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Rk (Diskussion | Beiträge) Erzbischof Caesarius von Arles (503–546) |
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ahkal_Mo%E2%80%99_Nahb_I. Ajaw Ahkal Mo’ Nahb I. (501–524)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Ahkal_Mo%E2%80%99_Nahb_I. Ajaw Ahkal Mo’ Nahb I. (501–524)] <br /> | ||
'''Copan''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/B%CA%BCalam_Nehn Ajaw Bʼalam Nehn (504-544)] <br /> | |||
==NORDGERMANEN== | |||
*Zwischen den Gauten und den Svear im heutigen Schweden kommt es zu einem Krieg. [[Kategorie:Nordgermanen]] | |||
==PIKTEN== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Drest_Gurthinmoch König Drest Gurthinmoch (480–510)] <br />Drest Gurthinmoch bleibt König der Pikten bis 510. Die Königslisten des Pictish Chronicle geben ihm eine Regierungszeit von 30 Jahren zwischen Nechtan und Galan an. Damit endet seine Herrschaft im Jahr 510, und Galan folgt ihm als Nachfolger. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Galan_Erilich '''König Galan Erilich (510–522)'''] | |||
*[[522#PIKTEN | Fortsetzung 522]] [[Kategorie:Pikten]] | |||
==KELTEN== | ==KELTEN== | ||
'''Ulaid''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cairell_mac_Muiredaig_Muinderg König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)] <br /> | |||
'''Connacht''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/E%C3%B3gan_B%C3%A9l König Eógan Bél (500–542)] <br /> | |||
'''Dalriada''' | '''Dalriada''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Comgall König Comgall (507–538)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Comgall König Comgall (507–538)] <br /> | ||
'''Gwynedd''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cadwallon_Lawhir König Cadwallon Lawhir (um 500-534)] <br /> | |||
==ANGELSACHSEN== | ==ANGELSACHSEN== | ||
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'''Westgoten''' | '''Westgoten''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gesalech König Gesalech (507–511)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Gesalech König Gesalech (507–511)] <br />Gesalechs Angriff auf die Ostgoten schlägt fehl; Gesalechs Truppen werden vor Barcelona von Theoderichs Feldherrn Ibba besiegt, worauf er nach Gallien flieht. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Caesarius_von_Arles Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)] <br /> | |||
*[[511#WESTGERMANEN | Fortsetzung 511]] [[Kategorie:Westgoten]] | |||
'''Burgunden''' | '''Burgunden''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_von_Burgund König Sigismund in Genf (501–524)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_von_Burgund König Sigismund in Genf (501–524)] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />ab 510/513: Gundobad schließt spätestens 513 Frieden mit Theoderich dem Großen und sichert durch Einigung mit den Franken und Ostgoten die Stabilität des Burgunderreichs. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Avitus_von_Vienne Bischof Avitus von Vienne (494-518)] | |||
*[[513#WESTGERMANEN | Fortsetzung 513]] [[Kategorie:Burgunden]] | |||
'''Fränkisches Reich''' | '''Fränkisches Reich''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chlodwig_I. König Chlodwig I. (481/482–511)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Chlodwig_I. König Chlodwig I. (481/482–511)] <br />Chlodwig beseitigt um 510 den in Köln residierenden rheinfränkischen König. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)] | ||
*[[511#WESTGERMANEN | Fortsetzung 511]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]] | |||
'''Thüringer''' | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Berthachar König Berthachar (um 500/510–516)] <br /> | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Herminafried König Herminafried (um 500/510–531/534)] <br /> | |||
'''Vandalen''' | '''Vandalen''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Thrasamund König Thrasamund (496–523)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Thrasamund König Thrasamund (496–523)] <br />um 510: Zunehmender Gebietsverlust im heutigen Norden Algeriens an die Berberstämme; militärische Schwäche der Vandalen an den Außengrenzen. - ab 510: Förderung von Kunst, Kultur und religiösen Diskursen. Thrasamund beendet offiziell die Verfolgung der Katholiken, doch bleiben Spannungen zwischen der Mehrheit der romanisch-katholischen Bevölkerung und den arianischen Vandalen | ||
