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*Die Märtyrer von Nagasaki waren 26 franziskanische und jesuitische Missionare, sowie zum Christentum konvertierte Japaner im Alter zwischen zwölf bis 64 Jahren, die am 5. Feburar 1597 auf Befehl von Hideyoshi Toyotomi hingerichtet wurden. Sie werden in der katholischen und der anglikanischen Kirche als Märtyrer verehrt.
*Die Märtyrer von Nagasaki waren 26 franziskanische und jesuitische Missionare, sowie zum Christentum konvertierte Japaner im Alter zwischen zwölf bis 64 Jahren, die am 5. Feburar 1597 auf Befehl von Hideyoshi Toyotomi hingerichtet wurden. Sie werden in der katholischen und der anglikanischen Kirche als Märtyrer verehrt.
0207D: [http://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_Patrizi_da_Cherso '''Francesco Patrizi da Cherso''']
*Francesco Patrizi da Cherso (* 25. April 1529 in Cres; † 7. Februar 1597 in Rom) war ein venezia­nischer Humanist, Philo­soph, Schrift­steller, Literatur-, Staats- und Geschichts­theore­tiker, Militär­wissen­schaftler und Dichter kroa­tischer Her­kunft. Er studierte an der Uni­versi­tät Padua aristote­lische Philo­sophie, wandte sich aber schon in der Studien­zeit dem Plato­nismus zu und wurde zu einem scharfen, profi­lierten Gegner des Aristote­lismus, mit dem er sich in umfang­reichen Schriften ein­gehend aus­einander­setzte. Nachdem ihm 1577 an der Uni­versi­tät Ferrara eigens für ihn ein Lehr­stuhl für plato­nische Philo­sophie ein­gerich­tet worden war, gewann er in der Folge­zeit als Professor Ansehen, ver­wickelte sich aber auch in wissen­schaft­liche und litera­rische Kontro­versen; er neigte zur Polemik und wurde seiner­seits von Gegnern heftig ange­griffen. Ab 1592 lehrte er in Rom. Seine letzten Lebens­jahre ver­dunkelte ein schwerer Kon­flikt mit der kirch­lichen Zensur­behörde, die sein Haupt­werk, die Nova de universis philo­sophia, verbot. (Artikel des Tages)


==AUGUST==
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==LEXIKON==
==LEXIKON==
[http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:1597_paintings '''Gemäldegalerie''']


