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565: Unterschied zwischen den Versionen

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*[http://en.wikipedia.org/wiki/Forggus_mac_Muirchertaig '''Hochkönig Forggus mac Muirchertaig (565-566)''']
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Forggus_mac_Muirchertaig '''Hochkönig Forggus mac Muirchertaig (565-566)''']
*Nach dem Tod von Diarmait mac Cerbaill werden Domnall und Forggus (möglicherweise auch Ainmuire mac Sétnai) als Hochkönige anerkannt. <br />565–566 Gemeinsame Herrschaft von Domnall und Forggus als Hochkönige von Irland. Domnall Ilchelgach, auch bekannt als Domnall mac Muirchertaig oder Domnall mac Maic Ercae, ist ein Sohn von Muirchertach mac Muiredaig und gehört zum nördlichen Zweig der Uí Néill, der später als Cenél nEógain bekannt wird. Er ist Bruder von Forggus mac Muirchertaig und Vater von Eochaid mac Domnaill und Áed Uaridnach, die beide ebenfalls als Hochkönige von Irland galte  
*Nach dem Tod von Diarmait mac Cerbaill werden Domnall und Forggus (möglicherweise auch Ainmuire mac Sétnai) als Hochkönige anerkannt. <br />565–566 Gemeinsame Herrschaft von Domnall und Forggus als Hochkönige von Irland. Domnall Ilchelgach, auch bekannt als Domnall mac Muirchertaig oder Domnall mac Maic Ercae, ist ein Sohn von Muirchertach mac Muiredaig und gehört zum nördlichen Zweig der Uí Néill, der später als Cenél nEógain bekannt wird. Er ist Bruder von Forggus mac Muirchertaig und Vater von Eochaid mac Domnaill und Áed Uaridnach, die beide ebenfalls als Hochkönige von Irland galte  
*Die ''Navigatio Sancti Brendani'', ein im Mittelalter sehr beliebter und verbreiteter Bericht schildert eine Seereise, die der Priester (und später heilige) [https://de.wikipedia.org/wiki/Brendan_der_Reisende Brendan] zwischen 565 und 573 unternommen haben soll: Brendan hört von einem Buch oder Bericht, der von wunderbaren göttlichen Zeichen und von der Insel der Seligen erzählt. Er glaubt diesen Erzählungen nicht, verbrennt das Buch und erhält daraufhin von einem Engel den Auftrag, selbst zur See zu fahren und die Wunder zu erleben. Brendan sammelt zwölf bis sechzehn Mönche als Gefährten und fastet mit ihnen vierzig Tage lang, um sich innerlich auf die Reise vorzubereiten. An der Küste von Kerry baut er mit ihnen einen Curragh, ein mit Leder bespanntes Holzboot, das sie mit einem Mast und Segel ausrüsten. Er betet mit seinen Gefährten am Ufer und befiehlt das Schiff im Namen der Dreifaltigkeit dem Schutz Gottes. Dann sticht er mit seinen Mönchen in See, um die "terra repromissionis sanctorum", das verheißene Land der Heiligen im Westen, zu suchen. Brendan erreicht mit seinen Gefährten eine Insel voller Schafe, die sie mit Nahrung versorgt, bevor sie weiterfahren. Kurz darauf landet er auf einer Insel, die als Paradies der Vögel erscheint, auf der zahllose Vögel Gott preisen und den Mönchen von Gottes Plan mit