*[[523#WESTGERMANEN | Fortsetzung 523]] [[Kategorie:Vandalen]] | |||
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Boethius '''Konsul Boethius'''] <br />Theoderich der Große ernennt den Philosophen und Theologen Anicius Manlius Severinus Boethius zum Konsul. Wie schon sein Vater Manlius Boethius vor ihm übt dieser das Amt ohne Kollegen aus. <br />Artikel des Tages: Anicius Manlius Severinus Boethius ([boˈeːt(s)iʊs], auch Boëthius geschrieben; * um 480/485; † im Zeitraum von 524 bis 526 entweder in Pavia oder in Calvenzano in der heutigen Provinz Bergamo) war ein spätantiker römischer Gelehrter, Politiker, neuplatonischer Philosoph und Theologe. Seine Tätigkeit fiel in die Zeit der Herrschaft des Ostgotenkönigs Theoderich, unter dem er hohe Ämter bekleidete. Er geriet in den Verdacht, eine gegen die Ostgotenherrschaft gerichtete Verschwörung von Anhängern des oströmischen Kaisers zu begünstigen. Daher wurde er verhaftet, als Hochverräter verurteilt und hingerichtet. Boethius bemühte sich, ein ehrgeiziges Bildungsprogramm zu verwirklichen. Er beabsichtigte, sämtliche Werke Platons und des Aristoteles als Grundtexte der griechischen philosophischen und wissenschaftlichen Literatur in lateinischer Übersetzung zugänglich zu machen und zu kommentieren. Daneben verfasste er Lehrbücher. Damit wollte er den Kernbestand der überlieferten Bildungsgüter für die Zukunft sichern, da die Griechischkenntnisse im lateinischsprachigen Westen Europas stark abgenommen hatten. Überdies hatte er vor, anschließend die Übereinstimmung zwischen Platon und Aristoteles aufzuzeigen, die er gemäß der damals vorherrschenden Auffassung annahm. Wegen seines vorzeitigen Todes blieb das gewaltige Vorhaben zwar unvollendet, doch wurde er zum wichtigsten Vermittler der griechischen Logik, Mathematik und Musiktheorie an die lateinischsprachige Welt des Mittelalters bis ins 12. Jahrhundert. Die stärkste Nachwirkung erzielte seine während der Haftzeit entstandene Schrift ''Consolatio philosophiae'' („Der Trost der Philosophie“), in der er seine Vorstellungen zur Ethik und Metaphysik darlegte. Außerdem verfasste er theologische Traktate. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Boethius '''Konsul Boethius'''] <br />Theoderich der Große ernennt den Philosophen und Theologen Anicius Manlius Severinus Boethius zum Konsul. Wie schon sein Vater Manlius Boethius vor ihm übt dieser das Amt ohne Kollegen aus. <br />Artikel des Tages: Anicius Manlius Severinus Boethius ([boˈeːt(s)iʊs], auch Boëthius geschrieben; * um 480/485; † im Zeitraum von 524 bis 526 entweder in Pavia oder in Calvenzano in der heutigen Provinz Bergamo) war ein spätantiker römischer Gelehrter, Politiker, neuplatonischer Philosoph und Theologe. Seine Tätigkeit fiel in die Zeit der Herrschaft des Ostgotenkönigs Theoderich, unter dem er hohe Ämter bekleidete. Er geriet in den Verdacht, eine gegen die Ostgotenherrschaft gerichtete Verschwörung von Anhängern des oströmischen Kaisers zu begünstigen. Daher wurde er verhaftet, als Hochverräter verurteilt und hingerichtet. Boethius bemühte sich, ein ehrgeiziges Bildungsprogramm zu verwirklichen. Er beabsichtigte, sämtliche Werke Platons und des Aristoteles als Grundtexte der griechischen philosophischen und wissenschaftlichen Literatur in lateinischer Übersetzung zugänglich zu machen und zu kommentieren. Daneben verfasste er Lehrbücher. Damit wollte er den Kernbestand der überlieferten Bildungsgüter für die Zukunft sichern, da die Griechischkenntnisse im lateinischsprachigen Westen Europas stark abgenommen hatten. Überdies hatte er vor, anschließend die Übereinstimmung zwischen Platon und Aristoteles aufzuzeigen, die er gemäß der damals vorherrschenden Auffassung annahm. Wegen seines vorzeitigen Todes blieb das gewaltige Vorhaben zwar unvollendet, doch wurde er zum wichtigsten Vermittler der griechischen Logik, Mathematik und Musiktheorie an die lateinischsprachige Welt des Mittelalters bis ins 12. Jahrhundert. Die stärkste Nachwirkung erzielte seine während der Haftzeit entstandene Schrift ''Consolatio philosophiae'' („Der Trost der Philosophie“), in der er seine Vorstellungen zur Ethik und Metaphysik darlegte. Außerdem verfasste er theologische Traktate. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Symmachus_(Papst) Papst Symmachus (498–514)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Symmachus_(Papst) Papst Symmachus (498–514)] <br /> | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Akakianisches_Schisma Akakianisches Schisma (484–519)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Caesarius_von_Arles Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Caesarius_von_Arles Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)] | ||
*[[511#OSTGERMANEN | Fortsetzung 511]] | *[[511#OSTGERMANEN | Fortsetzung 511]] [[Kategorie:Ostgotenreich]] | ||
'''Langobarden''' | '''Langobarden''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tato_(Langobarde) König Tato (um 490–510)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Tato_(Langobarde) König Tato (um 490–510)] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wacho '''König Wacho (510–540)'''] <br />Wacho ermordet der Legende nach seinen Onkel Tato und macht sich selbst zum König der Langobarden. Wenig später schickt | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Wacho '''König Wacho (510–540)'''] <br />Wacho ermordet der Legende nach seinen Onkel Tato und macht sich selbst zum König der Langobarden. Tatos Sohn Hildechis leistet Widerstand, muss aber zu den Gepiden fliehen. Dies führt zu Spannungen zwischen Langobarden und Gepiden. Wenig später schickt Wacho Truppen über die Donau und erobert Pannonien bis zur Drau. Im gleichen Jahr heiratet er Raicunda, die Tochter von Bisinus, dem König der Thüringer, die sich mit ihrer Mutter ins Reich der Langobarden begibt. Die Ehe bleibt jedoch kinderlos. | ||
*[[512#OSTGERMANEN | Fortsetzung 512]] [[Kategorie:Langobarden]] | |||
==OSTRÖMISCHES REICH== | ==OSTRÖMISCHES REICH== | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br /> | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Makedonios_II. Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Akakianisches_Schisma Akakianisches Schisma (484–519)] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Makedonios_II. Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)] <br />Anastasios unternimmt einen neuen Vorstoss bei Makedonios, aber Makedonios will nichts tun ohne ein ökumenisches Konzil, bei dem der Bischof von Rom den Vorsitz führt. Anastasios I. ist über diese Antwort verärgert und erbittert, weil Makedonios ihn nie von dem Versprechen entlässt, das er bei seiner Krönung abgelegt hatte, den Glauben der Kirche und die Autorität des Konzils von Chalcedon zu wahren. Deshalb versucht er, Makedonios von seinem Sitz zu verdrängen. Er schickt eutychianische Mönche und Kleriker und manchmal die städtischen Magistrate, um ihn mit öffentlicher Verachtung und Beschimpfung zu überhäufen. Das löst unter den Bürgern einen solchen Aufruhr aus, dass sich der Kaiser in seinen Palast zurückziehen muss und Schiffe vorbereiten lässt, falls eine Flucht nötig wird. Er lässt Makedonios zu sich rufen. Makedonios geht zu ihm und wirft ihm das Leiden vor, das seine Verfolgungen der Kirche zufügen. Anastasios erklärt sich dazu bereit, versucht aber zugleich einen dritten Angriff auf den Glauben des Patriarchen. Philoxenus von Mabbug, ein eutychianischer Bischof, wird zu einem seiner Werkzeuge. Er verlangt von Makedonios II. eine schriftliche Glaubenserklärung. Makedonios richtet daraufhin ein Schreiben an den Kaiser und betont, dass er keinen anderen Glauben kenne als den der Väter von Nicäa und Konstantinopel, und dass er Nestorius und Eutyches sowie alle, die zwei Söhne oder zwei Christusgestalten annehmen oder die zwei Naturen trennen, mit dem Bann belege. Philoxenus von Mabbug scheitert zunächst und findet dann zwei Personen, die Makedonios eines abscheulichen Verbrechens beschuldigen und sich als seine Komplizen bekennen. Anschließend werfen sie ihm Nestorianismus und die Verfälschung einer Stelle in einem Brief des Paulus von Tarsus zugunsten dieser Richtung vor. Schließlich befiehlt der Kaiser ihm, durch den magister officiorum die authentische Abschrift der Akten des Konzils von Chalcedon mit den eigenhändigen Unterschriften der Bischöfe zu schicken. Makedonios II. verweigert dies und versteckt die Urkunde unter dem Altar der großen Kirche. Daraufhin lässt Anastasios II. ihn nachts fortbringen und nach Chalcedon bringen, von wo aus er nach Eukaïta in Pontus weitergeführt werden soll, an den Ort des Exils seines Vorgängers. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Flavian_II_of_Antioch Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Elias_von_Jerusalem Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)] <br /> | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_John_II_(III)_of_Alexandria Papst und Patriarch Johannes II. (Alexandria, 505–516)] <br /> | |||
*[[511#OSTRÖMISCHES_REICH | Fortsetzung 511]] [[Kategorie:Oströmisches Reich]] | |||
==IBERIA== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vakhtang_I Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)] <br /> | |||
==SASSANIDENREICH== | ==SASSANIDENREICH== | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kavadh_I. Großkönig Kavadh I. (499–531)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Kavadh_I. Großkönig Kavadh I. (2. Amtszeit 499–531)] <br /> | ||
Iberia | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vakhtang_I Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)] <br /> | |||
Lachmiden | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Mundhir_III_ibn_al-Nu%27man Klientelkönig Al-Mundhir III. (503/505–554)] <br /> | |||
==AKSUMITISCHES REICH== | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ousas König Ousas (500-517/520)] | |||
==HIMYAR== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Marthad%27ilan_Yanuf König Marthad'ilan Yanuf (504–515)] <br /> | |||
==ROURAN== | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Yujiul%C3%BC_Chounu Khagan Yujiulü Chounu (508–520)] <br />Yujiulü Chounu sendet den buddhistischen Mönch Hong Xuan mit einer Statue aus Perlen als Geschenk an den Hof der Nördlichen Wei. | |||
*[[514#ROURAN | Fortsetzung 514]] [[Kategorie:Rouran]] | |||
==INDIEN== | |||
'''Alchon-Hunnen''' | |||
*[http:// | *[http://en.wikipedia.org/wiki/Toramana König Toramana (493–515)] <br />Toramana fügt dem Guptaherrscher Bhanugupta bei Eran (Malwa) eine Niederlage zu; der General Goparaja fällt in der Schlacht. Die Herrschaft Toramanas dehnt sich bis Malwa und Gwalior aus. 510–513: Die berühmte „Eran-Eber-Inschrift“ aus Malwa erwähnt Toramana mit dem Herrscher-Titel „König der Könige“ und dokumentiert seine Oberherrschaft über die Region. | ||
*[[515#INDIEN | Fortsetzung 515]] [[Kategorie:Alchon-Hunnen]] | |||
'''Gupta-Reich''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Narasimhagupta König Narasimhagupta (495-530)] <br />nach 510: Wiedererlangung der Macht: Nach dem Tod Tormanas Rückkehr und erneute Herrschaft in Magadha | |||
*Bhanugupta, Herrscher des nord-indischen Gupta-Reiches, verliert eine Schlacht gegen die Alchon unter Toramana und muss nach Bengalen fliehen. Dieser Verlust der wichtigsten Gebiete des Nordens leitet schließlich das Ende des Gupta-Reiches ein: Die Alchon gewinnen Kaschmir und Panjab, das Gupta-Reich beginnt zu zerfallen. Indien wird erneut unter den Lokalfürstentümern aufgeteilt. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlschrift_des_Aryabhata '''Zahlschrift des Aryabhata'''] <br />um 510: Der indische Mathematiker und Astronom Aryabhata entwickelt im ersten Kapitel Gitikapada seines Buchs Aryabhatiya ein eigenes Zahlensystem, den so genannten Aryabhata-Code, um seine mathematischen Formeln in Sanskrit-Versen zu schreiben. Zahlen werden darin durch Silben bezeichnet. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlschrift_des_Aryabhata '''Zahlschrift des Aryabhata'''] <br />um 510: Der indische Mathematiker und Astronom Aryabhata entwickelt im ersten Kapitel Gitikapada seines Buchs Aryabhatiya ein eigenes Zahlensystem, den so genannten Aryabhata-Code, um seine mathematischen Formeln in Sanskrit-Versen zu schreiben. Zahlen werden darin durch Silben bezeichnet. | ||
*[[513#INDIEN | Fortsetzung 513]] [[Kategorie:Gupta-Reich]] | |||
'''Vakataka''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Harishena König Harishena (480-510)] | |||
