1920: Unterschied zwischen den Versionen

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0209D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzbergenvertrag '''Spitzbergenvertrag''']
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* Durch den am 9. Februar 1920 in Paris unterzeichneten Spitzbergenvertrag (norwegisch: Svalbardtraktaten) erhielt Norwegen die Souveränität über den Archipel von Svalbard inklusive der Bäreninsel und Hopen.
* Im Pariser Vorort Sèvres schließen zahlreiche Staaten den Spitzbergenvertrag, der Norwegen die Souveränität über Spitzbergen (norw. Svalbard) zuspricht. Allerdings dürfen alle Vertragsparteien auf der Inselgruppe, die als entmilitarisierte Zone gilt, ökonomisch tätig sein.


0221D: [https://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerung_an_die_Marie_A. '''Erinnerung an die Marie A. (Gedicht)''']
0221D: [https://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerung_an_die_Marie_A. '''Erinnerung an die Marie A. (Gedicht)''']

Version vom 9. Februar 2020, 11:59 Uhr

1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923

JANUAR

0103D: Völkischer Beobachter (Zeitung)

  • Er verbreitet "alternative Fakten", lange bevor es den Begriff gibt. Es geht ihm nicht um Wahrheit, sondern um politische Stimmungsmache, um Agitation. Gegen Bolschewisten, das "internationale Großkapital" und immer wieder gegen die "jüdische Weltherrschaft" und die "jüdische Presse". (WDR ZeitZeichen 2020)

0103D: Sklaven fremden Willens (Stummfilm)

  • In der Berliner Schauburg wird der deutsche Stummfilm Sklaven fremden Willens, mit Lee Parry und Bela Lugosi in den Hauptrollen, uraufgeführt.

0113D: Blutbad vor dem Reichstag

  • Gegen die geplante Verabschiedung des Betriebsrätegesetzes rufen USPD und KPD zur Demonstration vor dem Berliner Reichstagsgebäude auf. Sicherheitskräfte eröffnen das Feuer auf die Menschenmenge. 42 Kundgebungsteilnehmer sterben, 105 werden verletzt.

0115D: erste deutsche Jazz-Schallplatte kommt auf auf den Markt

  • Als die "Original Excentric Band" aus Berlin ihren "Tiger Rag" veröffentlicht, ist den Musikern vielleicht nicht klar, dass die Aufnahme die erste deutsche Jazz-Schallplatte werden sollte. Doch immerhin taucht das Wort auch auf der Plattenhülle auf: Jazz. (dradio.de 2010)

0116D: Prohibition

  • Der genau ein Jahr zuvor von US-Präsident Woodrow Wilson ratifizierte 18. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der „Herstellung, Verkauf und Transport von berauschenden Mitteln“ verbietet, tritt in Kraft. Damit beginnt die Prohibition in den USA.
  • In den USA tritt ein absolutes Alkoholverbot in Kraft. Das Prohibitionsgesetz stellt Herstellung, Transport, Verkauf und Besitz aller berauschenden Getränke mit einem Alkoholgehalt ab 0,5% unter Strafe. (aref.de 2010)

0118D: Betriebsrätegesetz wird beschlossen

  • Arbeiter- und Soldatenräte sind es, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland die Monarchie gestürzt haben. Doch das "Betriebsrätegesetz", das die Weimarer Nationalversammlung annimmt, hat - anders als der Name suggeriert - vor allem stabilisierende Funktion. (WDR ZeitZeichen 2020)

0121D: Der Schatzgräber (Oper)

  • An der Oper Frankfurt in Frankfurt am Main findet die Uraufführung der Oper Der Schatzgräber von Franz Schreker statt.

0124D: Amedeo Modigliani

  • Amedeo Modigliani (* 12. Juli 1884 in Livorno; † 24. Januar 1920 in Paris) war ein italie­nischer Zeichner, Maler und Bild­hauer. Die heutige Bekannt­heit beruht vor allem auf seinen Akt­gemäl­den, die zu seiner Zeit als skan­dalös empfun­den wurden und erst später Akzep­tanz fanden. Seine Jugend ver­brachte Modi­gliani in Italien, wo er die Kunst der Antike und Renais­sance stu­dierte, bis er 1906 nach Paris zog. Dort kam er in Kon­takt mit bedeu­ten­den Künst­lern wie Pablo Picasso und Cons­tantin Brâncuși. Sein Leben war von Lungen­krank­heiten geprägt. In einem Fieber­traum soll er seine Beru­fung zur Kunst erkannt haben; mit 35 Jahren starb er an Tuber­kulose. Die Infor­mationen über Modi­glianis Leben beruhen auf nur wenigen ver­bürg­ten Doku­men­ten, sodass es vor allem nach seinem Tod zur Legen­den­bildung um ihn kam. Modi­glianis Gesamt­werk umfasst vor allem Gemälde und Zeich­nun­gen. Von 1909 bis 1914 wid­mete er sich jedoch haupt­säch­lich der Bild­hauerei. Das Haupt­motiv ist der Mensch, sowohl in den Bildern als auch bei den Skulpturen. (Artikel des Tages)

