1791

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MAI

0503D: Verfassung vom 3. Mai

  • Die Verfassung vom 3. Mai von Polen-Litauen (Rzeczpospolita) wurde am 3. Mai 1791 im Warschauer Königsschloss vom Sejm verabschiedet. Sie gilt als die erste moderne Verfassung Europas, als zweite überhaupt nach der Verfassung der Vereinigten Staaten. Zu Ehren der Mai-Verfassung wurde der 3. Mai Polens Nationalfeiertag. Seit 2007 ist dieser Tag auch Nationalfeiertag in Litauen.
  • Sie war Rousseaus Ideen der Volkssouveränität und Montesquieus Lehre von der Gewaltenteilung verpflichtet: die erste polnische Verfassung und somit die erste demokratische Verfassung Europas. Am 3. Mai 1791 wurde sie in Warschau verabschiedet - und scheiterte wenig später. (dradio.de 2016)

0507D: Weimarer Hoftheater eröffnet

  • Johann Wolfgang Goethe war ein strenger Theaterchef. Er wollte den ganzen komödiantischen Stand und damit das deutsche Theater zu klassischer Höhe treiben. Seinen Start als Intendant des Weimarer Hoftheaters hatte Goethe vor 215 Jahren. (dradio.de)

JUNI

0620D: Flucht nach Varennes

  • Als Flucht nach Varennes (frz. Fuite à Varennes) wird der Fluchtversuch des französischen Königs Ludwig XVI. und seiner Familie aus dem revolutionären Frankreich in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 1791 bezeichnet. Die Flucht mit dem ursprünglichen Ziel Metz endete vorzeitig in dem kleinen Ort Varennes, nachdem Ludwig anhand seines Konterfeis auf einer Münze von dem Sohn eines Postmeisters erkannt worden war. Die königliche Familie wurde anschließend von Angehörigen der Nationalgarde nach Paris zurückgeführt und der König kurzfristig von seinen Ämtern suspendiert. Da sie zu diesem Zeitpunkt keine Alternative zur geplanten Einführung der konstitutionellen Monarchie in der Verfassung von 1791 sahen, einigten sich die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung darauf, den Fluchtversuch als „Entführung“ auszugeben und beließen Ludwig im Amt. Das Vertrauen der meisten Abgeordneten in seinen guten Willen hatte Ludwig durch seinen Fluchtversuch indes nachhaltig erschüttert; das Ereignis gab republikanischen Gruppierungen in der Nationalversammlung starken Auftrieb. Die Mitglieder des Club des Cordeliers erklärten noch am Tag der Flucht: „Endlich sind wir frei und ohne König“. Eine von ihnen knapp einen Monat später organisierte Demonstration endete schließlich im sogenannten Massaker auf dem Marsfeld.

JULI

0717D: Massaker auf dem Marsfeld

  • Als Blutbad oder Massaker auf dem Marsfeld werden die Ereignisse beschrieben, die sich am 17. Juli 1791 auf dem Pariser „Feld der Föderation“ zutrugen, wie das Marsfeld seit dem Fest der Föderation am 14. Juli 1790, dem ersten Jahrestag der Erstürmung der Bastille, genannt wurde. Über die Unterzeichnung einer republikanischen Petition kam es an diesem Tag zu Unruhen, die der Bürgermeister von Paris Jean-Sylvain Bailly und der Oberbefehlshaber der Nationalgarde Lafayette blutig niederschlugen, womit sie ihre Popularität vollständig einbüßten.

AUGUST

0804D: Frieden von Sistowa

  • Der Frieden von Sistowa vom 4. August 1791 beendete den letzten der österreichischen Türkenkriege. Sistowa ist der türkische Name des heutigen Swischtow in Bulgarien. (dradio.de 2016)

0823D: Jeanne de Saint-Rémy

  • Der Skandal um ein Halsband und der Ärger über die Prunksucht am französischen Hof lieferte um 1780 viel Gesprächsstoff. Königin Marie Antoinette und der höchste geistliche Würdenträger waren darin verwickelt. Die Urheberin der Affäre war Madame de La Motte, die heute vor 225 Jahren starb.

0827D: Pillnitzer Deklaration

  • Die Pillnitzer Deklaration ist das Ergebnis einer Fürstenzusammenkunft vom 25. bis 27. August 1791 auf dem eben fertiggestellten Schloss Pillnitz bei Pillnitz östlich von Dresden.

SEPTEMBER

0903D: Französische Verfassung

  • Frankreichs Verfassung des 3. September 1791, von der Verfassunggebenden Nationalversammlung genau vier Monate nach der Verfassung Polens verabschiedet, entstand im Zuge der Französischen Revolution. Mit ihr wurde das revolutionäre Frankreich von einer absolutistischen in eine konstitutionelle Monarchie umgewandelt, was allerdings nur rund ein Jahr Bestand hatte.