'''Westliche Ganga-Dynastie''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Avinita König Avinita (469-529)] | |||
'''Chalukya''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Jayasimha_(Vatapi_Chalukya_dynasty) König Jayasimha (um 500-520)] | |||
'''Kamarupa''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Narayanavarman König Narayanavarman (494–518)] <br /> | |||
'''Anuradhapura''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Moggallana_I König Moggallana I. (497–515)] | |||
==KHMER== | |||
'''Funan''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Jayavarman_Kaundinya König Jayavarman Kaundinya (484–514)] <br /> | |||
'''Chenla''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Sreshthavarman König Sreshthavarman (495-530)] <br /> | |||
==CHINA== | ==CHINA== | ||
(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Tigers; am Beginn des Jahres Erde- | (53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Tigers; am Beginn des Jahres Erde-Büffel) | ||
'''Nördliche Wei-Dynastie''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xuanwu_of_Northern_Wei Kaiser Xuanwu (499-515)] <br />510-515: Kultureller und technologischer Austausch mit Zentralasien. Unter Kaiser Xuanwu zu dieser Zeit wird beispielsweise der Flachgong (chin. zheng) aus der Hu-Musik, einer zentralasiatisch beeinflussten Musik, am Hof populär. Auch andere Instrumente wie die fünfseitige Laute pipa und das Zupfinstrument konghou werden eingeführt. Diese Phase steht für eine enorme Offenheit der Hofkultur – sowohl gegenüber neuen Musikrichtungen als auch gegenüber Entwicklungen aus anderen Regionen. Während seiner Regierungsjahre gewinnt der Buddhismus stark an Bedeutung, viele Großprojekte im Bereich Tempel- und Statuenbau gehen auf diese Zeit zurück. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaoming_of_Northern_Wei Yuan Xu] <br />Geburt von Yuan Xu, später Kaiser Xiaoming | |||
*[[512#CHINA | Fortsetzung 512]] [[Kategorie:Nördliche Wei-Dynastie]] | |||
*[ | '''Südliche Liang-Dynastie''' | ||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Wu_of_Liang Kaiser Wu (502-549)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tausend-Zeichen-Klassiker '''Tausend-Zeichen-Klassiker'''] <br />um 510: Liang Wu Di beauftragt seinen Hofgelehrten Zhou Xingsi mit der Abfassung eines Textes aus den tausend Schriftzeichen der Kalligrafie Wang Xizhis, in dem jedes der dort vorkommenden Zeichen genau einmal vorkommt und welcher sich reimt. Zhou Xingsi verfasst daraufhin den Tausend-Zeichen-Klassiker Ci Yunwang Xi zhi Shuqianzi. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Tausend-Zeichen-Klassiker '''Tausend-Zeichen-Klassiker'''] <br />um 510: Liang Wu Di beauftragt seinen Hofgelehrten Zhou Xingsi mit der Abfassung eines Textes aus den tausend Schriftzeichen der Kalligrafie Wang Xizhis, in dem jedes der dort vorkommenden Zeichen genau einmal vorkommt und welcher sich reimt. Zhou Xingsi verfasst daraufhin den Tausend-Zeichen-Klassiker Ci Yunwang Xi zhi Shuqianzi. | ||
*[[516#CHINA | Fortsetzung 516]] [[Kategorie:Südliche Liang-Dynastie]] | |||
==KOREA== | |||
'''Goguryeo''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Munjamyeong_of_Goguryeo König Munjamyeong (491–519)] <br /> | |||
'''Baekje''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muryeong_of_Baekje König Muryeong (501–523)] <br /> | |||
'''Geumgwan Gaya''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Gyeomji_of_Geumgwan_Gaya König Gyeomji (492–521)] | |||
'''Silla''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Jijeung_of_Silla König Jijeung (500–514)] <br /> | |||
==JAPAN== | ==JAPAN== | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Keitai Tennō Keitai (507–531)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Keitai Tennō Keitai (507–531)] <br />um 510: Konsolidierung der Macht in Yamato durch Heirat mit Prinzessin Tashiraka, Schwester des vorherigen Kaisers | ||
*[[512#JAPAN | Fortsetzung 512]] [[Kategorie:Japan]] | |||
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Aktuelle Version vom 13. April 2026, 16:17 Uhr
MAYA
Palenque
Copan
NORDGERMANEN
- Zwischen den Gauten und den Svear im heutigen Schweden kommt es zu einem Krieg.