ihrer Reise berichten. Brendan besucht die Insel der Schmiede, wo Funken und glühendes Eisen wie aus einer höllischen Schmiede sprühen, und er erkennt in den Geräuschen eine Warnung vor der Hölle. Er fährt weiter durch Nebel und über ein Meer aus kristallklaren Wellen, in dem sich riesige Kristallsäulen erheben, die wie Glas bis tief ins Wasser reichen. Er erlebt auf der Reise Begegnungen mit Seeungeheuern, die sein Schiff bedrohen, und vertraut jedes Mal auf Gottes Schutz. Einmal landet er auf einer scheinbaren Insel, entzündet mit den Brüdern ein Feuer und erkennt erst, als sich der "Boden" bewegt, dass sie auf dem Rücken eines gewaltigen Fisches sitzen; er rettet seine Gefährten zurück ins Boot, während der Fisch im Meer verschwindet. Er gerät mit seinem Schiff in das sogenannte Klebermeer, in dem Windstille und zäher Wellenschlag die Fahrt fast zum Stillstand bringen. Er bittet Gott um Führung, meidet die gefährliche Seite mit dem Magnetstein und erreicht ein Kloster auf einem Berg, in dem sieben Gottesdiener leben und wo die Mönche Speise und Trank wie aus dem Paradies empfangen. Später erscheint ein Sturm, in dem der Teufel mit einem Heer heranfährt und einen Mönch fordert, der heimlich etwas gestohlen hat; Brendan tritt für den Bruder ein und erreicht nach Buße und Gebet, dass Gott den Mönch aus der Gewalt des Teufels zurückkehren lässt. Brendan begegnet auch einer Sirene, deren Gesang ihn und seine Gefährten einschlafen lässt, bis Gott sie aus der Gefahr errettet. Brendan fährt weiter nach Westen und kommt in ein Gebiet, in dem das Meer still steht und seltsame Geräusche aus der Tiefe dringen. Ein Zwerg oder junger Mann erklärt ihm, dass er den Rand der Welt erreicht und dass unter ihnen eine andere Welt liegt; Brendan erkennt darin ein weiteres Wunder, das im verbrannten Buch beschrieben ist, und notiert es nun selbst. Schließlich erreicht  er eine gewaltige, fruchtbare Insel, auf der kein Ende abzusehen ist. Er durchwandert die Landschaft mit den Brüdern vierzig Tage lang, bis ein Fluss ihnen den Weg versperrt und ein junger Mann ihnen erklärt, dass dieser Fluss die Grenze des Landes markiert, das für künftige Christen aufbewahrt ist. Brendan erkennt, dass Gott ihm nur einen Ausblick auf das verheißene Land gewährt und dass er mit seinen Brüdern zurückkehren soll. Er lehnt Ehren und Geschenke der wunderbaren Orte ab und bittet Gott um günstige Winde, um nach Schottland und dann nach Irland heimzukehren. Brendan kehrt nach Jahren der Fahrt nach Irland zurück und berichtet seinen Brüdern die Wunder, die er erlebt hat, wobei er nun selbst ein Buch über seine Reise schreibt. Er lebt weiter als Abt, gründet und leitet Klöster und wird später in Irland als heiliger Brendan, „der Reisende“, verehrt, besonders als Schutzpatron der Seefahrer.
*[[566#KELTEN | Fortsetzung 566]] [[Kategorie:Uí Néill]]
*[[566#KELTEN | Fortsetzung 566]] [[Kategorie:Uí Néill]]



Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 17:08 Uhr

562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568

WELTALL

SPECIAL

  • Ende der Antike
    Das Jahr 565 gilt zumindest in der deutschsprachigen Forschung als das gängigste Enddatum der Spätantike und damit als Ende der Antike.

MAYA

Palenque

Calakmul

Tikal

Copan

PIKTEN

  • König Bridei I. (554–584)
  • Der heilige Columban besucht Bridei I. am Hof bei Inverness und beginnt mit der Christianisierung der Pikten. Die Begegnung ist in den Vita Columbae des Adomnan von Iona überliefert (nicht direkt in den Suchergebnissen, aber allgemein bekannt und im Kontext bestätigt)
  • Ungeheuer von Loch Ness
    In einer Heiligenvita des Abtes Adamnan wird erstmals ein Ungeheuer im Fluss Ness erwähnt.
  • Fortsetzung 584

KELTEN

Uí Néill

  • Hochkönig Diarmait mac Cerbaill (545-565)
    Tod in der Schlacht bei Ráith Bec (Mag Line, nahe Larne, Ulster) durch Áed Dub mac Suibni, König der Cruthin
  • Hochkönig Domnall Ilchelgach (565-566)
  • Hochkönig Forggus mac Muirchertaig (565-566)
  • Nach dem Tod von Diarmait mac Cerbaill werden Domnall und Forggus (möglicherweise auch Ainmuire mac Sétnai) als Hochkönige anerkannt.
    565–566 Gemeinsame Herrschaft von Domnall und Forggus als Hochkönige von Irland. Domnall Ilchelgach, auch bekannt als Domnall mac Muirchertaig oder Domnall mac Maic Ercae, ist ein Sohn von Muirchertach mac Muiredaig und gehört zum nördlichen Zweig der Uí Néill, der später als Cenél nEógain bekannt wird. Er ist Bruder von Forggus mac Muirchertaig und Vater von Eochaid mac Domnaill und Áed Uaridnach, die beide ebenfalls als Hochkönige von Irland galte
  • Die Navigatio Sancti Brendani, ein im Mittelalter sehr beliebter und verbreiteter Bericht schildert eine Seereise, die der Priester (und später heilige) Brendan zwischen 565 und 573 unternommen haben soll: Brendan hört von einem Buch oder Bericht, der von wunderbaren göttlichen Zeichen und von der Insel der Seligen erzählt. Er glaubt diesen Erzählungen nicht, verbrennt das Buch und erhält daraufhin von einem Engel den Auftrag, selbst zur See zu fahren und die Wunder zu erleben. Brendan sammelt zwölf bis sechzehn Mönche als Gefährten und fastet mit ihnen vierzig Tage lang, um sich innerlich auf die Reise vorzubereiten. An der Küste von Kerry baut er mit ihnen einen Curragh, ein mit Leder bespanntes Holzboot, das sie mit einem Mast und Segel ausrüsten. Er betet mit seinen Gefährten am Ufer und befiehlt das Schiff im Namen der Dreifaltigkeit dem Schutz Gottes. Dann sticht er mit seinen Mönchen in See, um die "terra repromissionis sanctorum", das verheißene Land der Heiligen im Westen, zu suchen. Brendan erreicht mit seinen Gefährten eine Insel voller Schafe, die sie mit Nahrung versorgt, bevor sie weiterfahren. Kurz darauf landet er auf einer Insel, die als Paradies der Vögel erscheint, auf der zahllose Vögel Gott preisen und den Mönchen von Gottes Plan mit ihrer Reise berichten. Brendan besucht die Insel der Schmiede, wo Funken und glühendes Eisen wie aus einer höllischen Schmiede sprühen, und er erkennt in den Geräuschen eine Warnung vor der Hölle. Er fährt weiter durch Nebel und über ein Meer aus kristallklaren Wellen, in dem sich riesige Kristallsäulen erheben, die wie Glas bis tief ins Wasser reichen. Er erlebt auf der Reise Begegnungen mit Seeungeheuern, die sein Schiff bedrohen, und vertraut jedes Mal auf Gottes Schutz. Einmal landet er auf einer scheinbaren Insel, entzündet mit den Brüdern ein Feuer und erkennt erst, als sich der "Boden" bewegt, dass sie auf dem Rücken eines gewaltigen Fisches sitzen; er rettet seine Gefährten zurück ins Boot, während der Fisch im Meer verschwindet. Er gerät mit seinem Schiff in das sogenannte Klebermeer, in dem Windstille und zäher Wellenschlag die Fahrt fast zum Stillstand bringen. Er bittet Gott um Führung, meidet die gefährliche Seite mit dem Magnetstein und erreicht ein Kloster auf einem Berg, in dem sieben Gottesdiener leben und wo die Mönche Speise und Trank wie aus dem Paradies empfangen. Später erscheint ein Sturm, in dem der Teufel mit einem Heer heranfährt und einen Mönch fordert, der heimlich etwas gestohlen hat; Brendan tritt für den Bruder ein und erreicht nach Buße und Gebet, dass Gott den Mönch aus der Gewalt des Teufels zurückkehren lässt. Brendan begegnet auch einer Sirene, deren Gesang ihn und seine Gefährten einschlafen lässt, bis Gott sie aus der Gefahr errettet. Brendan fährt weiter nach Westen und kommt in ein Gebiet, in dem das Meer still steht und seltsame Geräusche aus der Tiefe dringen. Ein Zwerg oder junger Mann erklärt ihm, dass er den Rand der Welt erreicht und dass unter ihnen eine andere Welt liegt; Brendan erkennt darin ein weiteres Wunder, das im verbrannten Buch beschrieben ist, und notiert es nun selbst. Schließlich erreicht er eine gewaltige, fruchtbare Insel, auf der kein Ende abzusehen ist. Er durchwandert die Landschaft mit den Brüdern vierzig Tage lang, bis ein Fluss ihnen den Weg versperrt und ein junger Mann ihnen erklärt, dass dieser Fluss die Grenze des Landes markiert, das für künftige Christen aufbewahrt ist. Brendan erkennt, dass Gott ihm nur einen Ausblick auf das verheißene Land gewährt und dass er mit seinen Brüdern zurückkehren soll. Er lehnt Ehren und Geschenke der wunderbaren Orte ab und bittet Gott um günstige Winde, um nach Schottland und dann nach Irland heimzukehren. Brendan kehrt nach Jahren der Fahrt nach Irland zurück und berichtet seinen Brüdern die Wunder, die er erlebt hat, wobei er nun selbst ein Buch über seine Reise schreibt. Er lebt weiter als Abt, gründet und leitet Klöster und wird später in Irland als heiliger Brendan, „der Reisende“, verehrt, besonders als Schutzpatron der Seefahrer.
  • Fortsetzung 566

