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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel König Godegisel in Genf (480–501)] <br />Godegisel versucht durch ein Abkommen mit Chlodwig I., Herrscher über ganz Burgund zu werden und seinen Bruder Gundobad zu beseitigen. Chlodwig stimmt unter der Zusage jährlicher Tributzahlungen und Gebietsabtretungen zu. Im Jahr 500 besiegen sie Gundobad bei Dijon. Gundobad sieht sich gezwungen, gegen die Eindringlinge zu marschieren und bittet seinen Bruder um Hilfe, steht dann aber zugleich den Franken und Godegisel gegenüber. Nach der Niederlage flieht Gundobad nach Avignon, während sich Godegisel nach Vienne zurückzieht. Chlodwig folgt Gundobad nach Avignon, belagert die Stadt, bricht die Belagerung jedoch ab und schließt Frieden mit Gundobad. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon. | ||
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Aktuelle Version vom 23. Mai 2026, 19:05 Uhr
MAYA
Palenque
Tikal
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulster
Connacht
- König Dauí Tenga Uma (482–500)
Dauí Tenga Uma wird in der Schlacht von Segsa (Seghais oder Boyle River) von seinem eigenen Schwiegersohn Muirchertach mac Ercae besiegt und erschlagen. Ursache des Krieges ist nach den Annalen seine Tochter Duinseach. - König Eógan Bél (500–542)
Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen. - Fortsetzung 530
Dalriada
- König Fergus I. (500–501)
Fergus mac Erc kommt um das Jahr 500 mit seinen Brüdern und seinen Sohn Domangart, auch Domangart Réti, von Nordirland nach Alba in Schottland. Dort gründen sie das neue Königreich Dalriada. - Fortsetzung 501
Gwynedd
- König Cadwallon Lawhir (um 500-534)
Cadwallon Lawhir herrscht als König von Gwynedd nach dem Tod seines Vaters
um 500–510: Konsolidierung der Macht in Gwynedd, vermutlich nach den Wirren der Schlacht von Mons Badonicus (Datum umstritten, zwischen 490 und 515
um 500–520: Vertreibung der irischen Siedler von der Insel Anglesey (Ynys Môn), die wieder Teil von Gwynedd wird.
Anmerkung Rk: Die Regierungszeiten der vorherigen Könige werden sehr unterschiedlich angegeben, sodass die Chronik von Gwynedd in meinem Wiki erst hier beginnt. - Fortsetzung 520
ANGELSACHSEN
Sussex
- König Ælle (um 477-500)
- Schlacht von Mons Badonicus
um 500: In der legendenhaften Schlacht von Mons Badonicus gelingt den Romano-Briten unter ihrem angeblichen Heerführer Ambrosius Aurelianus ein Sieg gegen die Angelsachsen, deren Vormarsch in Mittelengland damit bis in die 570er Jahre gestoppt wird. Historizität, genaues Jahr und genauer Ort der Schlacht sind umstritten; am wahrscheinlichsten gelten die 490er Jahre (spätestens 503) sowie die Gegend um Bath; die Angelsachsen dürfte Ælle von Sussex angeführt haben, spätere Quellen assoziieren auf britischer Seite Artus mit der Schlacht. Archäologische Beweise von den Friedhöfen der heidnischen Angelsachsen deuten an, dass eine Anzahl ihrer Siedlungen verlassen und die Grenze zwischen den Invasoren und den britischen Einwohnern um das Jahr 500 herum zu Lasten der Angelsachsen verschoben wird. Die Angelsachsen besitzen zu dieser Zeit die Grafschaften Kent, Sussex, Norfolk und Suffolk sowie Landstriche am Humber; die Briten kontrollieren nicht nur alles westlich einer Linie von der Mündung des Wiltshire Avon bei Christchurch (Dorset) hinauf zum Trent, dann diesen Fluss entlang bis zum Humber, und schließlich den Derwent in Yorkshire entlang bis zur Nordsee, sondern auch eine Enklave, die bis zum Norden und Westen von London und dem Süden von Verulamium reicht, und sich nach Westen bis an die Grenze erstreckt. - König Cissa von Sussex
Die Regierungszeit dieses Königs ist sehr unsicher, es ist auch kein Nachfolger bekannt. Die Chronik setzt um 682 wieder ein.
Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Alarich II. (484–507)
Um 500 schließt Alarich Frieden mit Chlodwig; die beiden treffen sich auf einer Insel der Loire an der Grenze zwischen ihren Reichen treffen. Dieser Frieden beendet vorerst die militärischen Spannungen, ohne sie dauerhaft zu lösen. - Fortsetzung 501
Burgunden
- König Godegisel in Genf (480–501)
Godegisel versucht durch ein Abkommen mit Chlodwig I., Herrscher über ganz Burgund zu werden und seinen Bruder Gundobad zu beseitigen. Chlodwig stimmt unter der Zusage jährlicher Tributzahlungen und Gebietsabtretungen zu. Im Jahr 500 besiegen sie Gundobad bei Dijon. Gundobad sieht sich gezwungen, gegen die Eindringlinge zu marschieren und bittet seinen Bruder um Hilfe, steht dann aber zugleich den Franken und Godegisel gegenüber. Nach der Niederlage flieht Gundobad nach Avignon, während sich Godegisel nach Vienne zurückzieht. Chlodwig folgt Gundobad nach Avignon, belagert die Stadt, bricht die Belagerung jedoch ab und schließt Frieden mit Gundobad. - König Gundobad in Lyon (480–516)
Entscheidungsschlacht bei Dijon zwischen Gundobad und seinem Bruder Godegisel, unterstützt von den Franken. Gundobad wird besiegt und flüchtet nach Avignon. - Fortsetzung 501
Fränkisches Reich
- König Chlodwig I. (481/482–511)
Chlodwig I. greift in Burgund zu Gunsten des Genfer Unterkönigs Godegisel gegen den in Lyon residierenden Oberkönig Gundobad ein, dessen Truppen in der Schlacht an der Ouche bei Dijon geschlagen werden. Gundegisel zieht daraufhin im Triumph als Burgunderherrscher in der Hauptstadt Vienne ein, doch gelingt Gundobad selbst die Flucht nach Avignon, wo er mit Chlodwig die Zahlung von Tributen vereinbart, so dass dieser ihn als König anerkennt. - Theuderich
Cum 500: Geburt Theudeberts, Sohn von Theuderich (Chlodwigs Sohn) und Suavegotho - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Fortsetzung 502
Rheinfranken
Thüringer
- König Berthachar (um 500/510–516)
- König Herminafried (um 500/510–531/534)
- König Baderich (um 500–529?)
- Gemeinsame Herrschaft der Brüder Herminafried, Baderich und Berthachar über das Thüringerreich
- Fortsetzung 506
Vandalen
- König Thrasamund (496–523)
Thrasamund heiratet Amalafrida, die Schwester des Ostgotenkönigs Theoderich des Großen, nachdem er mit diesem ein Bündnis geschlossen hat. Theoderich tritt den Vandalen den Nordwesten Siziliens, darunter auch die Hafenstadt Lilybaeum, als Mitgift ab. - Fortsetzung 508
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLIII = 1253)
- König Theoderich der Große (474–526)
Theoderich verlässt Ravenna in Richtung Rom, wo er einen feierlichen Einzug hält. Dort veröffentlicht er ein Edikt (Edictum Theoderici), mit dem versucht wird, das römische Recht für alle seine Untertanen durchzusetzen, unabhängig von deren Herkunft. Die politische und administrative Organisation wird wiederhergestellt, darunter Senat, Stadtpräfekt, Provinzgouverneure und kommunale Kurialen.
