1950: Unterschied zwischen den Versionen

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==März==
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*0315D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Wellenplan '''Kopenhagener Wellenplan'''], bezeichnet den 1948 in Kopenhagen ausgearbeiteten Plan zur Verteilung der Sendefrequenzen für Rundfunksender im Lang- und Mittelwellenbereich. Der Kopenhagener Wellenplan wurde wegen der ungerechten Zuteilung der Frequenzen von einigen der teilnehmenden Staaten (Österreich, Luxemburg, Schweden, Türkei, Syrien, Ägypten und Island) nicht unterzeichnet und Deutschland, dem in diesem Plan nur sehr wenige Frequenzen (z. B. nur 2 Mittelwellenfrequenzen) zugeteilt wurden, war als Kriegsverlierer nicht vertreten. Trotzdem trat der Kopenhagener Wellenplan am 15. März in Kraft. Als Folge der schlechten Frequenzzuteilungen wurde in Deutschland der zügige Ausbau der UKW-Sendernetze vorangetrieben. Allerdings gelang es im Zuge bilateraler Abkommen und in Kooperation mit den alliierten Streitkräften, deren Sender wie der AFN beim Kopenhagener Wellenplan nicht berücksichtigt wurden, weitere Sendefrequenzen im Lang- und Mittelwellenbereich, zum Beispiel für den Deutschlandfunk, zu koordinieren. Im Verlauf der 1960er und 1970er Jahre hielten sich immer weniger Staaten an den Kopenhagener Wellenplan, sodass 1974/75 ein neuer Wellenplan für den Lang- und Mittelwellenbereich, der Genfer Wellenplan, ausgearbeitet wurde. (Wikipedia)
*0315D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Wellenplan '''Kopenhagener Wellenplan''']
**Der Kopenhagener Wellenplan bezeichnet den 1948 in Kopenhagen ausgearbeiteten Plan zur Verteilung der Sendefrequenzen für Rundfunksender im Lang- und Mittelwellenbereich. Der Kopenhagener Wellenplan wurde wegen der ungerechten Zuteilung der Frequenzen von einigen der teilnehmenden Staaten (Österreich, Luxemburg, Schweden, Türkei, Syrien, Ägypten und Island) nicht unterzeichnet und Deutschland, dem in diesem Plan nur sehr wenige Frequenzen (z. B. nur 2 Mittelwellenfrequenzen) zugeteilt wurden, war als Kriegsverlierer nicht vertreten. Trotzdem trat der Kopenhagener Wellenplan am 15. März in Kraft. Als Folge der schlechten Frequenzzuteilungen wurde in Deutschland der zügige Ausbau der UKW-Sendernetze vorangetrieben. Allerdings gelang es im Zuge bilateraler Abkommen und in Kooperation mit den alliierten Streitkräften, deren Sender wie der AFN beim Kopenhagener Wellenplan nicht berücksichtigt wurden, weitere Sendefrequenzen im Lang- und Mittelwellenbereich, zum Beispiel für den Deutschlandfunk, zu koordinieren. Im Verlauf der 1960er und 1970er Jahre hielten sich immer weniger Staaten an den Kopenhagener Wellenplan, sodass 1974/75 ein neuer Wellenplan für den Lang- und Mittelwellenbereich, der Genfer Wellenplan, ausgearbeitet wurde.


