1558

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JANUAR

0107D: die Franzosen erobern das letzte englische Besitztum auf dem Festland

  • Das 16. Jahrhundert war das Jahrhundert, in dem die großen Nationen von heute auf den Plan traten und um die Vorherrschaft in Europa kämpften, unheilvoll angefeuert vom Streit um die richtige Religion. Die Eroberung der Stadt Calais, die über 200 Jahre lang zu England gehört hatte, durch Frankreich spielte dabei vor 450 Jahren eine besondere Rolle. (dradio.de)

APRIL

0404D: Kolonisierung Sibiriens beginnt

  • Iwan der Schreckliche ließ sich als erster Moskauer Fürst zum Zaren krönen. Er eroberte die mongolischen Khanate Kasan und Astrachan und erweiterte dadurch das russische Territorium nach Süden und Osten. Die turko-mongolischen Nomadenstämme wurden tributpflichtig. Die Ausbeutung Sibiriens begann. (WDR ZeitZeichen 2018)

0420D: Johannes Bugenhagen

  • Johannes Bugenhagen (* 24. Juni 1485 in Wollin, Herzogtum Pommern; † 20. April 1558 in Wittenberg, Kur­fürstentum Sachsen), auch Doctor Pomeranus genannt, war ein bedeutender deutscher Refor­mator und Weg­gefährte Martin Luthers. Nach einem Studium in Greifs­wald und Wirken in Treptow an der Rega schloss sich Bugen­hagen 1521 den Ideen Luthers an, wurde 1523 Pfarrer an der Stadt­kirche Wittenberg, Lehrer an der Universität Wittenberg und General­super­intendent des sächsischen Kur­kreises. Als Reformator entwickelte er neue Kirchen­ordnungen für Braun­schweig, Braun­schweig-Wolfen­büttel, Dänemark, Hamburg, Hildes­heim, Holstein, Lübeck, Norwegen, Pommern und Schleswig. Bei der Entwick­lung der Kirchen­ordnungen und bei der Über­setzung der Bibel hat er eine nach­haltige Bedeutung für die sich heraus­bildende Evangelisch-Lutherische Kirche erlangt. Als Freund Martin Luthers war er nicht nur dessen Vertrauter und Beicht­vater, sondern schloss dessen Ehe mit Katharina von Bora, vollzog die Taufe von deren Kindern und hielt die Grab­rede für Luther. (Artikel des Tages)

MAI

0525D: Elisabeth von Brandenburg

  • Elisabeth von Brandenburg (* 24. August 1510 vermutlich in Cölln; † 25. Mai 1558 in Ilmenau) war eine Prinzessin aus dem Haus der Hohen­zollern und durch Heirat Herzogin von Braunschweig-Calenberg-Göttingen sowie ab 1546 Gräfin und Frau zu Henne­berg. Als Elisabeth 1534 ihre Mutter in Lichten­berg besuchte, begegnete sie zum ersten Mal persön­lich Martin Luther, und seit 1538 stand die Fürstin in regel­mäßigem Brief­kontakt mit dem Refor­mator. Elisabeth ließ sich am 7. April 1538 den Laien­kelch reichen und bekundete damit öffent­lich ihre Zuge­hörig­keit zum lutheri­schen Glauben. Mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen wusste die „Reformations­fürstin“ einen weiteren starken Verbün­deten auf ihrer Seite, so dass sie beim Tod ihres Ehemanns am 30. Juli 1540 trotz des erbitter­ten Wider­stands gemein­sam mit Philipp von Hessen die vor­mundschaft­liche Regierung über das Fürsten­tum erhielt. Die fünf Jahre ihrer Vor­mund­schaft nutzte sie zu der Durch­setzung der Reforma­tion und zur Sanie­rung des fürst­lichen Haushalts. (Artikel des Tages)

LEXIKON

Friedrich-Schiller-Universität Jena

  • Die Friedrich-Schiller-Universität Jena („alma mater jenensis“, gelegentlich auch „Salana“) liegt in der thüringischen Stadt Jena in Deutschland und hat nach Stand des Wintersemesters 2010 etwa 21.400 Studenten und 340 Professoren. Die Hochschule gehört zu den Universitäten der Coimbra-Gruppe und ist eine von vier Universitäten im Freistaat Thüringen.

Gemäldegalerie

Hamburger Börse

  • Die Hamburger Börse ist eine 1558 gegründete Börse mit Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist die älteste aktive Börse Deutschlands. Unter ihrem Dach befinden sich heute vier verschiedene Einzelbörsen. Darunter ist die Hanseatische Wertpapierbörse, als älteste der acht aktiven Wertpapierbörsen in Deutschland. Zum 1. Januar 1999 schlossen sich die Vereine der Wertpapierbörsen in Hamburg und Hannover zur gemeinsamen Trägergesellschaft Börsen AG zusammen. Die Hamburger Versicherungsbörse ist neben dem anders strukturierten und ungleich größeren Versicherungsmarkt Loyd’s of London weltweit der einzige börsliche Marktplatz für Versicherungen und die einzige Präsenzbörse in Hamburg mit täglichem Parketthandel. Von den Warenbörsen beziehungsweise Warenterminbörsen ist noch die Getreidebörse für Preisnotierungen und als Kompetenzzentrum des Getreidehandels von Bedeutung, während von der ehemaligen Kaffeebörse nur noch das Gebäude existiert. Die Einzelbörsen sind aus der Hamburger Allgemeinen Börse hervorgegangen, die heute hauptsächlich von der Hamburger Immobilienwirtschaft genutzt wird. Träger der Hamburger Börse ist die Handelskammer Hamburg.
  • An den Börsen dieser Welt wird heutzutage Vielfältiges gehandelt: nicht mehr nur Wertpapiere, auch Stom und CO2-Emissionen. Das hätte man einem Händler des 16. Jahrhunderts wohl kaum erklären können. Ebensowenig die Tatsache, dass der Großteil des Börsengeschäfts mittlerweile automatisch auf Computern läuft. Unvorstellbar vor 450 Jahren, als in Hamburg die erste deutsche Börse gegründet wurde. (dradio.de)