[http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_I._%28Bayern%29 '''Herzog Maximilian I. (Bayern)''']
[http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_I._%28Bayern%29 '''Herzog Maximilian I. (Bayern)''']
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_%28%C3%84thiopien%29 '''Kaiser Jakob (Äthiopien)]
[http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_%28%C3%84thiopien%29 '''Kaiser Jakob (Äthiopien)]
*Jakob war von 1597 bis 1603 und erneut von 1604 bis 1606 Negus Negest (Kaiser) von Äthiopien und ein Mitglied der herrschenden Salomoniden-Dynastie. Er war der älteste überlebende Sohn von Sarsa Dengel und offenbar der Dame Harego der Falaschen. Jakob wurde unter Umständen erst 1590 geboren.
*Jakob war von 1597 bis 1603 und erneut von 1604 bis 1606 Negus Negest (Kaiser) von Äthiopien und ein Mitglied der herrschenden Salomoniden-Dynastie. Er war der älteste überlebende Sohn von Sarsa Dengel und offenbar der Dame Harego der Falaschen. Jakob wurde unter Umständen erst 1590 geboren.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV._%28Drama%29 '''Schauspiel "Heinrich IV." (Shakespeare)''']
*''Heinrich IV.'' ist ein Historiendrama in zwei Teilen in Versen und Prosa von William Shakespeare, entstanden 1596/97. Die Titelfigur ist der englische König Heinrich der Vierte (1366/67−1413). Beide Teile wurden 1597 uraufgeführt.
*Shakespeares Historiendrama ''König Heinrich IV., Teil 1'' handelt von einem Adelsaufstand Anfang des 15. Jahrhunderts gegen König Heinrich IV., der nicht in der Thronfolge vorgesehen war. Der kluge Heinrich hatte die Schwäche seines Vorgängers Richard II. ausgenutzt und sich mithilfe ebenjener Adligen, die sich nun gegen ihn wenden, zum König von England krönen lassen. Was aber macht die Legitimität eines Herrschers aus: persönliche Befähigung oder Geburtsrecht? Diese Frage steht im Zentrum von Shakespeares Drama. Sie war 1596, als das Stück entstand, angesichts der unsicheren Thronfolge der kinderlosen Elisabeth I. hochaktuell. Kunstvoll kontrastiert Shakespeare die historischen Szenen mit Wirtshausepisoden, in deren Mittelpunkt der ebenso fette und versoffene wie geistreiche Sir John Falstaff steht. Der Antiheld Falstaff, der zu Shakespeares beliebtesten Figuren zählt, führt die politische Vernunft, die Logik des Krieges und gesellschaftliche Konventionen ad absurdum – mit überbordender Lebenslust, trockenem Humor und der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. [http://www.getabstract.com/ShowAbstract.do?dataId=18966 (getAbstract)]
*''König Heinrich IV., Teil 2'' zeigt den Weg des Prinzen Hal vom Zechkumpan einer Ganovenbande zum König von England. Die Läuterung des Thronfolgers steht im Zentrum des Stücks. Währenddessen saufen und raufen Hals ehemalige Kumpane, vor allem der Lebemann Falstaff, weiter, gewinnt sein Bruder eine Schlacht durch Betrug und stirbt sein schuldbeladener Vater, der zwar die Titel-, nicht aber die Hauptfigur ist. Das sprachliche Zentrum des Stücks liegt im Spannungsfeld nobler Phrasen und anzüglicher Bemerkungen. Falstaffs Welt ist unverhohlen körperlich, sexuell aufgeladen und einzig dem eigenen Vorteil gewidmet. Sie dient als Vergleich für die Welt des Adels, der trotz seinem Ehrenkodex als genauso egozentrisch und opportunistisch erkennbar wird. Der sprachliche Kontrast scheint die Gegensätzlichkeit der sozialen Ebenen anzuzeigen. Betrachtet man aber die Handlungen der Figuren, sieht man, dass Oben und Unten, Edelmann und Bürger nach den gleichen Prinzipien handeln. Das Stück ist höchst unterhaltsam: Über Falstaffs Dreistigkeit kann man heute noch genauso lachen wie zu Shakespeares Zeit. [http://www.getabstract.com/ShowAbstract.do?dataId=22515 (getabstract)]
[http://de.wikipedia.org/wiki/Romeo_und_Julia '''Schauspiel ''Romeo und Julia'' (Schakespeare)''']
*Romeo und Julia (engl. Kurztitel Romeo and Juliet) ist eine 1597 veröffentlichte Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören. Das mit dem Freitod Romeos und Julias endende Drama ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares und eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur.
*William Shakespeares ''Romeo und Julia'' ist die berühmteste und beliebteste Liebestragödie der Weltliteratur, auch heute noch, mehr als 400 Jahre nach ihrer Entstehung. Sie handelt von der Liebe zweier junger Menschen im italienischen Verona, einer Liebe, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht: Denn Romeo und Julia sind Sprösslinge zweier verfeindeter Familien. In einer spannungsgeladenen Atmosphäre setzen sie ihre bedingungslose Liebe den familiären und gesellschaftlichen Zwängen entgegen – und ziehen am Ende den Selbstmord jedem Kompromiss vor. Der Tod verleiht ihrer idealistischen Liebe etwas Absolutes und bewirkt eine Läuterung der Gesellschaft: Die beiden Familien versöhnen sich unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse am Ende. Die beiden Hauptfiguren entwickeln sich im Laufe des weniger als fünf Tage umfassenden Geschehens von schwärmerisch-jugendlichen Verliebten zu selbstbewussten Persönlichkeiten. Das Stück wurde schon zu Shakespeares Zeit häufig gespielt, es erfuhr viele Bearbeitungen und wurde zur Grundlage zahlreicher Novellen, Musikkompositionen und Verfilmungen. Romeo und Julia gilt als zeitlos – obwohl Shakespeares zahlreiche Wortspiele (viele davon sexuell-obszöner Natur) für heutige Leser nicht ohne Weiteres verständlich sind. [http://www.getabstract.com/ShowAbstract.do?dataId=3954 (getAbstract)]


==QUELLEN==
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13.04.2012 Artikel eröffnet
13.04.2012 Artikel eröffnet
24.04.2012 Grundstock erstellt


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Aktuelle Version vom 25. April 2019, 16:52 Uhr

1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600

FEBRUAR

0205D: Märtyrer von Nagasaki

  • Die Märtyrer von Nagasaki waren 26 franziskanische und jesuitische Missionare, sowie zum Christentum konvertierte Japaner im Alter zwischen zwölf bis 64 Jahren, die am 5. Feburar 1597 auf Befehl von Hideyoshi Toyotomi hingerichtet wurden. Sie werden in der katholischen und der anglikanischen Kirche als Märtyrer verehrt.

