Zum Inhalt springen

746: Unterschied zwischen den Versionen

Aus WikiReneKousz
Grundstock erstellt
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(7 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:
----
----


==LEXIKON==
==MAYA==


[https://de.wikipedia.org/wiki/Beatus_von_Passau '''Bischof Beatus von Passau''']
'''Tikal'''


[https://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_von_Konstanz '''Bischof Sidonius von Konstanz''']
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Yik%CA%BCin_Chan_K%CA%BCawiil Ajaw Yikʼin Chan Kʼawiil (734-755)] <br />
*Sidonius wird Bischof von Konstanz als Nachfolger des Arnfried.


[https://de.wikipedia.org/wiki/Virgil_von_Salzburg '''Bischof Virgil von Salzburg''']
'''Quiriguá'''


[http://de.wikipedia.org/wiki/Blutgericht_zu_Cannstatt '''Blutgericht zu Cannstatt''']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/K%E2%80%99ak%E2%80%99_Tiliw_Chan_Yopaat Ajaw K’ak’ Tiliw Chan Yopaat (725-785)] <br />
*Hausmeier Karlmann schlägt den letzten Aufstand der Alamannen nieder. Das sogenannte Blutgericht zu Cannstatt, dem zahlreiche alemannische Adlige zum Opfer fallen, bedeutete das Ende von Theudebalds Macht. Sein Land wird künftig als Teil des Frankenreiches von fränkischen Grafen verwaltet.


[http://de.wikipedia.org/wiki/Dzongsar-Kloster '''Dzongsar-Kloster''']
'''Copan'''


[http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Tegernsee '''Kloster Tegernsee''']
*[https://en.wikipedia.org/wiki/K%CA%BCak%CA%BC_Joplaj_Chan_K%CA%BCawiil Ajaw Kʼakʼ Joplaj Chan Kʼawiil (738-749)] <br />
*Am Tegernsee wird das Benediktinerkloster gegründet, auf das das Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee zurückgeht. Als Grabstätte des Heiligen Quirinus wird das Kloster beliebter Wallfahrtsort.


[http://de.wikipedia.org/wiki/Swithred '''König Swithred (Essex)''']
==PIKTEN==
*Swithred wird König von Essex als Nachfolger von Saelred.
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%93engus_I König Óengus I. (732–761)] <br />


[http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nch-Jingzang-Pagode '''Mönch-Jingzang-Pagode''']
==KELTEN==
*Die Mönch-Jingzang-Pagode in China wird errichtet.
 
'''Uí Néill'''
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Domnall_Midi Hochkönig Domnall Midi (743–763)] <br />
 
'''Ulaid'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cathussach_mac_Ailello König Cathussach mac Ailello (735–749)] <br />
 
'''Connacht'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Forggus_mac_Cellaig König Forggus mac Cellaig (742–756)] <br />Forggus zieht gemeinsam mit den Conmaicne in den Kampf, wird jedoch von Gegnern aus den eigenen Uí Briúin geschlagen. Ebenfalls lässt er den Zweig der Uí Briúin Seóla im Süden von Connacht abschlachten.
*[[752#KELTEN | Fortsetzung 752]] [[Kategorie:Connacht]]
 
'''Leinster'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muiredach_mac_Murchada König Muiredach mac Murchada (738–760)] <br />
 
'''Uí Mháine'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ailello_hui_Daimine König Ailello hui Daimine (745–749)] <br />
 
'''Dalriada'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muiredach_mac_Ainbcellaig König Muiredach mac Ainbcellaig (733–736)] <br />
 
'''Königreich Strathclyde'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Teudebur_of_Alt_Clut König Teudebur (722–752)] <br />
 
'''Gwynedd'''
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Rhodri_Molwynog König Rhodri Molwynog (um 720-754)] <br />
 
'''Königreich Powys'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Elisedd_ap_Gwylog König Elisedd ap Gwylog (725–755)] <br />
 
==ANGELSACHSEN==
 
'''Northumbria'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eadberht_(Northumbria) König Eadberht (737–758)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Egbert_von_York Erzbischof Egbert (York, 735-766)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Frithubeorht Bischof Frithubeorht (Hexham, 734–766)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Cynewulf_von_Lindisfarne Bischof Cynewulf (Lindisfarne, 740–780)] <br />
 
'''Mercia'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelbald_(Mercia) König Æthelbald (716–757)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Milred Bischof Milred (Worcester, 743/745–775)] <br />
 