0914D: Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin (Olympe de Gouges)

  • Am 14. September 1791 forderte die Feministin Olympe de Gouges die Gleichstellung von Mann und Frau. Ihre "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" war selbst den Akteuren der französischen Revolution zu revolutionär: de Gouges wurde guillotiniert. (dradio.de 2016)

0930D: Die Zauberflöte (Oper)

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • „Ist die Zauberflöte ein Machwerk?“ So war vor vier Jahrzehnten ein Heftchen übertitelt, in dem die Qualität von Mozarts vorletzter Oper durchaus ernsthaft diskutiert wurde. Was hält eigentlich dieses merkwürdige Gemisch aus Märchen, Bildungsroman, Freimaurer-Ritual und derbem Volkstheater im Inneren zusammen, das Mozart und sein Librettist, der Schauspieler Emanuel Schikaneder, im Jahr 1791 ausheckten? (WDR ZeitZeichen 2016)
  • Hübsche Musik, aber eine allzu alberne Geschichte: Das war die Meinung vieler Besucher und Kritiker, als sie vor 225 Jahren das erste Mal "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart sahen und hörten. (dradio.de 2016)
  • Mozarts bekannteste und beliebteste Oper, Die Zauberflöte, entstand 1791, im Todesjahr des Komponisten. Vor einem exotisch anmutenden, an Ägypten erinnernden Hintergrund und mit allerlei märchenhaftem Beiwerk spitzt sich die Handlung schnell auf die Prüfungen zu, die der edle Prinz Tamino auf Geheiß des weisen Priesters Sarastro durchmachen muss, um die Hand der Prinzessin Pamina zu gewinnen. Pamina ist die Tochter der Königin der Nacht und diese wiederum Sarastros böse Gegenspielerin. Neben den beiden Königskindern gibt es ein zweites Paar, die „Vogelmenschen“ Papageno und Papagena, die für die komischen Szenen zuständig sind. Die Prüfungen, die den Helden von Sarastro auferlegt werden, spiegeln Einweihungsriten der Freimaurer wider – Mozart selbst war Mitglied einer Loge. Die Zauberflöte kann man daher als sehr persönliche Oper des Komponisten betrachten. Neben vielen anderen Werken Mozarts hat sie nicht wenig dazu beigetragen, dass er bis heute als Jahrtausendgenie gilt. (getAbstract)
  • Die berühmteste aller Opern ist zugleich auch die rätselhafteste: Mozarts Zauberflöte ist immer noch nicht zu Ende analysiert worden, immer wieder gibts neue Deutungsansätze, und auch in Sachen Interpretation ist wohl noch nicht das letzte Wort gesagt. Zum Beispiel sind sich die Dirigenten nicht einig, was die Bezeichnung «Singspiel» denn nun wirklich meint. Und diese umständlichen gesprochenen Dialoge, die oft hölzern und altbacken wirken: Soll man sie kürzen? Oder, wie neuerdings wieder en vogue, voll und ganz in eine Aufnahme integrieren? Die Regisseurin Julia Hölscher, die in Basel eben die Zauberflöte inszenierte, und die Musikwissenschaftlerin Jenny Berg sind Gäste von Annelis Berger in der Diskothek. (SRF Diskothek im Zwei)
  • Great Dates 2 - 1791 Mozart (youtube.com)

OKTOBER

1010D: Christian Friedrich Daniel Schubart

  • Er war ein bekannter Komponist, ein Star als Klavierspieler und Organist, schrieb amüsante, zum Teil aufmüpfige Verse, landesweit zitiert, und er gab als Journalist eine politische Zeitschrift heraus, "Die Deutsche Chronik". (WDR ZeitZeichen 2016)

NOVEMBER

1104D: Schlacht am Wabash River

  • Die Schlacht am Wabash River (englisch: Battle of the Wabash), auch bekannt als St. Clairs Niederlage (St. Clair's Defeat), wurde am 4. November 1791 nahe Fort Recovery im heutigen US-Bundesstaat Ohio ausgetragen. Eine von General Arthur St. Clair (1734–1818), einem Veteranen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, geführte US-Streitmacht erlitt dabei eine verheerende Niederlage gegen ein Bündnis von Indianerstämmen, dessen Anführer u.a. Little Turtle († 1812) und Blue Jacket († um 1810) waren. Die Schlacht reihte sich in eine Reihe von militärischen Schlappen ein, welche die US-Armee anfangs im so genannten Krieg gegen die Nordwest-Indianer (Northwest Indian War) hinnehmen musste.

