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KORREKTURLAUF
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WELTALL
- beim nächsten Eintrag: Fortsetzung 512
MAYA
Palenque
- 490: K’an Joy Chitam 0503D: Der künftige Ajaw K’an Joy Chitam I. wird geboren (Lange Zählung: 9.2.15.3.8, Kalenderrunde: 12 Lamat 6 Wo)
- Fortsetzung 496
Tikal
- 488: Im Jahr 488 ist die Einweihung von Stela 3 bereits erfolgt, und diese Einweihung liegt nach der Thronbesteigung von Chak Tok Ichʼaak II. Die Quelle nennt außerdem, dass seine erste Erwähnung in einer Inschrift zwei Jahre vor dieser Einweihung liegt.
- Fortsetzung 504
- 486: Chak Tok Ichʼaak II besteigt den Thron von Tikal um 486 und regiert ab diesem Zeitpunkt als Ajaw der Maya-Stadt Tikal. Er ist der Sohn von Kʼan Chitam und Lady Tzutz Nik, der Tochter von Tzik'in Bahlam, dem Herrscher von Naranjo. Ajaw Kʼan Chitam (458-486)
Copan
- 485: Muyal Jol wird der sechste Ajaw von Copan Ajaw Ruler 5 (476-485)
- Fortsetzung 504
PIKTEN
- 480: Drest Gurthinmoch ist König der Pikten und regiert von 480 an. Der Pictish Chronicle zufolge beginnt seine Herrschaft als Nachfolger von Nechtan und steht damit am Anfang des im Text genannten Zeitraums. Der Name Gurthinmoch ist in seiner Bedeutung unbekannt; der erste Teil kann möglicherweise mit dem Walisischen gwrdd verbunden sein, das „groß“ bedeutet, und moch kann dabei mit dem gleichlautenden walisischen Wort für „Schwein“ zusammenhängen. König Nechtan Morbet (456–480)
- Fortsetzung 510
KELTEN
Ulster
- 489: Muiredach Muinderg mac Forggo stirbt im Jahr 489. Er ist König von Ulaid aus dem Dál Fiatach und der Vater von Eachaid mac Muiredaig Muinderg. Für dieses Jahr nennt der Text außerdem, dass die Annalen von Tigernach ihm eine Regierungszeit von 489 bis 509 geben. König Muiredach Muinderg (465–489) Erster historischer König mit Wiki-Artikel
- Fortsetzung 496
- Liste der Könige
Connacht
Leinster
- 485: Fráech mac Finchada, auch Fróech mac Findchado genannt, folgt seinem Vater Fincath mac Garrchu, der 485 stirbt, als König von Leinster nach. Er gehört der Hauptlinie Uí Garrchon der Dynastie Dál Messin Corb an und beginnt seine Herrschaft, die von 485 bis 495 dauert. König Fincath mac Garrchu (483–485)
- Fortsetzung 494
- Liste der Könige
ANGELSACHSEN
Sussex
- 491: Im Jahr 491 belagern und stürmen die Angelsachsen unter ihren Anführern Ælle und Cissa die Stadt Andredes ceaster, das Kastell Anderitum, das mit dem heutigen Pevensey gleichgesetzt wird. Sie töten alle Verteidiger, sodass kein Brite beziehungsweise kein „Waliser“ dort übrigbleibt, und damit fällt vermutlich die letzte Befestigung des Litus Saxonicum in sächsische Hand.
- Fortsetzung 493
- 485: Im Jahr 485 kämpft Ælle nach der Angelsächsischen Chronik gegen die Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“ bei Mearcrædesburnan stæðe an einem nicht lokalisierten Grenzfluss, wobei der Ausgang dieses Gefechts unbekannt bleibt.
- 477: Im Jahr 477 kommt Ælle nach der Angelsächsischen Chronik mit seinen drei Söhnen Cymen, Wlencing und Cissa in drei Schiffen mit weiteren sächsischen Truppen an der Küste des nach ihnen benannten Sussex bei Cymenesora an und kämpft dort gegen die ansässigen Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“. Er tötet dabei viele Gegner und zwingt andere zur Flucht in den Wald Andredesleage, womit das ausgedehnte Waldgebiet Weald gemeint ist.
Kent
- 488: Im Jahr 488 stirbt Hengest wohl, und Oeric herrscht danach 24 Winter als alleiniger König. In der anderen Überlieferung heißt es, dass Esk im Jahr 488 König von Kent wird und dort 24 Winter regiert, also ungefähr bis 512. Wilhelm von Malmesbury schildert ihn als einen König, der sein Reich eher schützt als vergrößert. Der Text betont außerdem, dass Oeric vermutlich auch Oisc, Oesc, Æsc, Eisc, Esc oder Oeric heißt, und dass die Formen der Überlieferung unterschiedlich sind. Die wichtigste Quelle bleibt die Angelsächsische Chronik, daneben die Церковная история англов des Beda. Mehrere Forscher halten die frühen Berichte über Hengest, Horsa und die Ursprünge Kents für mythisch oder literarisch geprägt, nicht für sicher historisch.
- Fortsetzung 512
- 473: Im Jahr 473 kämpfen Hengest und Oeric wieder gegen die Walas und erlangen dabei „unermessliche Beute“. Die Gegner fliehen „von den Angeln, wie vom Feuer“. In der anderen Darstellung heißt es, dass Hengest und Esk mit den „Walisern“ kämpfen, unermessliche Beute nehmen und die Gegner davonlaufen.
- 465: Im Jahr 465 sind Hengest und Oeric erneut gegen die Walas, also die Welschen bzw. Kelten, siegreich. In der anderen Fassung werden die Waliser am Wippedsfleot, dem „Rinn des Wipped“, geschlagen; dabei fallen 12 Eldormen und der Tēn Wipped.
- 457: Im Jahr 457 siegen Hengest und Oeric in der blutigen Schlacht von Crecganford, also bei Crayford östlich von London, über die Briten. Nach dieser Niederlage fliehen die Briten aus Kent nach London. In der anderen Darstellung besiegen Hengest und Esk in diesem Jahr die Briten bei „Brod / Creacanford“ und töten dabei 4.000 Krieger, worauf die Briten gezwungen sind, Kent zu verlassen.
- 455: Im Jahr 455 zerwerfen sich Hengest und Horsa mit Vortigern. Es kommt zur Schlacht bei Agælesþrep, also bei Aylesford, in der Horsa fällt. Darauf macht Hengest sich und Oeric zu Königen von Kent. In der anderen Überlieferung wird ebenfalls berichtet, dass 455 bei der Schlacht an der genannten Stelle Horsa getötet wird und Hengest mit seinem Sohn Esk die Herrschaft übernimmt.
- 449: Im Jahr 449 kommen Hengenst und Horsa auf Einladung von Vortigern nach Britannien. Sie werden als Söldner geholt, um mit ihren Männern gegen die aus dem Norden eindringenden Pikten zu kämpfen. Oeric begleitet seinen Vater Hengest und seinen Onkel Horsa, tritt aber zu dieser Zeit noch nicht weiter in Erscheinung. Als Sold erhalten Hengest und seine sächsischen Gefolgsleute Land bei Ypwinesfleot im Südosten des Landes, das spätere Königreich Kent.
WESTGERMANEN
Westgoten
- 490: Im Jahr 490 schickt Alarich ein Heer gegen Odoaker nach Pavia. Dieses Heer ist nicht mehr die große Eroberungsarmee seines Vaters, sondern eher eine Truppe, die Ordnung herstellt und gegen die Bagaude von Tarraconaise kämpft. Der Text stellt in diesem Zusammenhang auch dar, dass Alarich die westgotische Präsenz im Norden Spaniens ausbaut und damit die Entwicklung im Reich beeinflusst.