'''East Anglia'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%86lfwald_of_East_Anglia König Ælfwald (713–749)] <br />
 
'''Königreich Wessex'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cuthred_(Wessex) König Cuthred (740–756)] <br />
 
'''Königreich Essex'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Saelred König Saelred (738–746)] <br />Saelred wird erschlagen; die Umstände seines gewaltsamen Todes bleiben in den Quellen unklar.​ 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Swithred '''König Swithred (746-758)'''] br />Nach Saelreds Tod tritt Swithred die Nachfolge als König von Essex an und regiert das Reich weiter als abhängigen Teil der mercischen Machtsphäre.
*[[758#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 758]] [[Kategorie:Essex]]
 
'''Königreich Kent'''
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eadberht_I. König Eadberht I. (West-Kent, 725-748)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelberht_II. König Æthelberht II. (Ost-Kent, 725–762)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Cuthberth_von_Canterbury Erzbischof Cuthberth (Canterbury, 740–758)] <br />
 
==FRÄNKISCHES REICH==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Childerich_III. König Childerich III. (743-751)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karlmann_(Hausmeier) Hausmeier Karlmann (Austrien, 741-747)] <br />In den 740er Jahren führt Karlmann mehrere Feldzüge an den Reichsgrenzen und gegen aufständische Gruppen, unter anderem in Alemannien. 746 hält er in Cannstatt eine Versammlung ab und lässt beim sogenannten Blutgericht von Cannstatt einen Großteil der alamannischen Führungsschicht als Hochverräter hinrichten, womit er die bisherige Teilautonomie des alamannischen Herzogtums abrupt beendet.​
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Pippin_der_J%C3%BCngere Hausmeier Pippin der Jüngere (Neustrien, 741–747)]
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Abel_von_Reims Erzbischof Abel (Reims, 744–748)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chrodegang Bischof Chrodegang (Metz, 742-766)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wera_von_Utrecht Bischof Wera von Utrecht (739–752)] <br />Zwischen 746 und 747 gehört Wera zu einer Gruppe von acht Bischöfen, unter ihnen Bonifatius, die einen Mahnbrief an Æthelbald, König von Mercia, richten. In diesem Schreiben tadeln sie den König wegen Ausschweifungen, Missachtung kirchlicher Rechte, erzwungener Fronarbeit für Kleriker, Veruntreuung kirchlicher Einkünfte und Unzucht, und sie fordern ihn auf, Buße zu tun, eine Ehe einzugehen und der sündigen Begierde zu entsagen.​ Später gründet Wera zusammen mit Otger die Petersabtei (St.-Peter-Abtei) auf einem von Pippin II. geschenkten Grundstück im heutigen Sint Odilienberg bei Roermond in den Niederlanden. Wera wird in dieser Abtei bestattet, und die heutige Basilika der Heiligen Wera, Plechelm und Otger in Sint Odilienberg ist ihm und seinen Gefährten geweiht.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Floribert_I._von_L%C3%BCttich Bischof Floribert I. (Lüttich, 727–746)] <br />Am 25. April stirbt Floribert in Lüttich und findet seine letzte Ruhestätte in der Kathedrale St. Lambert.​ Die katholische Kirche verehrt Floribert als Heiligen, und sein Gedenktag wird allgemein am 25. oder 27. April begangen, in der Diözese Lüttich jedoch am 1. November gefeiert. Floribert trägt in den Quellen auch die Namensvarianten Forebert und Florbert. Nachfolger wird Fulcherus, aber über ihn ist kein Wikipedia-Artikel vorhanden; im Jahr 765 folgt Agilfried nach.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Witta_von_B%C3%BCraburg Bischof Witta (Büraburg, 741-755)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Adalar Bischof Adalar (Erfurt, 742-755)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Agilolf_von_K%C3%B6ln Bischof Agilolf (Köln. 745–752)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bonifatius Bischof Bonifatius (Mainz, 745–754)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Milo_von_Trier Bischof Milo von Trier (Trier 715–753)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Burkard Bischof Burkard (Würzburg, 742-754)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmius Abt Sturmius (Fulda, 744–779)] <br />
*[[747#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 747]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]
 
Herzogtum Aquitanien
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Waifar Herzog Waifar (745-768)]
 