0207D: Francesco Patrizi da Cherso

  • Francesco Patrizi da Cherso (* 25. April 1529 in Cres; † 7. Februar 1597 in Rom) war ein venezia­nischer Humanist, Philo­soph, Schrift­steller, Literatur-, Staats- und Geschichts­theore­tiker, Militär­wissen­schaftler und Dichter kroa­tischer Her­kunft. Er studierte an der Uni­versi­tät Padua aristote­lische Philo­sophie, wandte sich aber schon in der Studien­zeit dem Plato­nismus zu und wurde zu einem scharfen, profi­lierten Gegner des Aristote­lismus, mit dem er sich in umfang­reichen Schriften ein­gehend aus­einander­setzte. Nachdem ihm 1577 an der Uni­versi­tät Ferrara eigens für ihn ein Lehr­stuhl für plato­nische Philo­sophie ein­gerich­tet worden war, gewann er in der Folge­zeit als Professor Ansehen, ver­wickelte sich aber auch in wissen­schaft­liche und litera­rische Kontro­versen; er neigte zur Polemik und wurde seiner­seits von Gegnern heftig ange­griffen. Ab 1592 lehrte er in Rom. Seine letzten Lebens­jahre ver­dunkelte ein schwerer Kon­flikt mit der kirch­lichen Zensur­behörde, die sein Haupt­werk, die Nova de universis philo­sophia, verbot. (Artikel des Tages)

AUGUST

0809D: Belagerung von Rheinberg

  • Die Belagerung von Rheinberg durch niederländische Truppen unter dem Befehl von Moritz von Oranien fand vom 9. bis zum 19. August 1597 während des Achtzigjährigen Krieges statt und endete mit der Kapitulation und dem Abzug der spanischen Garnison. Die Befreiung der Stadt Rheinberg war ein Bestandteil von Moritz’ Feldzug von 1597.

0829D: Belagerung von Moers

  • Die Belagerung von Moers durch niederländische Truppen unter dem Befehl des Prinzen Moritz von Oranien fand vom 29. August bis zum 3. September 1597 während des Achtzigjährigen Krieges statt und endete mit der Kapitulation und dem Abzug der spanischen Garnison. Die Befreiung der Stadt Moers war ein Bestandteil von Moritz’ Feldzug von 1597.

SEPTEMBER

0911D: Belagerung von Groenlo

  • Die Belagerung von Groenlo durch niederländische Truppen unter dem Befehl des Prinzen Moritz von Oranien fand vom 11. bis zum 28. September 1597 während des Achtzigjährigen Krieges statt und endete mit der Kapitulation und dem Abzug der spanischen Garnison. Die Befreiung der Stadt Groenlo war ein Bestandteil von Moritz’ Feldzug von 1597.

0913D: Juanillo-Rebellion

  • Die Juanillo-Rebellion der Guale-Indianer unter Juanillo gegen die Spanier fand am 13. September 1597 im heutigen US-Bundesstaat Georgia statt.

OKTOBER

1026D: Seeschlacht von Myongnyang

  • Die Seeschlacht von Myongnyang war eine Seeschlacht im Rahmen des Imjin-Kriegs. Sie fand am 26. Oktober 1597 (16. Tag im 9. Monat nach dem chinesischen Lunisolarkalender) zwischen einer japanischen Seeflotte und der koreanischen Seeflotte in der Meerenge von Myongnyang statt. Diese Schlacht zählt aufgrund der zahlenmäßigen Disparation der beteiligten Streitkräfte zu einem der bedeutendsten Seesiege in der koreanischen Militärgeschichte.

NOVEMBER

1104D: Schlacht von Carrickfergus

  • Die Schlacht von Carrickfergus fand am 4. November 1597 während des Neunjährigen Kriegs in der Provinz Ulster (heutige Grafschaft Antrim, Nordirland) statt. Gegner bei der Schlacht waren die königlich-englischen Truppen von Elisabeth I. und dem schottischen Clan der MacDonnell. Die Schlacht endete mit einer Niederlage der Engländer.

LEXIKON

Gemäldegalerie

Herzog Maximilian I. (Bayern)

  • Maximilian I. (1573-1651) war seit 1597 Herzog von Bayern und seit 1623 Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches.

Kaiser Jakob (Äthiopien)

  • Jakob war von 1597 bis 1603 und erneut von 1604 bis 1606 Negus Negest (Kaiser) von Äthiopien und ein Mitglied der herrschenden Salomoniden-Dynastie. Er war der älteste überlebende Sohn von Sarsa Dengel und offenbar der Dame Harego der Falaschen. Jakob wurde unter Umständen erst 1590 geboren.