In Ravenna wird die arianische Taufkapelle von Theoderich dem Großen errichtet, gleichzeitig mit der Basilika Sant’Apollinare Nuovo. - Prätorianerpräfekt Flavius Theodorus
Flavius Theodorus ist der Sohn des Konsuls des Jahres 480, Caecina Decius Maximus Basilius. Sein älterer Bruder Albinus ist Konsul des Jahres 493; sein jüngerer Bruder wird 501 Konsul. Nach einem Besuch des Ostgotenkönigs Theoderich in Rom wird Theodorus von ihm als Nachfolger des Liberius zum praefectus praetorio von Italien ernannt. - Papst Symmachus (498–514)
- Codex Argenteus
Um 500: In Norditalien entsteht der Codex Argenteus, eine wertvolle Handschrift der Wulfilabibel. - Fortsetzung 501
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
um 500: Anastasios herrscht über den Großteil des Balkans, Kleinasien, Syrien und Palästina, Teile des Zweistromlandes (Mesopotamien) sowie über Ägypten und Libyen. Damit ist sein Herrschaftsgebiet weitgehend deckungsgleich mit dem späteren Osmanischen Reich in dessen größter Ausdehnung.
Um 500 schließt Anastasios Verträge mit mehreren nomadischen Stämmen in Nordarabien. Gegen die Zahlung von Tributen an das Oströmische Reich und die militärische Sicherung der östlichen Grenzgebiete wird diesen Stämmen gestattet, sich niederzulassen und landwirtschaftliche Flächen in Arabien zu bewirtschaften - Konsul Flavius Hypatius
Hypatius bekleidet das ordentliche Konsulat, was er nicht zuletzt der Protektion durch seinen kinderlosen Onkel, Kaiser Anastasius, verdankt. - Konsul Patricius
Patricius wird, als er bereits als älter angesehen wird, zum Konsul ernannt. Noch im selben Jahr wird er zum magister militum praesentalis (Kommandeur der Hofarmee) ernannt; dieses Amt übt er bis zum Tod von Kaiser Anastasios I. im Juli 518 aus. - Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)
- Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)
- Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)
- Papst und Patriarch Johannes II. (Alexandria, 505–516)
- März: Laut der Chronik des Josua Stylites verwüstet ein Heuschreckenschwarm die Region Edessa und beeinträchtigt die Weizenernte. Angesichts der daraus resultierenden Hungersnot im April säen die Bauern ein Hilfsgetreide, Hirse, das jedoch nicht reift. Die Krise verschärft sich im August, und die Bauern verlassen ihre Dörfer, um in die Stadt zu ziehen.[1] Eine Epidemie, vermutlich Pocken, bricht aus. Die Sterblichkeit erreicht ihren Höhepunkt zwischen Dezember und März 501.
- Fortsetzung 501
IBERIA
SASSANIDENREICH
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
- König Nezool (um 450–500)
- König Ousas (500-517/520)
Ousas folgt auf König Nezool auf den Thron. Er ist vor allem durch die Münzprägung bekannt, die stark denen von König Kaleb ähneln, was darauf hindeutet, dass Ousas möglicherweise identisch ist mit Tazena, dem nach der Überlieferung und auf Kalebs Münzen als dessen Vater beschriebenen Herrscher. - Fortsetzung 517
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
- König Narasimhagupta (495-530)
um 500: Angriff der Alchon-Hunnen unter Mihirakula und Tormana auf das Gupta-Reich.