Herzogtum Alemannien
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Theudebald_(Alamanne) Herzog Theudebald (709–746)] <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/Blutgericht_zu_Cannstatt '''Blutgericht zu Cannstatt'''] <br />Karlmann beruft eine große Heeres- oder Gerichtsversammlung in Cannstatt ein, zu der die alamannischen Herzöge und ein großer Teil des Adels erscheinen. Die anwesenden Alamannenführer stehen im Verdacht, sich gegen die fränkische Oberhoheit verschworen und damit Hochverrat begangen zu haben. Gemäss der Metzer Annalen, der Annales Petaviani und eines Berichts Childebrands lässt Karlmann während oder im Anschluss an diese Versammlung viele tausend aufständische Stammesführer samt ihrer Gefolgschaft festnehmen; einen Teil des alamannischen Adels lässt er in Cannstatt hinrichten, und viele der festgenommenen Führer sterben gewaltsam. Im Ergebnis endet die Eigenständigkeit des alamannischen Herzogtums, denn nach den Tötungen existiert kein handlungsfähiger herzoglicher Adel mehr. Alemannien wird anschließend in zwei Grafschaften aufgeteilt, die der fränkische Adel Warin und Ruthard verwaltet. Mit der Einsetzung Warins und Ruthards etabliert Karlmann eine fränkische Grafenverwaltung anstelle eines alamannischen Herzogtums. Mit Ruthard setzt sich die später berühmte Familie der Welfen in Alemannien fest und gewinnt dort eine dauerhafte Machtbasis.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Arnefrid Bischof Arnefrid (Konstanz, 736?–746?)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_von_Konstanz '''Bischof Sidonius (Konstanz, 746–760)'''] <br />Nach Arnefrieds Tod wird Sidonius sowohl dessen Nachfolger als Bischof von Konstanz als auch Abt des Klosters Reichenau.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Otmar_von_St._Gallen Abt Otmar von St. Gallen (Kloster St. Gallen, 719–759)] <br />
*Fortsetzung unter Fränkisches Reich [[Kategorie:Herzogtum Alemannien]]
 
Herzogtum Baiern
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Odilo_(Bayern) Herzog Odilo (736–748)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hiltrud_(Bayern) Herzogin Hiltrud (741-748)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Gaubald Bischof Gaubald (Regensburg, 739–761)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Willibald_von_Eichst%C3%A4tt Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)] <br />746 oder 747 beteiligt sich Willibald an einer Synode mit acht angelsächsischen Bischöfen und erscheint im Bonifatiusbrief 73 als Mitunterzeichner eines Mahnschreibens an König Æthelbald; an der Teilreichssynode in Austrasien im März 747 nimmt er dagegen offenbar nicht teil
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Erembert Bischof Erembert (Freising, 739–747/748)] <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Tegernsee '''Kloster Tegernsee'''] <br />Am Ostufer des Tegernsees besteht bereits vor der Klostergründung eine kleine Kirche oder cella, die als geistlicher Ausgangspunkt der späteren Benediktinerabtei dient. In der Umgebung haben sich bereits Bajuwaren angesiedelt. Gemäss der Haustradition des Klosters gründen die Brüder Adalbert und Otkar aus der Sippe der Huosi im Jahr 746 am Tegernsee ein Eigenkloster. Beide Brüder treten in ihre Gründung ein, und Adalbert übernimmt als erster Abt die Leitung der neuen Benediktinerabtei. Der Gründungslegende nach weiht der Bonifatius das Kloster kurz nach der Gründung, um 747. Das Kloster erhält reiche Dotationen, darunter umfangreiche Besitzungen in Altbayern und Anteile an der Salzgewinnung in Reichenhall, wodurch es von Anfang an wirtschaftlich gesichert ist. Die Klostergründer sorgen für einen heiligen Patron und pilgern der Legende nach nach Rom, um Reliquien zu erhalten. Sie empfangen dort vom Papst die Gebeine des römischen Märtyrers Quirinus und bringen diese über die Alpen an den Tegernsee. Wahrscheinlich im Jahr 752 oder später treffen die Reliquien in Tegernsee ein und werden zunächst in der ersten Klosterkirche beigesetzt. Am 16. Juni 804 erfolgt eine feierliche Beisetzung der Reliquien des heiligen Quirinus in der Klosterkirche, und dieser Tag gilt bis in die Gegenwart als Patrozinium des hl. Quirin.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wikterp Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_I._von_Salzburg Bischof Johannes I. von Salzburg, 739–746)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Virgil_von_Salzburg '''Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)'''] <br />746/747 übernimmt Virgil als Abt des Klosters St. Peter de facto die Leitung der Salzburger Kirche, zunächst ohne Bischofsweihe, während der irische Klosterbischof Dub Dá Chrich die Weihehandlungen ausführt.
*[[747#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 747]] [[Kategorie:Herzogtum Baiern]]
 
==LANGOBARDENREICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ratchis König Ratchis (1. Amtszeit 744–749)] <br />
*[https://it.wikipedia.org/wiki/Leto_Marcellino Erzbischof Leto Marcellino (745-759)] <br />
 
Herzogtum Friaul
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Aistulf Herzog Aistulf (744-749)] <br />
 
Herzogtum Spoleto
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lupus_(Spoleto) Herzog Lupus (745–752)] <br />Lupus erkennt die Oberherrschaft des Königs Ratchis an. Seit dieser Anerkennung sprechen königliche missi als Beamte des Königs im zuvor unabhängigen Herzogtum Spoleto Recht. Nach der Anerkennung der Oberherrschaft besucht Herzog Lupus den Hof König Ratchis in Pavia. Lupus macht dem Kloster Farfa (der heutigen Abbazia di Farfa) Schenkungen.
 
Herzogtum Benevent
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gisulf_II._(Benevent) Herzog Gisulf II. (2. Amtszeit 742–751)] <br />
 
[[749#LANGOBARDENREICH | Fortsetzung 749]] [[Kategorie:Langobardenreich]]
 
==SPANIEN==
 
Königreich Asturien'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_I._(Asturien) König Alfons I. (Asturien, 739–757)] <br />
 
==REPUBLIK VENEDIG==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Diodato_Ipato Doge Diodato Ipato (742-755)] <br />
 
==KARANTANIEN==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Borouth Fürst Borouth (740-750)] <br />
 
==ERSTES BULGARISCHES REICH==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sewar_(Bulgarien) Knjas Sewar (738–753/754)] <br />
 
==BYZANTINISCHES REICH==
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_V._(Byzanz) Kaiser Konstantin V. (741–775)] <br />Konstantin führt wiederholt militärische Feldzüge gegen die Araber. So nutzt er etwa 746 die politischen Wirren im Umayyaden-Kalifat, erobert Germanikeia und Zypern zurück und siedelt christliche Bevölkerung nach Thrakien um, um die Grenzregion zu stärken.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Zacharias_(Papst) Papst Zacharias (741–752)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Anastasius_of_Constantinople Patriarch Anastasios (Konstantinopel, 730-754)] <br />In Konstantinopel bricht die Pest aus.
*[[747#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 747]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
 
==IBERIEN==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
 
==DABUYIDEN==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Farrukhan_the_Little Regent Farrukhan-i Kuchak (740-747/748)] <br />Farrukhan entsendet eine Gesandtschaft an den Hof der Tang-Dynastie in China, wo ihn die chinesische Seite unter dem Namen "König Hu-lu-ban" als Vasallenfürsten anerkennt.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Khurshid_of_Tabaristan Spahbod Khurshid (740–760)] <br />
*[[747#DABUYIDEN | Fortsetzung 747]] [[Kategorie:Dabuyiden]]
 
==ARABER==
(128/129 - 21./22. September)
 
'''Umayyaden'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Marwan_II. Kalif Marwan II. (744-750)] <br />Die Umayyaden unter Marwan schlagen den Aufstand der Charidschiten im Irak nieder.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Aziz_ibn_Umar_ibn_Abd_al-Aziz Statthalter Abd al-Aziz ibn Umar ibn Abd al-Aziz (Medina und Mekka, 744–747)] <br />
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Statthalter Nasr ibn Saiyār (Chorasan, 738–748)] <br />Ibn Surayj und Judayʿ al‑Kirmani vertreiben Nasr aus seiner Hauptstadt Merv. Nachdem die beiden Verbündeten sich überwerfen und Ibn Surayj im inneren Machtkampf fällt, kehrt Nasr nach Merv zurück und nimmt wieder die Kontrolle auf Provinzebene wahr. Während Nasr mit diesen innerarabischen Rivalitäten beschäftigt ist, breitet sich die abbasidische Revolution in Chorasan aus. Abu Muslim nutzt die gespannte Lage geschickt und baut ein breites Bündnis aus unzufriedenen Stämmen und Gruppen auf. Nasr versucht, der Bewegung entgegenzuwirken, doch seine Gegenmaßnahmen kommen zu spät.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Hawthara_ibn_Suhayl Statthalter Hawthara ibn Suhayl (Ägypten, 745–749)] <br />
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Rahman_ibn_Habib_al-Fihri Statthalter Abd al-Rahman ibn Habib al-Fihri (Ifrikiya, 745–755)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Thuwaba_ibn_Salama_al-Judhami Statthalter Thuwaba ibn Salama al-Judhami (al-Andalus, 745–746)] <br />Im Oktober 746 endet seine Amtszeit als Gouverneur von al-Andalus, und Abd ar-Rahman ibn Kathir al-Lachmi folgt ihm im Gouverneursamt nach.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Rahman_ibn_Kathir_al-Lakhmi '''Statthalter Abd al-Rahman ibn Kathir al-Lakhmi (al-Andalus, 746–747)''']
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ja%27far_al-Sadiq Imam Ja'far al-Sadiq (732–765)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_II._(Jerusalem) Patriarch Theodoros II. (Jerusalem, 745/749–770)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Michael_I_of_Alexandria Papst und Patriarch Michael I. (Alexandria, 743–767)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmas_I_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)] <br />
*Ein Erdbeben zerstört Kafarnaum.
*[[746#ARABER | Fortsetzung 746]] [[Kategorie:Umayyaden]]
 