- Fortsetzung 496
- 487: Falls die Auslieferung Syagrius’ später erfolgt, kann sie auch in das Jahr 487 fallen. Der Text nennt dazu, dass Chlodwig seine stärkere Stellung in Gallien als mögliches Motiv für die westgotische Nachgiebigkeit deuten kann. Alarich versucht weiterhin, einen Krieg mit den Franken zu vermeiden und hält am bisherigen Friedensvertrag fest.
- 486: Im Jahr 486 flieht der von den Franken besiegte Syagrius in das Westgotenreich. Alarich liefert ihn zu einem nicht genau datierbaren Zeitpunkt an Chlodwig I. aus, um einen Krieg mit den Franken zu vermeiden. Im selben Zeitraum sendet Alarich westgotische Truppen nach Italien, um seinen Schwiegervater Theoderich den Großen im Kampf gegen Odoaker zu unterstützen. Außerdem kommt es zu Kämpfen zwischen Franken und Westgoten, und die Franken dringen bis Bordeaux vor.
- 484: Alarich II. folgt 484 seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat. König Eurich (466–484)
Burgunden
- König Chilperich II. in Valence (480–493)
- Unterkönig in Genf Godegisel (463-480), König Godegisel in Genf (480–501)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
um 492/494: Gundobads Sohn Sigismund heiratet Ariagne, Tochter von Theoderich dem Großen. Chrodechild, Gundobads Nichte, wird um 494 mit Frankenkönig Chlodwig I. vermählt. - Fortsetzung 493
- 490: Im Krieg zwischen Odoaker und Theoderich dem Großen marschiert Gundobad in Ligurien ein, erbeutet viel und zieht sich wieder zurück.
- Fortsetzung 492
- 480: Chilperich: Chilperich II. ist ein Sohn des Königs Gundioch und Bruder von Godegisel, Godomar I. und Gundobad. Die ältere Forschung geht davon aus, dass nach dem Tod Gundiochs und dessen Bruders Chilperich I. die vier Söhne Gundiochs eine gemeinsame Samtherrschaft ausüben und in verschiedenen Städten ihre Residenz beziehen. Gregor von Tours berichtet, dass Chilperich (nachdem er mit dem Schwert getötet worden ist) zusammen mit seiner Frau auf Bestreben seines Bruders Gundobad, sich sein Reich einzuverleiben, in einen Brunnen geworfen wird. Seine Tochter Chrodechild habe danach aus Blutrache 523/24 ihren Sohn Chlodomer dazu angestiftet, Krieg gegen die Burgunden zu führen und auch Sigismund, den Sohn Gundobads, wie ihren Vater mitsamt seiner Familie in einem Brunnen zu ertränken. In der neueren Forschung wird dies stark bezweifelt, denn es fehlen belastbare Belege und die Todesdaten der Söhne Gundiochs sind nicht völlig klar. Außerdem will der dem Arianismus feindlich gegenüberstehende Bischof damit den Krieg gegen Burgund rechtfertigen. Es wird nun eher davon ausgegangen, dass sowohl Godomar als auch Chilperich II. 476/77 bereits verstorben sind und nur Godegisel und Gundobad sich die Herrschaft teilen. In der älteren Literatur wird zu Chilperich II. oft vermerkt, er komme 493 bei innerburgundischen Machtkämpfen um; das spätere Todesdatum gilt durch die neuere Forschung jedoch als überholt. Eine von Chilperichs Töchtern namens Crona geht ins Kloster, die andere, Chrodechild, heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I., nachdem Chlodwig und Godegisel sich im Kampf gegen Gundobad verbünden.
- 480: Godegisel: Chilperich I. stirbt um 480 kinderlos, sodass fortan Gundobad, der älteste der Brüder, und Godegisel als Könige der Burgunden amtieren.
- 480: König Chilperich I. (um 473–480)
- ca. 476/477: Die Brüder Chilperich II. und Godomar I. sterben früh – nach neuerer Forschung bereits um 476/477. Von da an üben vor allem Gundobad und Godegisel die Königsmacht aus.
- 475: Godegisel: Godomar und Chilperich II. sterben um 475/476.
- 473: Gundobad ist der älteste Sohn von König Gundioch und dient zunächst seinem Onkel Ricimer in Italien als magister militum und patricius. Nach Ricimers Tod wird er selbst zum „Patricius“ erhoben und nimmt an den politischen Wirren des Weströmischen Reichs teil. 473–480: Nach dem Tod von Gundioch und Chilperich I. wird Gundobad gemeinsam mit seinen Brüdern (Godegisel, Chilperich II., Godomar I.) König der Burgunden. Die Königsherrschaft wird unter den Brüdern geteilt. Gundobad residiert in Lyon und gewinnt allmählich die Oberherrschaft.
- 473: Godegisel: Nach dem Tod seines Vaters Gundioch um 473 teilen sich zunächst vor allem Gundobad und Chilperich I., ein Bruder Gundiochs und damit Onkel Godegisels, die Macht.
- 463: Godegisel: Godegisel ist ab 463 Unterkönig im Königreich der Burgunden; er hat seinen Herrschaftssitz in Genf.
Fränkisches Reich
- König Chlodwig I. (481/482–511)
Zwischen 492 und 494 heiratet Chlodwig die burgundische Prinzessin Chrodechild. Gregor von Tours zufolge bemüht sie sich früh darum, ihren Mann zur katholischen römischen Reichskirche zu bekehren. Im engeren Umfeld Chlodwigs gibt es Personen, die dem Arianismus anhängen; für Chlodwig selbst gilt dies aber anscheinend nicht, auch wenn er mit dem Gedanken gespielt haben mag. Sein Vater Childerich hängt paganen Traditionen an, pflegt aber dennoch gute Beziehungen zu katholischen Bischöfen. - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- [[493#WESTGERMANEN | Fortsetzung 493]
- 487: Chlodwig: Der Sieg von Soissons wird in der Überlieferung als 486/487 datiert. Im Text wird dieser Zeitpunkt als der Moment genannt, in dem Chlodwig den letzten römischen Herrscher in Gallien bezwingt. Dadurch gilt er als Begründer des Frankenreichs, dessen Hauptstadt er Paris macht.
- [[492#WESTGERMANEN | Fortsetzung 492]
- 486: Chlodwig: Um 486 besiegt Chlodwig bei Soissons trotz fehlender Unterstützung seines Vetters Chararich, aber mit Hilfe seines Verwandten Ragnachar, den Syagrius. Syagrius ist der Sohn des Aegidius und der letzte gallo-römische Heerführer in Gallien. Dieser Sieg erweitert Chlodwigs Machtbereich um den größten Teil des Gebietes nördlich der Loire. Syagrius flieht zunächst ins Westgotenreich, wird später an Chlodwig ausgeliefert und hingerichtet. Chlodwig befehligt dabei nicht nur fränkische Kämpfer, sondern auch Soldaten anderer Herkunft, darunter nach Prokopios von Caesarea große Teile der einstigen römischen Grenzarmee Nordgalliens.
- 481/482: Chlodwig: Chlodwig folgt wahrscheinlich 481/82 seinem Vater als „Kleinkönig“ des Kriegerverbandes der Salfranken nach. Zu dieser Zeit kontrolliert er ungefähr den Raum der ehemaligen weströmischen Provinz Belgica secunda in den heutigen südlichen Niederlanden und dem nördlichen Belgien, also Toxandrien um Tournai. Wie sein Vater ist er offiziell nur der „Verwalter“ der Provinz; als Heerführer bzw. „König“ tritt er zunächst vor allem gegenüber seinen Soldaten auf. In der neueren Forschung wird er als „Warlord“ gesehen, also als Heerführer, der eine eigene Herrschaft etabliert, die sich noch in den formal bestehenden Rahmen des Imperium Romanum einordnet. Sein Geschlecht, die Merowinger, gilt dabei nicht als alte Dynastie, sondern als Familie, die ihre herausragende Stellung wahrscheinlich erst um die Mitte des 5. Jahrhunderts erlangt.