Schauspiel "Heinrich IV." (Shakespeare)

  • Heinrich IV. ist ein Historiendrama in zwei Teilen in Versen und Prosa von William Shakespeare, entstanden 1596/97. Die Titelfigur ist der englische König Heinrich der Vierte (1366/67−1413). Beide Teile wurden 1597 uraufgeführt.
  • Shakespeares Historiendrama König Heinrich IV., Teil 1 handelt von einem Adelsaufstand Anfang des 15. Jahrhunderts gegen König Heinrich IV., der nicht in der Thronfolge vorgesehen war. Der kluge Heinrich hatte die Schwäche seines Vorgängers Richard II. ausgenutzt und sich mithilfe ebenjener Adligen, die sich nun gegen ihn wenden, zum König von England krönen lassen. Was aber macht die Legitimität eines Herrschers aus: persönliche Befähigung oder Geburtsrecht? Diese Frage steht im Zentrum von Shakespeares Drama. Sie war 1596, als das Stück entstand, angesichts der unsicheren Thronfolge der kinderlosen Elisabeth I. hochaktuell. Kunstvoll kontrastiert Shakespeare die historischen Szenen mit Wirtshausepisoden, in deren Mittelpunkt der ebenso fette und versoffene wie geistreiche Sir John Falstaff steht. Der Antiheld Falstaff, der zu Shakespeares beliebtesten Figuren zählt, führt die politische Vernunft, die Logik des Krieges und gesellschaftliche Konventionen ad absurdum – mit überbordender Lebenslust, trockenem Humor und der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. (getAbstract)
  • König Heinrich IV., Teil 2 zeigt den Weg des Prinzen Hal vom Zechkumpan einer Ganovenbande zum König von England. Die Läuterung des Thronfolgers steht im Zentrum des Stücks. Währenddessen saufen und raufen Hals ehemalige Kumpane, vor allem der Lebemann Falstaff, weiter, gewinnt sein Bruder eine Schlacht durch Betrug und stirbt sein schuldbeladener Vater, der zwar die Titel-, nicht aber die Hauptfigur ist. Das sprachliche Zentrum des Stücks liegt im Spannungsfeld nobler Phrasen und anzüglicher Bemerkungen. Falstaffs Welt ist unverhohlen körperlich, sexuell aufgeladen und einzig dem eigenen Vorteil gewidmet. Sie dient als Vergleich für die Welt des Adels, der trotz seinem Ehrenkodex als genauso egozentrisch und opportunistisch erkennbar wird. Der sprachliche Kontrast scheint die Gegensätzlichkeit der sozialen Ebenen anzuzeigen. Betrachtet man aber die Handlungen der Figuren, sieht man, dass Oben und Unten, Edelmann und Bürger nach den gleichen Prinzipien handeln. Das Stück ist höchst unterhaltsam: Über Falstaffs Dreistigkeit kann man heute noch genauso lachen wie zu Shakespeares Zeit. (getabstract)

Schauspiel Romeo und Julia (Schakespeare)

  • Romeo und Julia (engl. Kurztitel Romeo and Juliet) ist eine 1597 veröffentlichte Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören. Das mit dem Freitod Romeos und Julias endende Drama ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares und eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur.
  • William Shakespeares Romeo und Julia ist die berühmteste und beliebteste Liebestragödie der Weltliteratur, auch heute noch, mehr als 400 Jahre nach ihrer Entstehung. Sie handelt von der Liebe zweier junger Menschen im italienischen Verona, einer Liebe, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht: Denn Romeo und Julia sind Sprösslinge zweier verfeindeter Familien. In einer spannungsgeladenen Atmosphäre setzen sie ihre bedingungslose Liebe den familiären und gesellschaftlichen Zwängen entgegen – und ziehen am Ende den Selbstmord jedem Kompromiss vor. Der Tod verleiht ihrer idealistischen Liebe etwas Absolutes und bewirkt eine Läuterung der Gesellschaft: Die beiden Familien versöhnen sich unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse am Ende. Die beiden Hauptfiguren entwickeln sich im Laufe des weniger als fünf Tage umfassenden Geschehens von schwärmerisch-jugendlichen Verliebten zu selbstbewussten Persönlichkeiten. Das Stück wurde schon zu Shakespeares Zeit häufig gespielt, es erfuhr viele Bearbeitungen und wurde zur Grundlage zahlreicher Novellen, Musikkompositionen und Verfilmungen. Romeo und Julia gilt als zeitlos – obwohl Shakespeares zahlreiche Wortspiele (viele davon sexuell-obszöner Natur) für heutige Leser nicht ohne Weiteres verständlich sind. (getAbstract)

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

13.04.2012 Artikel eröffnet

24.04.2012 Grundstock erstellt

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