==UIGURISCHES KAGANAT==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Kutlug_I_Bilge_Khagan Kagan Kutlug I. Bilge (744–747)] <br />
 
==TÜRGESCH==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/El_Etmish_Kutluk_Bilge Kagan El Etmish Kutluk Bilge (744–749)] <br />
 
==INDIEN==
 
'''Kaschmir'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lalitaditya König Lalitaditya (723–760)] <br />
 
'''Pratihara'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Nagabhata_I König Nagabhata I. (730–760)] <br />
 
'''Malla'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Kinu_Malla König Kinu Malla (733–742)] <br />
 
'''Chauhan-Dynastie'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Vigraharaja_I König Vigraharaja I. (734–759)] <br />
 
'''Chalukya'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Kirtivarman_II '''König Kirtivarman II. (746 –753)'''] <br />Kirtivarman II. besteigt als Sohn Vikramadityas II. den Thron der Badami‑Chalukya und regiert etwa von 746 bis 753 als letzter König dieser Dynastie. Zu Beginn seiner Herrschaft ist das Reich der Chalukya militärisch noch relativ stark, weil Vikramaditya II. die Pallava geschlagen und Kanchipuram mehrfach erobert hat, ohne die Stadt zu zerstören. Schon früh in seiner Regierungszeit gerät Kirtivarman in Konflikt mit dem Pandya‑Herrscher Maravarman Rajasimha I, der sein Reich nach Norden in das Kongu‑Land ausdehnt, das an das Gebiet des Ganga‑Vasallen Sripurusha grenzt. Rajasimha überschreitet den Kaveri und trifft Kirtivarman und Sripurusha in einer großen Schlacht bei Venbai am Ufer des Kaveri, in der Kirtivarman II eine Niederlage erleidet. In der Folgezeit sind die südlichen Provinzen des Chalukya‑Reiches stark unter Druck, und um 750/752 gehen wichtige Gebiete im Süden an die Pandyas verloren. Gleichzeitig wächst im Norden die Macht des Raschtrakuta‑Fürsten Dantidurga, ursprünglich ein Vasall der Chalukya, der beginnt, um Ellora herum ein eigenes Reich aufzubauen. Schrittweise entreißt Dantidurga den Chalukya die nördlichen Provinzen, erobert die Telugu‑Gebiete sowie die Reiche Kalinga und Kosala und umklammert das Kernland der Chalukya damit von Norden, Osten und Süden. Um seine Position weiter zu stärken, geht Dantidurga ein Bündnis mit dem Pallava‑Herrscher Nandivarman II. ein, sodass Kirtivarman politisch isoliert ist und sich kaum noch auf verlässliche Verbündete stützen kann.
*[[753#INDIEN | Fortsetzung 753]] [[Kategorie:Chalukya]]
 
'''Westliche Ganga-Dynastie'''
 
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Sripurusha König Sripurusha (726–788)] <br />
 
'''Pallava'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Nandivarman_II König Nandivarman II. (731–796)] <br />
 
'''Anuradhapura'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aggabodhi_VI König Aggabodhi VI. (741–781)] <br />In der zweiten Gesandtschaft nach China fungiert ein Brahmane als Gesandter; er bringt Kopfzierden aus Gold, kostbare Halsgehänge, vierzig Ballen feiner Baumwollstoffe und das buddhistische „Maha Parinibbana Sutra“ an den chinesischen Hof.
*[[781#INDIEN | Fortsetzung 781]] [[Kategorie:Anuradhapura]]
 