- 397: Bischof Severin von Köln (397)
Rheinfranken
- 486: Im Zusammenhang mit der Schlacht von Soissons im Jahr 486 steht, dass Sigebert daran **nicht** teilnimmt. Seine Aufgabe ist es stattdessen, die rückwärtigen Räume der fränkischen Reiche gegen die Alamannen zu schützen.
- Fortsetzung 496
- 469: Sigibert: Über das Jahr 469 nennt der Text nur, dass die Angabe von Sigeberts Herrschaftsbeginn wahrscheinlich später als 469 liegt. Außerdem steht dort, dass Sigemer 469 in Lyon eine burgundische Prinzessin heiratet, um gegen den alamannischen Druck zusammenzustehen. Danach folgt eine Phase der Spannung mit den salfränkischen Franken.
Vandalen
- 484: Nach dem Tod Hunerichs sieht Gunthamund sich selbst als ältestes männliches Familienmitglied und wird in Übereinstimmung mit den Gesetzen Geiserichs über die Thronnachfolge zum König ausgerufen; er wird damit dritter rex des nordafrikanischen Vandalenreichs sowie König der Vandalen und Alanen. König Hunerich (477–484)
- Fortsetzung 496
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
- König Theoderich der Große (474–526)
- Rabenschlacht (491-493)
Anfang des Jahres sieht sich Odoaker wegen der gelungenen Blockade des Hafens durch Theoderich der Gefahr einer Hungersnot ausgesetzt, da Ravenna nur über das Meer versorgt werden kann. Odoaker versucht einen erneuten Ausbruch, der misslingt. Am 25. Februar stimmt er der Aufnahme von Friedensgesprächen zu. Am 27. Februar wird ein Vertrag über eine gemeinsame Regentschaft beider Herrscher vereinbart und beeidet. - Fortsetzung 493
- 491: Theoderich beginnt mit der Belagerung von Ravenna. Im Juli scheitert ein Ausbruchsversuch der Eingeschlossenen, und die Belagerung zieht sich über zwei Jahre hin.
- Fortsetzung 492
Langobarden
- 490: Tato gelangt nach dem Tod seines Vaters Claffo um das Jahr 490 an die Macht und übernimmt die Herrschaft über die Langobarden. Unter seiner Führung verlassen die Langobarden Rugiland und gehen für drei Jahre auf Wanderschaft in das Gebiet zwischen Theiss und Donau. In dieser Zeit regiert Tato als Sohn des Claffo aus dem Geschlecht der Lithingi, während seine Kinder Rumetruda und Ildichis heißen und Wacho später als sein Neffe nachfolgt.
- Fortsetzung 505
- Um 470: Wacho Wacho wird als Sohn des Prinzen Zuchilo (auch Unichis oder Unigis), eines Bruders des Langobardenkönigs Tato, geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist wenig bekannt
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCXLV = 1245)
Reich des Odoaker
- König Odoaker (476–493)
- Papst Felix II. (483–492)
Felix stirbt am 1. März in Rom und wird in Sankt Paul vor den Mauern bestattet. - Papst Gelasius I. (492–496)
Gelasius I. wird am 1. März zum Bischof von Rom gewählt und ist damit römischer Papst als Nachfolger des zwischen dem 25. Februar und dem 1. März verstorbenen Felix II. Seine Wahl gilt als Zeichen der Kontinuität, da er die Konflikte seines Vorgängers mit Kaiser Anastasios I. und dem Patriarchen von Konstantinopel übernimmt und verschärft, indem er auf der Tilgung des Namens des verstorbenen Patriarchen Akakios von Konstantinopel aus den Diptychen besteht. Während seines Pontifikats fordert er strenge katholische Orthodoxie, verlangt stärker den Gehorsam gegenüber der päpstlichen Autorität und erhöht damit die Spannungen zwischen der westlichen und östlichen Kirche. Gleichzeitig unterhält er gute Beziehungen zu den Ostgoten, die als Arianer gelten. Während des Akakianischen Schismas vertritt er den Primat des Bischofssitzes von Rom über die gesamte Kirche im Osten und Westen und formuliert diese Lehre als Modell für nachfolgende Päpste. - Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
- Fortsetzung 493
- 491: Odoaker: Im Juli 491 scheitert der letzte große Ausbruchsversuch aus dem belagerten Ravenna. Dabei kommt ein großer Teil der Heruler in Odoakers Diensten ums Leben, ebenso sein treuer magister militum Livila. Die Kämpfe um Ravenna gehen später als „Rabenschlacht“ in die Überlieferung ein. Bis 491 unterlassen die Vandalen Angriffe auf Italien und halten die Verpachtung Siziliens an Odoaker aufrecht.
- Fortsetzung 492
- 490: Odoaker: Odoaker erhebt seinen Sohn Thela 490 wahrscheinlich als Caesar zum Gegenkaiser. Am 11. August 490 verliert er eine weitere Schlacht an der Adda. Es folgt eine zweijährige Belagerung Odoakers in Ravenna.
- 489: Odoaker: Ende August 489 unterliegt Odoaker an der Isonzo‑Brücke. Er bricht daraufhin die Kontakte mit Konstantinopel ab und erhebt seinen Sohn Thela im Jahr 490 wahrscheinlich als Caesar zum Gegenkaiser; den Schritt, ihn zum Augustus zu machen, scheut er offenbar. Im September 489 erleidet Odoaker eine weitere Niederlage bei Verona.
- 488: Odoaker: Im Jahr 488 zerstört Odoakers Bruder Onoulf das Reich der Rugier in Noricum endgültig. Die romanische Bevölkerung im nördlichen Grenzraum wird zwangsevakuiert, um einer möglichen neuen Reichsbildung die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen. Die überlebenden Rugier, unter ihnen Fredericus, der Sohn des rugischen Königspaars, fliehen zu den Ostgoten Theoderichs. Im gleichen Jahr bricht Theoderich als Heermeister Ostroms und ostgotischer Heerkönig mit seinem Heer, unter ihnen Fredericus und die rugische Reiterei, von Niedermösien nach Italien auf. Ab 488/89 muss Odoaker die vorrückenden Ostgoten abwehren, die von Ostrom unterstützt werden, wo man ihm vermutlich die Eroberung Dalmatiens übelnimmt. Ende August 489 erleidet Odoaker eine erste Niederlage an der Isonzo‑Brücke.
- 487: Felix: Eine von Felix nach Rom einberufene Synode erlässt Bußbestimmungen für Lapsi und regelt die Bedingungen, unter denen während der vandalischen Religionsverfolgung zum Arianismus konvertierte Katholiken in die nizänische Orthodoxie zurückkehren dürfen.
- 487: Odoaker: Bevor der von Zenon angeregte Feldzug zustande kommt, zieht Comes Pierius im Winter 487 in Rugiland ein. Feletheus und seine ostgotische Gemahlin Giso, eine Amalerin und Cousine König Theoderichs, werden gefangen genommen und im Jahr 487 in Ravenna enthauptet.
- 484: Felix: Felix stellt sich an die Spitze des Widerstands gegen das Henotikon und verhängt den Kirchenbann über dessen Anhänger. Den Patriarchen Akakios von Konstantinopel erklärt er im Streit um die von ihm geforderte Absetzung des von Akakios tolerierten monophysitischen Patriarchen von Alexandrien, Petros III. Mongos, für abgesetzt, während dessen chalcedonensischer Konkurrent Johannes Talaia sich nach Rom geflüchtet hat. Akakios lässt Felix daraufhin aus dem Verzeichnis der Patriarchen streichen und erkennt ihm die Amtswürde ab. Damit entsteht das akakianische Schisma.