Ulaid

  • König Demmán mac Cairell (557-572)
  • Der künftige König Áed Dub mac Suibni tötet den letzten Hochkönig von Irland, der das vorchristliche Inaugurationsritual vollzieht – Diarmait mac Cerbaill.​ Verschiedene Traditionen berichten, dass Diarmait einen mythischen Dreifachtod stirbt, und manche Versionen machen Áed zum Pflegesohn von Diarmait.​ Die Annalen von Tigernach berichten, dass Diarmait im Jahr 565 von Áed Dub bei Ráith Bec, auf der Ebene von Mag Line (heute Moylinny bei Larne), in den Ländern der Dál nAraidi, getötet wird.
  • Fortsetzung 572

Connacht

Uí Mháine

Dalriada

Gwynedd

ANGELSACHSEN

Bernicia

Deira

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

WESTGERMANEN

Königreich Galicien

Westgoten

Reich von Paris

Burgund

Neustrien

Austrasien

  • König Sigibert I. (561–575)
    565/566: Erneuter Angriff der Awaren, diesmal wird ein Frieden durch Geschenke und Verhandlungen erkauft
  • Der lateinische Dichter Venantius Fortunatus bricht zu einer Pilgerreise zum Grab des Heiligen Martin von Italien ins Frankenreich auf; dort hält er sich zunächst am Hof von Sigibert I. sowie von Bischof Sidonius von Mainz auf und wird später Begleiter von Radegundis.
  • Herzog Magnachar (Alamannen, 555-565)
  • Herzog Garibald I. (Baiern, 548–593)
  • Bischof Nicetius (Trier, 526–566)
    Vor 565: Brief an den oströmischen Kaiser Justinian I. mit der Mahnung, von Irrlehren (Nestorianismus, Eutychianismus) und Verfolgung der Rechtgläubigen abzulassen
  • Bischof Carentinus (Köln, 565–567)
    Carentinus ist der vierte überlieferte Bischof von Köln und amtiert um die Jahre 565 bis 567. Er wird von dem Dichter Venantius Fortunatus als Erneuerer seiner Kirche besungen. Ihm wird insbesondere die Renovierung und bauliche Verbesserung einer Kirche in Köln zugeschrieben. Lange Zeit wird angenommen, dass er Emporen in einer bestehenden Kirche anlegen lassen oder eine neue Emporenkirche errichtet hat, um dem wachsenden Zustrom der Gläubigen gerecht zu werden. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass sich diese Bautätigkeit auf die Kirche St. Gereon bezieht und möglicherweise ein Kuppelmosaik geschaffen worden ist, das die Gemeinschaft der Heiligen und Gläubigen darstellt. Venantius Fortunatus lobt Carentinus für die Erneuerung der „goldenen Kirchen“ von Köln und die Vermehrung der Gläubigen
  • Fortsetzung 566