==TIBET==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9_Aktsom König Mé Aktsom (705–755)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dzongsar-Kloster '''Dzongsar-Kloster'''] <br />Ein Bönpo‑Lama gründet einen kleinen Schrein oder Tempel; die Stätte trägt den Namen Jowo‑Lha‑Chig‑Kar‑Chig. Dieser ursprüngliche Bön‑Schrein bleibt über Jahrhunderte bestehen und prägt die religiöse Bedeutung des Ortes. In einer späteren Phase wandeln Lehrer den Bön‑Schrein in einen Nyingma‑Tempel um, sodass nun buddhistische Praxis an diesem Ort dominiert. Danach entsteht zusätzlich eine Kadampa‑Tradition am gleichen Platz; der Tempel trägt nun Elemente sowohl der Nyingma‑ als auch der Kadampa‑Schule.
*[[747#TIBET | Fortsetzung 747]] [[Kategorie:Tibet]]
 
==CHINA==
(57./58. Zyklus - Jahr des Feuer-Hundes; am Beginn des Jahres Holz-Hahn)
 
'''Tang-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xuanzong_of_Tang Kaiser Xuanzong (712–756)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nch-Jingzang-Pagode '''Mönch-Jingzang-Pagode'''] <br />Die Mönch-Jingzang-Pagode entsteht während der Tang-Dynastie und dient als Grabpagode für den Chan-Meister Jingzang. Jingzang lebte in der Zeit der frühen Tang-Dynastie und wirkte als Chan-Meister im Raum Dengfeng in Henan. Er unterrichtete seine Schüler im Huishan-Kloster, wo auch seine Grabpagode entstehen soll. Jingzang starb 709, und seine Schüler beschließen, an seinem Begräbnisort eine Pagode zu errichten, um seine Reliquien und sein Andenken zu bewahren. Das Bauwerk ist von Anfang an als Grabstupa eines bedeutenden Mönchs konzipiert und folgt damit der in der Tang-Zeit verbreiteten Praxis, für herausragende Geistliche eigene Pagoden zu errichten; als Bauzeit wird die Mitte des 8. Jahrhunderts, um das Jahr 746, überliefert. Die Pagode wird aus Ziegeln errichtet, nimmt die Form einer mehrstöckigen Stupa an und erhält ihren Namen "Jingzang chanshi ta" (Pagode des Chan-Meisters Jingzang).  
*[[755#CHINA | Fortsetzung 755]] [[Kategorie:Tang-Dynastie]]
 
==KOREA==
 
'''Silla'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Gyeongdeok_of_Silla König Gyeongdeok (742–765)] <br />
 
'''Balhae'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mun_of_Balhae König Mun (737–793)] <br />
 
==JAPAN==
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sh%C5%8Dmu Tennō Shōmu (724–749)] <br />


==QUELLEN==
==QUELLEN==
Zeile 32: Zeile 288:


03.11.2023 Grundstock erstellt
03.11.2023 Grundstock erstellt
31.12.2025 Grundstock ergänzt


<center>[[743]] | [[744]] | [[745]] | '''746''' | [[747]] | [[748]] | [[749]]</center>
<center>[[743]] | [[744]] | [[745]] | '''746''' | [[747]] | [[748]] | [[749]]</center>