PIKTEN
- König Drest Gurthinmoch (480–510)
Drest Gurthinmoch bleibt König der Pikten bis 510. Die Königslisten des Pictish Chronicle geben ihm eine Regierungszeit von 30 Jahren zwischen Nechtan und Galan an. Damit endet seine Herrschaft im Jahr 510, und Galan folgt ihm als Nachfolger. - König Galan Erilich (510–522)
- Fortsetzung 522
KELTEN
Ulaid
Connacht
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Gesalech (507–511)
Gesalechs Angriff auf die Ostgoten schlägt fehl; Gesalechs Truppen werden vor Barcelona von Theoderichs Feldherrn Ibba besiegt, worauf er nach Gallien flieht. - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 511
Burgunden
- König Sigismund in Genf (501–524)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
ab 510/513: Gundobad schließt spätestens 513 Frieden mit Theoderich dem Großen und sichert durch Einigung mit den Franken und Ostgoten die Stabilität des Burgunderreichs. - Bischof Avitus von Vienne (494-518)
- Fortsetzung 513
Fränkisches Reich
- König Chlodwig I. (481/482–511)
Chlodwig beseitigt um 510 den in Köln residierenden rheinfränkischen König. - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Fortsetzung 511
Thüringer
Vandalen
- König Thrasamund (496–523)
um 510: Zunehmender Gebietsverlust im heutigen Norden Algeriens an die Berberstämme; militärische Schwäche der Vandalen an den Außengrenzen. - ab 510: Förderung von Kunst, Kultur und religiösen Diskursen. Thrasamund beendet offiziell die Verfolgung der Katholiken, doch bleiben Spannungen zwischen der Mehrheit der romanisch-katholischen Bevölkerung und den arianischen Vandalen - Fortsetzung 523
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXIII = 1263)
- König Theoderich der Große (474–526)
- Konsul Boethius
Theoderich der Große ernennt den Philosophen und Theologen Anicius Manlius Severinus Boethius zum Konsul. Wie schon sein Vater Manlius Boethius vor ihm übt dieser das Amt ohne Kollegen aus.