um 500–510: Rückzug nach Osten: Narasimhagupta muss sich vorübergehend nach Bengalen zurückziehen - Fortsetzung 510
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
- König Jayasimha (um 500-520)
Jayasimha gilt als Begründer der Chalukya-Dynastie, die später zu einer der bedeutendsten Herrscherdynastien Südindiens wurde. Seine Herrschaft wird durch später datierte Inschriften belegt, vor allem die Aihole- und Mahakuta-Inschriften. Die meisten Informationen über Jayasimha entstammen den Inschriften seiner Nachkommen. Er war der Großvater von Pulakeshin I, dem ersten großen Souverän der Dynastie. - Fortsetzung 520
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
- König Sreshthavarman (495-530)
um 500: Gründung der Hauptstadt Sreshthapura: Sreshthavarman verlegt die Hauptstadt an den Fuß des Berges, wo später der Tempel Prasat Vat Phou liegt. Sreshthapura wird das politische und religiöse Zentrum des Reiches - Fortsetzung 530
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Drachen; am Beginn des Jahres Erde-Hase)
Nördliche Wei-Dynastie
- Kaiser Xuanwu (499-515)
Um 500: Konsolidierung der Macht am Kaiserhof. Einfluss seiner Mutter, der Kaiserinwitwe, und mächtiger Beamter ist in den ersten Jahren sehr stark. - Fortsetzung 501
Südliche Qi-Dynastie
- Kaiser Xiao Baojuan (498-501)
Im Jahr 500 beginnt der Seniorgeneral Chen Xianda, der damals Gouverneur der Provinz Jiang ist, von den Tötungen hochrangiger Beamter durch Xiao Baojuan zu hören. Daraufhin erhebt er sich zur Rebellion, rückt rasch auf Jiankang vor und erreicht die Außenbezirke der Hauptstadt in weniger als einem Monat, um den Jahreswechsel 500 herum. Chen stirbt jedoch in der Schlacht, und seine Rebellion wird besiegt. Nach Chens Niederlage wird Xiao Baojuan noch willkürlicher in seinem Verhalten. Er besucht gern viele Orte außerhalb des Palastes, will aber nicht, dass Menschen sein Gesicht sehen, und schickt deshalb zuerst Wächter, um die Bewohner aus ihren Häusern und Geschäften zu vertreiben, bevor er den Ort aufsucht. Wer nicht evakuiert, ob absichtlich oder nicht, wird hingerichtet. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch das einfache Volk, den Kaiser zu verabscheuen. Im Frühjahr 500 ergibt sich der General Pei Zhaoye aus Angst mit der wichtigen Stadt Shouyang dem rivalisierenden Nördlichen Wei. Xiao Baojuan schickt die Generäle Cui Huijing und Xiao Yi aus, um Shouyang zurückzuerobern. Doch sobald sie den Hauptstadtbereich verlassen haben, erklärt Cui, dass er wegen des gewaltsamen Charakters des Kaisers eine Rebellion beginne, um den Kaiser zu stürzen. Er überredet Xiao Baojuans Bruder Xiao Baoxuan, sich ihm anzuschließen, und in nur 12 Tagen erreichen sie die Hauptstadt und belagern den Palast. Cui erklärt Xiao Baojuan als Prinzen von Wu abgesetzt. Da Cui glaubt, der Sieg sei nahe, führt er den Feldzug jedoch nicht sorgfältig genug aus. Xiao Baojuan schickt Boten, um Xiao Yi zurückzurufen und die Hauptstadt zu retten. Xiao Yi kehrt rasch zurück, besiegt Cui, der flieht, aber auf der Flucht getötet wird. Xiao Baoxuan wird hingerichtet. Nach Cuis Tod wird Xiao Baojuan noch zuversichtlicher, und seine Gefährten kontrollieren die Regierung schnell. Er bevorzugt seine Konkubine Consort Pan Yunu und überschüttet sie und ihren Vater Pan Baoqing mit vielen Dingen. Pan Baoqing beschuldigt häufig andere Menschen fälschlich von Verbrechen und lässt sie hinrichten, während er ihr Eigentum an sich nimmt. Xiao Baojuan führt außerdem eine große Zahl von Bauprojekten durch und verlangt von den Menschen oft Tributzahlungen in Form von Luxusgütern; seine Gefährten nutzen dies, um noch mehr zu fordern, und die Bevölkerung wird müde. Um Xiao Yi zu belohnen, macht Xiao Baojuan ihn nach dessen Sieg über Cui Huijing zum Premierminister. Doch bald wird er auch gegenüber Xiao Yi misstrauisch, und auf Drängen seiner Gefährten