Aktuelle Version vom 5. Januar 2026, 17:32 Uhr

743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749

MAYA

Tikal

Quiriguá

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Königreich Strathclyde

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Alemannien

  • Herzog Theudebald (709–746)
    Blutgericht zu Cannstatt
    Karlmann beruft eine große Heeres- oder Gerichtsversammlung in Cannstatt ein, zu der die alamannischen Herzöge und ein großer Teil des Adels erscheinen. Die anwesenden Alamannenführer stehen im Verdacht, sich gegen die fränkische Oberhoheit verschworen und damit Hochverrat begangen zu haben. Gemäss der Metzer Annalen, der Annales Petaviani und eines Berichts Childebrands lässt Karlmann während oder im Anschluss an diese Versammlung viele tausend aufständische Stammesführer samt ihrer Gefolgschaft festnehmen; einen Teil des alamannischen Adels lässt er in Cannstatt hinrichten, und viele der festgenommenen Führer sterben gewaltsam. Im Ergebnis endet die Eigenständigkeit des alamannischen Herzogtums, denn nach den Tötungen existiert kein handlungsfähiger herzoglicher Adel mehr. Alemannien wird anschließend in zwei Grafschaften aufgeteilt, die der fränkische Adel Warin und Ruthard verwaltet. Mit der Einsetzung Warins und Ruthards etabliert Karlmann eine fränkische Grafenverwaltung anstelle eines alamannischen Herzogtums. Mit Ruthard setzt sich die später berühmte Familie der Welfen in Alemannien fest und gewinnt dort eine dauerhafte Machtbasis.
  • Bischof Arnefrid (Konstanz, 736?–746?)
  • Bischof Sidonius (Konstanz, 746–760)
    Nach Arnefrieds Tod wird Sidonius sowohl dessen Nachfolger als Bischof von Konstanz als auch Abt des Klosters Reichenau.
  • Abt Otmar von St. Gallen (Kloster St. Gallen, 719–759)
  • Fortsetzung unter Fränkisches Reich

Herzogtum Baiern

  • Herzog Odilo (736–748)
  • Herzogin Hiltrud (741-748)
  • Bischof Gaubald (Regensburg, 739–761)
  • Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)
    746 oder 747 beteiligt sich Willibald an einer Synode mit acht angelsächsischen Bischöfen und erscheint im Bonifatiusbrief 73 als Mitunterzeichner eines Mahnschreibens an König Æthelbald; an der Teilreichssynode in Austrasien im März 747 nimmt er dagegen offenbar nicht teil
  • Bischof Erembert (Freising, 739–747/748)
    Kloster Tegernsee
    Am Ostufer des Tegernsees besteht bereits vor der Klostergründung eine kleine Kirche oder cella, die als geistlicher Ausgangspunkt der späteren Benediktinerabtei dient. In der Umgebung haben sich bereits Bajuwaren angesiedelt. Gemäss der Haustradition des Klosters gründen die Brüder Adalbert und Otkar aus der Sippe der Huosi im Jahr 746 am Tegernsee ein Eigenkloster. Beide Brüder treten in ihre Gründung ein, und Adalbert übernimmt als erster Abt die Leitung der neuen Benediktinerabtei. Der Gründungslegende nach weiht der Bonifatius das Kloster kurz nach der Gründung, um 747. Das Kloster erhält reiche Dotationen, darunter umfangreiche Besitzungen in Altbayern und Anteile an der Salzgewinnung in Reichenhall, wodurch es von Anfang an wirtschaftlich gesichert ist. Die Klostergründer sorgen für einen heiligen Patron und pilgern der Legende nach nach Rom, um Reliquien zu erhalten. Sie empfangen dort vom Papst die Gebeine des römischen Märtyrers Quirinus und bringen diese über die Alpen an den Tegernsee. Wahrscheinlich im Jahr 752 oder später treffen die Reliquien in Tegernsee ein und werden zunächst in der ersten Klosterkirche beigesetzt. Am 16. Juni 804 erfolgt eine feierliche Beisetzung der Reliquien des heiligen Quirinus in der Klosterkirche, und dieser Tag gilt bis in die Gegenwart als Patrozinium des hl. Quirin.
  • Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)
  • Bischof Johannes I. von Salzburg, 739–746)
  • Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)
    746/747 übernimmt Virgil als Abt des Klosters St. Peter de facto die Leitung der Salzburger Kirche, zunächst ohne Bischofsweihe, während der irische Klosterbischof Dub Dá Chrich die Weihehandlungen ausführt.
  • Fortsetzung 747

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

  • Herzog Lupus (745–752)
    Lupus erkennt die Oberherrschaft des Königs Ratchis an. Seit dieser Anerkennung sprechen königliche missi als Beamte des Königs im zuvor unabhängigen Herzogtum Spoleto Recht. Nach der Anerkennung der Oberherrschaft besucht Herzog Lupus den Hof König Ratchis in Pavia. Lupus macht dem Kloster Farfa (der heutigen Abbazia di Farfa) Schenkungen.