- 483: Felix: Am 13. März 483 wird Felix unter Einfluss König Odoakers zum Bischof von Rom gewählt. Er ist der erste römische Bischof nach dem Untergang des weströmischen Reiches. Als erster Bischof von Rom sendet er eine Anzeige seiner Wahl nach Konstantinopel und erkennt damit den oströmischen Kaiser von Byzanz an. Papst Felix III nimmt eine harte Haltung gegenüber der östlichen Kirche ein und exkommuniziert viele wichtige religiöse Persönlichkeiten, darunter den Patriarchen Akacius von Konstantinopel.
- 481: Odoaker: Im Jahr 481 erobert Odoaker nach dem Tod des Julius Nepos Dalmatien. Daraufhin stachelt Kaiser Zenon den König der Rugier, Feletheus, zu einem Feldzug gegen Odoaker in Italien auf.
- 480: Odoaker: Nach dem Tod des Julius Nepos im Jahr 480 anerkennt Kaiser Zenon Odoaker als Herrscher Italiens unter oströmischer Ägide. Im selben Zusammenhang erobert Odoaker 481 nach dem Tod des Julius Nepos Dalmatien (siehe Jahresblock 481).
- 477: Odoaker: Im Jahr 477 pachtet Odoaker Sizilien von den Vandalen.
- 476: Odoaker: Odoaker, ums 433 geboren, ist ein Sohn des Edekon (Edika), der im Dienste der Hunnen unter Attila steht, und einer Frau vom Stamm der Skiren. Odoaker wächst wahrscheinlich am Hof Attilas auf. Er ist Arianer und soll Analphabet sein. Das mittelbyzantinische Lexikon Suda gibt indirekt Auskunft über seine Herkunft, indem es über seinen Bruder Hunulf berichtet, dieser stamme väterlicherseits von den Thüringern und mütterlicherseits von den Skiren. Laut Wolfram Brandes ist damit auch Odoakers Herkunft zur Hälfte thüringisch. Jordanes berichtet in den Getica, Odoaker sei Torcilingorum rex habens secum Sciros, Heruls diversarumque gentium auxiliarios, also der rex der Torcilingi, der zur Unterstützung auch über Skiren, Heruler und weitere gentes verfügt. Der Name Torcilingi, der nur bei Jordanes vorkommt, gilt in der Forschung oft als Verschreibung für Toringi (Thüringer). Über die frühen Jahre Odoakers ist sonst nur wenig bekannt. Die Annahme, er könne mit einem Heerführer namens Adovacrius gleichgesetzt werden, der in den 460er‑Jahren sächsische Plünderer in Gallien befehligt, erweist sich als wohl unzutreffend. Um 470 dient Odoaker in der Leibwache des weströmischen Kaisers Anthemius. Im Machtkampf zwischen Anthemius und dem General Ricimer stellt er sich auf die Seite Ricimers. - Bald nach der Erhebung des Romulus meutern die barbarischen Hilfstruppen (foederati) in Italien. Die Krieger sind mit ihrer Bezahlung unzufrieden und fordern von Orestes entweder Land in Italien oder eine finanzielle Gleichstellung mit den römischen Soldaten des stark geschrumpften exercitus Romanus, des weströmischen Restheeres. Orestes lehnt die Forderungen ab, und Odoaker stellt sich an die Spitze der Meuterer. Vermutlich spielen auch persönliche Differenzen eine Rolle, da Orestes ebenso wie einst Odoakers Vater am Hof Attilas gedient hat und es dort zu Rivalität zwischen ihnen gekommen sein soll. Da kaum noch reguläre weströmische Truppen vorhanden sind, bilden die barbarischen Föderaten unter Odoakers Kommando die stärkste militärische Macht in Italien und setzen ihre Forderungen nun mit Gewalt durch. Die Mehrheit dieser Soldaten wählt am 23. August 476 Odoaker zu ihrem Anführer (rex, ein „barbarischer“ Titel). Ende August 476 tötet Odoaker Orestes in einer Entscheidungsschlacht und kurz darauf auch dessen Bruder Paulus. Romulus wird nicht getötet; Odoaker setzt ihn ab, gewährt ihm jedoch ein Jahrgeld und einen luxuriösen Landsitz bei Neapel, wo Romulus noch Jahre später zu leben scheint. Odoaker greift nicht selbst nach dem Purpur und setzt auch keinen von ihm abhängigen Kaiser ein. Stattdessen sendet er den kaiserlichen Ornat nach Konstantinopel und erklärt, im Westen brauche man keinen eigenen Augustus mehr, sondern unterstelle sich direkt dem oströmischen Kaiser. Der oströmische Kaiser weist in seiner Antwort zwar darauf hin, es gebe in Gestalt von Julius Nepos noch einen legitimen Westkaiser, redet Odoaker jedoch als patricius an und erkennt ihn damit in Odoakers Augen faktisch als Regenten des Weströmischen Reiches an. Bereits seit Jahrzehnten halten Generäle (magistri militum) mit dem Titel patricius in Ravenna die tatsächliche Macht; in diese Tradition reiht sich nun Odoaker ein. Damit endet de facto das weströmische Kaisertum, auch wenn Julius Nepos noch bis 480 lebt und es später immer wieder Versuche gibt, einen Westkaiser zu installieren. - Die weströmische Verwaltung und auch der nun kaiserlose Hof in Ravenna bestehen weiter. Odoaker nennt sich nun rex Italiae („König von Italien“) und gilt spätestens nach dem Tod des Julius Nepos vom oströmischen Kaiser Zenon als faktisch unabhängiger Herrscher Italiens unter oströmischer Ägide anerkannt. Teilweise auftretender Widerstand rivalisierender germanischer Truppenführer wird rasch niedergeschlagen, so dass Italien als gesichert gelten kann. Mit dem mächtigen Reich der Vandalen in Nordafrika verständigt sich Odoaker; die Vandalen unterlassen es bis 491, ihre Angriffe auf Italien fortzusetzen, und verpachten das reiche Sizilien an den patricius. Odoakers Königtum bleibt jedoch wenig stabil, da er sich vor seiner Erhebung nicht als Heerkönig profilieren kann; deshalb ist ihm an einer Anerkennung durch den oströmischen Kaiser gelegen. Odoaker vergibt entweder Land oder, wahrscheinlicher, Anteile an den Steuereinkünften an seine Krieger, da eine Landenteignung nur gegen den heftigen Widerstand der senatorischen Oberschicht möglich wäre. Bei den Kriegern handelt es sich vor allem um Heruler, Skiren und Thüringer. Odoaker lässt das römische Rechts- und Steuersystem sowie den Senat intakt, zu dem er offenbar ein gutes Verhältnis pflegt. Die Senatoren sehen in der Absetzung des letzten Kaisers in Italien eine Möglichkeit, wieder mehr Einfluss zu gewinnen, und begrüßen offenbar das vorläufige Ende der Wirren. Wichtige Verwaltungsposten vergibt Odoaker an führende Senatoren, allerdings, wie zuvor üblich, zeitlich beschränkt. Zugleich steigen Germanen in militärische Führungspositionen auf, denn Odoakers Krieger treten an die Stelle der weströmischen Armee, sind jedoch auf die römischen staatlichen Strukturen angewiesen, um ihre annona militaris zu erhalten. Odoaker lässt Münzen prägen, auf denen er nicht als Kaiser erscheint, womit die Stellung des Ostkaisers ausdrücklich anerkannt bleibt. Obwohl er selbst arianischer Christ ist, verläuft das Verhältnis zur Kirche anscheinend problemlos. Die Kultur der Spätantike besteht in Italien fort. Die Absetzung des machtlosen weströmischen Kaisers beeindruckt die Zeitgenossen wohl kaum, da Italien formal unter die Herrschaft des Kaisers in Konstantinopel tritt und damit weiterhin zum Imperium Romanum gehört.