0128D: Kongress von Lushnja

  • In Albanien beginnt der Kongress von Lushnja, eine Nationalversammlung für die Unabhängigkeit des besetzten und von Teilung bedrohten Landes.

FEBRUAR

0201D: Royal Canadian Mounted Police

  • Durch Zusammenlegung der North West Mounted Police (NWMP) mit der Dominion Police entsteht die Royal Canadian Mounted Police als in ganz Kanada zuständige Bundespolizei.

0202D: Frieden von Dorpat

0207D: Liste deutscher Kriegsverbrecher

  • 20 Millionen Tote, 21 Millionen Verletzte, vier Jahre Elend und unsagbares Leid. Wer trägt die Schuld? Die Deutschen, die Verlierer, sagen die Sieger, weil die diesen Krieg anzettelten, der den ganzen Erdball erfasste. Die europäischen Alliierten übermitteln deshalb der Regierung der noch jungen Weimarer Republik eine Auslieferungsliste mit den Namen von rund 900, in ihren Augen, Kriegsverbrechern, die sie vor Gericht stellen wollen. (WDR ZeitZeichen 2020)

0209D: Spitzbergenvertrag

  • Im Pariser Vorort Sèvres schließen zahlreiche Staaten den Spitzbergenvertrag, der Norwegen die Souveränität über Spitzbergen (norw. Svalbard) zuspricht. Allerdings dürfen alle Vertragsparteien auf der Inselgruppe, die als entmilitarisierte Zone gilt, ökonomisch tätig sein.

0221D: Erinnerung an die Marie A. (Gedicht)

  • Erinnerung an die Marie A. ist ein Gedicht, das Bertolt Brecht (* 10. Februar 1898; † 14. August 1956) in der Urfassung am 21. Februar 1920 auf einer Zugfahrt nach Berlin in sein Notizbuch schrieb. Unter anderem publizierte der Autor es 1927 in der Sammlung Bertolt Brechts Hauspostille. Es thematisiert die Erinnerung an eine vergangene Liebe, die Brecht in das berühmte Bild von der vergehenden weißen Wolke gefasst hat. Das Bild der Wolke für die verblassende Erinnerung an das Gesicht der Geliebten ist ein literarisches Motiv, das der frühe Brecht regelmäßig eingesetzt hat. Das Namenskürzel „Marie A.“ im Titel bezieht sich auf Brechts Augsburger Jugendliebe Marie Rose Amann. Das Gedicht ist auf eine populäre Melodie der Jahrhundertwende geschrieben; Brecht hat es bereits vor der ersten Veröffentlichung seines Texts mehrfach zur Gitarre gesungen. Die Melodie kannte er sehr wahrscheinlich aus seiner Zusammenarbeit mit Karl Valentin, der die sentimentale Liedvorlage bereits parodistisch verarbeitet hatte. Brecht-Biograph John Fuegi zählt das täuschend schlichte Gedicht, leicht auswendig zu lernen..., zum Grundbestand der deutschen Literatur. (Artikel des Tages)

0224D: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)

  • Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war eine in der Weimarer Republik entstandene politische Partei, deren Programm beziehungsweise Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war. Ihr Parteivorsitzender war seit 1921 der spätere Reichskanzler Adolf Hitler, unter dem sie Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 als einzige zugelassene Partei beherrschte. Sie wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 mit allen ihren Untergliederungen als verbrecherische Organisation verboten und aufgelöst, ihr Vermögen beschlagnahmt. 1949 wurde in der Bundesrepublik auch jede Werbung durch Schriften, Worte oder Kennzeichen für sie verboten.

