518
MAYA
Palenque
Tikal
Copan
PIKTEN
KELTEN
Irische Königreiche
- Bistum Kildare und Leighlin
Papst Hormisdas errichtet das Bistum Kildare in Irland.
Ulaid
- 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
- Fortsetzung 532
- Liste der Könige
Connacht
- 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
- 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
- Fortsetzung 530
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Theoderich der Große (511–526)
- Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
Burgunden
- König Sigismund (501–524)
- Bischof Avitus von Vienne (494-518)
- Bischof Bubulcus (Vindonissa, 517-534)
Reich von Orléans
Reich von Paris
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Fibicius (Trier, 511–525)
Thüringer
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXI = 1271)
- König Theoderich der Große (474–526)
- Papst Hormisdas (514–523)
- Akakianisches Schisma (484–519)
Neue Kirchenunion zwischen dem Byzantinischen Reich und der italienischen Kirche. Die Ostrom-Relationen verschärfen sich wieder; Theoderich wird misstrauisch gegenüber katholischen Funktionären - Bischof Magnus Felix Ennodius (Pavia, 513-521)
- Fortsetzung 519
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
0710D: Tod in Konstantinopel - Kaiser Justin I. (518–527)
Der Tod von Kaiser Anastasios I., dem letzten Herrscher der Thrakischen Dynastie, bringt ein Problem für seine Nachfolge im Oströmischen Reich. Sein einziger Sohn ist bereits 507 ums Leben gekommen und er hat zu Lebzeiten niemanden durch Adoption oder die Ernennung zum Mit- oder Unterkaiser als Nachfolger designiert. Seine drei erwachsenen Neffen Hypatius, Pompeius und Probus befinden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in Konstantinopel. So erreicht schließlich Justinus, Kommandeur der Gardetruppen, aufgrund seiner guten Beziehungen im Palast seine Ausrufung zum Kaiser. Er begründet die Justinianische Dynastie. Theocritus, ein weiterer Thronprätendent wird nur neun Tage nach Justins Thronbesteigung hingerichtet. Justins Neffe Justinian steigt rasch zum Berater des neuen Kaisers auf. - Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Johannes II. Kappadokes (Konstantinopel,518–520)
Synode von Konstantinopel: Nach dieser Synode wird Johannes II. Nachfolger von Timotheos I., der im Vorjahr verstorben ist. Zum ersten Mal wird er hier als „ökumenischer Patriarch“ betitelt.
518/519: Verhandlungen mit Papst Hormisdas von Rom zur Beendigung des Akakianischen Schismas - Patriarch Severus von Antiochia (512–518)
Justin I. verlangt die Anerkennung des Konzils von Chalkedon – Severus verweigert dies. 0925D: Severus muss nach Ägypten fliehen, nachdem er durch Kaiserin Theodora II. vor einer Festnahme gewarnt worden ist. Seine Zeit als amtierender Patriarch von Antiochien endet; seine Unterstützer betrachten ihn jedoch weiterhin als legitimen Patriarchen; Severus lebt bis zu seinem Tod 538 als Führer der miaphysitischen Opposition und bedeutender theologischer Autor im ägyptischen Exil, vor allem am Kloster Ennaton bei Alexandria; sein Nachfolger wird Paulus II. - Patriarch Johannes III. (Jerusalem, 516–524)
- In Jerusalem findet eine Synode statt.
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
- Die Stadt Scupi in der oströmischen Provinz Moesia superior in Makedonien wird durch ein Erdbeben völlig zerstört.
- Fortsetzung 519
IBERIA
- Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)
Gemäss traditioneller georgischer Chronologie wird ein Vasallenkönigreich mit der Hauptstadt Tiflis errichtet; möglicherweise mit Wachtang als Vasallenkönig (falls er erst 522 verstorben sein sollte) - Fortsetzung unter SASSANIDENREICH
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
- König Ousas (500-517/520)
- König Ella Asbeha (um 517/520-540)
um 518: Erste, erfolglose aksumitische Invasion in Südarabien (Jemen) gegen die Himyariten - Fortsetzung 520
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Kamarupa
- König Narayanavarman (494–518)
Ende der Herrschaft von Narayanavarman. Sein Sohn Bhutivarman übernimmt den Thron - König Bhutivarman (518-542)
- Fortsetzung 542
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Erde-Hundes; am Beginn des Jahres Feuer-Hahn)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
QUELLEN
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28.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
03.01.2025 Grundstock ergänzt
04.08.2025 Grundstock weiter ergänzt