Oströmisches Reich
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
Flavius Longinus, Bruder des verstorbenen oströmischen Kaisers Zenon, rebelliert gegen Kaiser Anastasios I. und seine Frau Ariadne. Der von ihm angezettelte Aufstand der Isaurier wird jedoch bald niedergeschlagen, Anastasios verbannt seinen Rivalen nach Oberägypten, wo er wohl in ein Kloster gesteckt wird. Das Gros der isaurischen Führungsschicht muss die Hauptstadt Konstantinopel ebenfalls verlassen, setzt aber von Kleinasien aus den Widerstand fort. - Johannes Skytha
Unter Kaiser Anastasios I. kämpft Johannes im Isaurischen Krieg und führt gemeinsam mit Johannes Gibbus die Armee an. In der Schlacht von Kotyaion ist er einer der maßgeblichen Befehlshaber. Die Isaurier werden 497 endgültig besiegt, ihre Anführer Longinus und Athenodorus werden gefangen genommen und hingerichtet. - Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Euphemios (Konstantinopel, 490–496)
Euphemios wiederholt seine Versuche der Versöhnung gegenüber Papst Gelasius I., doch bleibt der Streit um die Namen seiner Vorgänger bestehen. - Fortsetzung 493
- 11. April 491: Nach dem Tod von Kaiser Zenon wird Anastasios I. auf Betreiben der Kaiserinwitwe Ariadne in Konstantinopel zum Kaiser des Oströmischen Reiches ausgerufen und heiratet Ariadne, um Legitimität zu sichern. - 491–498: Machtkämpfe gegen Zenons Bruder Longinus und die Isaurier (sog. Isaurierkrieg); ihre politische Vormacht wird gebrochen und viele Isaurier nach Thrakien umgesiedelt - 491-518: Verschärfung des Glaubenskonfliktes durch Unterstützung des Monophysitismus, das Akakianische Schisma mit Rom bleibt bestehen. Förderung von Städten, Handwerk und Handel, aber Belastung der Landbevölkerung durch Steuerdruck
- 491: Sallustius weiht den späteren Heiligen Saba zum Presbyter. Er weiht die Kirche seines Eremitenklosters und ernennt ihn zum Archimandriten aller Anachoreten in Palästina. Ebenso ernennt er Theodosios zum Archimandriten aller Koinobiten im Umfeld seiner Kirche.
- Um 491: Severus (künftiger Patriarch): Mönch im Kloster des Petrus von Iberien, Maiuma bei Gaza. Bald darauf Priester und Archimandrit
- Fortsetzung 492
- 490: Euphemios: Euphemios wird Patriarch von Konstantinopel. Er erkennt die Beschlüsse des Konzils von Chalcedon an, setzt den Namen des Papstes wieder auf die Diptychen und kündigt Petros III. Mongos die Kirchengemeinschaft auf, der im selben Jahr stirbt. Euphemios strebt die Wiederherstellung der kirchlichen Einheit mit dem Papst an, weigert sich jedoch, die Namen seiner Vorgänger Akakios und Fravitas aus den Diptychen zu streichen.
- 489: Konsul Eusebius (1. Amtszeit)
- 489: Patriarch Fravitas (Konstantinopel, 489)
- 486: Sallustius: Sallustius († 23. Juli 494) ist von 486 bis zu seinem Tode orthodoxer Patriarch von Jerusalem. Er ist mit dem Heiligen Sabas befreundet und reformiert das Mönchtum Palästinas. Die Monophysiten, welche die palästinischen Klöster zum Zentrum ihrer Bestrebungen gemacht hatten, bekämpft er. Er setzt Sabas als Hegumen aller Mönche in den Lauren ein, ebenso Theodosius als Hegoumenos aller Klöster. Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
- 484: Johannes Skytha Illus erhebt sich gegen Kaiser Zenon und stellt den zivilen Beamten Leontius als Gegenkaiser auf. Johannes erhält den Auftrag, den Aufstand niederzuschlagen. Im September gelingt ihm ein entscheidender Sieg über die Rebellen in einer Schlacht nahe Antiochia. Illus und Leontius entkommen in die isaurische Festung Papyrios, die Johannes daraufhin belagert. Ende 484 nimmt er Trocundes, den Bruder des Illus, gefangen und lässt ihn hinrichten, als dieser versucht, Verstärkung zu holen. Die Belagerung zieht sich bis 488 hin, als die Festung durch Verrat fällt. Illus und Leontius werden gefasst und hingerichtet.
- 483: Johannes Skytha Johannes wird zum magister militum per Orientem, dem Oberbefehlshaber des Ostens, ernannt und löst damit Illus ab.
- Um 482: Geburt Justinians, des späteren Kaisers, in Tauresium (nahe dem heutigen Skopje)
- 482: Johannes Skytha Johannes begegnet erstmals in den Quellen, als er mit Moschianus nach Illyrien entsandt wird, um gegen die Ostgoten unter König Theoderich zu kämpfen. Diese Mission ist Teil der Bemühungen Kaiser Zenons, die Kontrolle über die westlichen Provinzen des Reiches zu sichern.
- um 470: Justin (der spätere Kaiser): Militärkarriere in Konstantinopel; Teilnahme an den Isaurischen Kriegen
- 457: Elias Der Mönch Elias ist von Geburt Araber und wächst in einem ägyptischen Kloster auf. Im Jahre 457 wird er durch den monophysitischen Patriarchen von Alexandria Timotheos vertrieben und kommt nach Palästina, wo er in der Nähe von Jericho eine Laura gründet. Dort empfängt ihn Patriarch Anastasios von Jerusalem zur Priesterweihe.
- um 450: Geburt von Justin in der Nähe von Naissus (heute Niš, Serbien), Provinz Dacia mediterranea
IBERIA
- nach 470: Nach Überlieferung nimmt Wachtang auch an persischen Feldzügen teil und kämpft vermutlich gegen Alanen und andere Nachbarn. Seine Teilnahme an den Kriegen Peroz‘ I. gegen die Hephthaliten wird von der späteren Tradition behauptet, ist aber historisch umstritten. Gründung von Tbilissi (Tiflis): Laut Legende entdeckt Wachtang beim Jagen heiße Quellen an der Kura und veranlasst dort die Gründung der heutigen Hauptstadt Georgiens. Die Gründung wird meist in die Regierungszeit (2. Hälfte 5. Jh.) gelegt. spätes 5. Jh.: Wachtang bemüht sich um eine größere kirchliche Selbständigkeit Georgiens (Autokephalie der georgisch-orthodoxen Kirche)
- Fortsetzung 502
- um 452: Wachtang wird König von Iberien (Kartlien) nach dem Tod seines Vaters (möglicherweise aber auch bereits 539 oder 443). In den frühen Jahren seiner Herrschaft erneuert und festigt Wachtang die Beziehungen zur Kirche in Konstantinopel und beginnt eine Kirchenausbau-Reform. Mitte/zweite Hälfte 5. Jh.: Kämpft wiederholt gegen das persische Sassanidenreich zur Wahrung der georgischen Unabhängigkeit
SASSANIDENREICH
- 488: Im Jahr 488 erweist sich Balasch als bei Adel und Klerus unbeliebt, wird nach nur vier Jahren Herrschaft abgesetzt, und Sukhra, der bei seiner Absetzung eine Schlüsselrolle spielt, setzt Kavad I. als neuen Schah von Iran ein.