0224D: 25-Punkte-Programm

  • Das 25-Punkte-Programm war das Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Adolf Hitler verkündete es am 24. Februar 1920 vor etwa 2000 Personen im Münchner Hofbräuhaus. Am selben Tag wurde die 1919 gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP), der Adolf Hitler im selben Jahr als 55. Mitglied beigetreten war, in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannt. Verfasser des Programms waren Hitler, Anton Drexler (Gründer der DAP) und der Wirtschaftstheoretiker Gottfried Feder. In diesem Programm wurde ein Großdeutsches Reich angestrebt, eine Aufhebung des Versailler Vertrags gefordert, die deutsche Staatsbürgerschaft für Juden abgelehnt und der Aufbau eines autoritären Staates mit einer politisch gelenkten Presse und Literatur angekündigt. Die drei Führer der Partei „versprachen“ einander, für die Durchführung der 25 Programmpunkte „wenn nötig unter Einsatz des eigenen Lebens rücksichtslos einzutreten“.
  • Am 24. Februar 1920 trug Adolf Hitler im Münchner Hofbräuhaus das 25-Punkte-Programm der NSDAP vor. Dieses Programm stellte einen Querschnitt dar durch das völkische, antisemitische, revisionistische Ideengemenge, vermischt mit antikapitalistischen Tönen. (dradio.de).

0225D: Morde von Mechterstädt

  • Als „Morde von Mechterstädt“ bezeichnet man die Erschießung von 15 thüringischen Arbeitern auf der Straße von Mechterstädt nach Gotha durch Verbindungsstudenten aus Marburg am 25. März 1920.

März

0313D: Kapp-Putsch

  • Der Kapp-Lüttwitz-Putsch oder Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach fünf Tagen gescheiterter, rechtsgerichteter Putsch gegen die Weimarer Republik, der von Wolfgang Kapp und Walther von Lüttwitz mit Unterstützung von Erich Ludendorff angeführt wurde. Er brachte Deutschland an den Rand eines Bürgerkrieges und zwang die Reichsregierung zur eintägigen Flucht nach Dresden und für vier Tage nach Stuttgart. Die meisten Putschisten waren aktive oder ehemalige Angehörige des deutschen Heeres, insbesondere der Marine-Brigade Ehrhardt aus Döberitz sowie Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei.
  • Militärs erobern die Macht. Ein Staatsstreich fegt die demokratisch gewählte Regierung aus dem Amt. Generäle bestimmen, wer regiert: Bei solchen Nachrichten denken wir heute an afrikanische oder südamerikanische Länder – nicht an Deutschland. Vor 85 Jahren geschah genau dies jedoch in Berlin. Der Erste Weltkrieg war verloren, der Kaiser gestürzt, aber viele Deutsche waren unzufrieden mit der demokratisch gewählten Regierung. Vor allem die Militärs waren unzufrieden. Am 13. März 1920 besetzte die Brigade Ehrhardt, eine Elitetruppe der Reichswehr, das Regierungsviertel. Der Kapp-Putsch begann. (dradio.de 2005)
  • Videoclip: (youtube.com e)

0313D: Ruhraufstand

  • Der Ruhraufstand, auch Märzaufstand oder Ruhrkampf genannt, war ein Aufstand linksgerichteter Arbeiter des Ruhrgebiets im März 1920. Der Aufstand erfolgte zunächst anlässlich des rechtsgerichteten Kapp-Putsches vom 13. März 1920, richtete sich dann aber auf das Ziel der „Erringung der politischen Macht durch die Diktatur des Proletariats“. Nach dem Ende des Kapp-Putsches ließ die Reichsregierung den andauernden Ruhraufstand von der Reichswehr niederschlagen.

0313D: Welfenputsch

  • Der Welfenputsch beschreibt eine kurzzeitigen Regierungskrise in der preußischen Provinz Hannover während des Kapp-Lüttwitz-Putsches von 13.-17. März 1920.

0328D: Dr. Jekyll und Mr. Hyde

  • "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von 1920 ist eine Verfilmung der Erzählung Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde des britischen Autors Robert Louis Stevenson.
  • Eintrag in der Filmdatenbank: (imdb.com)
  • Vollständiger Film: (youtube.com)

April

0419D: Konferenz von Sanremo

  • Die Konferenz von Sanremo fand vom 19. bis zum 26. April 1920 im italienischen Sanremo statt. Auf ihr beschlossen Frankreich und Großbritannien eine Neuaufteilung ihrer Einflusssphären im Nahen Osten. Vorangegangen waren das Sykes-Picot-Abkommen von 1916 und diverse Erklärungen der kriegführenden Mächte über die Gestaltung der Nachkriegsordnung. Die Konferenz fand vor dem Hintergrund eines erstarkten arabischen Nationalismus statt, der eine Beendigung des De-facto-Besatzungszustands im Nahen Osten anstrebte. Den Besatzungsmächten war hingegen an einer Legalisierung ihrer führenden Rolle gelegen, die durch die Vergabe von Völkerbundsmandaten bestätigt werden sollte.