Herzogtum Benevent

Fortsetzung 749

SPANIEN

Königreich Asturien

REPUBLIK VENEDIG

KARANTANIEN

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

DABUYIDEN

ARABER

(128/129 - 21./22. September)

Umayyaden

UIGURISCHES KAGANAT

TÜRGESCH

INDIEN

Kaschmir

Pratihara

Malla

Chauhan-Dynastie

Chalukya

  • König Kirtivarman II. (746 –753)
    Kirtivarman II. besteigt als Sohn Vikramadityas II. den Thron der Badami‑Chalukya und regiert etwa von 746 bis 753 als letzter König dieser Dynastie. Zu Beginn seiner Herrschaft ist das Reich der Chalukya militärisch noch relativ stark, weil Vikramaditya II. die Pallava geschlagen und Kanchipuram mehrfach erobert hat, ohne die Stadt zu zerstören. Schon früh in seiner Regierungszeit gerät Kirtivarman in Konflikt mit dem Pandya‑Herrscher Maravarman Rajasimha I, der sein Reich nach Norden in das Kongu‑Land ausdehnt, das an das Gebiet des Ganga‑Vasallen Sripurusha grenzt. Rajasimha überschreitet den Kaveri und trifft Kirtivarman und Sripurusha in einer großen Schlacht bei Venbai am Ufer des Kaveri, in der Kirtivarman II eine Niederlage erleidet. In der Folgezeit sind die südlichen Provinzen des Chalukya‑Reiches stark unter Druck, und um 750/752 gehen wichtige Gebiete im Süden an die Pandyas verloren. Gleichzeitig wächst im Norden die Macht des Raschtrakuta‑Fürsten Dantidurga, ursprünglich ein Vasall der Chalukya, der beginnt, um Ellora herum ein eigenes Reich aufzubauen. Schrittweise entreißt Dantidurga den Chalukya die nördlichen Provinzen, erobert die Telugu‑Gebiete sowie die Reiche Kalinga und Kosala und umklammert das Kernland der Chalukya damit von Norden, Osten und Süden. Um seine Position weiter zu stärken, geht Dantidurga ein Bündnis mit dem Pallava‑Herrscher Nandivarman II. ein, sodass Kirtivarman politisch isoliert ist und sich kaum noch auf verlässliche Verbündete stützen kann.
  • Fortsetzung 753

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

  • König Aggabodhi VI. (741–781)
    In der zweiten Gesandtschaft nach China fungiert ein Brahmane als Gesandter; er bringt Kopfzierden aus Gold, kostbare Halsgehänge, vierzig Ballen feiner Baumwollstoffe und das buddhistische „Maha Parinibbana Sutra“ an den chinesischen Hof.
  • Fortsetzung 781

TIBET

  • König Mé Aktsom (705–755)
  • Dzongsar-Kloster
    Ein Bönpo‑Lama gründet einen kleinen Schrein oder Tempel; die Stätte trägt den Namen Jowo‑Lha‑Chig‑Kar‑Chig. Dieser ursprüngliche Bön‑Schrein bleibt über Jahrhunderte bestehen und prägt die religiöse Bedeutung des Ortes. In einer späteren Phase wandeln Lehrer den Bön‑Schrein in einen Nyingma‑Tempel um, sodass nun buddhistische Praxis an diesem Ort dominiert. Danach entsteht zusätzlich eine Kadampa‑Tradition am gleichen Platz; der Tempel trägt nun Elemente sowohl der Nyingma‑ als auch der Kadampa‑Schule.
  • Fortsetzung 747

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Feuer-Hundes; am Beginn des Jahres Holz-Hahn)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Xuanzong (712–756)
  • Mönch-Jingzang-Pagode
    Die Mönch-Jingzang-Pagode entsteht während der Tang-Dynastie und dient als Grabpagode für den Chan-Meister Jingzang. Jingzang lebte in der Zeit der frühen Tang-Dynastie und wirkte als Chan-Meister im Raum Dengfeng in Henan. Er unterrichtete seine Schüler im Huishan-Kloster, wo auch seine Grabpagode entstehen soll. Jingzang starb 709, und seine Schüler beschließen, an seinem Begräbnisort eine Pagode zu errichten, um seine Reliquien und sein Andenken zu bewahren. Das Bauwerk ist von Anfang an als Grabstupa eines bedeutenden Mönchs konzipiert und folgt damit der in der Tang-Zeit verbreiteten Praxis, für herausragende Geistliche eigene Pagoden zu errichten; als Bauzeit wird die Mitte des 8. Jahrhunderts, um das Jahr 746, überliefert. Die Pagode wird aus Ziegeln errichtet, nimmt die Form einer mehrstöckigen Stupa an und erhält ihren Namen "Jingzang chanshi ta" (Pagode des Chan-Meisters Jingzang).
  • Fortsetzung 755

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

24.09.2023 Artikel eröffnet

03.11.2023 Grundstock erstellt

31.12.2025 Grundstock ergänzt

743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749