Heptaméron (Margarete von Angoulême)

  • Das Heptaméron ist eine Sammlung von 72 kurzen Erzählungen von Margarete von Angoulême, Königin von Navarra (1492–1549). Es ist nach dem Vorbild des Decamerone von Giovanni Boccaccio als Rahmenerzählung gestaltet und war ursprünglich auf hundert Novellen angelegt, die - wie im Decamerone - in zehn Tagen erzählt werden sollten, doch war es bis zu Margaretes Tod erst bis zur zweiten Erzählung des achten Tages gediehen.
  • Die Figuren in Margarete von Navarras Heptameron leben in unsicheren Zeiten, geprägt von Umbrüchen, Krieg und politischer Intrige. Doch Navarras Geschichten kennen nur ein Thema: die Liebe in all ihren Erscheinungsformen. Die Bandbreite reicht von der Anekdote eines wollüstigen Mönchs, der sich Zugang zum Schlafzimmer verheirateter Damen verschafft, bis hin zu der Geschichte eines Edelmanns, der seine Angebetete nur aus der Ferne verehrt, um ihrem Ruf nicht zu schaden. Im Gegensatz zu früheren Generationen wird heute wohl kaum ein Leser wirklich schockiert sein – sondern eher überrascht von der Offenheit, mit der hier über Sex gesprochen wird: Ehrlich und lebensnah diskutieren die Protagonisten über die Voraussetzungen für eine gelungene Ehe. Der Wert der Erzählungen besteht vor allem darin, einen lebendigen Einblick in die zwischenmenschlichen Beziehungen zu einer Zeit zu geben, die uns heute vor allem wegen der Reformation präsent ist. (getAbstract)

Königin Elisabeth I. (England)

  • Elisabeth I. (1533-1603), war von 1558 bis 1603 Königin von England. Elisabeth war das fünfte und letzte Mitglied der Tudor-Dynastie auf dem englischen Thron. Ihre Regierungszeit als Königin von England und Irland von 1558 bis 1603 ist heute als Elisabethanisches Zeitalter bekannt. In dieser Zeit erhielt die Anglikanische Kirche ihre endgültige Ausprägung, entstanden zahlreiche Werke William Shakespeares, wurde die moderne Wissenschaft mit Francis Bacon begründet und die Welt von Francis Drake umsegelt. Die erste englische Kolonie in Amerika wurde in dieser Zeit gegründet und zu ihren Ehren Virginia benannt.

Prophetiae Sibyllarum (Lasso)

  • Noch kein Eintrag im Klassikarchiv
  • Der chromatischer Stil in di Lassos Werkzykluy ist etwas vom Kühnsten, was es in der Musik der Renaissance gibt. Der Prolog kündigt an, worum es in diesem Werkzyklus von Orlando di Lasso geht - und vor allem wie diese Musik klingen wird. «Die Gesänge im chromatischen Stil, die du hier nun hörst, das sind die Prophezeiungen, in denen die 12 Sibyllen das Geheimnis unserer Erlösung sangen.» Susanne Kübler und Andreas Werner beurteilen die sechs Gesamtaufnahmen dieses faszinierenden Werks. (DRS2 Diskothek im Zwei 2011)

Westpark (München)

  • Der Westpark ist eine Parkanlage im Münchner Stadtbezirk Sendling-Westpark mit einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 2,4 Kilometern und 69 Hektar Fläche. Er wurde 1983 für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) angelegt, am 28. April 1983 eröffnet. Seit deren Ende ist er frei zugänglich und wird durch Anwohner der dicht bebauten Umgebung intensiv genutzt. Der Park wird durch den Mittleren Ring (Garmischer Straße) in einen Ost- und einen Westabschnitt geteilt, die durch eine begrünte breite Fußgänger- und Fahrradüberführung verbunden sind. In ihm sind mit dem Ensemble der Ostasiengärten und weiteren Bauten Elemente der Gartenbauausstellung erhalten, zu den weiteren Einrichtungen gehören Spiel- und Sportplätze, Grillgelegenheiten, zwei Biergärten und je ein Restaurant und Café. Weiterhin ist der Park schon seit der Gartenbau-Ausstellung Standort mehrerer bedeutender Kunstwerke im öffentlichen Raum. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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29.11.2011 Artikel eröffnet

05.05.2012 Grundstock erstellt

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