Konferenz von San Remo setzt den Grenzverlauf im Nahen Osten fest (dradio.de)

0420D: Olympische Sommerspiele

  • Die Olympischen Sommerspiele 1920 (offiziell Spiele der VII. Olympiade genannt) fanden vom 20. April bis 12. September 1920 in Antwerpen, Belgien statt. Die belgische Stadt setzte sich gegen Amsterdam, Atlanta, Budapest, Cleveland, Havanna, Lyon und Philadelphia durch. Deutschland, Österreich, Bulgarien, Ungarn und die Türkei waren von den Spielen ausgeschlossen; Sowjetrussland lehnte die Einladung ab.

0423D: Olympische Sommerspiele 1920/Eishockey

  • Das Olympische Eishockeyturnier der Olympischen Sommerspiele 1920 in Antwerpen, Belgien galt lange Zeit als Demonstrationswettbewerb und gehörte somit nicht zum offiziellen olympischen Programm. Erst in jüngster Vergangenheit ist es vom IOC als offizielles Olympiaturnier anerkannt worden. Das Olympische Eishockeyturnier war das erste Nationenturnier in Europa, an dem Vertretungen der USA und Kanada teilnahmen; das Turnier wurde daher – allerdings auch erst im Nachhinein – von der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) zur ersten Eishockey-Weltmeisterschaft erklärt. Die Spiele fanden vom 23. bis zum 29. April 1920 im Palais de Glace d'Anvers statt. Insgesamt nahmen sieben Nationalmannschaften daran teil; das Turnier wurde im Bergvall-System ausgetragen. Dabei wurde der unterlegene Finalist nicht automatisch Zweiter, sondern musste eine zusätzliche Runde mit jenen Teams bestreiten, die zuvor am Gesamtsieger gescheitert waren. Auf gleiche Weise gab es eine Runde um die Bronzemedaille. Kanada, das mit den Winnipeg Falcons das beste Amateurteam des Landes der Saison 1919/20 nach Antwerpen geschickt hatte, gewann das Turnier und holte sich seinen ersten Olympiasieg und WM-Titel. Ein Spiel bestand damals noch aus zwei Halbzeiten, sowie sieben Spielern pro Mannschaft. Die Maße der Eisfläche betrugen 56 Meter in der Länge und 18 Meter in der Breite. Insgesamt nahmen 60 Spieler am Turnier teil.

Mai

0512D: Reichslichtspielgesetz wird verabschiedet

  • "Eine Zensur findet nicht statt...", so begann zwar der berühmte Artikel 118 der Weimarer Verfassung, Lichtspiele sollten davon aber ausgenommen werden: Das Kino galt den Moralmissionaren als Schauplatz verruchten Treibens. Als heute vor 85 Jahren das Reichslichtspielgesetz verabschiedet wurde, schob man der nach dem Ersten Weltkrieg neu gewonnenen Freizügigkeitt einen Riegel vor. (dradio.de)

Juni

0604D: die Alliierten und Ungarn schliessen den Frieden von Trianon (dradio.de)

0605D: in Berlin wird die Erste Internationale Dada-Messe eröffnet

  • Über wenige künstlerische Stilrichtungen gingen und gehen die Meinungen so auseinander wie über den Dadaismus. Was war das für eine Bewegung, die mitten im Ersten Weltkrieg an die Öffentlichkeit trat, durch Lautmalerei, Nonsens-Gedichte und den Flirt mit dem Absurden auf sich aufmerksam machte? Die am 5. Juni 1920 eröffnete Berliner Dada-Messe hinterließ, wie die gesamte Bewegung, einen zwiespältigen Eindruck. (dradio.de)

0606D: Reichstagswahl

  • Die Reichstagswahl vom 6. Juni 1920 war die zweite Wahl während der Weimarer Republik und die erste zu einem regulären deutschen Reichstag. Dabei verlor die Weimarer Koalition der republiktragenden Parteien, wie sich zeigen sollte auf Dauer, ihre Mehrheit.
  • Die erste Reichstagswahl der Weimarer Republik am 6. Juni 1920 wurde zu einer Schlappe für die gemäßigten Parteien der Mitte. Die "Weimarer Koalition" aus SPD, Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei (DDP) musste empfindliche Verluste hinnehmen und verlor ihre absolute Mehrheit. Der Ausgang dieser Wahl zeigte einen Trend, der am Ende verhängnisvoll für die Weimarer Republik werden sollte. Sobald es zu Problemen kommt - ob wirtschaftlicher oder politischer Natur - wird dies den bürgerlichen Parteien der Mitte angelastet. (dradio.de)

0608D: Haakjöringsköd-Fall

  • Der Haakjöringsköd-Fall ist ein berühmter deutscher Rechtsstreit, den das Reichsgericht am 8. Juni 1920 entschieden hat. (Aktenzeichen II 549/19. Fundstelle: RGZ 99, 147.)