OSTGERMANEN

Langobarden

Gepiden

  • König Kunimund (ca. 560–567)
    565/566: Erster Angriff Alboins auf die Gepiden scheitert, da der oströmische Kaiser Justin II. zugunsten der Gepiden eingreift. Die Gepiden weigern sich jedoch, die Festung Sirmium an Ostrom abzutreten, woraufhin Justin II. ihnen die Unterstützung entzieht.
  • Fortsetzung 567

AWAREN

OSTRÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCCXVIII = 1318)

  • Kaiser Justinian I. (527–565)
    1114D: Justinian I. stirbt in Konstantinopel
  • Kaiser Justin II. (565–578)
    1114D: Justin II. folgt Justinian I. als oströmischer Kaiser.
  • Nach Justinians Tod wird der spätere Kaiser Tiberios enger Vertrauter von Justin II.; als comes excubitorum (Kommandeur der kaiserlichen Leibgarde) eingesetzt und auf Feldzug gegen die Langobarden geschickt
  • Papst Johannes III. (561–574)
  • Patriarch Paulus I. von Aquileia (557-569)
  • Patriarch Eutychios von Konstantinopel (1. Amtszeit 552–565)
    Eutychios wird abgesetzt und ins Exil nach Amasia verbannt. 565–577: Zwölfjähriges Exil in Amasia. Während dieser Zeit hilft er der notleidenden Bevölkerung, etwa während einer persischen Besetzung.
  • Patriarch Johannes Scholastikos (Konstantinopel, 565–577)
    0412D (andere Quellen: 0131D oder 0201D): Johannes Scholastikos wird zum Patriarchen von Konstantinopel ernannt und geweiht. - 565-577: Enger Vertrauter von Kaiser Justin II., der im November 565 den Thron besteigt. - Vermittelt zwischen verschiedenen monophysitischen und tritheistischen Gruppen und versucht, kirchliche Spaltungen zu überwinden. - Führt im Auftrag des Kaisers Maßnahmen gegen Häresien durch und setzt die kaiserliche Kirchenpolitik konsequent um. - Seine systematische Klassifikation byzantinischer Rechtsquellen wird zur Grundlage des griechisch-orthodoxen Kirchenrechts
  • Patriarch Anastasios I. von Antiochien (559–570, erste Amtszeit)
  • Patriarch Makarios II. (Jerusalem, 2. Amtszeit 564-575)
    Um 565: Durchführung einer Synode zur Abgrenzung gegenüber dem Origenismus; während seiner weiteren Amtszeit Konflikte mit verschiedenen kirchlichen Strömungen (insb. Origenisten)
  • Katharinenkloster (Sinai)
    zwischen 548 und 565: Gründung des Katharinenklosters in Sinai.
    Artikel des Tages: Das Katharinenkloster ist eines der ältesten Klöster der Christenheit und befindet sich im Süden der Sinai-Halbinsel in Ägypten. In der spätantiken christlichen Pilgertradition war der Gipfel des benachbarten Dschabal Musa jener Ort, an dem Mose von Gott die Zehn Gebote empfing. Etwas später ist dann die Verehrung eines Dornbuschs am Fuß dieses Berges bezeugt, der mit dem Brennenden Dornbusch identifiziert wurde, in dem Gott sich Mose offenbarte. Das Dornbusch-Heiligtum befindet sich auf dem Klostergelände. Wegen seiner isolierten Lage gehört das Katharinenkloster zu den wenigen Klöstern, die seit der