- 488: Nach einer Adelsrevolte wird Kavadh I. als Großkönig eingesetzt und ersetzt seinen Onkel Balasch. 488–496: Erste Regierungszeit. Kavadh versucht, das Reich durch Reformen und die Unterstützung der sozialen Bewegung der Mazdakiten zu stärken. Dies führt zu Konflikten mit Adel und Klerus. Großkönig Balasch (484–488)
- 473: Geburt von Kavadh I., Sohn des Großkönigs Peroz I.
- 484: Im Jahr 484 wird Peroz I. von einer Hephthaliten-Armee in der Nähe von Balkh besiegt und getötet, seine Armee wird vollständig zerstört, sein Leichnam wird nicht gefunden, und vier seiner Söhne und Brüder sterben ebenfalls; die Hauptstädte der sassanidischen Ostregion Choresan – Nischapur, Herat und Marw – stehen nun unter der Herrschaft der Hephthaliten, während Sukhra aus dem Haus Karen ein neues Heer aufstellt und den weiteren Vormarsch der Hephthaliten stoppt, und Peroz’ Bruder Balasch wird von den iranischen Magnaten, besonders von Sukhra und dem Mihraniden-Generalfeldherrn Schapur Mihran, zum Schah gewählt, erweist sich jedoch als unbeliebt beim Adel und Klerus und wird nach nur vier Jahren im Jahr 488 abgesetzt, worauf Sukhra Kavad I. zum neuen Schah von Iran ernennt.
Lachmiden
- 490: Auf Willen des sassanidischen Großkönigs erbt al-Mundhir II. den lachemidischen Thron nach seinem Bruder al-Aswad und wird nach Absetzung dieses Bruders von den Sassaniden auf den Thron gesetzt. Auch über diesen König ist kein europäischer Wikipedia-Artikel vorhanden, sodass der Link auf die russische Wikipedia verweist; diese gibt die Regierungszeit von 492/493 bis 499/500 an, ich verwende hier aber die Angaben gemäss der englischen Wikipedia. Klientelkönig a-Aswad (462–490)
beim nächsten Eintrag: Fortsetzung 496
AKSUMITISCHES REICH
- beim nächsten Eintrag: Fortsetzung 500
HIMYAR
- 485: Christian J. Robin hält fest, dass seine Herrschaft im Jahr 485 endet. Nach den Angaben im Text bleibt jedoch eine Inschrift aus dem Jahr 502 CE erhalten, die seinen Namen zusammen mit seinen Geschwistern nennt; diese Inschrift nennt ihn außerdem nicht mit königlichen Titeln.
- Fortsetzung 505
- 480: Marthad'ilan Yu'nim beginnt im Jahr 480 seine Herrschaft. Nach der Inschrift YM 1200 errichtet er eine Synagoge und repariert einen unbekannten monotheistischen Kultort, der als Kenesit bezeichnet wird. Marthad'ilan Yu'nim, auch Marthad al-Khayr genannt, ist ein himyaritischer König und wird vor allem für seine Beteiligung am Basus-Krieg genannt. 480-504: In den Inschriften lautet sein Name Marthad'ilan Yu'nim; sein vollständiger Name ist Marthad ibn Lakhni'ah Yanuf al-Himyari. In den Büchern des arabischen Erbes heißt er Marthad al-Khayr ibn Dhi Jadan. Das Wort Yun'im bedeutet im Himyaritischen „gesegnet“, was im Arabischen al-Khayr entspricht. Marthad'ilan Yu'nim sendet eine Streitmacht von fünfhundert Soldaten, um Imru' al-Qais bei seinem Vorhaben zu unterstützen, die Stämme der Taghlib und der Banu Bakr im Basus-Krieg wieder zu vereinen, um die Banu Asad zu besiegen. Nach den arabischen Überlieferungen wird Marthad'ilan Yu'nim von einem König namens Qarmal abgelöst.
ROURAN
- Kagan Yujiulü Nagai (492–506)
Nagai reißt 492 mit einem erfolgreichen Staatsstreich der Adligen der Rouran die Stellung des Khagan von Yujiulü Doulun an sich. Danach bittet er Kaiser Wu von Südliches Qi um Ärzte, Handwerker und Kunsthandwerker, doch diese Bitte wird abgelehnt. Kagan Yujiulü Doulun (485–492) - Fortsetzung 501
- 487: Yujiulü Nagai Yujiulü Nagai und sein Neffe, der Kagan Yujiulü Doulun, kämpfen gegen den Gaoche-Herrscher Afuzhiluo und dessen Cousin Qiongqi. Afuzhiluo, Qiongqi und ihre Sippen mit über 100.000 Jurten entkommen 487 den verfolgenden Heeren von Doulun und Nagai. Während Doulun nur begrenzten Erfolg hat, gewinnt Nagai alle seine Kämpfe gegen die Gaoche.
- Fortsetzung 492
INDIEN
Alchon-Hunnen
- König Mehama (461-493)
492/93: Die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher, der in den Jahren 492/93 eine Spende an einen buddhistischen Stupa macht. Zu dieser Zeit stehen die Alchon-Hunnen fest in Kontrolle der buddhistischen Region um Taxila, haben jedoch noch nicht begonnen, weite Teile des indischen Subkontinents zu erobern. Mehama wird in der Talagan-Kupferrolle als Maha Shahi Mehama (Großer Herr Mehama) bezeichnet. - Fortsetzung 493
- 466:Mehama verbündet sich mit dem sasanidischen König Peroz I. (459–484) bei dessen Sieg über die Kidariten im Jahr 466 n. Chr. und hilft ihm möglicherweise auch, den Thron gegen seinen Bruder Hormizd III. zu erlangen.
- Fortsetzung 492
- 461: Mehama ist der König der Alchon-Hunnen von 461 bis zu seinem Tod im Jahr 493. Er ist wenig bekannt, aber die Talagan-Kupferrolle erwähnt ihn als einen aktiven Herrscher. Mehama erscheint in einem Brief in baktrischer Sprache, den er in den Jahren 461–462 n. Chr. schreibt. Der Brief stammt aus den Archiven des Königreichs Rob, das im südlichen Baktrien liegt. In diesem Brief stellt er sich vor als: Meyam, König des Volkes von Kadag, der Statthalter des berühmten und wohlhabenden Königs der Könige Peroz Kadag ist Kadagstan, ein Gebiet im südlichen Baktrien in der Region Baghlan. Bemerkenswert ist, dass er sich als Vasall des sasanidischen Reiches unter König Peroz I. darstellt.
Gupta-Reich
- 484: 484–485: Die Inschrift auf der Eran-Säule datiert in die Jahre 484–485. Sie erwähnt Budhaguptas Herrschaft über das Gebiet „zwischen den Flüssen Kālindi und Narmadā“ und hält die Errichtung einer Säule (Dhvajastambha) zu Ehren des Gottes Vishnu fest. Zudem nennt eine weitere Inschrift aus Eran die Brüder Mātṛviṣṇu und Dhanyaviṣṇu, die Budhagupta als ihren Kaiser bezeichnen, während Maharaja Surashmichandra das Gebiet zwischen Yamuna und Narmada verwaltet.
- 480: um 480: Ein Sockel einer Buddha-Statue aus Govindnagar bei Mathura trägt eine Inschrift „in der Herrschaft des Budhagupta im Jahr 161“, was etwa dem Jahr 480 entspricht. Diese Inschrift belegt, dass sich Budhaguptas Herrschaft bis nach Mathura im Norden erstreckt.
- 477: Zwei stehende Buddha-Bilder aus Sarnath tragen datierte Inschriften mit der Angabe „Gabe des Abhayamitra im Jahr 157 in der Herrschaft des Budhagupta“, was dem Jahr 477 entspricht.