0623D: Giro d’Italia

  • Der 8. Giro d’Italia fand vom 23. Mai bis 6. Juni 1920 statt. Das Radrennen bestand aus 8 Etappen mit einer Gesamtlänge von 2.632 Kilometern. Von 49 Teilnehmern erreichten nur 10 das Ziel. Gaetano Belloni errang den Giro-Sieg vor Angelo Gremo.

0627D: Tour de France

  • Die 14. Tour de France fand mit 15 Etappen vom 27. Juni bis 25. Juli 1920 statt. 113 Fahrer nahmen an der Rundfahrt teil, allerdings erreichten nur 22 das Ziel. Gestartet wurde die Rundfahrt im Pariser Vorort Argenteuil, Ziel war der Pariser Parc des Princes. Die Strecke führte die Teilnehmer zunächst nach Westen, dann in die Pyrenäen, an die französische Mittelmeerküste und über die Alpen nach Paris. Der Belgier Philippe Thys konnte sich als Favorit durchsetzen und seine dritte Tour de France gewinnen. Für die 5503 km erreichte Thys dabei einen Schnitt von 24,132 km/h. Dabei konnte er auch davon profitieren, dass zahlreiche Konkurrenten um den Sieg, darunter Eugène Christophe, Jean Alavoine sowie die Brüder Henri und Francis Pélissier, vorzeitig aufgaben. Tourleiter Henri Desgrange bezichtigte Henri Pélissier, nicht leidensfähig genug zu sein. Der Franzose Honoré Barthélémy erlitt bei einem Sturz einen Schulterbruch, fuhr die Rundfahrt dennoch zu Ende. Er wurde Achter der Gesamtwertung und damit bester Franzose, die Plätze eins bis sieben wurden von Belgiern belegt. Zum ersten Mal wurden einige Etappen der Tour im Sprint entschieden.

0629D Operndiva Anna Sutter ermordet

  • Sie war "eine der genialsten Soubretten" schwärmten Nachrufe, doch von einem Mann wurde sie zu sehr geliebt: Am 29. Juni 1920 wurde die Kammersängerin Anna Sutter von einem ihrer Verehrer erschossen. (BR2 Kalenderblatt)

0630D: Erste Internationale Dada-Messe

  • Die Erste Internationale Dada-Messe war eine von Dadaisten organisierte Ausstellung. Sie fand vom 30. Juni bis zum 25. August 1920 in Berlin statt und wurde von der Galerie Dr. Otto Burchard veranstaltet. Die Messe war mit ihren Ausstellungsobjekten eine Absage an die bürgerliche Kultur, bildete jedoch eine Dokumentation künstlerischer Kreativität, welche die Dada-Revolte freigesetzt hatte, und deren Impulse die weitere Entwicklung der modernen Kunst inspirierten. Als Beispiele sind die Pop-Art, die Konzeptkunst und die Objektkunst sowie der sich von Paris aus den Ideen und meist spontanen Arbeitstechniken der Dadaisten entwickelnde Surrealismus zu nennen, indem von den Pariser Dadaisten diese Techniken systematisiert wurden.

Juli

0705D: Konferenz von Spa

  • Die Konferenz von Spa fand vom 5. bis zum 16. Juli 1920 im belgischen Kurort Spa statt und war die erste Konferenz nach dem Ersten Weltkrieg, an der mit Reichskanzler Fehrenbach und Außenminister Simons wieder deutsche Staatsmänner teilnahmen. Die alliierten Regierungen waren vertreten durch David Lloyd George, Lord Curzon (Großbritannien), Alexandre Millerand (Frankreich), Léon Delacroix, Paul Hymans (Belgien), Carlo Graf Sforza (Italien) und Chinda Sutemi (Japan). Es ging um die Frage der Reparationen, die das Deutsche Reich nach dem verlorenen Krieg an die Siegermächte zahlen sollte sowie um die Entwaffnung Deutschlands. Hierfür nahmen Reichsfinanzminister Joseph Wirth, Reichswehrminister Otto Geßler sowie dessen Stellvertreter Hans von Seeckt an den Sitzungen teil.