*0319D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Appell '''Stockholmer Appell'''], Aufruf zur Ächtung der Atombombe und speziell zur Verurteilung des Ersteinsatzes von Atomwaffen. Er ging aus vom Ständigen Komitee des Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden (dem späteren Weltfriedensrat), einer Organisation von kommunistischen und pazifistischen Intellektuellen, die von der Sowjetunion und den großen kommunistischen Parteien unterstützt wurde. Der Appell wurde bei der Stockholmer Tagung dieses Gremiums beschlossen und erhielt daher seinen gängigen Namen. Frédéric Joliot-Curie, Vorsitzender des Präsidiums des Komitees, Nobelpreisträger für Chemie 1935, Hochkommissar der französischen Atomenergiekommission und Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, leistete die erste Unterschrift. Dies war der Startschuss zu einer weltweiten, sehr intensiv betriebenen Unterschriftenkampagne in den folgenden Monaten. Nach Angaben des Weltfriedensrats signierten den Stockholmer Appell über 500 Millionen Menschen; vier Fünftel der Unterschriften stammten allerdings aus der Sowjetunion, der Volksrepublik China und von diesen abhängigen Staaten. Doch auch in einigen westlichen Ländern kam es zu einer erheblichen Mobilisierung, insbesondere in Frankreich und Italien. Die kaum überprüfbaren Zahlenangaben des Weltfriedensrats sind vielfach relativiert worden, doch besteht Einigkeit, dass der Appell eine sehr große weltweite Öffentlichkeitswirkung erzielte und weit über die Anhängerschaft der kommunistischen Parteien hinaus unterstützt wurde. Zugleich hatten Unterstützer und Unterzeichner des Appells in vielen Ländern mit Pressionen von Seiten staatlicher, kirchlicher und anderer Akteure zu rechnen. Im Zeichen des Kalten Krieges galt der Aufruf vielen als kommunistischer Infiltrationsversuch unter dem Deckmantel des populären Friedensthemas. (Wikipedia)
*0319D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Appell '''Stockholmer Appell'''], Aufruf zur Ächtung der Atombombe und speziell zur Verurteilung des Ersteinsatzes von Atomwaffen. Er ging aus vom Ständigen Komitee des Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden (dem späteren Weltfriedensrat), einer Organisation von kommunistischen und pazifistischen Intellektuellen, die von der Sowjetunion und den großen kommunistischen Parteien unterstützt wurde. Der Appell wurde bei der Stockholmer Tagung dieses Gremiums beschlossen und erhielt daher seinen gängigen Namen. Frédéric Joliot-Curie, Vorsitzender des Präsidiums des Komitees, Nobelpreisträger für Chemie 1935, Hochkommissar der französischen Atomenergiekommission und Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, leistete die erste Unterschrift. Dies war der Startschuss zu einer weltweiten, sehr intensiv betriebenen Unterschriftenkampagne in den folgenden Monaten. Nach Angaben des Weltfriedensrats signierten den Stockholmer Appell über 500 Millionen Menschen; vier Fünftel der Unterschriften stammten allerdings aus der Sowjetunion, der Volksrepublik China und von diesen abhängigen Staaten. Doch auch in einigen westlichen Ländern kam es zu einer erheblichen Mobilisierung, insbesondere in Frankreich und Italien. Die kaum überprüfbaren Zahlenangaben des Weltfriedensrats sind vielfach relativiert worden, doch besteht Einigkeit, dass der Appell eine sehr große weltweite Öffentlichkeitswirkung erzielte und weit über die Anhängerschaft der kommunistischen Parteien hinaus unterstützt wurde. Zugleich hatten Unterstützer und Unterzeichner des Appells in vielen Ländern mit Pressionen von Seiten staatlicher, kirchlicher und anderer Akteure zu rechnen. Im Zeichen des Kalten Krieges galt der Aufruf vielen als kommunistischer Infiltrationsversuch unter dem Deckmantel des populären Friedensthemas. (Wikipedia)

