1781

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JANUAR

0101D: Schlacht von Cowpens

  • Die Schlacht von Cowpens (Cowpen: engl. Kuhweide oder Rinderpferch) fand während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges am 1. Januar 1781 bei Cowpens in South Carolina nahe der Grenze zu North Carolina statt. Auf der einen Seite standen amerika­nische Truppen aus kontinentalen Soldaten und freiwilligen Milizen, bestehend aus Anhängern der politischen Gruppierung der sogenannten Patrioten unter Brigade­general Daniel Morgan. Sie errangen einen eindeutigen Sieg gegen die britische Kolonial­macht und die ebenfalls einheimischen Loyalisten. Nach diesem Sieg der Amerikaner gab der britische Kommandeur Cornwallis seine Bemühungen auf, South Carolina zu befrieden. Die Schlacht von Cowpens stellt damit einen bedeutenden Wendepunkt in den militärischen Auseinander­setzungen der amerikanischen Revolution und den Entwick­lungen dar, die letztlich zur Anerkennung der amerikanischen Unabhän­gigkeit durch das britische Empire führten. Sie ging als Meisterstück der Taktik in die Militär­geschichte ein. (Artikel des Tages)

0121D: Kaffeemonopol in Preussen

  • 1781 erließ Friedrich der Große für Preußen ein staatliches Kaffeemonopol. Statt teuren Kaffee zu importieren, sollte das Volk lieber Biersuppe zu sich nehmen und so die einheimische Brauwirtschaft fördern. Doch ein lebhafter Schmuggel sicherte Friedrichs Untertanen weiter ihren täglichen Genuss.(dradio.de)

0129D: Idomeneo (Mozart)

  • "Idomeneo, Rè di Creta" (KV 366) ist eine Tragédie lyrique (Dramma per musica) in italienischer Sprache und in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 366 und 367) auf ein Libretto von Giambattista Varesco. Der antike Stoff erzählt vom kretischen König Idomeneus, der nach seiner Heimkehr vom trojanischen Krieg gezwungen ist, seinen eigenen Sohn zu opfern, und behandelt das Verhältnis von Menschen und Göttern. Der Librettist ergänzte die Geschichte um ein Happy End in der Tradition des Deus ex machina.
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • «Idomeneo» sei die «beste» Oper Mozarts, sagt Nikolaus Harnoncourt und ist damit nicht allein. Unkonventionelle Chöre sowie auf Kontrast angelegte Figuren überhöhen das angeblich ungelenke Libretto. Die visionärste Musik ist den Gegenspielerinnen Elettra und Ilia zugeordnet. Corinne Holtz diskutiert hörenswerte Aufnahmen mit der Dramaturgin Bettina Auer und dem Dirigenten Konrad Junghänel. (DRS2 Diskothek im Zwei 2011)

MÄRZ

0309D: Schlacht von Pensacola

  • Die Schlacht von Pensacola, vom 9. März bis 8. Mai 1781, stellte den Höhepunkt der spanischen Rückeroberung Floridas von den Briten während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges dar.

0315D: Schlacht bei Guilford Court House

  • Die Schlacht bei Guilford Court House im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg fand am 15. März 1781 in der Nähe der Stadt Greensboro in North Carolina statt. Das Gefecht endete mit einem verlustreichen Sieg der britischen Truppen unter Lieutenant-General Charles Cornwallis über Major-General Nathanael Greenes zahlenmäßig mehr als doppelt so starke amerikanische Armee.

APRIL

0425D: Schlacht von Hobkirk’s Hill

  • Die Schlacht von Hobkirk’s Hill im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg fand am 25. April 1781 nördlich der Stadt Camden, South Carolina, in den USA statt. Das Gefecht endete mit einem Sieg der britischen Truppen unter Lieutenant-Colonel Lord Francis Rawdon über Major-General Nathanael Greenes amerikanische Armee.

0430D: Der Rauchfangkehrer (Salieri)

  • "Der Rauchfangkehrer oder Die unentbehrlichen Verräter ihrer Herrschaften aus Eigennutz" ist ein musikalisches Lustspiel in drei Akten von Antonio Salieri aus dem Jahre 1781. Der Text stammt von dem Wiener Arzt Leopold Auenbrugger, dessen Töchter Marianne und Franziska Schülerinnen Salieris waren.

AUGUST

0805D: Schlacht auf der Doggerbank

  • Die Schlacht auf der Doggerbank ereignete sich am 5. August 1781 in der Nordsee während des Vierten Englisch-Niederländischen Seekrieges. Er hatte wiederum auch eine Ursache im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, als die Niederlande die Position der englischen Kolonien in Nordamerika durch rege Handelsbeziehungen stützten. Die Seeschlacht war ein blutiges Aufeinandertreffen zwischen einem britischen Geschwader unter Vizeadmiral Sir Hyde Parker und einem holländischen Geschwader unter Vizeadmiral Johan Zoutman. Beide Geschwader begleiteten Konvois. Die holländische Flotte eskortierte auf dem Weg in die Ostsee befindliche Kauffahrteischiffe und wurde von den Briten angegriffen. Sie waren ihrerseits daran interessiert, den eigenen Nordseehandel zu schützen, und betrieben daher eine Politik der bewaffneten Neutralität. Es entwickelte sich eine aussichtslose Schlacht, in der keiner der Kombattanten irgendeinen Vorteil gewann, auch nachdem beide Seiten abzogen. Die Holländer führten ihren Konvoi nach Hause zurück.