August

0801D: Marion Harris singt den St.Louis-Blues

0810D: Vertrag von Sèvres (Osmanisches Reich)

  • Der Vertrag von Sèvres (auch Frieden von Sèvres; Türkisch: Sevr Antlaşması) vom 10. August 1920, der zwischen der Entente und der osmanisch regierten Türkei abgeschlossen wurde, gehört zu den Pariser Vorortverträgen, die den Ersten Weltkrieg beendeten.
  • Im Pariser Vorort Sèvre unterzeichnen die Siegermächte des 1.Weltkriegs und der osmanische Sultan Muhammad VI. einen Friedensvertrag. Darin verzichtet das Osmanische Reich auf alle Gebiete außerhalb Kleinasiens: Palästina und Mesopotamien (Irak) gehen an Großbritannien, Syrien und der Libanon an Frankreich, Armeniern und Kurden wird das Recht auf Unabhängigkeit zugebilligt. (aref.de)

0810D: Vertrag von Sèvres (Griechenland – Schutz von Minderheiten)

  • Der Vertrag von Sèvres hinsichtlich dem Schutz von Minderheiten in Griechenland ist ein Entente-interner Vertrag und wurde parallel zu den mit dem Osmanischen Reich geführten Verhandlungen zum gleichnamigen Vertrag ausgehandelt und am gleichen Tag, am 10. August 1920, unterzeichnet. Die Vertragspartner sind das Vereinigte Königreich, Frankreich, Italien und Japan auf der einen Seite und Griechenland auf der anderen Seite. Am 24. Juli 1923 wurde der Vertrag parallel zu den mit der Türkei geführten Verhandlungen zum Vertrag von Lausanne durch ein überarbeitendes Zusatzprotokoll ratifiziert. Die Überarbeitung passte diesen Vertrag den Bestimmungen im Vertrag von Lausanne an.

9810D: Vertrag von Sèvres (Jugoslawien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei)

  • Der Vertrag von Sèvres mit dem Königreich Jugoslawien, Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei, geschlossen am 10. August 1920 in Sèvres mit den im Ersten Weltkrieg siegreichen alliierten Hauptmächten, war einer von acht Verträgen die an diesem Tag in Sèvres unterzeichnet wurden. Diese auch als Mitteleuropäischer Grenzvertrag bezeichnete völkerrechtliche Vereinbarung legte die neuen Grenzen nach dem Vertrag von Trianon und dem Vertrag von Saint-Germain fest und bestätigte die Souveränität der neuen Staaten auf den ihnen neu zugesprochenen Territorien

0813D: Schlacht bei Warschau

  • Die Schlacht bei Warschau (gelegentlich auch als das Wunder an der Weichsel, polnisch Cud nad Wisłą bezeichnet) war die entscheidende Schlacht im Polnisch-sowjetischen Krieg, der kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann und mit dem Frieden von Riga endete. Die Schlacht von Warschau wurde vom 13. bis zum 25. August 1920 ausgetragen, als Kräfte der Roten Armee unter Michail Tuchatschewski auf die polnische Hauptstadt Warschau und die nahe gelegene Festung Modlin zu marschierten. Am 16. August führten die polnischen Kräfte unter Józef Piłsudski einen Gegenangriff aus Süden durch, der die sowjetrussischen Kräfte zu einem unorganisierten Rückzug nach Osten über die Memel zwang. Geschätzte 10.000 Rotarmisten wurden getötet, 500 waren vermisst, 10.000 verwundet und 66.000 gerieten in Kriegsgefangenschaft. Auf polnischer Seite wurden 4.500 Soldaten getötet, 10.000 waren vermisst und 22.000 verwundet. Vor dem polnischen Sieg an der Weichsel sahen sowohl die Bolschewiki als auch die Mehrheit der ausländischen Experten Polen am Rand der Niederlage. Der überwältigende, unerwartete polnische Sieg schwächte die sowjetrussischen Kräfte entscheidend. In den folgenden Monaten konnten weitere polnische Siege die Ostgrenze und die Unabhängigkeit Polens sichern.

0822D: Salzburger Festspiele

  • die ersten Salzburger Festspiele werden mit dem 'Jedermann' von Hoffnungsthal eröffnet (dradio.de)

0825D: die erste Werkszeitung Deutschlands schliesst

  • Corporate Identity - heute legen Unternehmen großen Wert auf Art der Verbreitung ihrer Philosophie. Das Stuttgarter Daimler-Werk ist in dieser Hinsicht ein Vorreiter, denn hier sollte eine "Werkszeitung" eine gemeinsame Sprache finden. Am 25. August 1920 endete das Experiment jäh wegen eines Streiks kommunistischer Arbeitergruppen. (dradio.de)

September

0904D: Ringer-Weltmeisterschaften

  • Die Ringer-Weltmeisterschaften 1920 fanden vom 4. bis zum 8. September 1920 in Wien statt. Die Ringer wurden in fünf Gewichtsklassen unterteilt. Gerungen wurde im damals üblichen griechisch-römischen Stil.