Version vom 23. Juni 2010, 18:12 Uhr

1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953

März

  • 0315D: Kopenhagener Wellenplan
    • Der Kopenhagener Wellenplan bezeichnet den 1948 in Kopenhagen ausgearbeiteten Plan zur Verteilung der Sendefrequenzen für Rundfunksender im Lang- und Mittelwellenbereich. Der Kopenhagener Wellenplan wurde wegen der ungerechten Zuteilung der Frequenzen von einigen der teilnehmenden Staaten (Österreich, Luxemburg, Schweden, Türkei, Syrien, Ägypten und Island) nicht unterzeichnet und Deutschland, dem in diesem Plan nur sehr wenige Frequenzen (z. B. nur 2 Mittelwellenfrequenzen) zugeteilt wurden, war als Kriegsverlierer nicht vertreten. Trotzdem trat der Kopenhagener Wellenplan am 15. März in Kraft. Als Folge der schlechten Frequenzzuteilungen wurde in Deutschland der zügige Ausbau der UKW-Sendernetze vorangetrieben. Allerdings gelang es im Zuge bilateraler Abkommen und in Kooperation mit den alliierten Streitkräften, deren Sender wie der AFN beim Kopenhagener Wellenplan nicht berücksichtigt wurden, weitere Sendefrequenzen im Lang- und Mittelwellenbereich, zum Beispiel für den Deutschlandfunk, zu koordinieren. Im Verlauf der 1960er und 1970er Jahre hielten sich immer weniger Staaten an den Kopenhagener Wellenplan, sodass 1974/75 ein neuer Wellenplan für den Lang- und Mittelwellenbereich, der Genfer Wellenplan, ausgearbeitet wurde.
  • 0319D: Stockholmer Appell, Aufruf zur Ächtung der Atombombe und speziell zur Verurteilung des Ersteinsatzes von Atomwaffen. Er ging aus vom Ständigen Komitee des Weltkongresses der Kämpfer für den Frieden (dem späteren Weltfriedensrat), einer Organisation von kommunistischen und pazifistischen Intellektuellen, die von der Sowjetunion und den großen kommunistischen Parteien unterstützt wurde. Der Appell wurde bei der Stockholmer Tagung dieses Gremiums beschlossen und erhielt daher seinen gängigen Namen. Frédéric Joliot-Curie, Vorsitzender des Präsidiums des Komitees, Nobelpreisträger für Chemie 1935, Hochkommissar der französischen Atomenergiekommission und Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, leistete die erste Unterschrift. Dies war der Startschuss zu einer weltweiten, sehr intensiv betriebenen Unterschriftenkampagne in den folgenden Monaten. Nach Angaben des Weltfriedensrats signierten den Stockholmer Appell über 500 Millionen Menschen; vier Fünftel der Unterschriften stammten allerdings aus der Sowjetunion, der Volksrepublik China und von diesen abhängigen Staaten. Doch auch in einigen westlichen Ländern kam es zu einer erheblichen Mobilisierung, insbesondere in Frankreich und Italien. Die kaum überprüfbaren Zahlenangaben des Weltfriedensrats sind vielfach relativiert worden, doch besteht Einigkeit, dass der Appell eine sehr große weltweite Öffentlichkeitswirkung erzielte und weit über die Anhängerschaft der kommunistischen Parteien hinaus unterstützt wurde. Zugleich hatten Unterstützer und Unterzeichner des Appells in vielen Ländern mit Pressionen von Seiten staatlicher, kirchlicher und anderer Akteure zu rechnen. Im Zeichen des Kalten Krieges galt der Aufruf vielen als kommunistischer Infiltrationsversuch unter dem Deckmantel des populären Friedensthemas. (Wikipedia)

April

  • 0408D: Urteile gegen die Gladow Bande Die Liste der angeklagten Verbrechen war unglaublich lang: vom zweifachen Mord bis hin zu unzähligen Raubüberfällen. Der Metzgersohn Werner Gladow wollte der Al Capone Berlins werden. Mit seiner Räuberbande verbreitete er im Nachkriegsberlin Angst und Schrecken. 1950 wurde Gladow erst 18-jährig per Fallbeil getötet. (dradio.de)

Mai

  • 0506D: Photokina
    • Die photokina ist die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie (Messeuntertitel: world of imaging) und gilt als Leitmesse der Foto- und Imaging-Branche. Sie wird in zweijährigem Turnus derzeit jeweils im Herbst in Köln abgehalten, der aktuelle Veranstalter sind die Koelnmesse GmbH und der Photoindustrie-Verband. Die letzte Photokina fand vom 23. bis zum 28. September 2008 statt, die nächste wird vom 21. bis 26. September 2010 stattfinden. Auf der photokina stellen – mit relativ geringen Schwankungen – rund 1 600 Anbieter aus 50 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer Fläche von rund 200 000 Quadratmetern aus. In den Jahren 2002 und 2004 zählte der Veranstalter rund 160 000 Messebesucher. Am 6. Mai 1950 begann die erste Photokina
    • Vor 60 Jahren öffnete zum ersten Mal die "photokina", die Weltmesse der Fotografie, in Köln. Sie ist - wie schon wenige Jahre später der damalige Bundespräsident Theodor Heuss sagte - untrennbar mit der Stadt verbunden. Neben Neuheiten aus der Fotoindustrie waren es 1950 vor allem die großen Bilderschauen, die das Publikum lockten. (dradio.de)