LEXIKON

Dr. Samuel Johnson (Boswell)

  • Kann man ein Menschenleben zwischen zwei Buchdeckel pressen? Biografische Versuche gibt es natürlich viele, aber kaum einer ist so gelungen wie der des schottischen Juristen und Schriftstellers James Boswell. Sein Werk über den englischen „Literaturpapst“ Dr. Samuel Johnson kann man zu Recht als Mutter aller Biografien bezeichnen. Boswell hatte ein Faible für berühmte Leute, und an Johnson erprobte er eine ganz neue Methode der biografischen Arbeit. Er lernte eine Art von Kurzschrift und protokollierte die Gespräche mit seinem Freund wörtlich, machte sich zahllose Notizen, recherchierte bei gemeinsamen Bekannten, sammelte Briefe und Tagebucheintragungen, kurz: Er erschuf ein lebensnahes Puzzle von Johnsons Leben. Für heutige Leser mag das Buch bisweilen weitschweifig oder trivial sein, gleichzeitig ist es aber auch überaus aufschlussreich. Eine Biografie, die schonungslos Klartext redet, ohne irgendetwas höflich zu verschleiern, und deren buchhalterische Exaktheit Literaturgeschichte geschrieben hat. Johnson war sicherlich ein einflussreicher und bekannter Mann – zum nach Shakespeare meistzitierten Engländer hat er es aber nur durch Boswells Biografie gebracht. (getAbstract)

Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin (de Gouges)

  • Die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" (franz. Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne) wurde im September 1791 von der französischen Frauenrechtlerin Olympe de Gouges verfasst, um sie der französischen Nationalversammlung zur Verabschiedung vorzulegen. Sie forderte darin die volle rechtliche, politische und soziale Gleichstellung der Frauen. Die Schrift war eine Reaktion auf die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die am 26. August 1789 im Zuge der Französischen Revolution verkündet worden war. Allerdings galten die darin enthaltenen Rechte und Pflichten nur für „mündige Bürger“. Mündige Bürger waren zu diesem Zeitpunkt nur als Männer definiert. Frauen hatten kein Wahlrecht (bis 1946), keinen Zugang zu öffentlichen Ämtern, keine Berufsfreiheit, keine Eigentumsrechte und keine Wehrpflicht. Die Erklärung war die Grundlage für die spätere Einführung des Frauenwahlrechtes in Europa.

Gemäldegalerie

Historische Mühle von Sanssouci

  • Die Historische Mühle von Sanssouci ist die Rekonstruktion einer 1787 bis 1791 unter Friedrich Wilhelm II. erbauten Holländer­windmühle vom Typ Galerie­holländer. Sie steht wenige Meter westlich des Potsdamer Schlosses Sanssouci und ist durch einen Vorgängerbau bekannt geworden, um den sich die Legende „Der Müller von Sanssouci“ rankt; worauf sich die Beifügung „historisch“ bezieht. Aufgrund dieser Erzählung wird sie vor allem mit dem preußischen König Friedrich II. in Verbindung gebracht. Ende des Zweiten Weltkriegs brannte der hölzerne Mühlen­aufbau bei Kampf­handlungen ab. Nach Instand­setzungs­arbeiten am steinernen Sockel in den 1980er Jahren wurde sie zwischen 1991 und 1993 wieder aufgebaut. Das von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verwaltete und unter Denkmal­schutz stehende Mühlen­gebäude wird seit 1995 von der Mühlen­vereinigung Berlin-Brandenburg e.V. museal betrieben. (Artikel des Tages)

Klarinettenkonzert KV 622 (Mozart)

  • Das Konzert in A-Dur KV 622 für Klarinette und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart ist eines der letzten vollendeten Werke (das letzte war die Kleine Freimaurerkantate KV 623, vollendet am 18. Nov. 1791) und das letzte Instrumentalwerk, vollendet im Todesjahr Mozarts 1791. Erster Solist war Anton Stadler, die Uraufführung fand in Prag statt.
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Mozart hat sein Konzert für den berühmten Klarinettisten Anton Stadler komponiert. Nicht etwa für die Klarinette, sondern für die damals gerade neu entwickelte Bassettklarinette in A. Die originale Handschrift dieser Partitur ging verloren – und Anton Stadler hat – so geht die Anekdote – sein Instrument ebenfalls «verlegt» - oder verkauft. Aus Geldsorgen. Und so wusste man lange Zeit gar nicht, wie so eine Bassettklarinette überhaupt aussieht. Bis man in einem Gemälde eine solche entdeckte und nachbaute. Heute ist es selbstverständlich, Mozarts Klarinettenkonzert auf diesem Originalinstrument zu spielen. Und auch Mozarts Autograph konnte inzwischen ziemlich gut rekonstruiert werden. In der Diskothek mit den beiden Gästen Michal Lewkowicz und Thomas Leininger werden verschiedene Aufnahmen geprüft und miteinander verglichen. (SRF Diskothek im Zwei 2020)

Oper "La clemenza di Tito KV 621" (Mozart)

  • "La clemenza di Tito" (deutsch: Die Milde [auch: Großmut] des Titus; früher oft unter dem Titel Titus) ist die letzte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 621).