Spätantike dauerhaft bewohnt sind und nie zerstört wurden. Die Hauptkirche des Klosters (eine Theotokos-Kirche) ist ein sehr gut erhaltener frühbyzantinischer Kirchenbau, der bauzeitliche Schnitzereien und Mosaike aufweist. Die große Ikonensammlung, zu der Meisterwerke des 6. und 7. Jahrhunderts zählen, ist in ihrer Qualität und Vielfalt einzigartig. Die Handschriften- und Bücherbestände des Sinaiklosters sind nur mit denen der Vatikanischen Bibliothek vergleichbar.
  • Olympiodoros der Jüngere
    Artikel des Tages: Olympiodoros der Jüngere (* um 495/505; † nach 565) war ein spät­antiker griechi­scher Philo­soph. Er lebte und lehrte in Alexan­dria, der damali­gen Haupt­stadt Ägyptens, das zum Ost­röm­ischen Reich gehörte. Olympio­doros verfasste Kommen­tare zu Dialo­gen Platons und zu Schrif­ten des Aristo­teles. Dabei bemühte er sich um eine Harmo­nisie­rung der beiden Autori­täten, um sie als Verkün­der einer im Wesent­lichen einheit­lichen Weltdeu­tung und Ethik erschei­nen zu lassen. Als paganer Neu­platoni­ker war Olympio­doros ein Repräsen­tant der Schul­richtung und Denk­weise, die zu seiner Zeit bei den nicht­christ­lichen Gebilde­ten domi­nierte. Er war ein ange­sehener Lehrer, doch ist er in den Quellen nicht ausdrück­lich als Leiter der neu­platoni­schen Philo­sophen­schule von Alexan­dria bezeugt. In seiner Lehr­tätig­keit setzte er die Tradi­tion seiner Wirkens­stätte fort, die ein breites Bildungs­angebot auf der Grund­lage des platoni­schen Gedanken­guts bereit­stellte und sich aus den religiö­sen Aus­einander­setzungen zwi­schen Christen und „Heiden“ heraus­hielt. Die Erzäh­lungen der griechi­schen Mytho­logie, die bei Christen und gebilde­ten Nicht­christen Anstoß erregten, recht­fertigte er, indem er sie symbo­lisch interpretierte.
  • Papst Theodosius I. von Alexandria (535–566)
  • Griechisch-orthodoxer Patriarch Apollinarius von Alexandria (551–569)

Ghassaniden

Fortsetzung 566

SASSANIDENREICH

Iberien

Lachmiden

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

  • König Abraha (um 535-565)
    Abraha stirbt vermutlich um 565. Spätestens in den 570er Jahren übernehmen die Sasaniden die Kontrolle über den Jemen und vertreiben die Nachfolger Abrahas.

TURKVÖLKER

Erstes Türk-Kaganat

INDIEN

Westliche Ganga-Dynastie

Thanesar

Gauda

Chalukya

Pallava

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Chenla

VIETNAM

Frühere Lý-Dynastie

CHINA

(54./55. Zyklus - Jahr des Holz-Hahns; am Beginn des Jahres Holz-Affe)

Nördliche Zhou-Dynastie

Nördliche Qi-Dynastie

Westliche Liang-Dynastie

Chen-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Silla

JAPAN

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

19.10.2022 Artikel eröffnet

12.05.2024 Grundstock erstellt

11.03.2025 Grundstock ergänzt

12.05.2025 Grundstock weiter ergänzt

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