554
MAYA
Palenque
Tikal
Copan
PIKTEN
- König Galam Cennalath (550–554/555)
- König Bridei I. (554–584)
um 550/554: Krönung von Bridei I. zum König der Pikten. Er vereint die nördlichen und südlichen Piktenstämme und festigt damit seine Herrschaft. Während seiner Herrschaft siegt er über die Skoten, was seine Stellung als mächtiger Herrscher in Nordbritannien festigt. - Fortsetzung 555
KELTEN
Uí Néill
Ulaid
- 553: König Eochaid mac Condlai (532-553) Fortsetzung 565
- 532: Demmán mac Cairill ist der Sohn von Cairell mac Muiredaig Muinderg, einem früheren König von Ulaid, und der Bruder von Báetán mac Cairill. Er wurde laut Genealogien von Domangart mac Predae, möglicherweise Domangart Réti, König von Dál Riata, in Pflege genommen. Durch diese Pflegeverbindung wuchs er im Umfeld eines anderen Königshofes auf und knüpfte dort politische Bindungen. Er erlangt die Königsherrschaft von Ulaid, indem er Fergnae mac Oengusso Ibdaig in der Schlacht von Druim Cleithe bei Kilclief im heutigen County Down besiegt und tötet. Dabei stützt er sich auf die Unterstützung der Uí Echach Arda, einer wichtigen regionalen Gruppe. Demmán ist mit Garbae ingine Néilléne aus dem Cenél nEógain verheiratet. Er hat fünf Söhne, darunter Fiachnae mac Demmáin, der später selbst König von Ulaid wird und 627 stirbt; seine Nachkommen, der sogenannte Clan Demmáin, beginnen in dieser Zeit die Königswürde der Dál Fiatach dauerhaft zu dominieren.
- 532: König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)
- Liste der Könige
Connacht
- 549: Echu Tirmcharna mac Fergusso ist König von Connacht aus dem Zweig der Uí Briúin innerhalb der Connachta und lebt im 6. Jahrhundert nach Christus. Er gilt genealogisch als Ururenkel von Dauí Tenga Uma, einem früheren König von Connacht, der um 500 stirbt. Der Historiker Francis J. Byrne vertritt die Ansicht, dass die frühen Stammbäume der Uí Briúin, zu denen auch Echu gehört, weitgehend erfunden sind. In den Königlisten erscheint Echu zeitlich zwischen der Herrschaft von Ailill Inbanda, der um 549 stirbt, und der Herrschaft seines Sohnes Áed mac Echach Tirmcharna, der um 575 stirbt. Die Annals of Tigernach nennen ihn ausdrücklich als König im Jahr 556 und verzeichnen den Amtsantritt seines Sohnes Áed im Jahr 557. König Ailill Inbanda (542–549) Fortsetzung 556
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Uí Mháine
- 537: Regierungszeit von Aedh Buidhe 537–600 (Daten beruhen auf genealogischer Überlieferung, nicht auf kontinuierlichen Chroniken). Fortsetzung 600
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Bernicia
Königreich Wessex
Königreich Essex
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Königreich Galicien
Westgoten
Reich von Paris
- König Childebert I. (511–558)
- Bischof Germanus von Paris (550-576)
- Bischof Praetextatus von Rouen (550-577, erste Amtszeit)
- Bischof Cromatius (Windisch, 534-562)
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theudebald (548–555)
- Herzog Butilin (Alamannen, 536-554)
Schlacht am Casilinus
Herbst: Der Italienfeldzug der Alemannen-Herzöge Butilin und Leuthari I. gegen den oströmischen Feldherrn Narses scheitert vor Capua: Butilin fällt in der Schlacht am Casilinus, Leuthari muss sich besiegt zurückziehen. - Herzog Leuthari I. (Alamannen, 536-554)
- Herzog Garibald I. (Baiern, 548–593)
- Bischof Cautinus (Clermont, 551-571)
- Bischof Nicetius (Trier, 526–566)
- Fortsetzung 555
OSTGERMANEN
Langobarden
Gepiden
AWAREN
OSTRÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCCVII = 1307)
- Kaiser Justinian I. (527–565)
Restauratio imperii: Mit der so genannten Pragmatischen Sanktion verordnet Kaiser Justinian I. die Eingliederung des eroberten (und verwüsteten) Italien in das Oströmische Reich unter der Verwaltung eines Prätorianerpräfekten bei gleichzeitiger Auflösung der traditionellen weströmischen Ämter. - Gotenkrieg (535–554)
Restauratio imperii durch Justinian I.: Die letzten ostgotischen Einheiten kapitulieren im Zweiten Gotenkrieg bei Salerno vor den oströmischen Truppen des Narses. - Papst Vigilius (537–555)
- Erzbischof Maximianus von Ravenna (546–556)
- Erzbischof Macedonius (Aquileia, 541–557)
- Patriarch Eutychios (Konstantinopel, 552–565)
- Patriarch Eustochius (Jerusalem, 552-564)
- Papst Theodosius I. von Alexandria (535–566)
- Griechisch-orthodoxer Patriarch Apollinarius von Alexandria (551–569)
- Kloster Vivarium
Cassiodor gründet in Kalabrien das Kloster Vivarium, dessen exakte Lage heute allerdings nicht mehr bekannt ist. Das Kloster verdankt seinen Namen den vielen Fischbecken, die sich in den umgebenden Felsen befinden. Cassiodor macht es den dort tätigen Mönchen mit der Studienordnung Institutiones divinarum et saecularium litterarum zur Aufgabe, antike Literatur, von Kirchenvätern ebenso wie von Philosophen, Rhetoren und Dichtern, zu sammeln und zu kopieren. Soweit diese in griechischer Sprache vorliegt, übersetzt er sie selbst ins Lateinische. Damit erhalten die abendländischen Klöster neben ihrer bisherigen Aufgabe als Ort der Kontemplation auch den Rang von Bildungsstätten. Vivarium kommt dabei eine wichtige Vorreiterrolle zu.