Requiem KV 626 (Mozart)

  • Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Sie stammt allerdings nur zu etwa zwei Dritteln von Mozart. Da es sich um ein Auftragswerk handelte und der Komponist vor der Fertigstellung starb, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr das Requiem im Auftrag von Mozarts Witwe. Die Entstehungsgeschichte und Qualität dieser nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt. Das Werk ist besetzt mit vier Vokalsolisten, vierstimmigem Chor und einem kleinen klassischen Orchester. Auffällig ist das Fehlen der hohen Holzbläser, der Klang wird stark durch den biegsamen, dunklen Ton der Bassetthörner bestimmt. Im Vordergrund steht durchweg der vierstimmige Chorsatz, es gibt nur kurze rein instrumentale Partien. Das Orchester hat mit wenigen Ausnahmen eher dienende Funktion. Auch die Vokalsolisten treten hinter dem Chor deutlich zurück und werden im Wesentlichen als Ensemble eingesetzt. Arien und vergleichbare Formen solistischer Virtuosität fehlen ganz. (Artikel des Tages)
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)

Roman "Justine" (de Sade)

  • Justine oder vom Missgeschick der Tugend ist ein Roman des Schriftstellers Marquis de Sade, den er 1787 während seiner Inhaftierung in der Bastille verfasste. Justine und Juliette sind die Töchter eines bankrotten Kaufmanns. Nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschließt Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, verübt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird glücklich. Justine hingegen wählt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortwährend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie – wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend – wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erzählt, bevor sie in einem Gewitter vom Blitz erschlagen wird. De Sade bearbeitete sein Werk mehrfach, und es liegt nunmehr in drei Fassungen vor. Die 2. Fassung ist Marie-Constance Quesnet, de Sades zeitweiliger Lebensgefährtin gewidmet.
  • Der Publizist Ernst Ulitzsch bezeichnete den Marquis de Sade als den „Bluthusten der europäischen Kultur“. Dennoch oder gerade deshalb gehörte der Erotomane zu den meistdiskutierten Schriftstellern seiner Epoche, seine Romane waren regelrechte Modeliteratur. Justine ist die systematische Preisgabe der christlichen Moralvorstellungen, verquickt mit Sex and Crime. Beides in großen und sehr heftigen Dosen. Es ist nicht in erster Linie die Darstellung des Koitus – von vorn, von hinten, oral, mit Mädchen, mit Knaben, in kleiner Runde oder im großen Kreis –, die das Buch auch heute noch als Skandalon erscheinen lässt, sondern vor allem die Verbindung von Sex und Gewalt. De Sades Männerfiguren sind alle mehr oder weniger pädophil, homo- oder bisexuell, misogyn (frauenverachtend) und vor allem eines: sadistisch. Dieser Ausdruck geht nicht von ungefähr auf ihn zurück. Justine muss bei ihrer Tour de Force durch die Schlafzimmer und Folterkammern den ganzen Katalog der Scheußlichkeiten erdulden: Sie wird in Todesangst versetzt, zur Ader gelassen, gewaltsam entjungfert, wieder zusammengenäht und erneut entjungfert, gepeitscht, gewürgt und beinahe auf den Seziertisch gelegt. Am Ende kommen die Verbrecher zu Reichtum, und Justine wird vom Blitz erschlagen. (getAbstract)

Sing-Akademie zu Berlin

  • Die Sing-Akademie zu Berlin ist die älteste gemischte Chorvereinigung der Welt. Die bis heute fortbestehende Institution umfasst gegenwärtig einen großen Laienchor, mehrere musikalische Angebote für Kinder und Jugendliche in ihrem Netzwerk Benevoli sowie das 2001 aus Kiew zurückgekehrte Archiv, welches zu den bedeutendsten Notensammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts zählt. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Kai-Uwe Jirka von der Universität der Künste Berlin.

United States Park Police

  • Die United States Park Police (USPP) ist die älteste US-amerikanische Polizeibehörde des Bundes. Ihr Sitz ist in Washington, D.C. Sie untersteht dem National Park Service, der zum Innenministerium der Vereinigten Staaten gehört. Die Beamten sind in der Regel bewaffnet und uniformiert. Die Geschichte geht auf das Jahr 1791 zurück, als von Präsident George Washington Park Watchmen für den District of Columbia eingerichtet wurden. Die heutige Bezeichnung besteht erst seit 1919.

Veillons au salut de l'Empire

  • "Veillons au salut de l'Empire" est une chanson révolutionnaire de 1791.
  • Audioclip: (youtube.com)

QUELLEN

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22.07.2010 Artikel eröffnet

31.10.2010 Grundstock erstellt

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