesicht sehen, und schickt deshalb zuerst Wächter, um die Bewohner aus ihren Häusern und Geschäften zu vertreiben, bevor er den Ort aufsucht. Wer nicht evakuiert, ob absichtlich oder nicht, wird hingerichtet. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch das einfache Volk, den Kaiser zu verabscheuen. Im Frühjahr 500 ergibt sich der General Pei Zhaoye aus Angst mit der wichtigen Stadt Shouyang dem rivalisierenden Nördlichen Wei. Xiao Baojuan schickt die Generäle Cui Huijing und Xiao Yi aus, um Shouyang zurückzuerobern. Doch sobald sie den Hauptstadtbereich verlassen haben, erklärt Cui, dass er wegen des gewaltsamen Charakters des Kaisers eine Rebellion beginne, um den Kaiser zu stürzen. Er überredet Xiao Baojuans Bruder Xiao Baoxuan, sich ihm anzuschließen, und in nur 12 Tagen erreichen sie die Hauptstadt und belagern den Palast. Cui erklärt Xiao Baojuan als Prinzen von Wu abgesetzt. Da Cui glaubt, der Sieg sei nahe, führt er den Feldzug jedoch nicht sorgfältig genug aus. Xiao Baojuan schickt Boten, um Xiao Yi zurückzurufen und die Hauptstadt zu retten. Xiao Yi kehrt rasch zurück, besiegt Cui, der flieht, aber auf der Flucht getötet wird. Xiao Baoxuan wird hingerichtet. Nach Cuis Tod wird Xiao Baojuan noch zuversichtlicher, und seine Gefährten kontrollieren die Regierung schnell. Er bevorzugt seine Konkubine Consort Pan Yunu und überschüttet sie und ihren Vater Pan Baoqing mit vielen Dingen. Pan Baoqing beschuldigt häufig andere Menschen fälschlich von Verbrechen und lässt sie hinrichten, während er ihr Eigentum an sich nimmt. Xiao Baojuan führt außerdem eine große Zahl von Bauprojekten durch und verlangt von den Menschen oft Tributzahlungen in Form von Luxusgütern; seine Gefährten nutzen dies, um noch mehr zu fordern, und die Bevölkerung wird müde. Um Xiao Yi zu belohnen, macht Xiao Baojuan ihn nach dessen Sieg über Cui Huijing zum Premierminister. Doch bald wird er auch gegenüber Xiao Yi misstrauisch, und auf Drängen seiner Gefährten zwingt er Xiao Yi im Winter 500 zum Selbstmord. Xiao Yis Bruder Xiao Yan, der Gouverneur der Provinz Yong, erklärt daraufhin von seiner Provinzhauptstadt Xiangyang aus eine Rebellion. Xiao Baojuan schickt den General Liu Shanyang zum Angriff auf Xiao Yan, doch aus Furcht vor einem Überraschungsangriff durch Liu Shanyang schließt sich Xiao Yingzhou, der Stabschef von Xiao Baojuans Bruder Xiao Baorong, der als nomineller Gouverneur der Provinz Jing dient, stattdessen Xiao Yan an und überfällt Liu Shanyang, wobei er ihn tötet. Xiao Yan und Xiao Yingzhou erklären dann beide, dass sie Xiao Baojuan stürzen und Xiao Baorong zum Kaiser machen wollen. Xiao Yingzhou bleibt mit Xiao Baorong in Jiangling, während Xiao Yan nach Osten angreift.
  • Xia Baorong Im Winter 500 lässt Xiao Baojuan seinen Premierminister Xiao Yi hinrichten. Daraufhin erklärt Xiao Yis Bruder Xiao Yan, der Gouverneur der Yong-Provinz ist, von der Hauptstadt der Yong-Provinz, Xiangyang, aus den Aufstand. Als Reaktion sendet Xiao Baojuan den General Liu Shanyang in die Jing-Provinz und ordnet an, dass er sich mit Xiao Yingzhou trifft und dann Xiangyang angreift. Xiao Yan überzeugt jedoch Xiao Yingzhou davon, dass Liu den Auftrag habe, sowohl Jing als auch Yong anzugreifen; daraufhin täuscht Xiao Yingzhou Liu mit der Hinrichtung von Xiao Yans Boten Wang Tianhu eine gute Absicht vor, überrascht Liu, tötet ihn und übernimmt seine Truppen. Danach erklärt er offen den Aufstand und unterstützt Xiao Baorong als nominellen Anführer. Xiao Yingzhou und Xiao Baorong bleiben in Jiangling, der Hauptstadt der Jing-Provinz, die nun provisorische Hauptstadt wird, während Xiao Yan weiter nach Osten gegen Xiao Baojuans Streitkräfte vorrückt.
  • Fortsetzung 501

KOREA

Goguryeo

Baekje

  • König Dongseong (479–501)
    Ab dem Jahr 499 wird das Land von einer Hungersnot heimgesucht. Nach dem Samguk Sagi reagiert der König nicht darauf. Er lebt weiter in Ausschweifung, während sich Räuberei ausbreitet.
  • Fortsetzung 503

Geumgwan Gaya

Silla

  • König Soji (479–500)
  • König Jijeung (500–514)
    Thronbesteigung König Jijeungs im Reich Silla. Seine Regentschaft ist geprägt von einer Stärkung der königlichen Zentralgewalt, administrativen Reformen sowie der formalen Einführung des Königstitels, wodurch Silla sich zunehmend als gefestigter Territorialstaat etabliert.
    Übergang vom traditionellen Titel „Maripgan“ zum offiziellen Titel „König“ und Beginn der Zentralisierung der Herrschaft.
  • Fortsetzung 501

JAPAN

  • Tennō Buretsu (498–507)
    Im Jahr 500 beschreibt das Nihonshoki den elfjährigen Buretsu dabei, wie er den Bauch einer schwangeren Frau aufschneidet und den Embryo betrachtet. Für dieses Jahr werden im Text außerdem seine Grausamkeit und sein schlechtes Regiment hervorgehoben.
  • Fortsetzung 507

SRIVIJAYA

  • um 500: In Südostasien entsteht das Reich von Srivijaya.

SPEZIELLES

  • Früh­mittel­alter
    Artikel des Tages: Früh­mittel­alter oder frühes Mittel­alter ist eine moderne Be­zeich­nung für den ersten der drei großen Ab­schnitte des Mittel­alters, bezogen auf Europa und den Mittel­meer­raum für die Zeit von ca. 500 bis 1050. Das Früh­mittel­alter ist als Über­gang von der Antike zum Mittel­alter sowie als eigen­ständige Epoche von Bedeu­tung. Beginn und Ende werden in der histori­schen For­schung unter­schied­lich datiert, so dass ver­schie­den breite Über­gangs­zeit­räume betrach­tet werden. Ent­gegen der älte­ren Deu­tung als „dunkle“ oder „rück­ständige“ Epoche wird das Früh­mittel­alter in der moder­nen For­schung wesent­lich diffe­renzier­ter betrach­tet. Es ist sowohl von Kon­tinui­täten als auch vom Wandel im politi­schen, kultu­rellen und gesell­schaft­lichen Bereich gekenn­zeich­net, was Aus­wirkun­gen bis in die Moderne hat.

QUELLEN

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08.09.2020 Artikel eröffnet

16.07.2024 Grundstock erstellt

16.12.2024 Grundstock ergänzt

16.05.2026 Grundstock weiter ergänzt

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