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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CDVIII = 408)

ILLYRER

GRIECHEN

(2./3. Jahr der 108. Olympiade)

Syrakus

  • Tyrann Dionysios II. (2. Amtszeit 346-344/343)
    Dionysios II. nutzt das in Syrakus entstandene Machtvakuum und erobert die Stadt zurück. Während er sich wieder in Syrakus etabliert, nutzen die Einwohner von Lokroi seine Abwesenheit, um sich gegen ihn zu erheben. In schweren Kämpfen vertreiben sie seine dortige Söldnertruppe. Die in Lokroi zurückgebliebene Familie des Dionysios wird ermordet, nur Apollokrates, der am Angriff auf Syrakus teilnimmt, entkommt. Dionysios verliert damit seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Herrschaftsbereich auf dem Festland. Auf Sizilien beschränkt sich seine Macht fortan auf Syrakus, während in den anderen Städten zumeist lokale Gewaltherrscher auftreten. Hiketas bemächtigt sich der Stadt Leontinoi (Lentini) und verbündet sich mit den Karthagern sowie den syrakusischen Gegnern des Dionysios II. Nach wechselhaften Kämpfen gelingt es Hiketas, Syrakus einzunehmen. Dionysios verschanzt sich erneut auf der Festungsinsel Ortygia.
  • Fortsetzung 345

Epirus

Makedonien

Ordne den Text im folgenden Link möglichst vollständig streng chronologisch an auf Deutsch und in Präsens: Ein ausführlicher, aber rechtlich sicherer Abschnitt zum Jahr 345 v. Chr. in Präsens.

  • König Philipp II. (359–336)
  • Prinz Alexander (10)
  • Regent Lyppeion (Paionien, 359/8–335)
  • Antipatros wurde um 398 in Paliura, Makedonien, als Sohn des Iolaos geboren. Er war bereits früh militärisch und diplomatisch aktiv und erhielt unter Amyntas III., dem Vater von König Philipp II., und dessen Brüdern wichtige militärische und diplomatische Aufträge.​ In diesem Jahr tritt Antipatros gemeinsam mit Parmenion in Athen als Unterhändler beim Philokratesfrieden auf. Etwa zur gleichen Zeit führt er das Kommando im Krieg in Thrakien.
  • Fortsetzung 344

Dritter Heiliger Krieg (356–346)

  • Die Phoker halten weiterhin Orchomenos, Koroneia und Korsiai in Boiotien besetzt und verwüsten von dort aus das umliegende Land, was die erschöpften Thebaner dazu bringt, Philipp II. um Hilfe zu bitten. Die finanziellen Schwierigkeiten Phokis, dessen Mittel nahezu aufgebraucht sind, und Philipps Eingreifen führen dazu, dass die phokische Vormachtstellung in Mittelgriechenland rasch zusammenbricht.
  • Anfang Jahr erhält Phalaikos erneut das Oberkommando, sabotiert jedoch die Bemühungen um enge Bündnisse mit Athen und Sparta, weist den spartanischen König Archidamos III. zurück und verliert damit wichtigen Rückhalt. Philipp II. erscheint bei den Thermopylen, Phalaikos stellt sich ihm mit 8000 Mann bei Nikaia entgegen, erkennt aber die militärische Überlegenheit der Makedonen, verzichtet auf eine Schlacht und schließt einen Vertrag, der ihm und seinen Söldnern freien Abzug gewährt, sodass Philipp kampflos die Herrschaft über Phokis übernimmt. Der Frieden verpflichtet Phokis, einen kleinen Teil seines Territoriums an Theben und wohl die Stadt Daphnus an Lokris abzutreten, während Philipp anordnet, dass die Amphiktyonenversammlung das endgültige Urteil über Phokis fällen soll. Die Amphiktyonen erklären die Phoker zu Tempelräubern, schließen sie aus dem delphischen Tempel und dem Amphiktyonenbund aus und übertragen ihre beiden Stimmen in diesem Gremium auf Philipp. Alle Städte Phokis werden zerstört, ihre Mauern niedergerissen, nur Abai bleibt als Stadt verschont, da es nicht an Tempelraub und Krieg beteiligt gewesen ist. Direkt am Tempelraub Beteiligte sowie ihre flüchtigen Bundesgenossen gelten fortan als verflucht und rechtlos, während die übrigen Phoker gezwungen sind, in kleinen Orten von höchstens 50 Häusern zu leben, ihre Waffen zu vernichten und ihre Pferde zu verkaufen. Phokis muss außerdem an Delphi so lange Steuern zahlen, bis die geraubten 10.000 Talente ersetzt sind, in halbjährlichen Raten zu je 30 Talenten. Sympathisanten der früheren Tyrannen gehen ins Exil nach Athen, und makedonische wie thebanische Truppen bleiben vorerst als Besatzungsmacht in Phokis und verüben gelegentlich Plünderungen.
  • Friede des Philokrates
    Die Friedensbedingungen und das Ende des Dritten Heiligen Krieges werden im sogenannten Philokratesfrieden festgehalten. Athen erkennt darin alle Gebietszuwächse Philipps II. an, verliert seinen Anspruch auf die ehemalige Polis Amphipolis und wird in ein Defensivbündnis unter makedonischer Führung eingebunden. Durch sein Eingreifen im Dritten Heiligen Krieg festigt Philipp II. seine Vormacht in Nord- und Mittelgriechenland und verbessert sein Ansehen in der griechischen Staatenwelt deutlich. Da er nun die beiden phokischen Stimmen im Amphiktyonenrat besitzt, wird er als legitimes Mitglied anerkannt, erhält den Vorsitz über die panhellenischen Spiele, ermöglicht den Makedonen die Teilnahme und gewinnt durch diese symbolische Anerkennung weitere Verbündete unter den Griechen.

Sparta

Atarneus

Bosporanisches Reich

Bithynien

Salamis

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

ÄGYPTEN

Spätzeit, 30. Dynastie

KUSCH

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(39./40. Zyklus - Jahr des Holz-Schweins; am Beginn des Jahres Holz-Hund)

Qin

Zhou

Zhao

Wei

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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23.07.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

01.01.2026 Grundstock ergänzt

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