0913D: In Stahlgewittern

  • "In Stahlgewittern" ist das erste Buch Ernst Jüngers. Es beschreibt Jüngers Erlebnisse an der deutschen Westfront im Ersten Weltkrieg von Januar 1915 bis August 1918. Das Buch begründete Jüngers Ruhm als Schriftsteller in den zwanziger Jahren. Im Urteil der Zeitgenossen wie auch späterer Kritiker spiegelt sich die Ambivalenz des Werkes wider, das den Krieg zwar in all seiner Brutalität beschreibt, ihn aber weder ausdrücklich verurteilt noch auf seine politischen Ursachen eingeht. Es kann daher sowohl affirmativ gelesen als auch als Antikriegsbuch aufgefasst werden.[1] Fernab jeder politischen oder moralischen Parteinahme wird der Krieg bei Jünger zum inneren Erlebnis und zu einer das Bewusstsein des Mitwirkenden schärfenden Erfahrung, die den Verfasser zur Erkenntnis der Bedeutung der Tatkraft des Einzelnen im Überlebenskampf führt.
  • Ernst Jünger, der 1998 im Alter von fast 103 Jahren starb, war ein hoch geehrter, aber über den Tod hinaus auch äußerst umstrittener Schriftsteller. Heute vor 90 Jahren erschien sein Rückblick auf den Ersten Weltkrieg, an dem er als Stoßtruppenführer beteiligt war. (dradio.de)

Oktober

1014D: Erwin Piscator eröffnet in Berlin sein "Proletarisches Theater"

  • Was Erwin Piscator zu seiner Theaterarbeit zu sagen hatte, veröffentlichte er bereits 1929 unter dem Titel "Das politische Theater." Der Regisseur Piscator schrieb Theatergeschichte mit seinem engagierten politischen Zeittheater, das die Utopie von einer neuen Gesellschaft mit oft dokumentarischem und großem technischen Aufwand auf der Bühne vortrug. Bertolt Brecht hat einmal gesagt, "Ich habe die Literatur, Piscator des Theaters dieses Jahrhunderts revolutioniert." (dradio.de)

1017D: Freies Jüdisches Lehrhaus

  • Das Freie Jüdische Lehrhaus war eine jüdische Einrichtung zur Erwachsenenbildung. Es geht auf die 1920 gegründete Jüdische Volkshochschule in Frankfurt am Main zurück.
  • Heute vor 85 Jahren öffnete das Freie Jüdische Lehrhaus in Frankfurt am Main seine Pforten. Es war Teil einer umfassenden Avantgarde, die das Jüdische nicht mehr nur einfach in der deutschen Kultur aufgehen lassen wollte, sondern nach den eigenen vergessenen Wurzeln suchte. Ein Grund dafür war, dass trotz der massenhaften Teilnahme jüdischer Männer im Ersten Weltkrieg das Klima in Deutschland eher das Trennende als die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Nicht-Juden betonte. (dradio.de)

1017D: Nationalratswahl in Österreich

  • Die Nationalratswahl am 17. Oktober 1920 (In Kärnten am 19. Juni 1921, im Burgenland am 18. Juni 1922) war die erste Nationalratswahl in der Geschichte Österreichs. Die meisten Stimmen und Mandate erhielt die Christlichsoziale Partei mit Michael Mayr. Auf den zweiten Platz kam die Sozialdemokratische Arbeiterpartei von Bundeskanzler Karl Renner.

1029D: Der Golem, wie er in die Welt kam (Stummfilm)

  • "Der Golem, wie er in die Welt kam" ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er gilt als Klassiker des deutschen Stummfilms.

November

1102D: in Pittsburgh startet die erste regelmäßige Radiosendung der Welt

  • Bei der Erfindung des Sprechfunks dachte noch niemand daran, die Technologie auch für das Radio in seiner heutigen Form zu nutzen, sondern nur an den militärischen Signalfunk oder die drahtlose Telefonie. Von Anfang an aber zog die Radioübertragung das Interesse zahlreicher technikbegeisterter Bastler auf sich, die bald nicht nur Funksprüche, sondern auch Aufnahmen ihrer Schellackplatten in den Äther schickten. Die erste regelmäßige Radiosendung in den USA vor 85 Jahren markiert also auch über den Übergang vom Amateur- und Militärfunk zum Unterhaltungsmedium. (dradio.de)

1112D: Grenzvertrag von Rapallo

  • Am 12. November 1920 einigte sich Italien im Grenzvertrag von Rapallo mit dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (ab 1929 zum Königreich Jugoslawien umbenannt) über Grenzfragen.