- 476: Budhagupta tritt die Nachfolge von Kumaragupta II. an und wird Kaiser des Gupta-Reiches. Er ist der Sohn von Purugupta. König Kumaragupta II. (473-476)
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
- 469: Avinita besteigt den Thron der Ganga-Dynastie Fortsetzung 529
Kamarupa
- 470: Mahendravarman herrscht ab 470 über Kamarupa aus der Varman-Dynastie. Er ist der Sohn von König Ganapativarman und Königin Yajnavati. König Ganapativarman (446-470)
- Fortsetzung 494
Anuradhapura
- 479:Kashyapa I wird König von Sri Lanka und ist der zweite König der Moriya-Dynastie. Er erlangt den Thron, indem er seinen Vater Dhatusena in einem Palastputsch mit Unterstützung des Heerführers Migara stürzt. Dhatusena wird gefangen genommen, während Moggallana, der rechtmäßige Thronerbe und Sohn der königlichen Gemahlin, aus Furcht vor einem Mord nach Südindien flieht. Kashyapa lässt sich von Migara überzeugen, dass Dhatusena verborgene Schätze besitzt, fordert diese von ihm und wird, nachdem Dhatusena ihn zum Kala Wewa führt und diesen als einzigen Schatz bezeichnet, zornig. Daraufhin lässt Kashyapa seinen Vater durch Einmauern töten und erhält später den Namen Pithru Ghathaka Kashyapa. König Dhatusena (463–479 bzw. 455–473)
- Fortsetzung 497
KHMER
Funan
- 484: Regierungsantritt: Nach dem Jahr 484 n.Chr. (möglicherweise bereits ab ca. 480, je nach Quelle). Religion und Politik: Während seiner Herrschaft war Shaivismus (Hinduismus) einflussreich; daneben waren auch der Buddhismus und der Vishnuismus vertreten. Seine Frau Kulaprabhavati soll die Grundlagen des Vishnuismus gelegt haben, gleichzeitig war der Buddhismus durch mehrere Missionen und Mönchsgesandtschaften präsent. König Jayavarman Kaundinya bittet in China um militärische Unterstützung gegen das Königreich Lam Ap in Zentralvietnam. Die Bitte wurde durch den buddhistischen Mönch Nāgasena übermittelt.
- 484: Über den Vorgänger ist kein Wikipedia-Artikel vorhanden
- Fortsetzung 502
Chenla
- 435: Srutavarman ist der erste König von Chenla.
- Fortsetzung 495
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Affen; am Beginn des Jahres Metall-Schaf)
Nördliche Wei-Dynastie
- Kaiser Xiaowen (471-499)
Xiaowen degradiert zahlreiche Fürsten zu Herzögen, mit wenigen Ausnahmen. - Fortsetzung 493
- 490: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng stirbt und wird mit großen Ehren bestattet. Kaiser Xiaowen trauert tief, verweigert mehrere Tage Nahrung und Wasser und hält eine dreijährige Trauerzeit ein. Nach ihrem Tod führt er die Sinisierungspolitik entschlossen fort.
- Fortsetzung 492
- 489: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng und Kaiser Xiaowen beraten gemeinsam über die Bestrafung der Prinzen Tuoba Tianci und Tuoba Zhen wegen Korruption. Sie werden nicht hingerichtet, sondern ihrer Ämter und Titel enthoben und zu Bürgerlichen degradiert.
- 486: Xiaowen: Kaiser Xiaowen beginnt, traditionelle chinesische Kleidung zu tragen, als Ausdruck seiner Autorität und der Sinisierungspolitik.
- 485: Xiaowen: Kaiser Xiaowen führt unter der Regentschaft von Großkaiserinwitwe Feng das Gleichfeldsystem ein, bei dem Land Staatseigentum ist und gleichmäßig an steuerpflichtige Bauern verteilt wird, um landwirtschaftliche Produktion und Steuereinnahmen zu steigern. Dieses System dient auch als Grundlage für eine stabile Finanzstruktur und allgemeine Wehrpflicht und wird durch das „Drei-Ältesten-System“ zur Erfassung der Bevölkerung ergänzt. Im selben Jahr richtet Großkaiserinwitwe Feng eine kaiserliche Schule für die Prinzen ein.
- 483: Xiaowen: Kaiser Xiaowen übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Regierung, während Großkaiserinwitwe Feng weiterhin erheblichen Einfluss behält. Nach der Geburt seines Sohnes Tuoba Xun wird dessen Mutter Konkubine Lin zur Selbsttötung gezwungen, und Großkaiserinwitwe Feng zieht das Kind auf.
- 481: Xiaowen: Der buddhistische Mönch Faxiu versucht einen Aufstand in Pingcheng, wird jedoch entdeckt und hingerichtet. Großkaiserinwitwe Feng beginnt mit dem Bau ihres Grabes am Fang-Berg und lässt einen neuen Strafkodex mit 832 Abschnitten fertigstellen. Im selben Jahr scheitert der Feldzug zur Wiederherstellung von Liu Song endgültig.
- 479: Xiaowen: Nach der Usurpation des Liu-Song-Throns durch Xiao Daocheng unterstützt die Nördliche Wei Liu Chang militärisch bei dem Versuch, Liu Song wiederherzustellen; der Versuch bleibt erfolglos.
- 478: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng beschuldigt Li Hui, den Großvater Kaiser Xiaowens, des Verrats und lässt ihn sowie seinen gesamten Clan töten. Im selben Jahr erlässt sie ein Edikt, das Eheschließungen innerhalb der jeweiligen sozialen Schichten vorschreibt.
- 477: Xiaowen: Großkaiserinwitwe Feng lässt Li Xin hinrichten, der am Tod ihres früheren Liebhabers beteiligt war.
- 472: Xiaowen: Kaiser Xiaowen verleiht Kong Sheng, einem Nachfahren von Konfuzius in der 28. Generation, ein Lehen von zehn Haushalten sowie den Rang eines „Großwürdenträgers, der den Weisen verehrt“. Kaiserinwitwe Feng lässt Kaiser Xianwen ermorden, aus Rache für die Hinrichtung ihres Liebhabers Li Yi im Jahr 470. Sie übernimmt erneut die Regentschaft über Kaiser Xiaowen und nimmt den Titel Großkaiserinwitwe an.
- 471: Xiaowen: Kaiser Xianwen überträgt den Thron an Kronprinz Hong, der als Kaiser Xiaowen den Thron besteigt. Kaiser Xianwen nimmt den Titel Taishang Huang an, behält jedoch aufgrund des jungen Alters seines Sohnes die tatsächliche Kontrolle über wichtige Angelegenheiten und führt bei Bedarf selbst militärische Kampagnen. Kaiser Xianwen (465-471)
- 470: Tuoba Hong Kaiser Xianwen lässt Li Yi, den Liebhaber von Kaiserinwitwe Feng, hinrichten.
- 469: Tuoba Hong Tuoba Hong wird im Alter von zwei Jahren zum Kronprinzen ernannt. Im selben Jahr stirbt seine Mutter Konkubine Li; es wird berichtet, dass sie möglicherweise entsprechend der Tradition zur Selbsttötung gezwungen wird.
- 467: Tuoba Hong Tuoba Hong wird am 13. Oktober 467 geboren, als sein Vater Kaiser Xianwen selbst noch jung ist und unter der Regentschaft seiner Stiefmutter Kaiserinwitwe Feng steht. Er ist der älteste Sohn von Kaiser Xianwen, seine Mutter ist die Konkubine Li, Tochter von Li Hui. Nach seiner Geburt beendet Kaiserinwitwe Feng ihre Regentschaft, gibt die Macht an Kaiser Xianwen zurück und zieht Tuoba Hong auf.