SEPTEMBER

0904D: Los Angeles

  • Los Angeles [lɒs ˈændʒələs] (aus dem spanischen Los Ángeles [losˈaŋxeles], zu Deutsch: Die Engel) oder auch kurz L.A. ist eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie liegt am Pazifischen Ozean und dem Los Angeles River. Los Angeles ist mit 3.831.868 Einwohnern (2009) im Stadtgebiet nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Mit 11,8 Millionen Einwohnern in der Agglomeration, knapp 13 Millionen Einwohnern in der Metropolregion (Metropolitan Statistical Area) und 17,8 Millionen in der erweiterten Metropolregion gehört die Greater Los Angeles Area zu den größten Ballungsräumen der Welt. Die Einwohner von Los Angeles werden Angelenos (ændʒəˈlinoʊz) genannt. Los Angeles ist Hauptstadt und Verwaltungssitz des Los Angeles County. Die Stadt ist das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene.

0928D: Schlacht von Yorktown

  • Als Schlacht von Yorktown, auch die deutsche Schlacht, wird der Sieg der französischen-amerikanischen Truppen unter dem Befehl von Comte de Rochambeau und dem von George Washington gegen die britische Armee unter General Lord Charles Cornwallis bei Yorktown im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1781 bezeichnet. In Folge der Schlacht erkannte Großbritannien die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien an.

NOVEMBER

1125D: Erstes Konzert im Gewandhaus Leipzig

  • Es begann mit 16 Musikern, die einem Stammpublikum von Adligen und Bürgern "Große Konzerte" in verschiedenen Leipziger Etablissements boten. Dem kunstsinnigen und geschäftstüchtigen Bürgermeister Carl Wilhelm Müller gelang es, einen richtigen Konzertsaal zu etablieren, im ungenutzten Dachgeschoß des Gewandhauses, des Messehauses der Tuchmacher. (WDR ZeitZeichen 2016)

LEXIKON

America's Final Victory

  • America's Final Victory is the story of Gloucester, Virginia's contribution to the Battle of Yorktown and the British surrender that ended the American Revolution. Gloucester County was the site of the Battle of the Hook, the largest cavalry engagement of the Revolutionary War. Battle footage for this documentary was captured at the reenactment of the battle held at historic Warner Hall in October of 2008 (youtube.com)

Gemäldegalerie

Kritik der reinen Vernunft (Kant)

  • Die Kritik der reinen Vernunft (KrV) (im Original Critik der reinen Vernunft) ist das erkenntnistheoretische Hauptwerk des deutschen Philosophen Immanuel Kant. Sie kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. Der Königsberger Philosoph schrieb die KrV als erste seiner drei „Kritiken“. Es folgten die Kritik der praktischen Vernunft und die Kritik der Urteilskraft. An die KrV schließen zudem die Prolegomena von 1783 an. Die Kritik der reinen Vernunft erschien in erster Auflage (A) im Jahr 1781 bei Johann Friedrich Hartknoch. Eine zweite Auflage (B), in Abschnitten wesentlich verändert und erweitert, kam 1787 heraus. In den 1790er Jahren erschienen weitere Fassungen, die sich aber nur unwesentlich von der zweiten Auflage unterschieden. Dem Artikel wird vorwiegend die zweite Auflage zugrunde gelegt.
  • Immanuel Kant hat mit der Kritik der reinen Vernunft eine Revolution ausgelöst. Das Buch begründete die Transzendentalphilosophie und traf seine Zeitgenossen wie ein Schock. Der Königsberger Philosoph untersucht die Grundlagen unserer Erkenntnisfähigkeit und kommt zum Schluss, dass diese begrenzt ist. Im Gegensatz zu vielen Philosophen vor ihm legt er mit seiner Abhandlung dar, dass der menschliche Verstand Fragen wie die nach der Existenz Gottes, der Seele oder dem Anfang der Welt nicht lösen kann. Kant nimmt den modernen Konstruktivismus vorweg, wenn er behauptet, dass dem Menschen nur begrenzte Wahrnehmungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, mit denen er (wie durch eine farbige Brille) die Wirklichkeit betrachtet. Den Empirismus und den Rationalismus wollte Kant durch seine Philosophie versöhnen, er entließ aber seine staunenden Leser und zahlreichen Zuhörer in der Universität mit der für sie deprimierenden Folgerung, dass sie die wirkliche Welt "an sich" niemals erkennen könnten. Die Kritik der reinen Vernunft gehört sicher zum Kompliziertesten, was die Weltliteratur aufzuweisen hat. Ein philosophisch nicht geschulter Leser hat bei Kant kaum eine Chance. Dennoch lohnt sich die Lektüre: Ohne Kant sind die Philosophien eines Hegel, Fichte, Nietzsche oder die Literatur und Ästhetiktheorien der deutschen Klassiker nicht vorstellbar. (getAbstract)