Artikel des Tages: Anicius Manlius Severinus Boethius ([boˈeːt(s)iʊs], auch Boëthius geschrieben; * um 480/485; † im Zeitraum von 524 bis 526 entweder in Pavia oder in Calvenzano in der heutigen Provinz Bergamo) war ein spätantiker römischer Gelehrter, Politiker, neuplatonischer Philosoph und Theologe. Seine Tätigkeit fiel in die Zeit der Herrschaft des Ostgotenkönigs Theoderich, unter dem er hohe Ämter bekleidete. Er geriet in den Verdacht, eine gegen die Ostgotenherrschaft gerichtete Verschwörung von Anhängern des oströmischen Kaisers zu begünstigen. Daher wurde er verhaftet, als Hochverräter verurteilt und hingerichtet. Boethius bemühte sich, ein ehrgeiziges Bildungsprogramm zu verwirklichen. Er beabsichtigte, sämtliche Werke Platons und des Aristoteles als Grundtexte der griechischen philosophischen und wissenschaftlichen Literatur in lateinischer Übersetzung zugänglich zu machen und zu kommentieren. Daneben verfasste er Lehrbücher. Damit wollte er den Kernbestand der überlieferten Bildungsgüter für die Zukunft sichern, da die Griechischkenntnisse im lateinischsprachigen Westen Europas stark abgenommen hatten. Überdies hatte er vor, anschließend die Übereinstimmung zwischen Platon und Aristoteles aufzuzeigen, die er gemäß der damals vorherrschenden Auffassung annahm. Wegen seines vorzeitigen Todes blieb das gewaltige Vorhaben zwar unvollendet, doch wurde er zum wichtigsten Vermittler der griechischen Logik, Mathematik und Musiktheorie an die lateinischsprachige Welt des Mittelalters bis ins 12. Jahrhundert. Die stärkste Nachwirkung erzielte seine während der Haftzeit entstandene Schrift Consolatio philosophiae („Der Trost der Philosophie“), in der er seine Vorstellungen zur Ethik und Metaphysik darlegte. Außerdem verfasste er theologische Traktate. - Papst Symmachus (498–514)
- Akakianisches Schisma (484–519)
- Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 511
Langobarden
- König Tato (um 490–510)
- König Wacho (510–540)
Wacho ermordet der Legende nach seinen Onkel Tato und macht sich selbst zum König der Langobarden. Tatos Sohn Hildechis leistet Widerstand, muss aber zu den Gepiden fliehen. Dies führt zu Spannungen zwischen Langobarden und Gepiden. Wenig später schickt Wacho Truppen über die Donau und erobert Pannonien bis zur Drau. Im gleichen Jahr heiratet er Raicunda, die Tochter von Bisinus, dem König der Thüringer, die sich mit ihrer Mutter ins Reich der Langobarden begibt. Die Ehe bleibt jedoch kinderlos. - Fortsetzung 512
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
- Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)
Anastasios unternimmt einen neuen Vorstoss bei Makedonios, aber Makedonios will nichts tun ohne ein ökumenisches Konzil, bei dem der Bischof von Rom den Vorsitz führt. Anastasios I. ist über diese Antwort verärgert und erbittert, weil Makedonios ihn nie von dem Versprechen entlässt, das er bei seiner Krönung abgelegt hatte, den Glauben der Kirche und die Autorität des Konzils von Chalcedon zu wahren. Deshalb versucht er, Makedonios von seinem Sitz zu verdrängen. Er schickt eutychianische Mönche und Kleriker und manchmal die städtischen Magistrate, um ihn mit öffentlicher Verachtung und Beschimpfung zu überhäufen. Das löst unter den Bürgern einen solchen Aufruhr aus, dass sich der Kaiser in seinen Palast zurückziehen muss und Schiffe vorbereiten lässt, falls eine Flucht nötig wird. Er lässt Makedonios zu sich rufen. Makedonios geht zu ihm und wirft ihm das Leiden vor, das seine Verfolgungen der Kirche zufügen. Anastasios erklärt sich dazu bereit, versucht aber zugleich einen dritten Angriff auf den Glauben des Patriarchen. Philoxenus von Mabbug, ein eutychianischer Bischof, wird zu einem seiner Werkzeuge. Er verlangt von Makedonios II. eine schriftliche Glaubenserklärung. Makedonios richtet daraufhin ein Schreiben an den Kaiser und betont, dass er keinen anderen Glauben kenne als den der Väter von Nicäa und Konstantinopel, und dass er Nestorius und Eutyches sowie alle, die zwei Söhne oder zwei Christusgestalten annehmen oder die zwei Naturen trennen, mit dem Bann belege. Philoxenus von Mabbug scheitert zunächst und findet