Ghassaniden
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
- Klientelkönig Al-Mundhir III. (503/505–554)
Juni: Tod Al-Mundhirs III. in der Schlacht von Yawm Halima gegen die Ghassaniden unter al-Harith ibn Jabalah - Klientelkönig Amr ibn Hind (554–569)
554-569: Amr ibn Hind regiert als Vasall des Sassanidenreichs. Er fühlt sich für die Kontrolle und Kriegsführung gegen rivalisierende arabische Stämme wie Bakr, Taghlib und Tamim verantwortlich und führt wiederholt Kriege gegen die pro-byzantinischen Ghassaniden und fordert von Byzanz Goldsubventionen, wie sie schon sein Vater erhalten hatte. Er unterstützt Sayf ibn Dhi Yazan, der bei ihm und den Sassaniden um Hilfe gegen die Aksumiten in Jemen bittet
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
TURKVÖLKER
Erstes Türk-Kaganat
- Khagan Muhan (553–572)
Nach dem Sieg über Yujiulü Kangti werden die letzten Reste der Rouran besiegt. Die überlebenden Rouran suchen Schutz beim chinesischen Staat Nördliches Qi. Der letzte Khagan der Rouran wird 555 auf Druck der Göktürken hingerichtet - Yabgu im Westen: Istämi (552–575)
554–558: Istämi unterwirft verschiedene Stämme in Ostturkestan (Nushibi, Turkash, Uzli) und dehnt den Machtbereich der Westtürken bis nach Sogdien aus - Fortsetzung 556
ROURAN
- Khagan Yujiulü Dengshuzi (553–555)
Die Angriffe der Göktürken auf die Rouran intensivieren sich weiter. Die Rouran verlieren zunehmend an Kontrolle über ihr ehemaliges Herrschaftsgebiet, und Dengshuzi kann sich nur mit Mühe an der Spitze einiger loyaler Gefolgsleute halten - Fortsetzung 555
INDIEN
Westliche Ganga-Dynastie
Gauda
- König Jayanaga (554-590)
Beginn der Herrschaft von Jayanaga als König von Gauda. Er wird als Maharajadhiraja Gaudeshwara („König der Könige, Herr von Gauda“) bezeichnet und ist der erste bedeutende unabhängige Herrscher des Reiches. 554–590: Regierungszeit von Jayanaga. In dieser Zeit führt er mehrere militärische Feldzüge, um die Souveränität Gaudas zu sichern und das Reich von der Vorherrschaft der späteren Gupta-Dynastie zu lösen - Fortsetzung 590
Chalukya
Pallava
Kamarupa
Anuradhapura
VIETNAM
Frühere Lý-Dynastie
CHINA
(54./55. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe)
Westliche Wei-Dynastie
- Regent Yuwen Tai (535-556)
- Kaiser Fei (551-554)
Fei wird von Xiao Cha, der sich im Westen zum Kaiser ausgerufen hat und Unterstützung von den Westlichen Wei erhält, abgesetzt und später ermordet. - Kaiser Gong (554-557)
Tuoba Kuo wird als Kaiser Gong der Westlichen Wei eingesetzt. Er folgt auf Kaiser Fei (Yuan Qin), der abgesetzt worden ist. Während seiner Herrschaft existiert kein eigener Äraname, wie es sonst in chinesischen Dynastien üblich ist. - Fortsetzung 556
Nördliche Qi-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
- Kaiser Yuan (552–555)
Yuan begeht einen diplomatischen Fehler, indem er Gesandte von Nördliches Qi bevorzugt und Westliche Wei brüskiert. Westliche Wei unter Yuwen Tai startet daraufhin einen Angriff auf Jiangling. Im Winter 554 wird Jiangling belagert und fällt an Westliche Wei. Kaiser Yuan setzt seine berühmte Büchersammlung mit über 140'000 Bänden antiker Bücher in Brand, um sie nicht dem Feind zu überlassen. Das gilt als eine der größten Katastrophen für das chinesische Kulturerbe. Nach dem Fall von Jiangling wird Chen Xu mit seinem Bruder nach Chang'an als „geehrter Gefangener“ gebracht. - Fortsetzung 555
KOREA
Goguryeo
- König Yangwon (545–559)
Angriff auf Baekje: Goguryeo greift die Ungcheon-Festung an, scheitert jedoch erneut - Fortsetzung 557
Baekje
- König Seong (523–554)
Seong fällt in der Schlacht von Gwansanseong gegen Silla. Sein Tod markiert das Ende einer Ära der Reformen und Expansion für Baekje - König Wideok (554–598)
Wideok wird als Seongs ältester Sohn zum 27. König von Baekje. 554–598: Regierungszeit König Wideoks. Baekje steht in ständiger Rivalität mit den Nachbarreichen Silla und Goguryeo. Nach 554: Machtverlust des Königtums zugunsten des Adels nach der Niederlage gegen Silla - Fortsetzung 567
Silla
JAPAN
QUELLEN
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23.05.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
09.02.2025 Grundstock ergänzt
30.05.2025 Grundstock weiter ergänzt