522
MAYA
Palenque
Calakmul
Tikal
Copan
PIKTEN
- König Galan Erilich (510–522)
- König Drest III. (522–527/530)
- König Drest IV. (522–531)
um 522: Beginn der Herrschaft von Drest IV. als König der Pikten. - um 522–527: Gemeinsame Herrschaft mit Drest III. (Sohn von Uudrost); die Quellen nennen 5 Jahre. - Fortsetzung 527
KELTEN
Ulaid
- 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
- Fortsetzung 532
- Liste der Könige
Connacht
- 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
- 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
- Fortsetzung 530
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Wessex
Königreich Kent
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Theoderich der Große (511–526)
- Mitkönig Amalarich (522–531)
Amalarich wird offiziell als König der Westgoten anerkannt, bleibt aber zunächst unter Vormundschaft seines Großvaters Theoderich - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 526
Burgunden
- König Sigismund (501–524)
Ermordung seines Sohnes Sigerich (aus erster Ehe) durch Sigismund, auf Anstiften seiner zweiten Frau - Bischof Bubulcus (Vindonissa, 517-534)
- Fortsetzung 523
Reich von Orléans
Reich von Paris
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Fibicius (Trier, 511–525)
Thüringer
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXV = 1275)
- König Theoderich der Große (474–526)
- Der Philosoph Anicius Manlius Severinus Boëthius, der kurz zuvor noch zum höchsten Staatsbeamten im Ostgotenreich befördert worden ist, wird von König Theoderich dem Großen unter der Anklage, Boëthius habe sich gegen ihn verschworen, inhaftiert.
- Papst Hormisdas (514–523)
- Fortsetzung 523
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Justin I. (518–527)
521/522: Tzath, König des bislang mit den persischen Sassaniden verbündeten Königreichs Lasika, reist an den oströmischen Kaiserhof nach Konstantinopel, wo er von Justin I. freundlich empfangen wird. Er wird mit dem Kaiser als Taufpaten christlich getauft. - um 522: Johannes der Kappadokier (der künftige Prärorianerpräfekt) dient als scriniarius (hoher Finanzbeamter) in der Präfektur des Ostens und lernt Justinian kennen, der damals magister militum praesentalis ist
- Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
- Patriarch Johannes III. (Jerusalem, 516–524)
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
- Fortsetzung 523
SASSANIDENREICH
Iberia
- Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)
Spätestens im Jahr 522 stirbt Wachtang (möglicherweise aber auch bereits im Jahr 502), seit 518 wäre er dann ein Klientelkönig der Sassaniden gewesen. - Klientelkönig Dachi (522-534)
um 522: Dachi wird König von Iberien als Nachfolger seines Vaters Wachtang I. Gorgassali. Beginn der Verlegung der Hauptstadt von Mzcheta nach Tiflis, Fortsetzung der Stadtbefestigung. - um 522–534 Ausbau von Tiflis zur neuen Hauptstadt, Förderung des Städtebaus und Baus der Antschischati-Basilika
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
- König Ella Asbeha (um 517/520-540)
- Das Reich von Aksum kontrolliert auch Teile Jemens.
- Fortsetzung 525
HIMYAR
- König Ma'dikarib Ya'fur (515–522)
522 (oder etwas früher): Während seiner Regierung gerät Ma'dikarib Ya'fur in finanzielle Schwierigkeiten. Er muss sich Geld von einem christlichen Kaufmann in Najran leihen. Über die genauen Umstände seines Todes ist wenig bekannt; sein Nachfolger, Dhu Nuwas, erwähnt ihn als verstorben in einem Brief - König Dhu Nuwas (522–525/530)
Dhu Nuwas (eigentlich Yusuf Asʾar Yathʾar) kommt als letzter bedeutender König des Himyaritenreiches (im heutigen Jemen) an die Macht. Seine Regentschaft beginnt nach verschiedenen Quellen um 521/522. Er konvertiert zum Judentum, erklärt den Jüdischen Glauben zur Staatsreligion und richtet seine Politik verstärkt gegen die christlichen Gemeinden, insbesondere gegen die christliche Stadt Nadschrān - Fortsetzung 523
ROURAN
- Khagan Yujiulü Poluomen (521-522)
- Khagan Yujiulü Anagui (2. Amtszeit 522–552)
Nach inneren Kämpfen und dem Rückzug seines Rivalen Yujiulü Poluomen wird Anagui erneut Khagan, diesmal als Herrscher über beide Teile des Rouran-Khanats - Fortsetzung 523
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Tigers; am Beginn des Jahres Metall-Büffel)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
QUELLEN
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24.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
07.01.2025 Grundstock ergänzt
26.07.2025 Grundstock weiter ergänzt