dann zwei Personen, die Makedonios eines abscheulichen Verbrechens beschuldigen und sich als seine Komplizen bekennen. Anschließend werfen sie ihm Nestorianismus und die Verfälschung einer Stelle in einem Brief des Paulus von Tarsus zugunsten dieser Richtung vor. Schließlich befiehlt der Kaiser ihm, durch den magister officiorum die authentische Abschrift der Akten des Konzils von Chalcedon mit den eigenhändigen Unterschriften der Bischöfe zu schicken. Makedonios II. verweigert dies und versteckt die Urkunde unter dem Altar der großen Kirche. Daraufhin lässt Anastasios II. ihn nachts fortbringen und nach Chalcedon bringen, von wo aus er nach Eukaïta in Pontus weitergeführt werden soll, an den Ort des Exils seines Vorgängers. - Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)
- Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)
- Papst und Patriarch Johannes II. (Alexandria, 505–516)
- Fortsetzung 511
IBERIA
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
- Khagan Yujiulü Chounu (508–520)
Yujiulü Chounu sendet den buddhistischen Mönch Hong Xuan mit einer Statue aus Perlen als Geschenk an den Hof der Nördlichen Wei. - Fortsetzung 514
INDIEN
Alchon-Hunnen
- König Toramana (493–515)
Toramana fügt dem Guptaherrscher Bhanugupta bei Eran (Malwa) eine Niederlage zu; der General Goparaja fällt in der Schlacht. Die Herrschaft Toramanas dehnt sich bis Malwa und Gwalior aus. 510–513: Die berühmte „Eran-Eber-Inschrift“ aus Malwa erwähnt Toramana mit dem Herrscher-Titel „König der Könige“ und dokumentiert seine Oberherrschaft über die Region. - Fortsetzung 515
Gupta-Reich
- König Narasimhagupta (495-530)
nach 510: Wiedererlangung der Macht: Nach dem Tod Tormanas Rückkehr und erneute Herrschaft in Magadha - Bhanugupta, Herrscher des nord-indischen Gupta-Reiches, verliert eine Schlacht gegen die Alchon unter Toramana und muss nach Bengalen fliehen. Dieser Verlust der wichtigsten Gebiete des Nordens leitet schließlich das Ende des Gupta-Reiches ein: Die Alchon gewinnen Kaschmir und Panjab, das Gupta-Reich beginnt zu zerfallen. Indien wird erneut unter den Lokalfürstentümern aufgeteilt.
- Zahlschrift des Aryabhata
um 510: Der indische Mathematiker und Astronom Aryabhata entwickelt im ersten Kapitel Gitikapada seines Buchs Aryabhatiya ein eigenes Zahlensystem, den so genannten Aryabhata-Code, um seine mathematischen Formeln in Sanskrit-Versen zu schreiben. Zahlen werden darin durch Silben bezeichnet. - Fortsetzung 513
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Tigers; am Beginn des Jahres Erde-Büffel)
Nördliche Wei-Dynastie
- Kaiser Xuanwu (499-515)
510-515: Kultureller und technologischer Austausch mit Zentralasien. Unter Kaiser Xuanwu zu dieser Zeit wird beispielsweise der Flachgong (chin. zheng) aus der Hu-Musik, einer zentralasiatisch beeinflussten Musik, am Hof populär. Auch andere Instrumente wie die fünfseitige Laute pipa und das Zupfinstrument konghou werden eingeführt. Diese Phase steht für eine enorme Offenheit der Hofkultur – sowohl gegenüber neuen Musikrichtungen als auch gegenüber Entwicklungen aus anderen Regionen. Während seiner Regierungsjahre gewinnt der Buddhismus stark an Bedeutung, viele Großprojekte im Bereich Tempel- und Statuenbau gehen auf diese Zeit zurück. - Yuan Xu
Geburt von Yuan Xu, später Kaiser Xiaoming - Fortsetzung 512
Südliche Liang-Dynastie
- Kaiser Wu (502-549)
- Tausend-Zeichen-Klassiker
um 510: Liang Wu Di beauftragt seinen Hofgelehrten Zhou Xingsi mit der Abfassung eines Textes aus den tausend Schriftzeichen der Kalligrafie Wang Xizhis, in dem jedes der dort vorkommenden Zeichen genau einmal vorkommt und welcher sich reimt. Zhou Xingsi verfasst daraufhin den Tausend-Zeichen-Klassiker Ci Yunwang Xi zhi Shuqianzi. - Fortsetzung 516
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
- Tennō Keitai (507–531)
um 510: Konsolidierung der Macht in Yamato durch Heirat mit Prinzessin Tashiraka, Schwester des vorherigen Kaisers - Fortsetzung 512
QUELLEN
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06.07.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
26.12.2024 Grundstock ergänzt
09.04.2026 Grundstock weiter ergänzt