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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CDVII = 407)

ILLYRER

GRIECHEN

(1./2. Jahr der 108. Olympiade)

Syrakus

  • Dionysios II. kehrt mit einem Expeditionskorps aus Unteritalien zurück, setzt nach Sizilien über und gewinnt Syrakus erneut. Die überraschten Gegner wenden sich nun an Hiketas, die Opposition sammelt sich in Leontinoi und bereitet mit Hiketas und seinen Söldnern die Rückeroberung der Macht vor.​ Die syrakusanischen Gegner des Dionysios wenden sich an die Mutterstadt Korinth und bitten um militärische Hilfe, und zunächst unterstützt auch Hiketas dieses Hilfsgesuch. Gleichzeitig erkennt er jedoch, dass eine starke korinthische Intervention seine eigene Stellung bedroht, und er beginnt, ihre Entsendung als Gefahr zu sehen.​ Hiketas’ Ziel ist es nun, Syrakus selbst in Besitz zu bringen. Er marschiert gegen Syrakus, kann die Stadt aber nicht lange belagern, muss sich zurückziehen, schlägt jedoch auf dem Rückmarsch den verfolgenden Dionysios und besetzt anschließend Syrakus, während die Insel-Ortygia in der Hand des Dionysios bleibt.​ Trotz des Machtgewinns versucht Hiketas, die Entsendung eines korinthischen Expeditionskorps zu verhindern und rät von einer Expedition ab. Die Korinther beschließen dennoch, zu helfen, und senden eine Flotte unter Timoleon nach Sizilien.​ Nach der Ankunft Timoleons versucht Hiketas, ihn zur Rückkehr zu bewegen, indem er erklärt, Dionysios sei bereits vertrieben. Timoleon akzeptiert dies nicht, sondern nimmt den Kampf auf und greift Hiketas bei Adranum (Adrano) überraschend an, wo er dessen zahlenmäßig überlegene Streitmacht besiegt.
  • Fortsetzung 343

Epirus

Makedonien

Dritter Heiliger Krieg (356–346)

  • Phalaikos wird wegen der Veruntreuung der delphischen Tempelschätze angeklagt und abgesetzt, und die Generäle Deinokrates, Kallias und Sophanes übernehmen das Kommando.
  • Fortsetzung 346

Athen

  • Athen schickt eine Gesandtschaft unter Aischines zu Philipp II. von Makedonien, um einen Frieden auszuhandeln.
  • Platon (90)
    Platon stirbt 348/347 in Athen und wird auf oder nahe dem Gelände der Akademie bestattet, wohl im Garten neben dem Museion. Sein schriftlich bezeugtes Testament weist sein Erbe mangels eigener Kinder einem Neffen oder Großneffen namens Adeimantos zu; als Scholarch der Akademie folgt ihm sein Neffe Speusippos. Aristoteles verlässt die Platonische Akademie nach dem Tod Platons und zieht für zwei Jahre nach Kleinasien zu Hermias in Atarneus.
  • Fortsetzung 344

Sparta

Atarneus

  • Tyrann Hermias (350-341)
  • Aristoteles (39)
    Aristoteles verlässt nach Platons Tod Athen und folgt einer Einladung des Hermias nach Assos bzw. Atarneus. Hermias nimmt mehrere platonische Philosophen auf, sodass sich dort eine Art Außenstelle der Akademie bildet.​ Unter dem Einfluss des Aristoteles mildert Hermias seine zunächst strenge Tyrannis und orientiert seine Herrschaft stärker an platonischen Prinzipien. Diese gemäßigte Regierungsweise stärkt die Unterstützung durch benachbarte Gemeinden und erlaubt ihm, sein Territorium entlang der Küste weiter zu vergrößern.
  • Fortsetzung 341

Bosporanisches Reich

  • König Paerisades I. (347-310)
    Paerisades I. ist der Sohn von Leukon I., der das Bosporanische Reich von einer kleinen Hegemonie rund um Panticapaeum zu einem großen hellenistischen Königreich im Kimmerischen Bosporus ausbaut. Seine Mutter heißt vermutlich Theodosia, wobei dies nicht sicher belegt ist. Paerisades tritt zunächst als Mitregent von Spartokos II. auf und regiert über kleinere Teile des Königreichs wie Theodosia, da er nicht der älteste Sohn ist.
  • Fortsetzung 342

Bithynien

Salamis

ODRYSEN

  • König Teres II. (351–341)
    Während eines makedonischen Feldzuges in Thrakien unter Philipps General Antipater in den Jahren 347/346 v. Chr. kann Teres seine Krone behalten. Offenbar verbündet er sich in dieser Phase mit Philipp II. gegen den ostthrakischen König Kersobleptes.

ACHÄMENIDENREICH

ÄGYPTEN

Spätzeit, 30. Dynastie

KUSCH

INDIEN

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(39./40. Zyklus - Jahr des Holz-Hundes; am Beginn des Jahres Wasser-Hahn)

Qin

Zhou

Zhao

Wei

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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23.07.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

02.01.2026 Grundstock ergänzt

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