1121D: Blutsonntag in Irland

  • Am Blutsonntag in Irland, am 21. November, wurden in Dublin, Irland während des Anglo-Irischen Krieges mehrere Gewalttaten verübt, bei denen es zu etwa 30 Toten und vielen Verletzten kam. Der Tag begann mit der Ermordung mehrerer britischer Agenten und ihrer Informanten durch die Armee der Republik. Nachmittags rächten sich britische Kräfte mit einem Massaker an den Zuschauern und Spielern einer Gaelic-Football-Veranstaltung im Croke-Park-Stadion im Norden der Stadt.

1123D: der Philosoph Hermann Graf Keyserling gründet in Darmstadt die "Schule der Weisheit"

  • "Ich wünsche mir freie Geister zu Lesern, ... die fähig sind, zeitweilig ihre gewohnten Standpunkte zu verlassen, ... und im produktiven Selbstdenken gefördert werden wollen." Der dies schrieb, Hermann Graf Keyserling, entstammte einem alten baltischen Adelsgeschlecht, dessen aristokratische Ideale er zeitlebens gegen jede Vulgarisierung verteidigte. (dradio.de)

1129D: Kurt Weill

1130D: neue Verfassung ebnet den Weg zum preußischen Freistaat

  • Mit Preußens Glanz und Gloria verbinden viele Menschen bis heute die Leistungen ihrer Könige, nicht selten auch deren militärische Erfolge. Der demokratische Freistaat Preußen ist hingegen weithin vergessen. Grundlage für diese Zeit mit vergleichsweise politischer Stabilität war die Verfassung, die am 30. November 1920 in Kraft trat. Allerdings bestand er nur rund zwölf Jahre. (dradio.de)

Dezember

1204D: Die tote Stadt (Korngold)

  • "Die tote Stadt" ist eine durchkomponierte Oper in drei Bildern mit einer Musik von Erich Wolfgang Korngold und Texten von Paul Schott alias Julius Korngold, Erich Wolfgang Korngolds Vater. Die Oper wurde mit großem Erfolg am 4. Dezember 1920 gleichzeitig im Stadttheater Hamburg (Dirigent: Egon Pollack) sowie im Stadttheater Köln (Dirigent: Otto Klemperer) uraufgeführt. Bis in die 1950er Jahren folgten weltweit Aufführungen auf ca. 80 Bühnen, unter anderem auch 1921 in der Metropolitan Opera, wo Maria Jeritza in der Rolle der Marietta ihr Debüt an der MET gab. Nach Korngolds Tod geriet das Stück weitgehend in Vergessenheit, wird aber seit den 1990er Jahren wieder regelmäßiger aufgeführt. Das Libretto basiert auf dem symbolistischen Roman Das tote Brügge (Bruges-la-morte, 1892; dt. Übers.: 1903) von Georges Rodenbach (1855-1898)
  • "Die tote Stadt" von Wolfgang Korngold war eine der erfolgreichsten Opern der 20er-Jahre. Nur kurze Zeit später kam es auch an der New Yorker Met zum ersten Mal auf die Bühne - als eine der ersten deutschen Opern nach dem Ersten Weltkrieg. (dradio.de)

1216D: Erdbeben von Haiyuan

  • Das Erdbeben von Haiyuan 1920 (chin. 海源大地震, Hǎiyuán dà dìzhèn) oder Erdbeben von Gansu 1920 ereignete sich am 16. Dezember 1920 im Kreis Haiyuan in der chinesischen Provinz Ningxia und forderte mehr als 200.000 Opfer. Im Hinblick auf die Opferzahlen liegt es damit auf dem vierten Rang weltweit. Das Epizentrum lag bei 36° 30′ N, 105° 42′ O36.5105.7.

1221D: Estnische Verfassung

  • Das erste Grundgesetz der Republik Estland (estnisch Eesti Vabariigi põhiseadus) war vom 21. Dezember 1920 bis zum 23. Januar 1934 die Verfassung Estlands.

1223D: Government of Ireland Act

  • Der Government of Ireland Act (vollständiger Titel: An Act to Provide for the Better Government of Ireland) vom 23. Dezember 1920 war das zweite Gesetz des britischen Parlaments zur Schaffung der Home Rule (d. h. autonome Selbstverwaltung) im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland. Er ist auch als der 4. Home-Rule-Gesetzesentwurf bekannt.

Lexikon

Das Cabinet des Dr. Caligari (Stummfilm) *(imdb.com)

NSDAP

Toccata (Busoni)

Quellen

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