Schauspiel Die Räuber (Schiller)

  • Die Räuber ist der Titel des ersten veröffentlichten Dramas von Friedrich Schiller. Das Werk, das zunächst nicht als Bühnenstück, sondern als Lesedrama gedacht war, gliedert sich in fünf Akte und entstand zur Zeit des Sturm und Drang, wurde 1781 zunächst anonym veröffentlicht, dann am 13. Januar 1782 in Mannheim uraufgeführt, wo es für nationales Aufsehen sorgte und Schiller schlagartig berühmt machte. Das Drama schildert die Rivalität zweier gräflicher Brüder: auf der einen Seite der von seinem Vater geliebte, intelligente, freiheitsliebende spätere Räuber Karl Moor, auf der anderen Seite sein kalt berechnender, unter Liebesentzug leidender Bruder Franz, der auf Karl eifersüchtig ist und das Erbe seines Vaters an sich reißen will. Zentrales Motiv ist der Konflikt zwischen Vernunft und Gefühl, zentrales Thema das Verhältnis von Gesetz und Freiheit. Als Vorlage diente Schiller unter anderem das Schicksal des bekannten Räuberhauptmanns Nikol List. Bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts waren Räuberbanden in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Die gleichnamige Oper von Giuseppe Verdi (I Masnadieri) beruht auf Schillers Drama.
  • Friedrich Schiller war 23 Jahre alt, als sein erstes Drama 1782 in Mannheim uraufgeführt wurde. Die Räuber raubten dem Publikum den Atem. Augenzeugen berichteten von tumultartigen Zuständen im Theaterraum, so hingerissen, verängstigt, geschockt und begeistert zeigte sich das zeitgenössische Publikum. Schiller geizte in seinem Jugenddrama nicht mit Brutalität und "Action": Da zieht eine wilde Räuberbande durch die böhmischen Wälder, Nonnenkloster werden überfallen, Städte niedergebrannt und Kleinkinder misshandelt. Der Räuberhauptmann Karl Moor wütet gegen die ganze Welt - weil sein Vater ihn scheinbar verstoßen und enterbt hat. Doch der Vater wird von seinem jüngeren Sohn Franz wie an Marionettenfäden geführt. "Franz heißt die Kanaille", wird im Stück gesagt, und das stimmt genau. Denn um Herr im Moor'schen Schloss zu werden, ist dem intriganten Franz jedes Mittel recht, um Vater und Bruder den Garaus zu machen. Am Ende sind fast alle tot, die Tragödie ist komplett. Schiller wurde mit den Räubern über Nacht berühmt. Das gewaltsame Aufbegehren gegen die Regeln und die bestehende Ordnung passte so richtig in die letzte, heiße Phase des Sturm und Drang, jener Literaturepoche zwischen Aufklärung und Klassik. Die Räuber sind bis heute in Schullehrplänen und auf Theaterbühnen zu Hause. (getAbstract)

Sonate für zwei Klaviere KV 448 (Mozart)

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • W.A. Mozart hat das vierhändige Klavierspiel mit seiner Schwester Nannerl geliebt. Er hat denn auch einige Werke für 20 Finger komponiert, u.a. ein Konzert aber auch eine Sonate für zwei Klaviere. Die D-Dur Sonate, KV 448 schrieb er allerdings nicht für seine Schwester, sondern für eine seiner Schülerinnen, für Josepha Auernhammer. Mozart beschreibt sie in einem Brief: «Die freulle ist ein scheusal! spielt aber zum entzücken.» Mit ihr zusammen führt Mozart die virtuose D-Dur Sonate 1781 bei einem Hauskonzert in Wien denn auch zum ersten Mal auf, und das Publikum ist begeistert. In der Diskothek stehen nun verschiedene Aufnahmen von Mozarts D-Dur Sonate für zwei Klaviere zur Diskussion. Gäste von Eva Oertle sind der Pianist Andreas Grau und die Pianistin Urte Lucht. (SRF Diskothek im Zwei 2014)

Streichquartette op. 33 (Haydn)

  • Haydn war sich im Klaren, dass er mit den sechs Streichquartetten seines Opus 33 etwas ganz Neues geschaffen hatte. Bis heute gelten diese Werke als exemplarische Vertreter ihrer Gattung - trotz vieler späterer hervorragender Quartette aus Haydns Feder. Auch die Quartettensembles fühlen sich gerade durch dieses Opus immer wieder herausgefordert, so dass es in der «Diskothek» verschiedene Gesamtaufnahmen zu evaluieren gilt. Gäste im Studio: Monika Baer und Thomas Meyer; Gastgeber: Roland Wächter (DRS2 Diskothek im Zwei 2011)
  • Nr. 1: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Nr. 2: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Nr. 3: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Nr. 4: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Nr. 5: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Nr. 6: Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)

QUELLEN

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07.01.2009 Artikel eröffnet

10.11.2010 Grundstock erstellt

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