Südliche Qi-Dynastie
- Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)
- Xiao Zhaowen
Xiao Zhaowen heiratet Wang Shaoming, die Tochter des Beamten Wang Ci, und macht sie zu seiner Herzogin. - Xia Baorong
Xiao Baorongs Mutter, Markgräfin Liu Huiduan, stirbt. Zu diesem Zeitpunkt ist Xiao Baorong noch ein Kind, da er 488 geboren worden ist. - Fortsetzung 493
- 489: Xiao Luan Liu Huiduan, die Ehefrau von Xiao Luan, stirbt lange bevor er Kaiser wird.
- Fortsetzung 492
- 488: Xia Baorong Xiao Baorong wird 488 geboren, als sein Vater Xiao Luan der Marquess of Xichang und ein Beamter mittleren bis höheren Ranges unter Kaiser Wu ist. Seine Mutter ist Xiao Luans Frau, Marchioness Liu Huiduan, die im folgenden Jahr 489 stirbt.
- 486: Xiao Zhaowen Im Jahr 486 wird Xiao Zhaowen im Alter von sechs Jahren zum Herzog von Linru ernannt.
- 484: Xiao Zhaoye Im Jahr 484 heiratet Xiao Zhaoye im Alter von elf Jahren He Jingying, die seine Prinzessin wird.
- 483: Kaiser Xiao Baojuan (498-501) Xiao Baojuan wird 483 geboren, als sein Vater Xiao Luan ein Beamter mittleren bis höheren Ranges und Marquess of Xichang ist und als Cousin von Kaiser Wu gilt. Sein ursprünglicher Name ist Xiao Mingxian. Er ist der zweite Sohn von Xiao Luan, und seine Mutter Liu Huiduan ist Xiao Luans Ehefrau. Sein älterer Bruder Xiao Baoyi wird von Xiao Luans Konkubine Lady Yin geboren. Seine Mutter Marchioness Liu hat außerdem die drei weiteren Söhne Xiao Baoxuan, Xiao Baoyin und Xiao Baorong, bevor sie 489 stirbt.
- 482: Xiao Zhaoye Nach dem Tod von Kaiser Gao im Jahr 482 folgt Xiao Ze als Kaiser Wu. Xiao Zhangmao wird Kronprinz, und Xiao Zhaoye erhält als dessen ältester Sohn den Titel Prinz von Nan-Kommandantur.
- 482: Xiao Zhaowen Nach dem Tod seines Urgroßvaters Kaiser Gao im Jahr 482 wird sein Großvater Xiao Ze Kaiser (als Kaiser Wu), und sein Vater Xiao Zhangmao wird Kronprinz.
- 480: Xiao Zhaowen Xiao Zhaowen wird im Jahr 480 als zweiter Sohn des damaligen Prinzen von Nan-Kommandantur, Xiao Zhangmao, geboren. Sein Vater ist der älteste Sohn des Kronprinzen Xiao Ze. Seine Mutter ist die Konkubine Dame Xu.
- 479: Xiao Zhaoye Im Jahr 479 besteigt Xiao Daocheng den Thron, beendet die Liu-Song-Dynastie und gründet die Südliche Qi-Dynastie als Kaiser Gao. Xiao Zhaoyes Vater Xiao Zhangmao wird als ältester Sohn des Kronprinzen Xiao Ze zum Prinzen von Nan-Kommandantur ernannt. Seine Mutter Wang Baoming wird Prinzessin von Nan-Kommandantur. Xiao Zhaoye selbst erhält zu diesem Zeitpunkt keinen Titel.
- 479: Xiao Luan Xiao Daocheng übernimmt den Thron von Kaiser Shun von Liu Song, beendet Liu Song und gründet die Südliche Qi. Xiao Luan wird zum Markgrafen von Xichang ernannt.
- 478: Xiao Luan Xiao Luan wird zum General befördert.
- 473: Xiao Zhaoye Xiao Zhaoye wird im Jahr 473 geboren, als sein Urgroßvater Xiao Daocheng noch General der Liu-Song-Dynastie ist.
- 464: Xiao Yan Geburt von Xiao Yan (später Kaiser Wu von Liang)
- 452: Xiao Luan Xiao Luan wird geboren. Seine Mutter ist unbekannt, sein Vater ist Xiao Daosheng, ein Beamter mittleren bis niedrigen Ranges während Liu Song. Nach dem frühen Tod seines Vaters wird Xiao Luan von dessen jüngerem Bruder Xiao Daocheng aufgezogen.
KOREA
Goguryeo
- 491/492: Thronbesteigung nach dem Tod seines Großvaters, König Jangsu. Sein Vater, Kronprinz Juda, war vor Amtsantritt verstorben. Munjamyeong wird der 21. König von Goguryeo
- 491: König Jangsu (412–491)
- Fortsetzung 494
Baekje
- 484: Dongseong: Dongseong sendet im Jahr 484 eine Tributmission an das Südliche Qi. Damit nimmt Baekje die Beziehungen zum südlichen China nach einer langen Unterbrechung wieder auf.
- Fortsetzung 493
- 479: Dongseong: Dongseong ist der 24. König von Baekje und regiert von 479 bis 501. Er folgt nach dem Tod von Samgeun ohne Kinder auf den Thron. Er stärkt die Macht des Hofes nach der Verlegung der Hauptstadt aus dem Gebiet des heutigen Seoul nach Ungjin. Er baut mehrere Festungen und Burgen, um die neue Hauptstadt auszubauen. Er nimmt die lokalen Sa-, Yeon- und Baek-Clans in den Hof auf, um die fest verankerte Aristokratie der früheren Hauptstadt auszugleichen.
- 472: Xiao Luan Im Alter von 20 Jahren wird Xiao Luan zum Kreisverwalter ernannt.
Geumgwan Gaya
- König Jilji (451–492)
Jilji stirbt - König Gyeomji (492–521)
Gyeomji, Sohn von Jilji und Bangwon, wird neunter König von Geumgwan Gaya - Fortsetzung 521
- 451: Jilji wird Herrscher von Geumgwan Gaya und regiert als achter König dieses Gaya-Staates im alten Korea. Er ist der Sohn von König Chwihui und Königin Indeok. - 451–492: Jilji lässt laut einer Passage im Samguk yusa an dem Ort, an dem Heo Hwang-ok und König Suro heiraten, einen buddhistischen Tempel für die Ahnenkönigin Heo Hwang-ok errichten. Er nennt den Tempel Wanghusa („Tempel der Königin“, 王后寺) und stattet ihn mit zehn gyeol Land als Unterhalt aus. Ein gyeol variiert je nach Bodenfruchtbarkeit zwischen 2,2 und 9 Acres (8.903–36.422 m²). Der Tempel besteht angeblich fünfhundert Jahre.
- Fortsetzung 492
Silla
- 479: Jabi Maripgan herrscht über Silla in den Jahren 458 bis 479 und ist damit der unmittelbare Vorgänger von Soji als Herrscher von Silla.
- Fortsetzung 500
JAPAN
- 489: Buretsu Buretsu wird im Jahr 489 geboren und heißt Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto beziehungsweise Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto. Er ist der Sohn des Kaisers Ninken und der Kasuga no Ōiratsume no Kōgō. Später wird er als der 25. Kaiser von Japan in der traditionellen Thronfolge bezeichnet.
- Fortsetzung 498
- 488: Ninken gilt konventionell als Beginn seiner Herrschaft am 4. Februar.
- 487: Tennō Kenzō (485–487)
- 449: Ninken Ninken wird geboren.
QUELLEN
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24.07.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
08.12.2024 Grundstock ergänzt
10.06.2026 Grundstock weiter ergänzt