Juni

  • 0609D: ARD
    • Die ARD („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“) ist ein Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Deutschland. Derzeit besteht die ARD aus insgesamt neun Landesrundfunkanstalten, die die Gemeinschaftsfernsehprogramme Das Erste, EinsPlus, Einsfestival und EinsExtra, sowie jeweils eigene regionale Programme betreiben. Außerdem ist die Auslandsrundfunkanstalt Deutsche Welle ein Mitglied der ARD. Zusammen mit dem ZDF und dem Deutschlandradio bildet die ARD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Die Bezeichnung „ARD“ wird häufig als Synonym für Das Erste verwendet, unter anderem auch von zahlreichen Tageszeitungen und Programmzeitschriften. Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD haben insgesamt rund 20.000 festangestellte Mitarbeiter, sie veranstalten 11 Fernsehprogramme, 55 Hörfunkprogramme und verfügen über 16 Orchester und 8 Chöre. Das Gesamtbudget der neun Anstalten beträgt pro Jahr rund 6,3 Milliarden Euro.[1] Die Mitglieder der ARD sind mit etwa 100 eigenen Hörfunk- und Fernsehkorrespondenten an 30 Orten der Welt ständig präsent.
    • Mit einer Satzung von zwei Paragrafen fing alles an. Heute ist die ARD der weltweit größte Nichtkommerzielle Programmanbieter. Die Weichen dafür hatten die westlichen Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg gestellt. Dezentral organisiert sollten die Radiosender sein und ihr Programm politisch unabhängig gestalten können. (dradio.de) (dradio.de)
    • Sechs von den Besatzungsmächten gegründete westdeutsche Rundfunkanstalten schließen sich zur "Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland" zusammen, kurz: ARD. (aref.de)
  • 0617D: Der Rowohlt-Verlag bringt die ersten Taschenbücher auf den Markt
    • Rororo - der Name stand ursprünglich für "rowohlts rotations romane", gedruckt zunächst im Zeitungsformat in Erstauflage von 100.000 Exemplaren und verkauft zum Einzelpreis von 50 Pfennig, als die Zigarette auf dem Schwarzmarkt noch 7,50 Mark kostete oder ein Kilo Kaffee 1.100 Mark. Aus diesen Rotations-Romanen entstand vor 55 Jahren im Rowohlt Verlag die erste deutsche Taschenbuchreihe, rororo, nach dem Vorbild von amerikanischen Pocketbooks. (dradio.de)
    • Die ersten Taschenbücher erscheinen auf dem deutschen Markt. Die Seiten sind statt wie bisher im hochwertigen Offsetdruck im schnellen Rotationsdruckverfahren gedruckt und in einfacher Klebetechnik gebunden. (aref.de)

Lexikon

  • Page Bettie, als Betty Mae Page in Nashville, Tennessee; † 11. Dezember 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanisches Fetisch- und Aktmodel. Sie wurde in den 1950er-Jahren für ihre Pin-up-Bilder bekannt, geriet in den 1960ern weitgehend in Vergessenheit und wird seit den 1980ern von verschiedenen Subkulturen als Ikone des Pin-Up und Sexsymbol verehrt. Sie gilt als eine der meist fotografierten Frauen der 1950er-Jahre, erstes bekanntes Bondage- und Fetischmodel, Wegbereiterin der Sexuellen Revolution und war Inspiration für Comicfiguren, Filme und die Entwicklung der New Burlesque. (Wikipedia) (youtube.com)


  • Deutschland 0804D: Das Berliner Abgeordnetenhaus erklärt Westberlin zu einem Land der Bundesrepublik (dradio.de)
  • Deutschland 0817D: Der Chemiekonzern IG Farben wird aufgelöst (dradio.de)
  • Deutschland 0919D: Erlass gegen Verfassungsfeinde (dradio.de)
  • Deutschland 0929D: DDR wird in den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe aufgenommen (dradio.de)
  • Deutschland 1005D: Bundesinnenminister Gustav Heinemann tritt zurück (dradio.de)
  • Deutschland 1024D: In Berlin ertönt erstmals die Freiheitsglocke vom Turm des Schöneberger Rathauses (dradio.de)
  • Deutschland: VW-Bus (Automobil)
  • Deutschland: VW T1 (Automobil)
  • Japan 0825D: Premiere "Rashomon" (Spielfilm von Akira Kurosawa) (br-online.de)