zwingt er Xiao Yi im Winter 500 zum Selbstmord. Xiao Yis Bruder Xiao Yan, der Gouverneur der Provinz Yong, erklärt daraufhin von seiner Provinzhauptstadt Xiangyang aus eine Rebellion. Xiao Baojuan schickt den General Liu Shanyang zum Angriff auf Xiao Yan, doch aus Furcht vor einem Überraschungsangriff durch Liu Shanyang schließt sich Xiao Yingzhou, der Stabschef von Xiao Baojuans Bruder Xiao Baorong, der als nomineller Gouverneur der Provinz Jing dient, stattdessen Xiao Yan an und überfällt Liu Shanyang, wobei er ihn tötet. Xiao Yan und Xiao Yingzhou erklären dann beide, dass sie Xiao Baojuan stürzen und Xiao Baorong zum Kaiser machen wollen. Xiao Yingzhou bleibt mit Xiao Baorong in Jiangling, während Xiao Yan nach Osten angreift. - Xia Baorong Im Winter 500 lässt Xiao Baojuan seinen Premierminister Xiao Yi hinrichten. Daraufhin erklärt Xiao Yis Bruder Xiao Yan, der Gouverneur der Yong-Provinz ist, von der Hauptstadt der Yong-Provinz, Xiangyang, aus den Aufstand. Als Reaktion sendet Xiao Baojuan den General Liu Shanyang in die Jing-Provinz und ordnet an, dass er sich mit Xiao Yingzhou trifft und dann Xiangyang angreift. Xiao Yan überzeugt jedoch Xiao Yingzhou davon, dass Liu den Auftrag habe, sowohl Jing als auch Yong anzugreifen; daraufhin täuscht Xiao Yingzhou Liu mit der Hinrichtung von Xiao Yans Boten Wang Tianhu eine gute Absicht vor, überrascht Liu, tötet ihn und übernimmt seine Truppen. Danach erklärt er offen den Aufstand und unterstützt Xiao Baorong als nominellen Anführer. Xiao Yingzhou und Xiao Baorong bleiben in Jiangling, der Hauptstadt der Jing-Provinz, die nun provisorische Hauptstadt wird, während Xiao Yan weiter nach Osten gegen Xiao Baojuans Streitkräfte vorrückt.
- Fortsetzung 501
KOREA
Goguryeo
Baekje
- König Dongseong (479–501)
Ab dem Jahr 499 wird das Land von einer Hungersnot heimgesucht. Nach dem Samguk Sagi reagiert der König nicht darauf. Er lebt weiter in Ausschweifung, während sich Räuberei ausbreitet. - Fortsetzung 503
Geumgwan Gaya
Silla
- König Soji (479–500)
- König Jijeung (500–514)
Thronbesteigung König Jijeungs im Reich Silla. Seine Regentschaft ist geprägt von einer Stärkung der königlichen Zentralgewalt, administrativen Reformen sowie der formalen Einführung des Königstitels, wodurch Silla sich zunehmend als gefestigter Territorialstaat etabliert.
Übergang vom traditionellen Titel „Maripgan“ zum offiziellen Titel „König“ und Beginn der Zentralisierung der Herrschaft. - Fortsetzung 501
JAPAN
- Tennō Buretsu (498–507)
Im Jahr 500 beschreibt das Nihonshoki den elfjährigen Buretsu dabei, wie er den Bauch einer schwangeren Frau aufschneidet und den Embryo betrachtet. Für dieses Jahr werden im Text außerdem seine Grausamkeit und sein schlechtes Regiment hervorgehoben. - Fortsetzung 507
SRIVIJAYA
- um 500: In Südostasien entsteht das Reich von Srivijaya.
SPEZIELLES
- Frühmittelalter
Artikel des Tages: Frühmittelalter oder frühes Mittelalter ist eine moderne Bezeichnung für den ersten der drei großen Abschnitte des Mittelalters, bezogen auf Europa und den Mittelmeerraum für die Zeit von ca. 500 bis 1050. Das Frühmittelalter ist als Übergang von der Antike zum Mittelalter sowie als eigenständige Epoche von Bedeutung. Beginn und Ende werden in der historischen Forschung unterschiedlich datiert, so dass verschieden breite Übergangszeiträume betrachtet werden. Entgegen der älteren Deutung als „dunkle“ oder „rückständige“ Epoche wird das Frühmittelalter in der modernen Forschung wesentlich differenzierter betrachtet. Es ist sowohl von Kontinuitäten als auch vom Wandel im politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich gekennzeichnet, was Auswirkungen bis in die Moderne hat.
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
08.09.2020 Artikel eröffnet
16.07.2024 Grundstock erstellt
16.12.2024 Grundstock ergänzt
16.05.2026 Grundstock weiter ergänzt